Aufrufe
vor 3 Monaten

Handwerk und Wohnen - Geldern 20.09.2017

  • Text
  • Wohnen
  • Handwerk
  • Haus
  • Wasser
  • Laub
  • Farben
  • Boden
  • Wirkt
  • Herbst
  • Garten

HANDWERK & WOHNEN 21

HANDWERK & WOHNEN 21 Schmuckstücke im Rahmen Türen waren lange einfach weiß oder braun. Optisch hat sich in den vergangenen Jahren hier aber einiges getan – nd auch der Einbruchschutz wurde verbessert. Kompetenz rund um Wesels Dächer seit über 100 Jahren Am Blaufuß 20 • 46485 Wesel Ruf (02 81) 96 31 33/34 • Fax (02 81) 96 31 35 info@schnickers-bedachungen.de · www.schnickers-bedachungen.de Wandbündige Türen verleihen Räumen eine edle Wirkung. Das Eichenfurnier mit der individuellen Struktur des Holzes liegt ebenfalls im Trend. Foto: tuerenwechsel.de VON KATJA FISCHER Die Tür ist die Visitenkarte des Hauses. „Sie ist das Erste, was jeder Besucher wahrnimmt“, sagt André Leffler vom Verband Fenster+Fassade. Und sie bestimmt den ersten Eindruck: „Form, Stil, Material lassen auf den Geschmack der Bewohner schließen.“ Oft haben die Türen Jahrzehnte auf dem Buckel – und das sieht man ihnen auch an. Moderne Türen wurden in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt – nicht nur optisch. Einbruchschutz bieten etwa Modelle, die nach der DIN-Norm EN 1627 gebaut wurden, eingeteilt in sechs Widerstandsklassen von RC 1 bis RC 6, wobei RC 6 für die höchste steht. Polizeilich empfohlen werden Modelle ab RC 2. Zusätzliche Sicherheit und Komfort bieten neue Türschlösser. Der klassische Haustürschlüssel ist zwar immer noch beliebt, wird aber zunehmend von automatischen Schlössern verdrängt. „Heute öffnet und schließt man Türen per Finger-Scan, mit einem Code-Schloss, einem Transponder oder via Smartphone“, erklärt Leffler. Zwar liegen bei den Rahmenwerkstoffen Aluminium, Holz und Kunststoff vorn in der Gunst der Hausbesitzer. Aber: „Gerade im Neubau werden häufig großflächig verglaste Seitenteile neben der Tür eingesetzt, um mehr Licht in die Treppenhäuser und Flure zu lassen“, erklärt Leffler. Das verändert die einst so dunklen Fluren. Auch besondere Materialien wie Sichtbeton oder rostiger Stahl werden heute für Türen verwendet. Aber: „Wichtig ist, dass die Haustür zum Stil des gesamten Gebäudes passt“, betont der Experte. Nicht nur die optische Bandbreite der Haustüren hat sich stark vergrößert. Auch die Innentüren werden individueller, und sie werden bewusst als Elemente für die Raumgestaltung eingesetzt. „Besonders eindrucksvoll sind raumhohe Türen, deren Türblatt vom Boden bis zur Decke reicht“, findet Stephan Hofherr vom Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie. Auch wandbündige Türen, bei denen Bänder und Zarge mit der Wand eine Einheit ohne Kanten bilden, verleihen Räumen eine edle und großzügigere Wirkung. Im Trend liegen in den Wohnräumen furnierte Türen, bei denen ganz bewusst die individuelle Maserung und Struktur des gewachsenen Holzes gelassen wird. Denn so ist jedes Türblatt ein Unikat. Besonders die Kombination von horizontalen und vertikalen Furniermaserungen wirkt durch die Streifenoptik elegant und filigran. Es muss aber nicht immer echtes Holz sein. Auch naturgetreu nachgebildete Oberflächen, sogenannte Nature- CPLs, sind beliebt. Sie sehen fast aus wie Holz und fühlen sich auch so an. Dank der Verarbeitung von Melaminharzen sind sie robust und widerstandsfähig. Nie aus der Mode gekommen sind weiße Türen, zum Beispiel klassische Stiltüren mit schönen Maserungen für Altbauten oder raumhohe Weißlacktüren mit geradlinigem Design. Oft sind die Modelle sogar individuell gestaltbar, man kann Logos, Muster oder Bilder einfräsen oder gravieren lassen. Das ist übrigens auch bei Glastüren möglich. „Neben mit Lasertechnik verzierten Glaselementen sind auch Glastüren mit innenliegender Fotofolie angesagt“, berichtet Hofherr aus dem Handel. Eine echte Marktneuheit sind Türen mit schaltbarem Glas. Der Kunde bestimmt per Knopfdruck, ob seine Tür transparent und durchsichtig oder milchig-weiß sein soll. „Solche Türen eignen sich zum Beispiel gut für Arztpraxen und Besprechungsräume. Sie sind aber auch im Privatbereich einsetzbar“, erläutert Hofherr. Lassen Sie sich in unserer 300 m² großen Ausstellung inspirieren! Mo. – Fr. von 8.00 -17.00 und Sa. von 8.30 -12.00 für Sie geöffnet. An der Windmühle / Werftstraße · 46483 Wesel - Rheinhafen Tel. 02 81 -33 98 00 · www.holz-sander.de bezahlbare Qualität in großer Auswahl

22 HANDWERK & WOHNEN Tipps zum Küchenkauf Die Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche hat eine acht Punkte umfassende Checkliste erstellt, die bei der Anschaffung einer neuen Küche ilfreich ist. Kirk Mangels, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche (AMK), weiß, dass sich viele mit dem Kauf einer neuen Küche schwer tun. Das Wichtigste ist daher eine kompetente Beratung und Planung. Deshalb ist der Gang zum Fachhandel so sinnvoll. Jede von einem Küchenspezialisten geplante Küche ist ein Unikat, das aus vielen individuellen, aufeinander perfekt abgestimmten Komponenten besteht, damit ihre Nutzer jahrelange Freude an ihr haben“, betont er. Um die individuelle Wunschküche zu realisieren, sollten ein paar Dinge im Vorfeld berücksichtigt werden. Dazu hat die AMK eine acht Punkte umfassende Checkliste erstellt. „Je klarer die Vorstellungen der Käufer sind, desto leichter und angenehmer geht der Küchenkauf von der Hand“, weiß Mangels aus Erfahrung. Die Checkliste: 1. Vorgaben Welche räumlichen oder baulichen Vorgaben sind zu beachten? Handelt es sich um eine komplett neue Küche oder die Renovierung/Modernisierung einer bestehenden Küche? Liegt ein Grundriss mit der korrekt eingezeichneten Position der Elektro- und Wasseranschlüsse sowie der Anzahl und Position der Fenster, Türen und Heizkörper sowie der Raumund Fensterbrüstungshöhe vor? 2. Nutzer Wie viele Personen leben im Haushalt, und wer nutzt die Küche am häufigsten? Das ist wichtig, um die individuellen ergonomischen Arbeitshöhen bestimmen zu können. Die Höhe des Ellenbogens bestimmt die ideale Arbeitshöhe, individuell abgestimmt auf den Hauptnutzer. 3. Präferenzen Was sind die persönlichen Vorlieben? Welche Grundform soll die neue Küche haben (offene Wohnküche, mit einer Kochinsel, ein-, zwei-zeilig, L- oder U- Form, mit einer integrierten Essecke oder Esstheke)? Wird ein spezielles Lichtkonzept gewünscht? Vernetzte Hausgeräte, die auch von unterwegs gesteuert und kontrolliert werden können? 4. Design Welcher Wohnstil und welches Design wird bevorzugt? Zeitlos-elegant, grifflos, im Industrial Look oder moderner Landhausstil, unifarben oder in Farbe, hochglänzend oder matt? Professionell mit viel Edelstahl oder ganz naturnah mit Echtholz, Naturstein und Glas? Extravagant oder luxuriös, mit Unikat-Charakter? 5. Innenausstattung Wie soll die Innenausstattung beschaffen sein? Mechanische oder elektrische Öffnungsunterstützung? Viel Stauraum, übertiefe Arbeitsplatten, komfortable Hochschränke und Eckschranksysteme, dynamisch belastbare Schubkästen mit Innenauszügen und flexiblen Inneneinteilungssystemen? 6. Elektrogeräte Welche Einbau-Elektrogeräte sollen vorhanden sein? Zu einer zeitgemäßen Küchenausstattung zählen energieeffiziente, leistungsstarke Hausgeräte mit hohem Bedienkomfort – das sind ein Kochfeld mit flexibler Induktion, ein Backofen (eingebaut in Sicht- und Arbeitshöhe) oder ein Kombigerät (Backofen, Dampfgarer und Mikrowelle in einem Gerät), eine NoFrost-Kühlgefrierkombination mit feuchteregulierten Fächern für Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch. Keinesfalls fehlen sollten ein leiser Geschirrspüler sowie eine Dunstabzugshaube. Der Fachmann erklärt, welche Bauform und Betriebsart (Abluftbetrieb, Umluft oder mit Switch-Funktion zum Umschalten zwischen Umluft und Abluft) für welche Raumsituation am geeignetsten ist. 7. Spülbereich Wie soll der Spülcenter aussehen – und Die Kombination aus Metalllook und softmatten, schwarzen Oberflächen verleiht dem Raum eine stilvolle Ausstrahlung und besticht durch ihren luxuriösen Look. Fotos (3): AMK Einfach an verstaute Dinge gelangen: Egal ob Elektrogeräte, Wein oder Gewürze – ein Knopfdruck, und die Tablare fahren heraus. Zwischenliegende Objekte (zum Beispiel eine Hand oder ein Teller) werden selbstständig erkannt, und die Säulenbewegung stoppt dann sofort. aus welchem Werkstoff hergestellt sein? Voluminös und mit großer Abtropffläche oder eher dezent und zierlich? Rund oder eckig? Mit einem oder mehreren Becken? Aus robustem Edelstahl, samtweicher Keramik, pflegeleichtem Compositmaterial? Mit oder ohne antibakteriellem Oberflächenschutz? Mit praktischen Extras wie zum Beispiel einhängbaren Gastronorm- Behältern und einem verschiebbaren Schneidbrett? 8. Steuerung Welche Küchenarmatur soll es sein? Berührungslos und sensorgesteuert oder mit Hebel? Mit LED-Beleuchtung oder eine Mehrwegarmatur für Sprudelwasser, kochend heißes Wasser und Mischwasser? Sehr empfehlenswert: eine Armatur mit ausziehbarer Schlauchbrause. Die ideale Arbeitshöhe liegt zehn bis 15 Zentimeter unter der Ellbogenhöhe. „Tag der Küche“ bundesweit am Samstag, 30. September Zum 18. Mal findet am Samstag, 30. September, der von der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche (AMK) ins Leben gerufene bundesweite „Tag der Küche“ statt. Bei den teilnehmenden Küchenfachhändlern, Küchenstudios und Möbelhändlern mit Küchenfachabteilung gibt es viel Neues zu sehen. „Die Ansprüche an die Gestaltung und Ausstattung einer modernen Küche steigen stetig. Am 30. September kann jeder Gast alle Neuheiten hautnah miterleben“, sagt Kirk Mangels, Geschäftsführer der AMK. Technische Innovationen, schickes Design, das enorme Angebot an individueller Varianten-Vielfalt werden von Nord bis Süd und von Ost bis West in Szene gesetzt und machen Lust auf eine neue Küche. Vielerorts ist mit besonderen Kochaktionen auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Außerdem hat die AMK ein attraktives Gewinnspiel organisiert, bei dem es Küchenhaushaltsgeräte, elektrische Küchenhelfer, Innenorganisationssets und auch stilvolle Abfallsammler zu gewinnen gibt. Weitere Informationen: www.tag-der-kueche.de www.amk.de

Sonderveröffentlichungen