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Handwerk und Wohnen

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RHEINISCHE POST MITTWOCH, 15. FEBRUAR 2017 MG-L3 Lokales C3 Niersia Barbara schreibt in ihrer heutigen Kolumne für die RP, was sie an ihrem jecken Geburtstag erlebt hat. Zur Krönung hat sie zwei Einhörner bekommen. Ihre Zukunft, sagt sie, ist damit nun wohl vorgezeichnet. FOTO: PRINZENPAAR KOLUMNE DER JECKE EINBLICK Einhornzucht statt Jura Prinz Norbert I. und Niersia Barbara lassen die RP-Leser an ihrer Session teilhaben: Im wöchentlichen Wechsel schreiben sie in einer närrischen Kolumne, was sie auf (und hinter) den Bühnen erleben. VON BARBARA GERSMANN Diese Session ist alles etwas mehr. Auffallend war das bei den Damensitzungen an diesem Wochenende: ein volles Haus bei den Kreuzherren in Wickrath, 1800 feiernde Frauen in Holt – und eine ausverkaufte Turnhalle in Lürrip bei Roer Möt. Das junge Präsidententeam Marcel und Sandra hatte die Halle im Griff, und als wir eine Viertelstunde zu früh da waren, konnten wir die beiden zum aktuellen Gesangsprogrammpunkt auf der Bühne tanzen sehen. Chapeau, da hat der Generationswechsel geklappt. Der hat auch bei Schwarz-Gold Rheydt geklappt. Da sahen wir einen relativ jungen und sehr aktiven Elferrat – und die, welche die Jahre zuvor dort gesessen hatten, saßen nun in der Uniform der Gesellschaft im Saal. Und der war richtig voll, nämlich ausverkauft. Wir hatten das Glück, den Abend auch dort verbringen zu dürfen. Das ist das Schöne an längeren Sessionen, dass man auch mal einen Abend bei einer Gesellschaft bleiben kann, wenn es in den Terminplan passt. Und wir sahen die perfekte Mischung aus eigenem Programm und klug zugekauften Nummern. Danke für ein echtes Highlight unserer Session! Ein weiteres Highlight war auch unser Besuch im Kitchentalk mit Torsten Knippertz und dem diesmal eseligen Timeinator. Ein unterhaltsamer Abend in der Kulturküche bei einem gelungenen Format mit einem großartigen Publikum. Kann man sich bei YouTube unter Kitchentalk #31 anschauen (und beim nächsten Kitchentalk anmelden und hingehen!). Haben wir uns auch fest vorgenommen. Es hat uns unglaublich Spaß gemacht! Genauso wie mein Geburtstag am Freitag: Eigentlich habe ich immer alle beneidet, die im Sommer Geburtstag hatten. Gartenpartys und schönes Wetter fand ich immer besser als den Februar. Allerdings hab ich jetzt festgestellt, dass es nicht zu überbieten ist, als Prinzessin Geburtstag zu haben. Säle, die für einen singen (von den Seniorinnen und Senioren der Awo bis zu den Kindern beim Multikultikarneval), tolle Geschenke (allein sechs leckere Kuchen, Glitzermikros, Einhornlikör, wunderbar selbst gestrickte Mützen und soviel mehr!), eine eigene Bühnenshow in der Lobby des Best Western Crown Plus Hotels von den besten Freunden, die man haben und mit mehr Glitzer, als man sich vorstellen kann (und einem Hotelchef, der nicht mal mit der Wimper gezuckt hat, als ebendiese Lobby im silbergoldenen Glitzerflitterregen verschwand), und einem Ständchen der Leckeren Lalaboys. Und zur Krönung habe ich zwei Einhörner bekommen. Meine Zukunft ist also nun vorgezeichnet: Nicht mehr Jura in meiner Kanzlei, sondern eine Einhornzucht im Schloss Rheydt. Mit Glitzer. Mehr geht nicht, genauso wenig, wie mehr an diesem Geburtstag gegangen wäre. Er war perfekt, dank den Jecken dieser Stadt. Ich bin diesmal sehr froh, im Februar Geburtstag zu haben :) PS: Nachdem mein Prinz nun so gern Pudding möchte, folgendes Angebot: Er bekommt Pudding, und diese beiden wunderbaren Prinzengarden, zusammen mit dem fabelhaften Backgroundchor (der inzwischen eigene Autogrammkarten hat) und mir singen in dieser Zeit schon mal die Vier. Hoheitliches Win-win. Deal? MELDUNGEN Café Welcome feiert Geburtstag mit Zauberer „Magic Wobo“ alias Wolfgang Bollow kommt zur Feier. FOTO: SKM RHEYDT (tler) Am Freitag, 17. Februar, feiert das „Café Welcome“ zweijähriges Bestehen. Dazu lädt der SKM Rheydt zu kostenlosen Getränken und Kuchen ein. Diesmal hat sich das Team des Café Welcome, das kürzlich den zweiten Platz beim Integrationspreis 2016 belegte, etwas Besonderes ausgedacht: Statt Livemusik wie im Vorjahr gibt es einen Zauberer, nämlich „Magic Wobo“ alias Wolfgang Bollow aus Marl. „Letztlich geht es darum, Menschen ins Staunen zu versetzen, und dabei spielt Sprache keine große Rolle“, sagt Stephan Tötsches, der die Leitung seit 2016 innehat. Durchschnittlich finden rund 80 Besucher jeden Freitag den Weg ins Café an der Waisenhausstraße 22c, das sich als Treffpunkt für Flüchtlinge und ehrenamtliche Helfer etabliert hat. Ab März solle noch ein weiterer Öffnungstag hinzukommen, sagt Tötsches: Dann gebe es das Café auch montags zwischen 16 und 18 Uhr. Kontakt: s.toetsches@skm-ry.de. Rat tagt morgen bereits ab 13 Uhr (tler) Borussia macht’s möglich: Bereits ab 13 Uhr tagt am morgigen Donnerstag, 16. Februar, der Rat im Ratssaal des Rheydter Rathauses. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem das strategische Raumkonzept mit ersten Überlegungen zum Standort für ein neues Rathaus, die Mitgründung des Vereins Metropolregion sowie die Zukunft der städtischen Wohnungsbauunternehmen. Die vollständige Tagesordnung mit allen Beratungsvorlagen und Anträgen ist im Ratsinformationssystem unter www.itk-rheinland.de/ratsinfo/moenchengladbach nachzulesen. Stiftung Hephata schreibt Fotowettbewerb aus (RP) Wer gerne fotografiert und eines seiner Werke möglicherweise Ende Mai beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin ausgestellt sehen will, sollte sich bei „tiefen-schärfen“ bewerben. Unter diesem Titel hat die Evangelische Stiftung Hephata den Wettbewerb ausgeschrieben, dessen Thema die Werte Leben, Liebe, Freiheit, Fairness und Zuversicht sind. Die Rheinische Post ist Medienpartner. Hobbyfotografen und Profis sind eingeladen, bis 10. März 2017 aussagestarke Fotos zu den fünf oben genannten Werten einzureichen. Hephata bittet darum, die genannten Begriffe ins Bild zu setzen, ihnen Tiefenschärfe zu geben, so dass die Fotos Impulse geben beim „Tiefen“ und „Schärfen“ dieser Werte und damit einer persönlichen Orientierung dienen können. Eine neunköpfige Fachjury wird aus allen eingereichten Fotos 52 auswählen. Der Jury gehören unter anderen an: Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD), Beate Hofmann, Professorin an der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal, Rainer Danne von der Deutschen Gesellschaft für Photographie und Leiter der Städtischen Galerie Iserlohn, sowie Denisa Richters, Redaktionsleiterin der RP in Mönchengladbach. Die ausgewählten Fotos sollen zu einer Ausstellung zusammengefügt werden, die Hephata erstmals beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin vom 25. bis 27. Mai 2017 zeigen wird. Außerdem werden die Fotos in einem Kalender für 2018 präsentiert. Jeder Teilnehmende kann maximal fünf Fotos unter der Internet- Adresse www.tiefen-schaerfen.de einreichen. Die Fotos sollen als jpg- Format mit einer maximalen Dateigröße von vier MB gesendet werden und müssen eine Mindestauflösung von 300 dpi (bei 20 x 30 Zentimetern) haben. Mit dem Einreichen erklärt sich jeder Teilnehmende einverstanden, dass die Fotos bei Ausstellungen gezeigt und in einem Kalender veröffentlicht werden. Der erste Preis ist mit 3000 Euro, der zweite mit 2000 Euro, der dritte mit 1000 Euro dotiert. Für die Plätze vier bis 52 gibt es Sachpreise. Weitere Informationen gibt es unter www.tiefen-schaerfen.de. Mittelalter-Tour durch die Stadtgeschichte (lbkr) Eine spannende Zeitreise in die Stadtgeschichte bietet die zweistündige Mittelalter-Tour „Von Spießbürgern, Bauern und Diebesgesindel“ am kommenden Sonntag, 19. Februar, um 15 Uhr. Der Treffpunkt ist am Parkplatz Geroweiher (Schild „Stadt-Touren“). Karten kann man beim Reisebüro (Telefon 02161 820980), beim Ticket-und Infoservice der First-Reisebüros (Telefon 02161 274161) sowie online unter www.stadttour-mg.de kaufen. Eine Karte kostet für Erwachsene acht Euro, für Kinder bis 14 Jahre vier Euro zuzüglich je 2,20 Euro Bearbeitungsgebühr pro Buchung. Handwerk & Wohnen KÜCHENTRENDS 2017: INDIVIDUELLE VIELFALT UND SMARTE TECHNOLOGIEN Die Küche wird digitaler Offene Küchen werden immer beliebter, denn hier verschmelzen Küchen- und Esszone und sind ans offene Wohnzimmer angegliedert. Küchengeräte können zunehmend smart gesteuert werden. meinschaft Die Moderne Küche (AMK) den Trend. Die moderne Küche muss an alle Situationen angepasst werden können. Sie muss praktikabel und funktional sein, aber auch schön und ansehnlich. Fronten und Arbeitsplatten müssen leicht zu reini- FOTO: AMK gen sein, und es muss viel Stauraum für Utensilien geben. Zudem ist gutes Licht zur Ausleuchtung der Arbeitsflächen zur Speisenzubereitung sowie für die Gesamtatmosphäre wichtig. Das alles in ergonomisch richtigen Höhen, mit kurzen Arbeitswegen, gu- (rps) Im aktuellen Angebot sind modern und puristisch anmutende Küchen genauso zu finden wie solche im guten alten Landhausstil. Ein neuer Trend ist die Kombination von Küchenmöbeln mit Wohnmöbeln und umgekehrt. Die offene Küchengestaltung spielt dem Kunden dabei in die Hände: Bänke, Sideboards oder Podeste passen überall hin und nicht bloß in einen bestimmten Raum. „Küchen werden dadurch noch einmal wohnlicher, was auch zu ihrem Anspruch passt, die Seele der Wohnung zu sein“, erläutert Kirk Mangels, Geschäftsführer der Arbeitsgeter Belüftung, mit niedrigem Energieverbrauch und in einer schicken Gesamtgestaltung. Der hocheingebaute Backofen ist Standard geworden. Hier wird auch dem Hobbykoch ermöglicht, bequem, rückenfreundlich und sicher an seine im Backofen zubereiteten Speisen heranzukommen. Sogenannte intuitive Bedienknöpfe für Herd und Ofen vereinfachen die Handhabung. Mittlerweile sind auch Apps für Tablets und Smartphones auf dem Markt, mit denen man Backofen und Co. ansteuern und kontrollieren kann. Die digitale Lifestyle-Küche eröffnet damit nie da gewesene Möglichkeiten. Praktisch ist die sogenannte „Backofen-App“ auch deshalb, weil sie Tipps und Ideen für Rezepte liefert, den Garvorgang kontrolliert und mitteilt, wann Braten, Kuchen oder Grillhähnchen fertig sind. So kann auch dem Laienkoch eine auf den Punkt gegarte Speise kinderleicht gelingen.

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