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Handwerk & Wohnen -18.07.2018-

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Handwerk & Wohnen

NE-KOM2 D2 Dormagen ngz MITTWOCH, 18. JULI 2018 Covestro hält an Plan für die Pipeline fest Für die CO-Röhre zwischen Dormagen und Krefeld fehlen wichtige Entscheidungen. DORMAGEN (LH/ssc) Das Projekt CO-Pipeline, die Anlage einer Kohlenmonoxid-Leitung zwischen den Chemparks Dormagen und Krefeld, hat sich zu einer scheinbar endlosen Geschichte entwickelt. Denn das Ringen um die Röhre zieht sich jetzt schon seit gut zehn Jahren hin, ohne dass eine Realisierung in greifbare Nähe gerückt ist. Aber: Das Unternehmen Covestro, das die Leitung bauen lassen möchte, sieht keine Veranlassung, seine Pläne aufzugeben – trotz des massiven Widerstands aus der Bürgerschaft und obwohl immer noch wichtige Entscheidungen von Bezirksregierung (Düsseldorf) und Oberverwaltungsgericht Münster ausstehen. Aktueller Stand: Bei der Bezirksregierung Düsseldorf ist laut Covestro zurzeit ein Antrag auf Planänderung anhängig. Der zweite Strang, um den es geht, ist die juristische Seite, also die Klagen gegen das Projekt. Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat laut dem Covestro-Sprecher bereits das Sicherheitskonzept der Pipeline und deren Verlauf bestätigt. Offen ist die Frage nach dem Allgemeinnutzen der Anlage. Das Gericht in Münster Der Pipeline-Bau blieb in den Anfängen stecken. ARCHIVFOTO:RM hatte das Thema ans Bundesverfassungsgericht verwiesen, das Anfang 2017 entscheiden sollte. Die Karlsruher Richter aber ordneten die Zuständigkeit wieder dem Gericht in Münster zu und verwiesen die Angelegenheit zur Entscheidung dorthin zurück. Das Oberverwaltungsgericht wolle nun abwarten, welches Ergebnis bei der Bezirksregierung herauskomme und dann einen neuen Termin ansetzen, sagt der Sprecher. Offen ist also nach wie vor, ob und wann die Leitung in Betrieb gehen wird. Die Initiativen wollen aber nicht aufgeben. Covestros Standortleiter für Nordrhein-Westfalen, Daniel Koch, gerade frisch im Amt, hält jedoch dagegen: „Wir haben keinen Anlass aus dem Projekt rauszugehen. Wir brauchen die Pipeline für den Transport Kohlenmonoxid, sonst entsteht uns ein Wettbewerbsnachteil“, sagt er deutlich. Handwerk & Wohnen ZUSCHÜSSE BEI NEUBAU UND SANIERUNG Inh. Thomas Kranich www.tks-sonnenschutz.de · TEL: 02131/201 1910 Unsere Leistungen für Sie: Markisen, Jalousien, Rollläden, Schirme, Fenster, Haustüren, Terrassendächer Elektrische Antriebe und Steuerungen, Reparaturservice AUSSTELLUNG VOR ORT DACHFENSTER Bauelemente Sonnenschutz BEDACHUNGEN KRANVERLEIH riemel-dachfenster.de riemel.de riemel-kranverleih.de Modernisieren – und dabei sparen Für den Einbau neuer Fenster und Türen gibt es für Haus- und Wohnungsbesitzer viele Förderprogramme durch die öffentliche Hand – so durch die KfW-Bank. (rps) Häufig denken Haus- und Wohnungsbesitzer zuerst an die Kosten, wenn Fenster und Türen für den Neubau angeschafft oder Fenster und Türen für den Bestandsbau ausgetauscht werden sollen. Doch man sollte nicht am falschen Ende sparen: Lukrative Förderungen und Zuschüsse erleichtern das Neubau- oder Modernisierungsprojekt. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) stellt einige der wichtigsten Programme vor. Förderprodukte für den Neubau Die KfW-Bank bietet Bauherren mit dem Programm 153 „Energieeffizient Bauen“ eine Förderung des energetischen Gesamtstandards beim Neubau an. „Danach gilt: Je energieeffizienter das Haus, desto höher fällt die Förderung aus“, erläutert VFF-Geschäftsführer Ulrich Tschorn. Pro Wohneinheit gibt es dabei bis zu 100.000 Euro Kredit. Weiter geht es mit Zuschüssen, die im Rahmen des Programms 431 „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung“ ge- Auch für den Fenstertausch gibt es attraktive Förderprogramme. währt werden. Dieses gilt für die Planung und Baubegleitung durch einen Experten für Energieeffizienz. Gewährt wird dabei ein Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal bis zu 4000 Euro je Bauvorhaben. Förderprodukte für Bestandsimmobilien Nicht minder attraktiv sind die Programme für Modernisierer oder Käufer von Bestandsgebäuden: Das Programm 151 „Energieeffizient Sanieren – Kredit“ gilt für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus oder für einzelne energetische Maßnahmen. „Dabei beträgt der maximale Kreditbetrag pro Wohneinheit 100.000 Euro bei Sanierung zum KfW-Effizienzhaus oder bis zu 50.000 Euro bei Einzelmaßnahmen oder Maßnahmenpaketen“, sagt Tschorn. Programm 159 „Altersgerecht Umbauen – Kredit“ wiederum bietet einen Kredit für mehr Wohnkomfort und Einbruchschutz. Gewährt werden FOTO: VFF bis zu 50.000 Euro Kredit je Wohneinheit. Zudem ist das bereits vorgestellte Programm 153 „Energieeffizient Bauen“ auch auf den Kauf eines neuen KfW-Effizienzgebäudes anwendbar. Dazu kommen wie beim Neubau die Zuschüsse des Programms 431 „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ sowie auch die Zuschüsse des Programms 430 „Energieeffizient Sanieren“ für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus oder für die Umsetzung einzelner energetischer Maßnahmen. Bei letzterem gibt es Zuschüsse von bis zu 30.000 Euro je Wohneinheit. Von erheblicher Bedeutung sind laut Tschorn auch die Zuschussprogramme 455-B und 455-E „Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss – Barrierereduzierung“ und „Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss – Einbruchschutz“. „Auch hier winken jeweils attraktive Summen für die Erhöhung von Komfort und Sicherheit“, betont Tschorn. Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen Neben den erwähnten Förderungen können gemäß § 35a III des Einkommensteuergesetzes (EStG) auch die Kosten für handwerkliche Arbeiten steuerlich abgesetzt werden. Dabei werden 20 Prozent der Lohnkosten direkt von der Einkommensteuer abgezogen. „Diese Regelung bezieht sich allerdings nur auf die Arbeitskosten einschließlich der Fahrtkosten. Materialkosten und andere Positionen sind nicht anrechenbar“, erklärt Tschorn. Auf diese Weise können bis zu 6000 Euro an Handwerkerleistungen abgesetzt werden. Damit reduziert sich der Einkommensteuerbetrag um bis zu 1200 Euro. Weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten unter: www.fensterratgeber.de Gasgrill vor Ersteinsatz auf Lecks überprüfen (tmn) Vor dem ersten Einsatz eines Gasgrills gilt es, Dichtungen, Schläuche und Ventile zu überprüfen. Gibt es Lecks, sitzen sie lose oder sind verschlissen? Laut der Prüforganisation Dekra gehen viele Unfälle auf Wartungsmängel und Fehler beim Anschließen der Gasflasche zurück. Wichtig ist, dass das Ventil vor dem Anschließen geschlossen wird und die Gummidichtung am Druckregler vorhanden und intakt ist, erläutert die Prüforganisation. Der Druckregel ist ein Linksgewinde, das Unsere Leistungen: Parkett-Verlegung/-Überarbeitung/ -Reparatur • Hochwertige Bodenbeläge • Unterbodensanierung • Professionelle Parkettpflege • Fußleisten Besichtigung nach Vereinbarung 41564 Kaarst Tel.: 0 21 31-66 90 05 www.tucholski-parkett.de Viele Unfälle mit einem Gasgrill gehen auf Wartungsmängel und Fehler beim Anschließen der Gasflasche zurück. FOTO: THINKSTOCK folglich gegen den Uhrzeigersinn geschlossen werden muss. Neue Flaschen mit Propanund Butangas für die Grillsaison dürfen nicht in Räumen unterhalb des Erdniveaus wie einem Keller gelagert werden. Die Gase sind schwerer als die Luft. Treten sie unbemerkt aus der Flasche aus, sammeln sie sich am Boden an. Wichtig ist auch, dass der Lagerraum gut belüftet ist und es keine Zündquellen gibt. Sonst drohen etwa in Garagen Verpuffungen und Explosionen. Durchblick Fenster Rollläden, Sonnenschutz, Haustüren, Reparaturdienst Scheil, Lingoth, Klöppel Mit freundlicher Empfehlung! Ihr Meisterbetrieb. Venloer Straße 97a 41462 Neuss-Furth Telefon 02131 1763068 Fax 02131 1763069 www.durchblick-neuss.de

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