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Handwerk und Wohnen Kleve

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6 HANDWERK & WOHNEN Neue

6 HANDWERK & WOHNEN Neue Helfer in der Küche Das erste Stück der Lasagne ist schwer aus der Form zu bekommen. Und der Strunk von Erdbeeren lässt sich schwer entfernen. Pfiffige Lösungen für kleine Alltagsärgernisse. VON SIMONE A. MAYER Es gibt eigentlich alles auf dem Küchenmarkt – denkt man. Und doch gelingt es Designern von Küchenutensilien, jedes Jahr Produkte für Probleme oder Schwierigkeiten beim Kochen neu zu erfinden. Meist handelt es sich dabei um „sehr einfache, mechanische Dinge, die aber gut durchdacht sind und die dem Verbraucher einen klaren Vorteil bieten“, sagt Industriedesigner Sebastian Bergne. Eine Auswahl pfiffiger Ideen. Fischfilet-Schäler Viele können einen Fisch nicht so filetieren, dass das Überbleibsel in der Pfanne nicht Hackfleisch ähnelt. Und gerade kleine Fische wie Sardellen und Sardinen sind ein Problem. Eine einfache Lösung d hat die Firma Triangle: Filetto sieht aus wie ein simpler Gurkenschäler, doch statt der Klingen ist ein einzelner Edelstahldraht gespannt. Man nutzt das Gerät in gleicher Weise für den Fisch, wie man Gurkenschäler verwendet: Man zieht den Schäler hinter der Kieme beginnend und über der Mittelgräte durch den Fisch und löst somit das Filet so ab, wie man eine Gurkenschale abziehen würde. Soßenverteiler für den Pizzaboden Beim Sauce Roller von Lékué SL handelt es sich um einen Löffel mit einem Loch in der Kelle, in der eine kleine bewegliche Kugel steckt. Dadurch läuft die Soße zwar aus, aber nicht alles auf einmal. Denn die Drehbewegung der Kugel, mit der man über den- Teig rollt, dosiert sie portionsgerecht. Der Lasagne-heber der Serie Clever Cooking von Villeroy & Boch wird mitgebacken.Das erste Stück des Auflaufs lässt sich dann problemlos herausheben. Foto: dpa/tmn Erdbeerstrunk-Entferner Wer drei, vier Kilogramm Erdbeeren auf der Plantage selbst erntet, mag es kennen: Die Blätter der Erdbeeren sind nicht gerade leicht abzurupfen. Und man kann den Strunk nicht abpulen, ohne sich die Hände schmutzig zu machen. Für dieses Problem hat Koziol eine Zange zum Entfernen der Erdbeerblätter erfunden – und diese Bea getauft. Salatwasch-Rassel Drop von Rig-Tig verspricht einfacheres Abwaschen von Salaten, Kräutern und anderen Lebensmitteln. Sie kommen in ein verschließbares Sieb in Rasselform. Beim Herausschütteln des Wassers fällt kein Blatt herunter. Zudem ist der Griff des rasselförmigen Siebes ein Rohr. Dieser lässt sich direkt an den Hahn he- ben – somit geht auch alles Wasser durch das Sieb und nicht daneben. Warmes Buttermesser Kalte Butter lässt sich schlecht streichen – man muss also warten, bis sie anschmilzt. Abhilfe schafft das Messer Spreadthat Deluxe von That Inventions. Es besteht aus wärmeleitenden Materialien, die die Wärme der Hand über den Griff in die Schneide übertragen. Probierlöffel-Halter Wohin mit Koch- und Probierlöffel oder dem Schneebesen, wenn man sie mal nicht im Topf braucht? Die schmutzigen Teile auf der Arbeitsfläche abzulegen zieht Putzen nach sich. Die Grip Group hat sich mit Babette Steel dafür eine Lösung ausgedacht: Der kleine Löffelhalter wird außen an den Topf gehängt. Lasagne-Heber Das erste Stück eines Nudelauflaufs ist schwierig zu servieren. Abhilfe hat sich Villeroy & Boch mit der neuen Serie Clever Cooking überlegt: Der dazugehörende Lasagneheber wird mitgebacken und dann das erste Stück portionsgerecht einfach herausgehoben. Ei-Pochierer Das Pochieren von Eiern gehört zu den schwierigeren Übungen für Hobbyköche. Der Egg Poacher von Oxo International soll Abhilfe schaffen: Die Silikonform in der Optik einer Sanduhr steht in einem Topf mit Wasser. Das Ei kommt in den oberen Trichter und gleitet durch ein Loch in den unteren Bereich. Hier wird das Ei beim Pochieren in Form gehalten, während das Wasser durch eine perforierte Außenwand zirkulieren kann. Der Babette Steel von Grip Group hält den Probierlöffel, wenn er nicht gebraucht wird. Der Erdbeerstrunkentferner Bea von Koziol hilft beim Entfernen der Blätter an den Früchten. Fotos: dpa/tmn

HANDWERK & WOHNEN 7 Wohntrend: Nostalgie trifft Moderne Hygge ist ein neues Trend-Schlagwort. Ausgesprochen wird es „hügge“ und steht im Dänischen für Wohnlich- oder Behaglichkeit. Für Nicolette Naumann, Bereichsleiterin der Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt, steht es als Beschreibung eines Wohnstils für den aktuellen Trend bei Dekorationen und Wohnaccessoires. Was ist damit gemeint? Hygge ist ein Wort, das je nach Konzept anders übersetzt werden kann. Ganz grundsätzlich ist es all das Gute des Lebens zum Genießen, erläutert die Tourismusbehörde Visit Denmark. Der Inbegriff des Wohlbefindens ist für Naumann eine gemütliche Atmosphäre. Es ist vor allem der nostalgisch wirkende Landhausstil des 19. Jahrhunderts mit viel Holz, Fell und alten Öfen – einfach alles, was gemütlich und ein bisschen urig ist. Das ist seit Jahren schon ein großer Einrichtungstrend. Aber komplett im klassischen Landhausstil lebt heute kaum jemand. Vielmehr werden gerne einzelne Elemente mit reduziertem Design der Moderne verbunden – das ist für Naumann aktuell hyggelig. „Es ist ein sehr praktischer Stil mit viel individuellem Spielraum.“ Man kombiniert zur modernen Einrichtung eben jene gemütlichen Elemente, die einem gefallen. Das können etwa Holzlöffel als Dekoration für die Wand sein. tmn Der Landhausstil steht für ein gemütliches Zuhause. Er gilt als einer der Wohntrends. Foto: Valentin

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