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Handwerk und Wohnen Kempen

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KK-K21

KK-K21 Handwerk & Wohnen KÜCHENTRENDS 2017: INDIVIDUELLE VIELFALT UND SMARTE TECHNOLOGIEN RHEINISCHE POST MITTWOCH, 15. FEBRUAR 2017 C7 Küche wird digitaler und vernetzter Offene Küchen werden immer beliebter, denn hier verschmelzen Küchen- und Esszone und sind ans offene Wohnzimmer angegliedert. (rps) Im aktuellen Angebot sind modern und puristisch anmutende Küchen genauso zu finden wie solche im guten alten Landhausstil. Ein neuer Trend ist die Kombination von Küchenmöbeln mit Wohnmöbeln und umgekehrt. Die offene Küchengestaltung spielt dem Kunden dabei in die Hände: Bänke, Sideboards oder Podeste passen überall hin und nicht bloß in einen bestimmten Raum. „Küchen werden dadurch noch einmal wohnlicher, was auch zu ihrem Anspruch passt, die Seele der Wohnung zu sein“, erläutert Kirk Mangels, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche (AMK) den Trend. Die moderne Küche muss an alle Situationen angepasst werden können. Sie muss praktikabel und funktional sein, aber auch schön und ansehnlich. Fronten und Arbeitsplatten müssen leicht zu reinigen sein, und es muss viel Stauraum für Utensilien geben. Zudem ist gutes Licht zur Ausleuchtung der Arbeitsflächen zur Speisenzubereitung sowie für die Gesamtatmosphäre wichtig. Das alles in ergonomisch richtigen Höhen, mit kurzen Arbeitswegen, guter Belüftung, mit niedrigem Energieverbrauch und in einer schicken Gesamtgestaltung. Im neuen Küchenmöbelangebot überwiegt als Frontoptik Lack. Sowohl Mattlack als auch Lacklaminat sind angesagt. Hochglanzlack ist auf dem Rückzug, während Holz und Holzoptik ihre Stellung behaupten können. Auch Kombinationen aus mattem Unilack und einem Echtholzfurnier oder aus Lacklaminat und einer Holznachbildung sind im Kommen. Bei den Farben der Lacke bleiben die Klassiker Weiß und Grau. Für mutige Küchenkäufer gibt es ein zunehmendes Angebot an Schwarz. Schwarz kommt sowohl bei Elektrogeräten wie Backofen und Herd in Frage, bei Beschlägen im Schrank, bei Keramikspülen wie auch als ganze Front für Schränke und Kühlschränke. Als Material dienen hier bedrucktes Glas, Lack, Laminat und echter Schiefer. Nach wie vor im Trend sind Spülen aus Keramik. Die Vorzüge dieses Materials sind seine Robustheit und seine Langlebigkeit. Der hocheingebaute Backofen ist Standard geworden. Hier wird auch dem Hobbykoch ermöglicht, bequem, rückenfreundlich und sicher an seine im Backofen zubereiteten Speisen heranzukommen. Sogenannte intuitive Bedienknöpfe für Herd und Ofen vereinfachen die Handhabung. Auch Küchengeräte können zunehmend smart gesteuert werden. Moderne Backöfen besitzen in der Regel eine Selbstreinigungsfunktion. Spitzenreiter ist hier die Pyrolyse, bei der mit Hilfe heißer Temperatur eine Selbstreinigung durchgeführt wird. Praktisch sind Backöfen mit integriertem Dampfgarer und auch Mikrowelle. Der Trend zu Niedrig-Temperatur- Zubereitungsverfahren geht wiederum eindeutig Richtung gesundem und vitaminerhaltendem Kochen. Technische Geräte werden immer bedienungsfreundlicher, und der Alltag wird zunehmend von ihnen durchdrungen. Clevere Lösungen gibt es für alle Lebensbereiche, auch für die moderne Küche. Arbeits- und atmosphärisches Licht, Kühlschrank, Backofen, Herd, Dampfgarer, Mikrowelle, Spülmaschine, Toaster, Mixer und vieles andere mehr gehören heute zur Ausstattung der modernen Küche. Die ganz neue Generation dieser Elektrogeräte toppt die Grundeigenschaften mit einer Steuerung über smarte Endgeräte. So sind Apps für Tablets und Smartphones auf dem Markt, mit denen man Backofen und Co. ansteuern und kontrollieren kann. Die digitale Lifestyle-Küche eröffnet damit nie da gewesene Möglichkeiten. Praktisch ist FOTO: AMK die sogenannte „Backofen- App“ auch deshalb, weil sie Tipps und Ideen für Rezepte liefert, den Garvorgang kontrolliert und mitteilt, wann Braten, Kuchen oder Grillhähnchen fertig sind. So kann auch dem Laienkoch eine auf den Punkt gegarte Speise kinderleicht gelingen. Die noch am Anfang stehende Technologie lässt Visionen zu, die ungeahnte Möglichkeiten erlauben. Wenn der Kühlschrank selbst weiß, welche Zutaten für einen Eintopf fehlen und den Einkaufszettel selbstständig an den Online- Shop schickt, ist das fast schon Smart-Home-Realität. Pellets in Räumen ohne Lichtschalter lagern Aus Brandschutzgründen gelten für die Lagerung von Holzpellets einige besondere Regeln. (tmn) Der Lagerraum für Pellets darf aus Brandschutzgründen keine Lichtschalter, Steckdosen, Lampen und Verteilerkästen haben. Die Türen zum Lager- sowie zum Heizraum müssen Brandschutzmodelle der Klasse T30 sein und verschlossen bleiben. Darauf weist der Verband Privater Bauherren in Berlin hin. Ein Pellets können auf mehrere Arten gelagert werden. FOTO: KJER Meldegerät für Kohlenstoffmonoxid schlägt Alarm, wenn ein erhöhter Gasanteil festgestellt wird. Wer auf eine Pelletanlage umstellt, kann den Lagerraum der ehemaligen Ölheizung für das Holzmaterial nutzen. Pellets können direkt in Räumen, aber auch in extra Kästen oder Textilgewebebehältern gelagert werden. In den meisten Bundesländern gelten keine besonderen Vorschriften bis zu einer Lagermenge von 15 Tonnen oder für einen Heizkessel mit bis zu 50 Kilowatt Leistung. Der VPB rät allerdings, sich vor dem Umbau beim zuständigen Bauamt über die Regelungen vor Ort zu erkundigen. Ein Trendthema 2017: Deko zum Schmunzeln Humorvoller Hingucker: Wäscheklammern mit nostalgischen Figuren der Firma Monkey Business Design Israel. FOTO: FRANK RUMPENHORST (tmn) Tassen mit Gesichtern, Wäscheklammern im Comicstil, Karten und Bilder mit Sprüchen oder kleine Alltagshelfer wie Papierteller mit einem coolen Spruch: Das Dekorieren mit Humor und Augenzwinkern ist zwar keine ganz neue Entwicklung, aber die von der Messe Ambiente beauftragten Trendscouts der Agentur bora.herke.palmisano erheben diese Art von Dekoration zu einem der großen Trendthemen für 2017. Trendscout Annetta Palmisano bezeichnet diese Stilrichtung als „eine Hommage an kindliche Unbeschwertheit“. Sie betont allerdings auch, dass solche Dekorationen eigentlich nicht kindlich, sondern kreativ und vielfältig sind. „Es ist Humorvolles für den Alltag“, ergänzt ihre Partnerin Claudia Herke. Ihre Stilagentur hat eine Sonderausstellung zu den Trends entwickelt. Den humorvollen Part beschreiben sie darin so: „Im kreativen Sammelsurium trifft Geometrisches auf Figürliches, Kurioses auf Naives, Vintage auf Selfmade-Optiken. Heitere Farbtöne bestimmen das Bild, Spielzeug, Buttons und Embleme setzen fröhliche Akzente.“

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