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Kugel oder

Kugel oder „Männerhandtasche“? Der Markt an Grillgeräten ist längst unübersichtlich geworden. Foto: Kummer Praktisch und klein: die „Männerhandtasche“, ein Grill für unterwegs. Der Grillermarkt ist riesig, fast kaum noch überschaubar geworden. Auf der alljährlichen Gartenfachmesse Spoga nehmen das Barbecue und alles, was dazugehört. inzwischen eine große eigene Halle ein. Holzkohle/-briketts, Gas und Elektro – da braucht man vielfach einen Experten, um sich in dem immer breiter aufgestellten Markt zurechtzufinden. Dazu kommen die verschiedenen Sorten Räucherpellets. Sie werden unter anderem zum Aromatisieren verwendet, sind kompakt und dicht verpresst und geben intensive Raucharomen ab. Üblicherweise verwendet man aber sogenannte Holzchips, optional gehen auch große Holzstücke, Woodchunks genannt. Mit Grillen alleine ist es also nicht mehr getan. Daheim wird gesmokt, gegart, geräuchert, was die Lebensmittel hergeben. Nackensteak und Würstchen war einmal, die Vielfalt dessen, was frisch vom Grill auf dem Tisch kommt, hat um ein Vielfaches zugenommen. Der Warenkorb ist heutzutage recht kunstvoll zusammengestellt und geschmacklich auf einem ganz anderen Niveau als noch vor einigen Jahrzehnten. Wenn Experte Daniel Kiak von Holz Roeren in Krefeld erst einmal beginnt, die Unterschiede zu erklären, vergehen schnell ein, zwei Stunden. Er ist eben ein Griller aus Überzeugung und kennt den Markt genauestens. Der gute, alte Kugelgrill hat noch lange nicht ausgedient. Zwar ist er in die 10

Grillexperte Daniel Kiak von Holz Roeren an einem Kugelgrill. Jahre gekommen, doch das tut seiner Beliebtheit keinen Abbruch. Im Gegenteil. Auch er hat technisch aufgerüstet und wetteifert mit den anderen Geräten weiter um die Gunst der Grillmaster. An eine Urversion der Zubereitung, die manche Völker schon vor Jahrtausenden verwendet hatten, ist der moderne Keramik-Grill angelehnt. Das „überdimensionierte Ei“ wird seit etlichen Jahren als eine modifizierte Form angeboten und „ist stark im Kommen“, sagt Daniel Kiak, „er eignet sich vom Garen bis hin zum Backen bei sehr hohen Temperaturen. Betrieben wird er mit Briketts. Hier reicht eine relativ geringe Menge qualitativ hochwertiger Kohle für eine lange Zeit.“ Etwa drei Kilo gewährleisten bei entsprechend niedriger Temperatur bis zu 24 Stunden die erforderliche Wärme/Hitze. „Das gibt einen tollen Geschmack, vor allem wenn zusätzlich Pellets, Chips oder Chunks verwendet werden.“ Bei der Auswahl eines Kugelgrills, sagt Kiak, sollte man auch auf die Höhe des Deckels achten, denn damit zum Beispiel Hähnchen perfekt werden, sollten sie aufrecht auf dem Rosten stehen, statt auf den Streben zu liegen. Ein Thermometer zeigt außen Foto: Dirk Jochmann 11

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