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Ein Experte für IT-Recht und Erbsachen

service Guter Rat Ein Experte für IT-Recht und Erbsachen Rechtsanwalt Dirk Oelbermann ist seit einem Jahr Partner in der Kanzlei von Dr. Ulrich Schnorrenberg. Nach 16 Jahren in Köln und vier Jahren in Bergisch-Gladbach ist Rechtsanwalt Dirk Oelbermann inzwischen ein Jahr lang in Benrath tätig. Seit . Januar ist der aufs IT- wie aufs Erbrecht spezialisierte Jurist Partner von Kanzleigründer Dr. Ulrich Schnorrenberg, der nach 2013, 2014 und 2015 auch in diesem Jahr wieder als „Top-Anwalt für Erbrecht“ in der Focus-Bestenliste firmiert. „Den Standort in Bergisch- Gladbach haben wir beibehalten“, sagt Dirk Oelbermann, ANZEIGE Ihre Spezialisten für Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht & Immobilienrecht Andreas Schriefers Rheinhöfe Düsseldorf Tätigkeitsschwerpunkt Wirtschafts- und Reisholzer Werftstr. 29 a, 40589 Düsseldorf Vertragsrecht, Wirtschaftsmediator Telefon + 49_211_59 89 15 10 Alexandra Schriefers Tätigkeitsschwerpunkt Arbeitsrecht www.anwaltskontor-schriefers.de Markus Degen mail@anwaltskontor-schriefers.de Tätigkeitsschwerpunkt Immobilienrecht Rechtsanwalt Dirk Oelbermann in seinem Büro an der Benrather Schlossallee 125. Der IT-Fachanwalt widmet sich zudem schwerpunktmäßig Fragen des Erbrechts – die sich zum Teil ganz neu stellen. der sich in seinem Büro mit Blick aufs Benrather Schloss über Mangel an Arbeit nicht beklagen kann. Etwa jeweils zur Hälfte ist er mit erbrechtlichen Fragen sowie mit juristischen IT-Problemen beschäftigt. Allein das zur Entstehungszeit des im Jahr 1900 in Kraft getretenen Bürgerlichen Gesetzbuches völlig unbekannte Phänomen der Patchwork-Familie „bietet auf die nächsten Jahrzehnte hin genügend Beschäftigungspotenzial“, ist der Anwalt gewiss. Hier bei der Erstellung von Testamenten auf anwaltlichen Rat zu verzichten, „kann zu einem bösen Erwachen führen“, erläutert Oelbermann mit Blick auf Risiken, die sich im weiten Feld zwischen prinzipieller Testierfreiheit und gesetzlichen Pflicht- teilsregelungen ergeben können. Testamente mit Expertenrat juristisch möglichst wasserdicht zu machen, empfiehlt sich aber auch sonst. Erbrechtsstreitigkeiten können nämlich lange dauern: Eine Verfahrensdauer von sieben bis acht Jahren ist nach Oelbermanns Worten jedenfalls keine Seltenheit. Brisante Konsequenzen kann künftig auch die seit August 2015 geltende EU-Erbrechtsverordnung entfalten. Die sieht unter anderem vor, dass Erbschaftssteuern dort anfallen, wo der Erblasser zuletzt seinen Lebensmittelpunkt hatte. Zum Kreis der Betroffenen gehören nicht zuletzt deutsche Rentner mit Alterssitz im Ausland und deren potenzielle Erben. „In Frankreich fallen beispielsweise die Steuern deutlich höher aus als hier“, nennt Oelbermann nur eine mögliche Folge. Ältere Testamente juristisch prüfen zu lassen, kann daher helfen, viel Geld zu sparen. Oelbermann, der in Köln Jura studiert hat, erwarb die Qualifikation als IT-Fachanwalt bereits kurz nachdem diese 2006 eingeführt worden war. An gut 1000 Verfahren wegen Verstößen gegen Urheberrechte war er während seines bisherigen Berufslebens beteiligt, wobei es zumeist gelungen sei, sie außergerichtlich beizulegen. Viel Arbeit für Juristen bieten im IT- Bereich zudem das Software- Vertragsrecht, aber auch das „digitale Erbe“, sprich: die Löschung von Daten Verstorbener im Internet.

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