Aufrufe
vor 8 Monaten

Gut beraten in Ihrer Region -17.04.2018-

Gut beraten in Ihrer Region

Wie finde ich den richtigen Anwalt? Recht haben und Recht bekommen sind zwei ganz verschiedene Angelegenheiten. In vielen Fällen sind Sie auf die Hilfe von Rechtsanwälten angewiesen. Einen einzigen zu kennen, reicht nicht, denn Juristen sind mittlerweile spezialisiert auf die unterschiedlichsten Rechtsbereiche. Wir stellen Ihnen hier einige nicht alltägliche Rechtsanwälte vor. Unterhalt von der Steuer absetzen Scheiden tut weh, auch und gerade finanziell. Während im Jahr der Trennung noch die alten Steuerklassen 3 und 5 beibehalten werden können, muss ab Januar des Folgejahres jeweils eine Änderung in die Steuerklasse 1 vorgenommen werden. Dies führt beim besser verdienenden Ehegatten zu einem deutlich niedrigeren Einkommen. Hier kann die Differenz 300 Euro und mehr im Monat betragen. Daher kann es durchaus sinnvoll sein, sich erst im Januar zu trennen und nicht schon im Dezember des Vorjahres. Nach der Änderung der Steuerklasse muss der vom besser verdienenden Ehegatten zu zahlende Unterhalt neu berechnet werden. In der Regel sinkt dann die Unterhaltslast. Überdies ist es möglich, den Ehegattenunterhalt bis zu einem Höchstbetrag von 13.805 Euro jährlich als Sonderausgabe steuerlich in Abzug zu bringen. Der andere Ehegatte muss die Unterhaltszahlungen im Gegenzug allerdings versteuern. Die daraus entstehende Mehrbelastung muss der Unterhalt zahlende Ehegatte wiederum übernehmen. Dies rechnet sich insbesondere dann, wenn ein Ehegatte ein hohes Einkommen hat und viel Unterhalt zahlt, der andere Ehegatte hingegen gar kein oder nur ein geringes Einkommen hat. Hört sich kompliziert an? Ist es aber nicht. Lassen Sie sich beraten. Bei verspäteter Lohnzahlung stehen Arbeitnehmern 40 Euro zu Wird Arbeitnehmern der Lohn zu spät gezahlt, können diese pauschal 40 Euro als Schadensersatz bei ihrem Arbeitgeber verlangen. Diesen Betrag vor Gericht einzuklagen ist sogar notfalls selbst dann möglich, wenn der Lohn bereits zwischenzeitlich gezahlt wurde. In jedem Fall empfiehlt sich der Anspruch auf die Pauschalzahlung als Mittel, um zahlungsunwillige Arbeitgeber zu einer pünktlichen, regelmäßigen Zahlung zu bewegen. Bei einer außergerichtlichen Einigung können die 40 Euro durch den Arbeitgeber nicht auf Anwaltskosten angerechnet werden, urteilte das Gericht. Der Betrag muss mit den Zinsen zur verspäteten Lohnzahlung an den Arbeitnehmer gezahlt werden. Das Landesarbeitsgericht in Köln hat dies in seinem Urteil von 22. November 2016 (Az: 12 Sa 524/16) entschieden, dass die in die § 288 Abs. 5 BGB geregelte pauschale Entschädigung für eine verspätete Zahlung auch arbeitsrechtlich gilt. Die Richter urteilten, dass diese Vorschrift nach ihrem Wortlaut das gesamte Zivilrecht und somit auch das Arbeitsrecht umfasst. Diese Empfehlung gilt, obgleich eine Klärung vor den Bundesarbeitsgericht noch aussteht. Die Revision zum Urteil des Landesarbeitsgerichts ist bereits zugelassen. Vorsicht: Falle beim Arbeitszeugnis! Die meisten Arbeitnehmer sind mittlerweile zwar umfassend über die von den Arbeitgebern verwendete Zeugnissprache informiert. Weitgehend unbekannt ist aber die erhebliche Bedeutung der sog. „Schlussformel“ des Zeugnisses, mit der der Arbeitgeber im besten Fall seinen Dank für die geleistete Arbeit des Mitarbeiters, sein Bedauern über dessen Ausscheiden und seine guten Wünsche für die Zukunft zum Ausdruck bringt. Diese Formel ist eine mächtige, nicht zu unterschätzende Waffe in der Hand des Arbeitgebers. Denn sie kann eine auf den ersten Anschein positiv wirkende Gesamtbewertung des Mitarbeiters vollständig in das Gegenteil verkehren. So lässt ihr Fehlen jeden Personalsachbearbeiter aufhorchen. Denn ein zufriedener Arbeitgeber hat keinen Grund die Schlussformel zu verweigern. Aber auch die verwendete Wortwahl kann die Bewerbungschancen erheblich beeinträchtigen: Wird einem Mitarbeiter etwa viel Glück gewünscht, wirkt dies auf den ersten Blick positiv, wird tatsächlich jedoch als Zeichen verstanden, dass er ohne das entsprechende Glück vermutlich nicht erfolgreich sein werde. Gerne berate ich Sie als Fachanwältin für Arbeitsrecht umfassend zu diesem Thema. Rechtsanwaltskanzlei Beate Römer Heinrich-Späth-Str. 10 · Ecke Krischerstraße · 40789 Monheim am Rhein Telefon: 0 21 73/5 30 01 E-Mail: beate.roemer@t-online.de SWN Rechtsanwälte – Frank H. Schröder Opladener Str. 149 · 40789 Monheim am Rhein Tel.: 0 21 73/95 41-0 E-Mail: monheim@swn-rechtsanwaelte.de Anwaltskanzlei Dr. Joachim Schuster und Susanne Thomas Konrad-Adenauer-Platz 2 · 40764 Langenfeld Telefon: 0 21 73/7 00 53 · Telefax: 0 21 73/7 07 80 www.rechtsanwälte-langenfeld.de

Sonderveröffentlichungen