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Handwerk und Wohnen Kleve

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22 HANDWERK & WOHNEN

22 HANDWERK & WOHNEN Dauerhaft luftdicht Dämmstoff aus Cellulose fügt sich fugenlos in Hohlräume ein. Das Material ist vielseitig verwendbar. Eine gute Wärmedämmung des Hauses ist heute Pflicht für jeden Bauherren. Dies regelt schon die Energieeinsparverordnung (EnEV), die vorgibt, dass die wärmeübertragende Umfassungsfläche einschließlich der Fugen dauerhaft luftundurchlässig abgedichtet sein muss. Der Luftdichtigkeit eines Wärmedämmsystems kommt somit eine hohe Bedeutung zu. Sie ist ein wichtiges Kriterium für die Wirksamkeit einer Wärmedämmung. Hier punktet Cellulose als Dämmstoff, da dieses Material sehr vielseitig verwendbar ist und beste bauphysikalische Eigenschaften in nahezu allen Bereichen besitzt. Der Faserdämmstoff weist eine enorm hohe Dichte auf, lässt sich absolut passgenau einbauen und übertrifft die Anforderungen der Energieeinsparverordnung deutlich. Cellulosefasern vereinen in sich die positiven Eigenschaften von Holz, dessen Dämmfähigkeit die Menschen seit jeher nutzen. „Wer schon einmal das ganz besondere Raumklima eines Holzhauses erlebt hat, wird auch bei einer Dämmung mit Cellulosefasern ein echtes Wohlfühl-Erlebnis haben“, versichert Marcel Bailey, Geschäftsführer der Firma Climacell. Der Werkstoff lässt sich sehr effizient einsetzen und ist zudem ökologisch völlig unbedenklich. Cellulose-Dämmstoff weist eine enorm hohe Dichte auf, lässt sich passgenau einbauen und übertrifft die Anforderungen der Energieeinsparverordnung deutlich. Fotos (2): climacell.de Der inneren Struktur der Cellulose ist es zu verdanken, dass der Dämmstoff beim Einbau eng verfilzt und damit ein Durchkommen der Luft unmöglich macht. Der Cellulose-Dämmstoff wird unter anderem in die Hohlräume unter dem Dach und der Fassade fugenlos eingeblasen. Durch diese Verarbeitungstechnik gelangt er noch bis in die letzte Ritze, schmiegt sich an Balken und Sparren geradezu an und verhindert so das Eindringen von Luft. Außerdem lassen sich auch hohe Dämmstärken, wie sie etwa bei Passivhäusern üblich sind, mit einer Einblasdämmung problemlos und preiswert ausführen. Diese Methode hat sich seit Jahren bewährt und stößt auf eine sehr positive Resonanz bei Bauherren. Die Verarbeitungsmaschinen sind den unterschiedlichen Einsatzbedingungen angepasst, sodass der lose Dämmstoff fugenfrei verdichtet werden kann. Die „Verschnittfehler“, die bei herkömmlichen Dämmsystemen Lücken in der Wärmedämmschicht hinterlassen und damit die Dichtigkeit der Hülle gefährden, treten bei einer Cellulosedämmung nicht auf. Da Cellulose sich auch nach dem Einbau elastisch verhält, kann sie die natürlichen Bewegungen des Holzes, etwa im Dachstuhl, ausgleichen. Starre Dämmmaterialien in Plattenform können dies nicht. So entstehen Ritzen und Lücken, die bei wechselnden Wetterbedingungen Wärmebrücken bilden und die erforderliche Luftdichtigkeit mindern. rps Der Cellulose-Dämmstoff wird unter anderem in die Hohlräume unter dem Dach und der Fassade fugenlos eingeblasen.

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