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Handwerk & Wohnen -20.06.2018-

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Handwerk & Wohnen

RHEINISCHE POST MITTWOCH, 20. JUNI 2018 Grenzland-Kurier C5 VIE-L5 Die Kette im Pool Nach zwei Jahren ist die Künstlerin Eva Weinert erneut in der Villa V zu Gast. Im Garten und im Haus hat sie drei Objekte aufgebaut, die mit dem umgebenden Raum korrespondieren VON SIGRID BLOMEN-RADERMACHER VIERSEN Wenn ein Kunstobjekt den Raum und der Raum das Kunstobjekt verwandelt, wenn also zwischen Kunstobjekt und Raum eine sich befruchtende Beziehung besteht, dann ist eine Installation für Eva Weinert stimmig. Was sie interessiert, ist die Korrespondenz zwischen Kunst und Raum. Im Garten und im Wohnhaus der Viersener Villa V hat die Künstlerin drei Objekte aufgebaut. Schon vor zwei Jahren war Weinert dort zu Gast und baute einen hölzernen Bogen auf dem Boden, der zwei Räume der Villa überspannte. Diese Installation erneuert sie anlässlich ihrer Ausstellung im Haus von Gerda-Marie Voß. Mit dem Bogen, den zu übersteigen man deutlich die Füße heben muss, markiert Weinert Grenzen, lenkt sie den Blick und den Weg dessen, der durch die Räume geht. „Raum ergreifend“ sei die Skulptur, sagt Weinert. Der Bogen ergreift einen Raum, in dem der Architekt Bernhard Pfau 1930 im Stil des Neuen Bauens nicht nur auf Klarheit und Strenge setzte, sondern auch das Motiv des Rundbogens variierte und damit einen Gegensatz zwischen dem weichen Rund und der sachlichen Geometrie setzte. Auch Weinert setzt einen Kontrapunkt: Im Garten der Villa, an einer Stelle, die bislang eher unbeachtet ist, errichtet sie die Skulptur „Gabbia di aria“. Auch diese Arbeit Die Künstlerin Eva Weinert stellt in der Villa V an der Burgstraße Rauminstallationen aus. Im leeren Pool liegt eine „Kette“ aus gebrannten weißen und grauen Tonelementen. RP-FOTO: JÖRG KNAPPE fand bereits vor einigen Jahren einen anderen Platz: Von der Decke herab hing sie im Kunstverein MMIII, der seinen Platz in industrieller Architektur gefunden hat. Weinert nahm die Struktur der Deckenkonstruktion des Raumes aus Stahlgittern auf und baute ihn aus offenen Aluminiumstreben nach. Nun aber steht die Skulptur auf festem Boden und hat den poetischen Titel „Gabbia di aria“ erhalten: Luftkäfig. Um diesen Luftkäfig mit allen Sinnen zu erfassen, ist es gut, in ihn hineinzugehen, den schmalen Raum zwischen Haus und Mauer des Nachbarhauses zu erspüren, den Blick zum Himmel zu richten, Freiheit und zugleich Begrenzung zu erleben. Obwohl die Skulptur fest auf dem Boden ruht, hat sie in ihrer leicht aus dem Rechteck geschobenen Positionierung etwas Dynamisches. INFO Kulturkabinett heute in der Villa V Eröffnung Die Ausstellung der Rauminstallationen von Eva Weinert wird am Mittwoch, 27. Juni, um 19 Uhr im Rahmen des Kulturkabinetts in der Villa V, Burgstraße 4 in Viersen, eröffnet. Edition Zur Ausstellung erscheint eine außergewöhnliche Edition von wenigen Exemplaren: Über einen Stuhl ist eine Form aus gebranntem Ton wie gehängt. Im Garten der Villa steht ein Pool – ohne Wasser. Dort liegt die „Kette“ aus gebrannten weißen und grauen Tonelementen in Schrittmaßlänge, die auf einem Stahlseil aufgefädelt sind. Die Länge der Kette entspricht der Länge der Umfassung des Pools. Die Kette, angebunden an einen Haltering, wenn auch auf dem Boden liegend, unnütz im leeren Pool, erinnert an die Abtrennungsseile zwischen den Bahnen. Im Museum Kunstpalast hing die Kette an der Wand. Weinert betrachtet es als eine „Riesenchance“, bestehende Skulpturen an einem anderen Ort zu präsentieren und zu erfahren, wie sie sich zu etwas „komplett Neuem“ verwandeln und neue Bezüge entstehen. MELDUNGEN „Art exklusiv“ bei Klimczak in Süchteln SÜCHTELN (biro) Werke bekannter Künstler sind ab Donnerstag, 21. Juni, in der Galerie Klimczak, Oberstraße 2 in Süchteln, zu sehen. Unter dem Titel „Art exklusiv“ präsentiert Galerist Rainer Klimczak unter anderem Arbeiten von Kirsten Klöckner, Tom Wesselmann, Maria Lehnen, Mel Ramos, Andy Warhol und vielen mehr. Geöffnet ist die Ausstellung von 18 bis 22 Uhr, außerdem von Freitag bis Sonntag, 22. bis 24. Juni, von 14 bis 19 Uhr. Jazz und Blues in der Königsburg SÜCHTELN (biro) Jazzsängerin Soleil Niklasson und das Blue Motion Trio sind am Freitag, 29. Juni, 20 Uhr, zu Gast in der Königsburg, Hochstraße 13 in Süchteln. Niklasson schrieb den Titelsong „Love don’t come easy“ für den Film „Lola rennt“. Zum Blue Motion Trio gehören André Spajic (Drums), Walfried Böcker (Bass) und Martin Sasse (Piano). Der Eintritt kostet 17, ermäßigt 14 Euro. Wanderung über die Bockerter Heide VIERSEN (RP) Bei einer Wanderung des Naturparks Schwalm-Nette am Samstag, 30. Juni, erfahren die Teilnehmer Interessantes über die Bockerter Heide. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr am Wanderparkplatz, Bockerter Busch 1 in Viersen. Wer mitwandern möchte, sollte feste Schuhe und eine lange Hose anziehen. Anmeldung bis Donnerstag, 28. Juni, E-Mail: a.hols@gmx.de. Handwerk & Wohnen WIE MAN SICH VOR HACKERN SCHÜTZT Container Einfach bestellen: T 0180.30 200 30 (0,09€ /Min. SNT) z. B. Gartenpumpen für Tiefbrunnen Tiefrohrbrunnenpumpe CS4C-9M TALLAS 50/9 max. Förderhöhe 50 m max. Fördermenge 4,8 m 3 /h € 499,– 459,- Brunnenbohrgestänge im Verleih Fachberatung Kundendienst Viersen-Süchteln Hochstr. 129 Tel. 02162/72 05 www.succow.de Treppen, Fliesen, Fensterbänke Küchenarbeitsplatten Handel –Verlegung G. 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Und zweitens, dass aufgezeichnete Daten abgegriffen werden.“ Dies sei ein Problem bei Bewegungsmeldern oder Kameras – Kriminelle könnten sehen, wann jemand zu Hause ist. Eine Methode von Kriminellen ist es etwa, smarte Geräte zu kapern und über ein sogenanntes „Botnetz“ zu verbinden. Damit führen sie dann sogenannte „Distributed Denial of Service“-Attacken (DDoS) durch. Dabei greifen die übernommenen Geräte gleichzeitig etwa auf eine Internetseite zu und bringen deren Server zum Absturz. „Wenn gerade eine DDoS- Attacke mit einem Gerät auf Ein smartes Zuhause bietet viele Vorteile. Um jedoch keine bösen Überraschungen zu erleben, sollten einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden. FOTO: ENGEL Dritte durchgeführt wird, ist die Leitung des Nutzers unter Umständen überlastet“, sagt Morgenstern. Er geht auch davon aus, dass sich künftig die Gesetze anpassen werden. „Dann könnte der Nutzer in die Pflicht genommen werden nachzuweisen, dass er etwas für die Sicherheit getan hat.“ Alternativ könne diese Pflicht auch dem Hersteller übertragen werden. Der Schutz der Geräte ist also wichtig. Doch was können die Nutzer tun? Abgesehen von Sicherheitssiegeln einiger Anbieter könnten die Nutzer beim Kauf nur schlecht erkennen, ob ein Gerät sicher ist, sagt Morgenstern. Doch beim Einrichten sollten sie einige Dinge beachten. „Auf jeden Fall eigene Passwörter setzen – auch wenn das nicht verlangt wird“, sagt Morgenstern. Außerdem empfiehlt er, für das Smart Home ein eigenes Netz zu nutzen. „Manchmal kann man im Router noch ein zweites W-Lan einrichten, das man dann für diese Geräte nutzt.“ Damit verhindere man, dass sich Schädlinge vom PC ausbreiten. Das W-Lan selbst sollte natürlich auch mit einem entsprechend sicheren, selbst gewählten Passwort gesichert sein. Tipps dazu gibt etwa das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Die Nutzer sollten außerdem die Geräte regelmäßig überprüfen. „Ich würde mindestens einmal im Monat empfehlen – und immer dann, wenn einem etwas komisch vorkommt“, sagt Morgenstern. Dabei solle man etwa überprüfen, ob die Software aktuell ist und es unter Umständen Updates gibt. „Entweder gibt es in der Oberfläche direkt die Möglichkeit, nach Updates zu suchen, oder es gibt einen Link.“ Sommerfeeling zu Top-Preisen. Türen | Parkett | Vinyl | Laminat | Garagentore | u.v.m. Qualität & Service vom Holzfachhandel Ausstellung und Beratung: Mo–Fr 07.30 – 12.00 Uhr 13.15 - 17.00 Uhr Sa 09.00 – 12.30 Uhr SERVICESTARK! Türen Parkett Laminat Vinyl Paneele Garagentore Stahlzargen Feuerschutztüren Gartenholz Heinrich Mohren GmbH & Co. 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