Aufrufe
vor 1 Woche

Größte Kirmes am Rhein -12.07.2018-

  • Text
  • Juli
  • Kirmes
  • Rhein
  • Inden
  • Tietz
  • Sebastianus
  • Lothar
  • Dorf
  • Rumat
  • Musik

Größte Kirmes am Rhein INTERVIEW CHRISTOPHER TIETZ „Es war einfach ein wunderschönes Jahr“ Französisches Dorf ist wie ein Rückzugsort Zusammen mit seiner Verlobten Michelle Wolfram bildet Chrisopher Tietz das Regientskönigspaar 017/18. Jetzt neigt sich eine Amtszeit dem nde entgegen. Und er König blickt noch einmal zurück. Wie bewerten Sie das Jahr als Regimentskönig im Rückblick? CHRISTOPHER TIETZ Es war ein roßartiges Jahr, rückblickend infach nur wunderschön. Klar war es auch schon mal anstrenend, aber der Aufwand hat ich gelohnt. Wir sind so oft von allen möglichen Gesellchaften eingeladen worden, nd wir wurden immer mit ofenem Herzen empfangen. Wir aben uns stets willkommen efühlt, das hatte ich in dieser orm so nicht erwartet. as hat Sie besonders beeinruckt, was wird in der Erinneung haften bleiben? TIETZ Eben diese Offenheit uns egenüber. Bei den vielen chützenfesten in den Stadtteien, aber auch den einzelnen rönungsbällen. Was mir aber uch imponiert hat: Ich durfte n vielen Versammlungen teilehmen, die mir sonst verchlossen bleiben. Dieser Blick inter die Kulissen hat mir ofenbart, wie groß das Engageent der Kameraden ist, was ie alles auf die Beine stellen. as nimmt man sonst immer ehr oder weniger als selbstverständlich hin. Wie haben Sie das Amt mit Ihrem Alltag vereinbart, hat der Arbeitgeber mitgespielt? TIETZ Das war in der Tat nicht immer so einfach. Ich arbeite als Industriemechaniker bei der Deutschen Bahn im Wechseldienst, habe Früh-, Spätund Nachtdienst, muss auch am Wochenende arbeiten. Aber mein Arbeitgeber hat mir da viele Freiheiten gelassen, meine Kollegen sind auch mal für mich eingesprungen, das war auch so eine tolle Erfahrung. So konnten wir fast alle Einladungen annehmen. War es in Ihrem Lebensentwurf eigentlich geplant, mal König zu werden? TIETZ Geplant wäre übertrieben, aber ich bin seit meinem sechsten Lebensjahr Mitglied im Schützenverein, war Page und Jungschütze. Da träumt man schon irgendwann davon, auch mal Regimentskönig zu werden. Allerdings bin ich im vergangenen Jahr gerade einmal 23 Jahre alt geworden und durfte damit quasi zu den „Senioren“ wechseln – und eben auch um die Würde des Regimentskönigs kämpfen. Genau genommen war es sogar ein Tag vor Ablauf der Frist – also in mehrfacher Hinsicht kurz vor knapp. Michelle Wolfram und Christopher Tietz sind das Regimentskönigspaar des St. Sebastianus Schützenvereins von 1316. FOTO: PRIVAT Zum Ende Ihrer Amtszeit folgt nun das eigentliche Schützenfest mit der Großen Kirmes. Worauf freuen Sie sich besonders? TIETZ Vor allem natürlich darauf, die Kirmes mal aus einem komplett anderen Blickwinkel zu erleben. Aber auch auf die Festumzüge und die Kutschfahrt, ebenso auf die Frontabnahme mit dem Vorstand. Dann auf meine Rede am Rathaus, die steht übrigens schon. Und am Ende kommt dann das Feuerwerk als krönender Abschluss. Sie haben sich mit Ihrer Verlobten Michelle Wolfram dazu entschlossen, die Elterninitiative Kinderkrebsklinik zu unterstützen. Warum? TIETZ Es gibt diese Anlässe, bei der die Königin Blumensträuße erhält. Blumen sind zwar schön, aber sie verwelken auch schnell. Daher hat sich meine Verlobte entschieden, lieber Geld für einen karitativen Zweck zu sammeln. Mit den Zielen der Elterninitiative Kinderkrebsklinik können wir uns schon deswegen identifizieren, weil wir mit 24 und 25 Jahren ja auch noch recht jung sind und uns die Zukunft von Kindern entsprechend am Herzen liegt. Und die Kinder dort sind schon sterbenskrank. Das tut einem in der Seele weh. Jeder einzelne Euro kommt daher direkt den Kindern, die an Krebs leiden, sowie der Forschung zugute. Gibt es noch jemand, dem Sie besonderen Dank aussprechen wollen? TIETZ Ganz klar meinen Kameraden von der Gesellschaft 10 Grenadiere Germania, die uns hervorragend unterstützt haben und ohne die das alles nicht so wunderbar funktioniert hätte. Das ist so etwas wie eine zweite Familie für mich. MARC INGEL FÜHRTE DAS GE- SPRÄCH. (arc) Das Französische Dorf, viele Jahre beliebter Treffpunkt auf der Größten Kirmes am Rhein, ist auch dieses Jahr wieder ßer als je zuvor. Statt wie im vergangenen Jahr auf 600 Quadratmeter idyllische Ensemble von Oscar Bruch jr. diesmal auf über 850 Quadratmeter. Zu der Kirmesoase gehören 15 individuell gestaltete Häuschen, eine Bühne, ein großer Schirm mit Das Französische Dorf mit seinen vielfältigen gastronomischen Angeboten ist ein beschaulicher Rückzugsort, ein stilles Highlight im Kirmestrubel. hohen Eiffelturm im Zentrum Treffpunkt und eine Genussoase „Gemeinsam mit unseren Partnern stellen wir wieder einen hochwertigen Mix lukullischer Angebote zusammen“, haben die Wahl – unter anderem zwischen Flammkuchen Eine Wein- und Champagnerbar lädt ein, und auch ein edler Armagnac als Digestif ist im Auf seiner großzügigen Freifläche bietet das Französische Dorf viele Sitzgelegenheiten – von der Bistro-Bestuhlung bis zur rustikalen Biergarnitur. Auf einer zentralen Bühne wird den Dorfgästen zudem ein abwechslungsreiches tungsprogramm serviert. Im VIP-Zelt können auch Firmenfeiern auf den Oberkasseler Rheinwiesen vertreten – grö- erstreckt sich das 20 Metern Durchmesser sowie ein VIP-Zelt. Es ist mit seinem 15 Meter mit französischem Flair. stellt Bruch in Aussicht. Gäste und Crêpes, überbackenen Kartoffeln und Schnecken. Angebot. Unterhaltungsprogramm veranstaltet werden. Mit Bus und Bahn problemlos zur Kirmes kommen (arc) Atemberaubende Achterbahnen sorgen auf der Kirmes vom 13. bis 22. Juli für Wirbel nd Nervenkitzel – die meistenutzten Fahrgeschäfte sind ber Jahr für Jahr die Bahnen nd Busse der Rheinbahn. ehn Tage lang bietet das Verehrsunternehmen einen Service an, der weit über den regulären Fahrplan hinausgeht und Millionen Fahrgäste zur Festwiese und zu späterer Stunde wieder nach Hause bringt. Viele Straßen- und U-Bahnen fahren bis spät in die Nacht und in kurzen Zeitabständen. Sie sorgen nicht nur innerhalb von Düsseldorf für Mobilität, sondern verbinden die Kirmes auch mit den Nachbarstädten Duisburg, Krefeld, Meerbusch, Neuss und Ratingen. In den Stadtteilen und im Kreis Mettmann fahren viele Buslinien verstärkt, länger oder in dichterem Takt. An den beiden Freitagen (13. und 20. Juli) und Samstagen (14. und 21. Juli) ist auch bei der Rheinbahn am meisten los: Mit den U-Bahn-Linien erreichen die Fahrgäste die zentrale Haltestelle Luegplatz. Die Linien U74, U75, U76 und U79 sind bis gegen 3 Uhr im Einsatz. Die Linie U78 fährt bis 22 Uhr, zum Feuerwerk bis 1 Uhr. Die Straßenbahn-Linien 701, 703, 712 und 715 fahren bis etwa 2 Uhr, die Linie 709 bis 1.30 Uhr (außer am 11. Juli) und die Linie 706 bis 1 Uhr. Die Buslinien O13, SB50, 754, 780, 782, 785, 830, 831, 832, 834, 835, 836 und 839 sind länger unterwegs – teilweise bis 3.30 Uhr. Dabei sorgen die Linien 835 und 836 für die Anbindung des südlichen Kirmeseingangs (Haltestelle Jugendherberge). Die Disco-Linie DL6 in Mettmann fährt zwischen 0.32 und 3.02 Uhr im 30-Minuten-Takt. An den Sonntagen (15. Juli und 22. Juli) fahren die U-Bahnen (außer der Linie U78) bis etwa 2 oder 1 Uhr, die Straßenbahnen 701 und 712 zwischen 14 und 20 Uhr alle zehn Minuten, danach bis gegen 1 oder 24 Uhr alle 20 Minuten. Die Buslinien 835 und 836 fahren bis 1 Uhr in dichtem Takt, die Linien 830, 831 und 839 bis in die Nachtstunden hinein. Montag bis Donnerstag (16. bis 19. Juli) sind die meisten U-Bahnen (außer der Linie U78) bis 2 Uhr im Einsatz, die Straßenbahnen 701, 703, 712 und 715 bis 1 Uhr. Die Busse 830, 831 und 839 fahren bis gegen 2:30 Uhr, die Linien 835 und 836 bis gegen 1 Uhr alle 15 Minuten. Zusätzlich pendeln mit „E“ benannte Einsatz-Bahnen durch den Tunnel. Antworten auf alle Fragen zum Fahrplan gibt es telefonisch über die „Schlaue Nummer“: 0180-6504030 Goldene Mösch ist beliebtes Sammelobjekt (arc) Goldene Mösch: So heißt der goldene Vogel, der traditionell an der Spitze von Schützenumzügen auf einer Stange präsentiert wird. Doch so heißt auch die aufwändig produzierte Anstecknadel, die Jahr für Jahr zur Größten Kirmes am Rhein produziert wird und deren Verkauf der Finanzierung des Seniorennachmittags auf der Kirmes dient. Die aktuelle Goldene Mösch vereint symbolisch die Achterbahn, St. Lambertus, die Gehry-Häuser und den Schlossturm. Eine kleine Besonderheit in diesem Jahr ist ein Rennradfahrer in den Farben der französischen Trikolore. „Die kleinen zweiteiligen Anstecknadeln werden zusehends zum Sammelobjekt und zum Beispiel bei ebay gehandelt“, sagt Lothar Inden, Chef des Schützenvereins, der die Größte Kirmes am Rhein ausrichtet. Die Anstecknadel der Kirmes ist am Infostand der Kirmes erhältlich. Sie kostet 4,50 Euro. Vorher kann das Sammlerstück für den guten Zweck per Post geordert werden. Weitere Infos im Internet unter: groesstekirmesamrhein.de Mehr als 1400 Tickets für Sommerwies’n verkauft Am Samstag, 21. Juli, präsentieren die Schützen einen ganz neuen Programmpunkt, der schon im Vorfeld für Furore sorgt. (rps) Es ist eines der neuen Highlights in diesem Jahr auf der Größten Kirmes am Rhein: Der St. Sebastianus Schützenverein 1316 präsentiert erstmals am Samstag, 21. Juli, die Düsseldorfer Sommerwies’n. Die Veranstaltung wird offenbar hervorragend von den Düsseldorfern angenommen: Schon jetzt sind mehr als 1400 Tickets für die Gaudi in Dirndl und Lederhosen verkauft. „Damit konnten wir in dieser Form nicht rechnen und sind natürlich entsprechend begeistert“, heißt es vom Vorstand des St. Sebastianus Schützenvereins, der gemeinsam mit Event-Organisator Marc Pesch die Planung und Durchführung übernommen hat. Erstaunlich: Aus dem gesamten Stadtgebiet und auch aus Ratingen, Neuss oder Meerbusch kommen regelmäßig Kartenbestellungen herein, viele Gruppen und Vereine wollen dabei sein. „Die Sommerwies´n sind in der Tat ein typisches Fest für Gruppen, Vereine und auch Firmen“, sagt Organisator Marc Pesch, „hier geht man nicht zu zweit oder alleine hin, sondern im- Die Düsseldorfer Sommerwies’n versprechen eine Riesen-Gaudi zu werden. Allerdings müssen sich Interessierte beeilen, denn der Veranstalter geht von einem ausverkauften Haus aus. FOTO: PRIVAT mer mit mehreren“, weiß er zu berichten. Insgesamt gibt es gut 1600 Sitzplätze und rund 400 Stehplätze. „Damit ist über die Hälfte der Karten bereits vergriffen“, freut sich der Vorstand der Schützen, „wir gehen davon aus, dass die Sommerwies´n im Vorfeld ausverkauft sein werden“. Ambiente, Dekoration, Musik und Essen kommen direkt aus den Alpen. Der Kaiserwinkl in Tirol ist touristischer Partner der Veranstaltung. Ein Trachten-Paar in Kaiserwinkl-Kluft wird die Besucher am Eingang des großen Schützenzeltes begrüßen und jeder Besucherin ein Lebkuchenherz überreichen. Im Zelt wird alles in rot und weiß geschmückt. „Das sind die Farben der Stadt Düsseldorf und der Fortuna, aber auch die Farben des Landes Tirol – von daher passt das hervorragend“, heißt es von den Veranstaltern. Koch Volker Koppenhagen aus Düsseldorf sorgt in seiner Wies´n-Küche für alpenländische Spezialitäten. Zeltwirt Alfred Schmitz schenkt alpenländische Schnäpse und Füchschen-Alt aus. Darüber hinaus gibt es Trachtenmode, Bergkäse und leckere Schinkenspezialitäten aus den Alpen. Für die passende Musik sorgt die Oktoberfest-Band Brandig aus dem Kaiserwinkl. „Mehr als 1400 verkaufte Karten sind schon eine Hausnummer“, freut sich Bandleader Martin Wilhelm, „wir spielen Oktoberfeste in Hamburg, Singapur, Shanghai oder auch Dubai, aber ich bin sicher, dass am Rhein in Düsseldorf eine Bei der Erstauflage des Festes gibt es auch direkt eine erste Wies´n-Königin. Maike aus Kalkum hatte sich im Rahmen eines Internet-Votings gegen drei Mitbewerberinnen durchgesetzt. Sie wird bei der Eröffnung der Sommerwies´n dabei sein und bekommt neben Freikarten auch ein neues Dirndl. wies´n gibt es, solange der Vorrat secentern am Wehrhahn, in Holthausen und Neuss sowie im Kunsthandwerk am Rathausplatz. Alternativ können die Karten auch ganz bequem vom heimischen Sofa aus im Sitzplatzkarten inklusive Imbiss großartige Stimmung herrschen wird.“ Karten für die Sommer- reicht, in den Alltours-Reisecentern Gerresheim, Kaiserswerth, Internet bestellt werden unter: www.tickets.marcpesch.de. und Getränk kosten 19,90 Euro, Stehplatzkarten gibt es für zehn Euro. Weitere Infos im Internet gibt es unter www.duesseldorfersommerwiesn.de.

41 36 39 40 39 37 Veranstalter: WC 38 37 NEU NEU NEU NEU NEU NEU NEU NEU 1 Haltestelle Luegplatz 2 Haltestelle Buspendeldienst 3 Wildwasserbahn „Auf Manitus Spuren“ 4 Bierzelt „Gulasch-Alt“ 5 Skater 6 World of Fantasy 7 Freddy‘s Company 8 „WOODY“ - Das Hammerspiel 9 Break Dance 10 Riesenschaukel „NESSY“ 11 Brauerei „Zum Schlüssel“ 12 Geisterstadt 13 Balluna 14 Kettenflieger 15 Autoskooter „Diamond“ 16 Brauerei „Schlösser“ 17 Propeller „No Limit“ 18 Hangover 19 Bar Lounge 20 Spinning Racer 21 Überschlagschaukel „Looping the Loop“ 22 Dr. Icecream 23 Big Bamboo 24 Brauerei Frankenheim 25 Schwarzwaldhaus 26 Wilde Maus XXL 27 Brauerei „Uerige“ 28 Shake ‚n‘ Roll 29 Chaos Pendel 30 Pfälzer Weintürmchen 31 Raupenbahn 32 Grüne, vegane Küche 33 Superrutsche 34 3 Stock-Go-Kart-Bahn 35 Französisches Dorf 36 Riesenrad „Bellevue“ 37 Rio Rapidos - Rafting Bahn 38 Mr. Gravity - Karussell Aufgebung der Schwerkraft 39 Big Monster - Riesenpolyp 40 Schützenfestzelt 41 Rotor 42 Apollo 13 43 Altstadt-Café 44 Froschspiel 45 Skooter„Golden Greats“ 46 Break Dance No 2 47 Wellenflug 48 Höllenblitz 49 Tiroler Dorf 50 Schlittenfahrt 51 Infinity - Überschlagschaukel 52 Original Düsseldorfer Bratwoosch Einzige reisende Wurstmanufaktur 53 „Happy Dreams“ Kinder-Schleife 54 Schumacher‘s Scheune 55 Happy Sailor 56 Trachten-Trödel-Markt 57 Anleger Fähre 58 Boxbude 59 Alpenwelt 60 INFO 61 Geldautomat Stadtsparkasse 62 ALPINA-Bahn 63 Laser Pix - Erste interaktive Laser-Bahn 64 Etagencafé Grell 65 Jules Vernes Tower, Kettenflieger 66 Predator 67 Chalet de Chocolat 68 Racing Coaster, Kinderachterbahn 69 Große Geisterbahn 70 Circus Circus 71 Kinder Mini-Scooter 72 „Konga“ Riesenschaukel 73 XXL Lachhaus Großfahrgeschäfte/ Hochfahrgeschäfte Rundfahrgeschäfte Gastronomie

Sonderveröffentlichungen