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Guter Rat -12.09.2017-

Guter Rat

Guter Rat ANZEIGE Tücken beim Erben Rechtsanwalt Dirk Oelbermann ist seit fast zwei Jahren Partner in der renommierten Kanzlei von Dr. Ulrich Schnorrenberg in Benrath. Nachdem Rechtsanwalt Dirk Oelbermann zum 1. Januar 2016 seine Tätigkeit in der Kanzelei von Dr. Ulrich Schnorrenberg an der Schlossallee 125 angetreten hatte, lag sein Arbeitsschwerpunkt zu etwa gleichen Teilen auf dem Erb- und dem IT-Recht. Hier haben sich die Gewichte inzwischen gründlich verschoben, wie Oelbermann nach nicht ganz zwei Jahren sagt: „Etwa 80 zu 20 Prozent“ liegt inzwischen das Erbrecht beim Partner von Dr. Schnorrenberg eindeutig vorn. Was nicht ganz verwunderlich ist, ist Kanzleigründer Dr. Ulrich Schnorrenberg doch seit 2013 fünf Mal in Folge als „Top-Anwalt für Erbrecht“ in der Focus-Bestenliste präsent. Dirk Oelbermann hat sich darauf bestens eingestellt: Seit Juli firmiert er auch als Fachanwalt für Erbrecht, nachdem der Jurist schon seit mehr als einem Jahrzehnt Fachanwalt im IT-Recht ist. Überschneidungen seiner Arbeitsschwerpunkte sind – Stichwort Digitaler Nachlass – allein schon durch die technologische Entwicklung und das mit ihr einhergehende Nutzerverhalten geradezu vorprogrammiert. Für Diskussionsstoff über die Juristenzunft hinaus sorgt Dirk Oelbermann ist seit Juli auch Fachanwalt für Erbrecht. Aufs IT- Recht ist er schon seit mehr als zehn Jahren spezialisiert. etwa ein Ende Mai ergangenes Urteil des Kammergerichts Berlin, wonach eine Mutter den Facebook-Account ihrer verstorbenen Tochter nicht ohne weiteres löschen lassen kann. „Zumeist geht es um Bildrechte in sozialen Netzwerken“, nennt Dirk Oelbermann einen juristischen Hauptstreitpunkt im IT-Recht. Knifflig zu lösen sind hier auch manch andere Fragen, etwa die, wie Erben Zugang zu E-Mail- Postfächern erhalten können. Auch hier empfiehlt es sich nach den Worten von Dirk Oelbermann vorab sicher zu gehen und derartige Fragen gerichtsfest zu regeln. So trocken das Erbrecht Laien anmuten mag, birgt es zuweilen viel emotionalen Zündstoff: Dies gilt dann, wenn ein Verstorbener Sohn oder Tochter mit einer Kontovollmacht ausgestattet hatte. Fast schon „Standard“ ist es Oelbermann zufolge, wenn dann Miterben einen den Erblasser pflegenden Miterben nach Barabhebungen mit Kontovollmacht zur Rechenschaft ziehen. Hier muss der Erblasser selbst zu Lebzeiten dafür sorgen, dass der Bevollmächtigte später keine Nachteile hat. Was leicht ist, wenn man es denn weiß: Das Quittieren der Kontoauszüge durch den Erblasser genügt hier im Prinzip schon.

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