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Handwerk & Wohnen -16.05.2018-

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Handwerk & Wohnen

RHEINISCHE POST MITTWOCH, 16. MAI 2018 Grenzland-Kurier C5 VIE-L5 Neuer Studiengang an Hochschule Die Stadt Mönchengladbach und die Hochschule Niederrhein kooperieren für ein neues Angebot. Studierende werden auf die Aufgaben im Jugendhilfebereich vorbereitet VON GABI PETERS Zum Wintersemester 2018/19 gibt es an der Hochschule Niederrhein einen neuen dualen Studiengang. RP-ARCHIV: ILGNER MÖNCHENGLADBACH Den Bachelorstudiengang Soziale Arbeit gibt es an der Hochschule Niederrhein zum Wintersemester 2018/19 erstmals auch in der dualen Variante. Dafür haben die Hochschule und die Stadtverwaltung Mönchengladbach einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. „Ziel des Studiengangs ist es, durch eine umfangreiche Verzahnung von Lehrinhalten und Praxisanteilen den Theorie-Praxis-Transfer und den Kompetenzerwerb zu optimieren“, sagt Professor Michael Borg-Laufs, Dekan des Fachbereichs Sozialwesen. Den integrierten Praxisanteil können die Studierenden etwa bei der Stadt Mönchengladbach absolvieren. Die Stadt nutzt so die Chance, angesichts des bestehenden Fachkräftemangels eigenen Nachwuchs zu gewinnen und junge Spezialisten zu binden. Damit sei es der Stadt gelungen, einen weiteren Baustein von Maßnahmen, die die Arbeitssituation im Allgemeinen Sozialen Dienst verbessern sollen, zu etablieren, heißt es aus dem Rathaus. Das duale Studium dauert acht Semester, an zwei bis drei Tagen in der Woche besuchen die Studierenden die Lehrveranstaltungen an der Hochschule Niederrhein am Campus Mönchengladbach. Begleitend sind die Studierenden circa 20 Stunden pro Woche – in der vorlesungsfreien Zeit 39 Stunden – in verschiedenen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit bei der Stadtverwaltung tätig. Sie sollen dort Gelegenheit bekommen, unterschiedlichste Aufgaben kennenzulernen und Lehrinhalte direkt in die Praxis umzusetzen. „Mit dieser Kooperation werden unsere in der Stadt angebotenen Personalentwicklungsmaßnahmen sinnvoll um ein weiteres Modul ergänzt. Die Studierenden werden in den verschiedenen Semestern alle Abteilungen des Fachbereiches Kinder, Jugend und Familie kennenlernen“, sagt Klaus Röttgen, Leiter des städtischen Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie. „Somit werden die Studierenden einerseits fachlich auf die Aufgaben im Jugendhilfebereich vorbereitet und andererseits langfristig an die Stadt Mönchengladbach als attraktiver Arbeitgeber mit den vielfältigen Möglichkeiten gebunden. Wir freuen uns auf die Kooperation mit den Studierenden“, sagt der Jugendamtsleiter weiter. Bis zum 23. Mai können sich Interessierte für eine Ausbildung bei der Stadt Mönchengladbach bewerben. Dort wird ihnen eine Begleitung in der Ausbildung, die Perspektive auf eine zukunftssichere Tätigkeit im Team des Fachbereiches Kinder, Jugend und Familie sowie eine Ausbildungsvergütung von rund 1250 Euro brutto angeboten. Alle weiteren Infos zur Ausbildung bei der Stadt Mönchengladbach finden Interessierte unter www.moenchengladbach.de. Ausführliche Informationen zum Bachelor Soziale Arbeit gibt es im Internet unter web.hs-niederrhein.de/sozialwesen/studieninteressierte/#c67534“ MELDUNGEN Haltestellen wegen Bauarbeiten verlegt KREIS VIERSEN (busch-) Wegen Bauarbeiten wird die Mülhausener Straße zwischen dem Kreisverkehr und Bleichweg/Hermes Benden in Grefrath ab Freitag, 18. Mai, gesperrt. Die Linien SB 087, 093 und 078 der DB Rheinlandbus fahren die Haltestellen Lommert und Bergerplatz nicht an. Haltepunkte gibt es an der Umleitungsstraße in Höhe der Hausnummer 17c in Richtung Kempen und in Höhe der Hausnummer 14 in Richtung Lobberich. Nach Unfall in Grefrath zwei Autos schrottreif GREFRATH (hd) Zwei Verletzte ist die Bilanz eines Unfalls gestern auf der Kreuzung Wankumer Landstraße/ L39. Um kurz vor 7 Uhr fuhr ein Dortmunder (26) mit seinem Kleintransporter in Richtung Hinsbeck- Glabbach und wollte an der Kreuzung die L39 geradeaus überqueren. Nach Angaben der Polizei fuhr er an, ohne auf einen Wagen von rechts zu achten. Dessen Fahrer und Beifahrer wurden leicht verletzt, an beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden Handwerk & Wohnen DACHGESTALTUNG So findet man das richtige Dachfenster Akzente in Keramik Unter dem Dach kann eine Traumwohnung entstehen: Die Schrägen geben ein heimeliges Gefühl, der Ausblick ist toll. Aber: Ein Wohntraum wird es nur mit Fenstern, die auch viel Licht in den Raum lassen. VON KATJA FISCHER Es gibt Vorschriften, wie viel natürliches Licht in Dachräume oder Dachgeschosse scheinen muss. Die Landesbauordnungen verlangen in der Regel einen Lichteinfall von einem Zehntel bis zu einem Achtel der Grundfläche der Räumlichkeit, erläutert der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks. In einem 50 Quadratmeter großen Dachgeschoss muss es also mindestens fünf Quadratmeter Fensterfläche geben. Dabei ist es dem Eigentümer überlassen, ob er diese Fläche auf ein oder mehrere Fenster verteilt. Was darüber hinausgeht, sollte sich der Bauherr überlegen: Benötigt er zum Beispiel lediglich kleinere Fenster, mit denen er die Lüftung im Haus steuern kann? „Geöffnete Dachfenster haben den Vorteil, dass die verbrauchte Luft wie durch einen Kamin nach oben entweicht. So ist ein schneller Luftaustausch möglich“, erklärt Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade. Solche Fenster gibt es auch mit automatisierten Öffnungsmechanismen. Einen Schritt weiter gehen sensorgesteuerte Systeme, die etwa die Luftfeuchte oder den CO 2 -Gehalt der Luft messen. Ist die Luft zu schlecht, wird sie vollautomatisch ausgetauscht, indem sich die Fenster so lange wie notwendig öffnen. Außen angebrachte Wind- und Regensensoren helfen bei der Wahl des richtigen Lüftungszeitraumes. Die Wahl fällt oft auf Dachflächenfenster, die frische Luft ins Haus lassen und einen Rundumblick ermöglichen. Unterscheiden lassen sich diese Fenster nach Öffnungsarten. Es gibt Schwing-, Klapp-, Schiebe- oder die kombinierten Klapp-Schwing-Modelle. Für Steildächer bieten sich die klassischen Schwingfenster an, erklärt Christian Anders vom Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks. Weil es nicht die gesamte Fensterfläche öffnet, sondern in der Mitte befestigt ist, darf es auch mit niedriger Fensterunterkante eingebaut werden. So Für Dachgeschosse mit Kniestock eignen sich oft schräge Fenster mit unten senkrechten Elementen. FOTO: VELUX ist im Sitzen ein freier Blick nach draußen möglich. Die Weiterentwicklung des Schwingfensters, das Klapp- Schwingfenster, lässt sich komplett wie ein Schwingfenster nach oben öffnen. Vorteil: Dabei bleibt das Fenster als schützendes Dach über der Öffnung, so dass bei Regen keine größeren Wassermengen den Raum erreichen. Aber wegen der vollständigen Öffnung des Fensters und der damit verbundenen Gefahr des Herausstürzens muss die Fensterunterkante mindestens 90 Zentimeter oberhalb des Bodens eingebaut werden. Anders hält große Dachfenster oder Zwillings- und Drillingsfenster in der Dachschräge für „eine einfache und wirtschaftliche Lösung“. Durch die Schräglage gelangt viel Licht ins Innere. In Dächer mit Kniestock kommen oft schräge Fenster mit unten senkrechten Elementen. „Zu beachten ist, dass durch geneigte Fenster im Sommer viel mehr Wärme hineinkommt als durch vertikal angebrachte Fenster“, erklärt Anders. „Deshalb überheizen Dachgeschosse schnell.“ Hier lässt sich mit einem wirksamen Sonnenschutz vorbeugen, am besten mit Rollläden. Je größer die transparenten Flächen sind, desto besser sollte der Wärmedurchgangskoeffizient – besser bekannt als U- Wert – des Glases und Sonnenschutz sein. Auf den Dachschrägen lassen sich auch vertikale Fenster anbringen, zum Beispiel in Form von Dachgauben. „Damit gewinnt man Platz im Zimmer und kann ans Fenster treten“, erläutert Anders. Gauben eignen sich besonders gut bei Dachräumen und einem niedrigen Kniestock, wenn die Schrägen knapp über dem Fußboden beginnen. „Wer eine Gaube plant, muss aber bedenken, dass dafür eine Baugenehmigung notwendig sein kann“, sagt Anders. Fliesen Janßen • Fliesen für innen und außen • Türelemente • ständig attraktive Sonderangebote • große Auswahl an Verlegewerkstoffen • Laminate Holtweg 27 · Brüggen-Bracht Tel. 02157-7181 · Fax 02157-7899 info@janssen-fliesen.de www.janssen-fliesen.de www.kacheloefen-breuer.de Schiefbahner Str. 25•41748 Viersen •Tel. 02162/26077•Fax: 351441 50 Fliesen Döbler GmbH FLIESENLEGERMEISTER Meisterwerkstatt in 3. Generation seit über 65 Jahren BERATUNG PLANUNG KOMPLETTE DURCHFÜHRUNG Ihrer Neubau- oder Sanierungsmaßnahme im Innen - + Außenbereich Professionelle und pünktliche Umsetzung durch Vermittlung + Abstimmung aller Gewerke Telefon: 0 21 53/91 2233 Bongartzstraße 22 • 41334 Nettetal-Lobberich • www.fliesen-doebler.de

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