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Handwerk & Wohnen -17.10.2018-

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Handwerk & Wohnen

KK-L2 D2 Kempen / Grefrath RHEINISCHE POST MITTWOCH, 17. OKTOBER 2018 Notfallseelsorger haben besondere Ausbildung KEMPEN (hd) Vertreter der Notfallseelsorge wehren sich gegen die Formulierung in der RP-Berichterstattung über die Großübung in Kempen, DRK-Helfer hätten sich Westen mit der Aufschrift „Notfallseelsorger“ übergezogen. Andreas Bodenbenner, Koordinator der Notfallseelsorge im Kreis Viersen, weist darauf hin, dass alle mit lilafarbenen Westen gekennzeichneten Notfallseelsorger eine separate Ausbildung hätten. „Die Notfallseelsorge Viersen war an der Übung mit sechs Mitarbeitern beteiligt, unter anderem mit einem muslimischen Notfallbegleiter“, betont Bodenbenner. Birgit Stenmanns von der Notfallseelsorge Viersen sagt, dass die Notfallseelsorge eine vollkommen eigenständige Einheit sei, die bei Unfällen mit vielen Verletzten alarmiert werde: „Als solches waren wir auch an der Großübung beteiligt.“ Für die Betreuung sei eine umfassende Ausbildung und Qualifikation inklusive Praktika bei Rettungsdienst und Polizei erforderlich. „Unsere Kollegen kommen aus der kirchlichen Seelsorge oder werden von den Kirchen als Ehrenamtliche zum Notfallseelsorger berufen“, sagt Stenmans weiter. Glücklicherweise verfüge man im Kreis über einige Notfallseelsorger, die zusätzlich dem DRK, dem THW, der Feuerwehr oder dem Malteser-Hilfsdienst angehören. Das komme der Verzahnung der Aufgaben und des jeweiligen Wissens sehr zu Gute und erleichtere die Zusammenarbeit, insbesondere bei Großschadenslagen MITTWOCH, 17. OKTOBER Paul Deselaers, Kempen, wird 94 Jahre alt. RP GRATULIERT KEMPENER HILFSVEREIN „HAUS DER SONNE“ SUCHT UNTERSTÜTZER Notiert von Redaktion Kempen kempen@rheinische-post.de Telefonnummer 02152 20 64 22 Patenschaften helfen Kindern und Jugendlichen in Kamerun Kinder erhalten ein Mittagessen im Haus des Vereins „Haus der Sonne“ in Mbouda in Kamerun. FOTO: VEREIN „HAUS DER SONNE“ KEMPEN (rei) Der Kempener Verein „Haus der Sonne“ sorgt weiterhin dafür, dass Kinder und Jugendliche in Kamerun eine Schulbildung, gesunde Ernährung und medizinische Betreuung erhalten. Der Verein berichtete jetzt wieder von den Hilfsaktivitäten, die der gebürtige Kameruner Christian Eloundou in seiner früheren Heimat gemeinsam mit einigen Mitstreitern aus Kempen leistet. Mittlerweile hat der Verein dank der knapp 70 Mitglieder und zahlreicher Patenschaften sowie Spenden ein kleines Haus gemietet und so ausgestattet, dass hier seit Juli täglich 40 Mädchen und Jungen im Alter von vier bis 16 Jahren eine warme Mahlzeit bekommen. „Sehr dankbar sind wir zudem darüber, dass nun auch Hausaufgaben-Betreuung und Nachhilfe möglich sind“, berichtet Vereinsvorsitzender Eloundou. Dazu billigte der Vorstand einstimmig für jedes der 40 Kinder jährlich je 25 Euro. Mit der Summe werden vor allem Schulmaterialen vor Ort gekauft, zusätzlich erhalten zwei Lehrer ein kleines Honorar für ihr Engagement. Dass die 25 Euro nicht reichen werden, das weiß auch Eloundou. „Es ist auf jeden Fall eine vielversprechende Starthilfe“, betont er. „Haus der Sonne“ hat das Ziel, Kinder aus den ärmsten Familien ein warmes Essen zu geben, sie bei Bildung oder Ausbildung zu unterstützen und eine medizinische Grundversorgung zu ermöglichen. Dazu bedarf es weiterer Helfer, sagt Eloundou. Die Patenschaft für ein Kameruner Kind kostet jährlich 270 Euro. Weitere Informationen gibt es unter www.hausdersonne-kempen.de. FEIER IM LOKAL „ZUM NORDKANAL“ Ehrungen mit Nadel und Urkunde für verdiente Trommler GREFRATH (RP) Im Rahmen eines Kameradschaftsabends im Vereinslokal „Zum Nordkanal“ konnte das 95 Jahre alte Trommlerkorps der Freiwilligen Feuerwehr Grefrath sieben Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft ehren. Jeweils 25 Jahre dabei sind Markus Grüntjens, Jan Klingen, Stefan Richter und Martin Wazlawik. Seit 50 Jahren aktiv dabei ist der heutige Vorsitzende und Tambourmajor Heinz Klingen. Alle Geehrten erhielten in Anerkennung und Würdigung ihrer Verdienste eine Urkunde mit einer entsprechenden Ehrennadel. Ein Präsentkorb für das leibliche Wohl durfte ebenfalls nicht fehlen. Für 65-jährige Mitgliedschaft durfte Heinz Klingen den Ehrentambourmajor und Ehrenvorsitzenden Theo Dückers sowie Friedhelm Dülks begleitet von stehenden Ovationen aller Anwesenden mit einem kulinarischen Präsent auszeichnen. Beide sind auch im Ruhestand dem Korps weiterhin sehr verbunden und im Notfall wie Anfang des Jahres bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr aktiv mit auf Hochglanz geputzter Trommel und Tambourstock zur Stelle. FOTO: TC Morgen öffnet das Erzählcafé TÖNISBERG (RP) Passend zur Jahreszeit gibt es im Tönisberger Erzählcafé am Feldweg 8 morgen ab 15 Uhr Apfel- und Pflaumenkuchen. Dazu gibt es wie immer lustige Geschichten und Spiel – und natürlich den einen oder anderen Kaffee. IHR THEMA? Darüber sollten wir mal berichten? Sagen Sie es uns! kempen@rheinische-post.de 02152 2064-22 RP Kempen rp-online.de/whatsapp FAX 02152 2064-25 Zentralredaktion Tel.: 0211 505-2880 E-Mail: redaktionssekretariat @rheinische-post.de Leserservice (Abonnement, Urlaubs- und Zustellservice) Tel.: 0211 505-1111 Online: www.rp-online.de/leserservice E-Mail: Leserservice @rheinische-post.de Anzeigenservice Tel.: 0211 505-2222 Online: www.rp-online.de/anzeigen E-Mail: mediaberatung @rheinische-post.de ServicePunkt Medien- und Serviceagentur Bildstein, Engerstraße 20, 47906 Kempen RHEINISCHE POST Redaktion Kempen: Engerstraße 20, 47906 Kempen; Redaktionsleitung: Andreas Reiners; Vertretung: Heiner Deckers; Feuilleton: Dr. Inge Schnettler. Für unverlangte Einsendungen wird keine Gewähr übernommen. Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Die Abonnementgebühren sind im Voraus fällig. Abonnementkündigungen werden nur schriftlich beim Verlag oder einem Service Punkt mit einer Frist von 6 Wochen zum Quartalsende entgegengenommen. Freitags mit prisma - Wochenendmagazin zur Zeitung. Zur Herstellung der Rheinischen Post wird Recycling-Papier verwendet. Handwerk & Wohnen TIPPS ZUM OFENHOLZ RHEINISCHE POST Gut gerüstet in die Kamin-Saison Container Einfach bestellen: T 02162 376 - 4788 DA MACHT SICH LAUB SCHNELL AUS DEM STAUB. Wenn die Heizsaison richtig beginnt, stehen auch wieder Öfen und Kamine hoch im Kurs. Wer noch nicht genug Holz auf Lager hat, sollte jetzt rasch tätig werden. VON KATJA FISCHER Noch denken nur wenige an Kaminabende im Winter. Doch die Tage werden kürzer, die Abende kühler. Ist für den Winter genügend Holz im Haus? Im Herbst ist Zeit, sich darum zu kümmern. Brennholz trocknet schneller, wenn es vor dem Trocknen aufgespalten wird. FOTO: DANIEL KARMANN Wo beziehe ich am besten Holz? „Wer seinen Kamin regelmäßig nutzt oder einen Kachelofen betreibt, benötigt einige Kubikmeter Holz im Jahr“, erläutert Volker Lenz vom Deutschen Biomasseforschungszentrum. „Mit der Sackware aus dem Baumarkt kommt man nicht sehr weit.“ Günstiger ist es, das Holz im Fachhandel zu ordern oder sich beim Förster um die Reste von einem Holzeinschlag zu bemühen. Allerdings muss man bei letzterer Option bedenken: Frisch geschlagenes Holz eignet sich nicht für die nun anstehende Saison. Es ist noch zu feucht und muss trocknen. Wann darf frisches Holz im Ofen landen? Laut Gesetz darf nur Holz verbrannt werden, dessen Feuchtegehalt bei maximal 25 Prozent liegt (entspricht rund 20 Prozent Wassergehalt). Zwar ist der Wert abhängig von der Witterung und der Holzart, es lässt sich laut der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald aber bei frisch geschlagenem Holz meistens von 100 bis 150 Prozent Holzfeuchte ausgehen (50 bis 60 Prozent Wassergehalt). Das bedeutet: Ein bis zwei Jahre müssen die Scheite an der Luft trocknen – wobei harte Hölzer wie Eiche und Buche länger zum Trocknen brauchen als weiche Sorten wie Kiefer und Fichte. Welchen Schaden richtet feuchtes Holz an? „Ist das Holz zu feucht, quillt oft aus dem Schornstein dunkler Rauch, und es liegt ein unangenehmer Geruch in der Luft“, erläutert Alexis Gula vom Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks. „Weil die Temperatur im Ofen durch Verdampfen der Feuchtigkeit absinkt, verbrennt das Holz unvollständig. Als Abfallprodukte entstehen Ruß und Teerpartikel, die mit dem Rauch durch den Schornstein entweichen, sich aber auch im Ofen, Ofenrohr und Schornstein absetzen.“ Diese Rußschicht mindert den Wirkungsgrad des Ofens und noch schlimmer: Sie kann sich entzünden. Welches Holz wird empfohlen? Aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen sollten heimische Hölzer für den Kaminofen verwendet werden. „Der Brennraum der Kamine ist in der Regel für Hartholz wie Buche und Eiche ausgelegt. Die haben weniger Harz als weiche Sorten und verschmutzen den Innenraum nicht so sehr“, erklärt Lenz. Fichte und Kiefer sind für Einzelraumfeuerstätten meist weniger geeignet. Sie verursachen höhere Emissionen. Weichholz wird häufig für Biomassekessel genutzt. Der Experte empfiehlt, beim Kauf von Brennholz auf Hinweise auf der Verpackung zu achten: „Steht nur Scheitholz drauf, kann es sich um gemischtes Holz handeln“, erläutert Lenz. Belastetes Holz, etwa mit Farb- oder Lackresten, gehört auf keinen Fall in den Ofen. Liesegang: „Wer seinen alten Gartenzaun verheizt, begeht wegen der giftigen Chemikalien eine Ordnungswidrigkeit.“ SH 56 Die kraftvollen STIHL Saughäcksler. • saugen Laub, Grasschnitt und Heckenreste auf und häckseln alles kurz und klein • robust und leistungsstark • serienmäßig auch als Blasgerät einsetzbar Wir beraten Sie gern: EDGAR SUCCOW Fachhandel u. Kundendienst Hochstraße 129 41749 Viersen Süchteln Tel.:02162-7205 Fax:02162-80265 info@succow.de www.succow.de Terrassenüberdachungen & Carport Aluminium Terrassenüberdachung in weiß, anthrazit oder silber, inkl. VSG 44.2 Echtglas Eindeckung z. B. 5,00 x 3,00 m nur 3.690,– € inkl. Montage Andere Größen oder Dachbelag mit Doppelstegplatten möglich www.ueberdachte-terrasse.de Elektronikstr. 23 – 41751 Viersen – Tel. 0 2162/8 107790 Wärmeschutzverglasung Wir helfen dauerhaft Energie zu sparen und Kosten maßgeblich zu senken. Bei unseren Arbeiten sind wir stets darauf bedacht, die Investitionen im Rahmen halten. 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