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Handwerk & Wohnen -19.09.2018-

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4 HANDWERK & WOHNEN

4 HANDWERK & WOHNEN Sicherheit im Kinderzimmer Ob Bodenbelag, Möbel, Wände, Fenster oder Elektrik: Bei der Einrichtung eines Kinderzimmers sind viele Aspekte zu berücksichtigen.. Beim Kinderzimmer denken die meisten an eine farbenfrohe Spielwiese. Wichtig ist aber, dass Kinder dort sicher und keinen Schadstoffen ausgesetzt sind. Beim Einrichten gibt es daher einiges zu beachten. VON SABINE METZGER Ein Prinzessinnen-Zimmer in Pink? Eine Räuberhöhle? Oder doch ieber Villa Kunterbunt? Was as ideale Kinderzimmer ausacht, davon haben Eltern nterschiedliche Vorstellunen. Nur auf eines können ich wohl alle einigen: Sicher oll es sein. Darauf ist zu achen: odenbelag „Stürze sind die äufigste Unfallursache bei leinen Kindern“, sagt Andres Kalbitz von der Bundesareitsgemeinschaft „Mehr Siherheit für Kinder“. Ein weiher, federnder Bodenbelag ämpft Stürze. Daher ist Kork der Teppich zu empfehlen, n vielen Mietwohnungen ber nicht mehr gebräuchlich. atthias Bauer von der Ver- braucherzentrale rät: „In Absprache mit dem Vermieter sind Änderungen immer möglich. Man kann aber auch in den entsprechenden Bereichen einfach etwas auslegen.“ Vor das Bett kommt also etwa ein rutschfester Teppich. Der sollte möglichst frei von Schadstoffen sein. Denn Teppichböden bestehen aus feinen Fasern, die Kinder mitunter einatmen oder in den Mund nehmen, erklärt Thomas Fischer von der Deutschen Umwelthilfe. Auf Kunststoffe sollten Eltern daher so weit wie möglich verzichten. Zugleich achten sie bei Naturmaterialien besser darauf, dass keine Insektizide enthalten sind. Wollteppiche etwa werden oft mit Mottenschutzmittel behandelt. Eine Orientierungshilfe beim Kauf bieten Siegel wie das der Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichboden (GUT). Möbel Das beste Material für Kindermöbel sei Voll- oder Massivholz, so Bauer. „Wir warnen vor MDF-Möbeln, weil darin Leime und Lacke verwendet werden, die ausgasen.“ Generell gelte für alle neuen Möbel, dass sie nach dem Aufbau mindestens eine Woche lang an einem geeigneten Ort ausgasen sollten, bevor sie ins Kinderzimmer kommen. Das Bett ist ein viel genutztes Möbel. Natürlich sollte auch bei der Matratze auf wenig Schadstoffe geachtet werden. Trotzdem findet Bauer: „Es muss nicht die teuerste sein. Matratzen werden relativ schnell gewechselt, weil Kinder aus ihren Betten herauswachsen.“ Wichtig ist dagegen der Lattenrost. „Jedes Kind nutzt sein Bett als Trampolin, der Rost muss also sehr stabil sein.“ Hochbetten sind laut Kalbitz für Kinder unter sechs Jahren nicht geeignet. „Die bewegen sich zu sprunghaft und können das Risiko noch nicht einschätzen.“ Grundsätzlich rät Kalbitz, beim Einrichten mit der Per- spektive der Kinder durch das Zimmer zu gehen. Das sei auch wörtlich zu verstehen: Wer einen Raum auf allen Vieren erkundet, gewinnt einen anderen Blick auf mögliche Risiken. Letztlich aber gelte: „Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht. Es ist immer elterliche Aufsicht gefragt.“ Wände Für die Wände sollten- Eltern möglichst Kalk- oder Silikatfarben einsetzen. Sie brauchen keine Lösungsmittel und sind schimmelhemmend. Auch hier gibt es Siegel zur Orientierung, etwa den Blauen Engel oder das Nature-plus-Siegel. Fenster Es kommt vor, dass Kinder in ihrem Zimmer heimlich zündeln. Wer die Fenster mit Vorhängen ausstattet, sollte also dabei darauf achten, keine leicht brennbaren Materialien zu verwenden. Es gibt sogar schwer entflammbare Stoffe der Brandschutzklasse B1 im Handel. Als Faustregel gibt Kalbitz außerdem vor: „Alles, was Kinder herunterziehen können oder worin sie sich verfangen können, sollte aus dem Zimmer raus.“ Zu lange Vorhänge, Foto: Ella Albrecht unter Umständen auch die Kordeln einer Jalousie, können sonst zu Unfällen führen. Beim Einrichten des Zimmers sollte man außerdem im Blick behalten, dass keine Steighilfen in der Nähe des Fensters stehen. Auch spezielle Fenstersicherungen sind eine gute Möglichkeit, Kinder vor einem Sturz mit schweren Folgen zu bewahren. Elektrik Im Bereich der Elektrik denken die meisten Eltern an Steckdosenschutz. Manche fürchten sich aber auch vor Elektrosmog. Die Auswirkungen davon sind zwar umstritten, einige wollen die Belastung aber vorsorglich lieber gering halten. Dann müssen sie bei der Zimmerplanung auch an elektrische und magnetische Felder denken. „Die sieht man nicht, die riecht man nicht, deshalb haben das viele nicht auf dem Schirm“, sagt Fischer. Solche Felder entstehen durch elektrische Spannung und werden etwa von Nachttischlampen emittiert, solange der Stecker in der Dose steckt. Hier können abgeschirmte, abschaltbare Steckdosenleisten Abhilfe schaffen.

Wohngefühl – Ihr Home Staging Partner ANZEIGE Home Staging: Wie man Menschen in Immobilien verliebt Sabrina Sluka von Wohngefühl in Sonsbeck hübscht professionell Häuser und Wohnungen für den Verkauf auf. Vorher Nachher Zwei Beispiele, wie Home Staging funktionieren kann: In einem vorher leeren Raum wird eine Wohlfühlatmosphäre geschaffen. Irgendwie wirken die besenreinen Räume kleiner als noch vor kurzem, als die Möbel sie wohnlich gestalteten. Kaum zu glauben, dass der große Esstisch dort drüben Platz fand und die Nische die Lieblings-Leseecke war. Was man sich selber nur noch schwer vorstellen kann, ist auch für zukünftige Käufer nicht einfach. Ein anderes Szenario: Ein Blick auf die Internetseiten anderer Vermieter macht deutlich: Das Mobiliar der eigenen Ferienwohnung ist in die Jahre gekommen. Nicht, dass sich jemand beschwert hätte, aber das persönliche Bauchgefühl sagt, es müsste eine Veränderung her. Mit so einem Bauchgefühl mag es anfangen, wenn Sabrina Sluka ins Spiel kommt. Die Inhaberin von „Wohngefühl“ in Sonsbeck, Wallstraße 2, ist Home Stagerin. Mit anderen Worten: Sie bereitet Immobilien professionell auf den Verkauf/die Vermietung vor. Dafür zeigt sie mit trendigen Möbeln, Accessoires, Farben und Licht auf, was in den Räumen möglich wäre. Mal ist es eine frisch gestrichene Wand mit einem Kuschelsessel davor, mal ein dezenter Teppich, der die bunten Fliesen des Vorbesitzers neutralisiert, die den Unterschied machen. „Das hat nichts mit Mängelverstecken zu tun“, betont Sabrina Sluka. „Wir verschönern nur und schaffen eine Wohlfühlatmosphäre. Mit kleinen Details zeigen wir die Besonderheiten der Wohnung oder des Hauses auf.“ So schaffe man Raum für die eigenen Ideen des potenziellen Käufers. Wer statt in einen leeren Raum auf eine Kücheninsel mit angrenzendem Essbereich schaut und dabei den Duft von Apfelkuchen und Kaffee in der Nase hat, der vermag sich vorzustellen, mit Familie und Freunden zukünftig gemeinsame Kaffeestunden hier zu verbringen. Vor rund anderthalb Jahren begann die gelernte Immobilienmaklerin und DGHR (Deutsche Gesellschaft für Home Staging und Redesign)-zertifizierte Home Stagerin damit, Häuser und Wohnungen für den Verkauf aufzuhübschen. „Ich suchte eine neue Herausforderung, die zu meinem bisherigen Beruf passte“, erklärt die 30-Jährige. Sie liebt die kreative Arbeit. Der Kontakt zu Sabrina Sluka den Verkäufern, das Spiel mit Farben, Licht und Materialien ist ihr Ding, wie das Leuchten in ihren Augen verrät, sobald sie zu erzählen beginnt. Sind es bei der Herrichtung für den Verkauf nur Hingucker aus ihrem Möbellager, mit denen sie Räume kurzzeitig ausstattet, entwirft sie bei der Umgestaltung von Ferienwohnungen ein komplettes Rundum-Sorglos- Konzept. Das beinhaltet die Umgestaltung ebenso wie die dazu benötigten verbleibenden Möbel. Dabei spielt der Standort der Immobilie ebenso eine Rolle wie das Gebäude an sich. „Jede Immobilie bekommt etwas Besonderes, etwas, das sie einzigartig macht“, erzählt die Sonsbeckerin. Es gelte, das Herzstück des Raumes herauszuarbeiten, damit für den Gast oder den potenziellen Käufer ein Wohlfühlfaktor entstehe. Denn letztendlich entscheide das Bauchgefühl über eine Zuoder Absage. „Was dieses Herzstück ist, das muss ich vor Ort sehen. Das kann ich so nicht erklären“, fügt sie lachend hinzu. Sicher, erst einmal würden Kosten für den Kunden entstehen, wenn er sie bei Verkauf oder Umgestaltung als Home Stagerin zwischenschalte. „Aber in der Regel sind die Immobilien innerhalb kürzester Zeit zu den gewünschten Konditionen vermarktet, die Ferienwohnungen deutlich besser ausgelastet“, setzt sie der Skepsis entgegen. Kontakt Wohngefühl Sabrina Sluka Wallstraße 2 47665 Sonsbeck Telefon: 02838/9891468 Mobil: 0151/74506328 E-Mail: info@wohngefuehl-sonsbeck.de Internet: www.wohngefuehl-sonsbeck.de Home Staging gibt es in den USA seit den 1970er Jahren. In Deutschland kam der Trend in den 1990er Jahren auf, ist mittlerweile vielerorts fester Bestandteil im Immobilienhandel. Längst kommen die Kunden von „Wohngefühl“, Makler ebenso wie Privatpersonen, nicht mehr nur vom Niederrhein, sondern auch aus dem Ruhrgebiet. Die Arbeit sei körperlich anstrengender als die Immobilienvermarktung, berichtet Sabrina Sluka. Schließlich müsse man Möbel schleppen, renovieren oder auch mal (mit Hilfe) entrümpeln. „Aber das Endergebnis im Vorher-Nachher- Vergleich und die strahlenden Gesichter der Kunden sind die Anstrengung jedes Mal wert.“

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