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Handwerk & Wohnen -20.06.2018-

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Handwerk & Wohnen

NE-LF2 D8 Kultur in Neuss ngz MITTWOCH, 20. JUNI 2018 Theatergemeinde bietet Premierenkarten an Der Mitgliederstamm der Besucherorganisation Volksbühne ist seit Jahren stabil. Zudem geht der Blick auch über den Rhein. VON REGINA GOLDLÜCKE NEUSS/DÜSSELDORF Die Theatergemeinde spielt als Ansprechpartner, Berater und Vermittler von Kultur eine wichtige Rolle. „Wir verstehen uns als Schlüssel zur Kultur“, so formuliert es Heike Spies, die Vorsitzende der Besucherorganisation Volksbühne, die in Düsseldorf sitzt. Deren Stamm von etwa 3500 Mitgliedern ist seit Jahren stabil. Doch die Herausforderung, die Wünsche der Menschen entgegenzunehmen und ihnen gerecht zu werden, würden nicht geringer, heißt es. Die Veranstaltungen bleiben nicht auf Düsseldorf beschränkt, eingebunden sind auch die Philharmonie Köln und das Rheinische Landestheater Neuss. Heike Spies hält das für schlüssig: „Wir schauen gern auf die andere Rheinseite und wollen das Neusser Publikum für unsere Theater gewinnen. Es wäre schön, wenn dies auch umgekehrt funktionieren würde.“ Das Programm der Theatergemeinde hat einen großen Vorteil. Der jährliche Katalog ist das konzeptionelle Herzstück der Außendarstellung, gerade wurde das neue Exemplar veröffentlicht. „Wir haben Auch Theatervorstellungen im Rheinischen Landestheater stehen im Katalog der Besucherorganisation Volksbühne. FOTO: KI- auf Klarheit und Überschaubarkeit geachtet und erklärt, wer wir sind, was wir machen und warum sich eine Mitgliedschaft lohnt“, erläutert die ehrenamtliche Vorsitzende und verkündet eine Neuheit: „Besonders stolz sind wir, jetzt auch Premierenkarten für Schauspielhaus, Oper und Tonhalle anbieten zu können.“ Nirgendwo sonst wird das gesamte Kulturleben der nächsten Saison in derart komprimierter Form präsentiert. Kindgerechte Angebote in Schauspielhaus, Oper, Marionettentheater und Landestheater Neuss sind in einer eigenen Broschüre aufgelistet. Die Mitglieder können sich ihre Favoriten bei „Kultur-Touren“ selbst zusammenstellen (sechs Karten zu 170 Euro, zwölf Karten zu 313 Euro). Zudem profitieren sie von attraktiven Angeboten wie Kulturreisen, Stadtführungen, Lesungen und Ausflüge in andere Städte. Es gibt sogar die Chance auf Konzertkarten in der Elbphilharmonie. Heike Spies nennt das ein „Anschlussvergnügen“ und sagt, die gemeinsamen Unternehmungen stärkten das Zugehörigkeitsgefühl. Weitere Vergünstigungen gewähren die Art Card für Museen (65 Euro) und die KulturKarte (15 Euro) sowie ein Schnupperangebot für ein Jahr, das zuletzt als Weihnachtsgeschenk gut ankam. Ein „Luxusproblem“ hat die Theatergemeinde aber auch. Da die Aufführungen in Schauspielhaus und Oper häufig ausgebucht sind, fallen die Kontingente für die Organisation bisweilen spärlich aus. Handwerk & Wohnen TRENDS BEI BODENBELÄGEN Inh. Thomas Kranich www.tks-sonnenschutz.de · TEL: 02131/201 1910 Unsere Leistungen für Sie: Markisen, Jalousien, Rollläden, Schirme, Fenster, Haustüren, Terrassendächer Elektrische Antriebe und Steuerungen, Reparaturservice AUSSTELLUNG VOR ORT DACHFENSTER Bauelemente Sonnenschutz BEDACHUNGEN KRANVERLEIH riemel-dachfenster.de riemel.de riemel-kranverleih.de GmbH & CO. KG Seit über 50 Jahren! Fenster und Türen Haustüren – Rollladen Qualität aus eigener Herstellung Gutenbergstr. 32 · Neuss-Büttgen · Tel. 0 21 31/5 15 85 info@feller-fenster.de · www.feller-fenster.de Unsere Leistungen: Parkett-Verlegung/-Überarbeitung/ -Reparatur • Hochwertige Bodenbeläge • Unterbodensanierung • Professionelle Parkettpflege • Fußleisten Besichtigung nach Vereinbarung 41564 Kaarst Tel.: 0 21 31-66 90 05 www.tucholski-parkett.de Bunte Vielfalt unter den Füßen Das mitnehmbare Parkett? Riesige Fliesen? Der Teppich als Wecker? Ideen wie diese treiben Firmen für Bodenbeläge an. Die Branche sprüht vor Kreativität. VON JANA ILLHARDT Die Zeiten, in denen ein einziger Bodenbelag fürs ganze Leben reicht, sind vorbei. Mehr noch: „Der Boden wird heute als Designelement in einem Raum betrachtet, nicht mehr nur als eine Notwendigkeit. Er wird Teil der Rauminszenierung“, sagt Susanne Schmidhuber von der Domotex, der Weltleitmesse für Teppiche und Bodenbeläge. Teppich, Laminat und Vinylboden als Hingucker und Schmuck des Raumes? Das bietet den Herstellern viele Möglichkeiten, ihre Kreativität auszuleben und ihre Produktpalette auszubauen. „Das Angebot wächst rasant, sowohl was die Materialien als auch deren Zusammensetzungen und Designs betrifft“, sagt Richard Kille, Sachverständiger für Fußbodentechnik und Raumausstattung. Möglich ist das wiederum dank des technologischen Fortschritts. „Es ist heute kein Problem, kleine Stückzahlen zu produzieren, ohne damit die Preise in die Höhe zu treiben“, erklärt Architekt Peter Ippolito, Vorsitzender der Domotex-Jury für die Trendauswahl „Framing Trends“. Einhergehend mit dem Wunsch, dem Boden immer mal wieder einen neuen Look zu verpassen, hat sich auch die Art des Verlegens gewandelt. „Es wird nicht mehr geklebt, sondern schwimmend verlegt, also mit Klicksystemen, oder aber lose“, erklärt Kille. Das hat zum einen den Vorteil, dass der Untergrund, der beim Entfernen eines alten verklebten Belags schon mal beschädigt wird, nicht jedes Mal neu vorbereitet werden muss. Zum anderen wird das Verlegen einfacher – ein Bodenleger wird nicht mehr zwingend gebraucht. Und: Der Belag lässt sich einfacher wiederverwenden und beim Umzug mitnehmen. „Die Veränderbarkeit spielt heute eine ganz große Rolle“, betont auch Jury-Chef Ippolito. Das hat zugleich zur Folge, dass nun Planken und Fliesen den Markt dominieren. Sie sind zumeist auf Vinyl gefertigt, haben aber nicht mehr den seriellen Look wie noch vor ein paar Jahren. Zugleich werden Feinsteinzeug-Fliesen beliebter. Die übliche Standardgröße 60 mal 60 Zentimeter verändert sich dabei. „Jetzt haben wir Großfliesen von dreimal einem Meter oder mehr“, erklärt Ippolito. Zudem habe sich die taktile Qualität verbessert: „Die Fliesen verfügen über Prägematrizen, die eine täuschend realitätsnahe Oberfläche erzeugen.“ Außerdem wird es bunter unter den Füßen: „Grün, Braun, Beige und Orange sind die gefragtesten Farben, denn sie tragen zu einem kuscheligen Raumgefühl bei“, sagt Teppichexperte Kille. Auch die Bedeutung des Teppichs wächst wieder. „Er war in den vergangenen zehn Jahren fast schon verpönt“, so Kille. Jetzt bringe er einen Hauch Natürlichkeit zurück ins Haus: „Wir legen ein Zebraoder Schafwollfell über einen Grün, Braun, Beige und Orange gehören in diesem Jahr zu den gefragtesten Farben für den Bodenbelag. Der Bodenbelag wird heute nicht einfach nur als Untergrund, sondern als Designelement betrachtet, ist so Teil der Rauminszenierung – egal ob Teppich, Laminat oder Vinylboden. FOTOS: DEUTSCHE MESSE anderen Teppich oder Bodenbelag. Das trägt zur Gemütlichkeit bei und ist zugleich ein toller Hingucker“, erklärt Schmidhuber. Überhaupt werden Materialoptiken häufiger miteinander gemixt – in dreierlei Hinsicht: „Wir sehen verstärkt textile Bodenbeläge, die aus dem gleichen Material gefertigt sind, aber mal mit harter, rippenartiger Oberfläche und mal flauschig“, beschreibt Schmidhuber. „Als Fliesen können sie abwechselnd verlegt werden und erzeugen so eine gewisse Spannung und zugleich Homogenität im Raum.“ Zudem werden kleine Teppiche auf PVC-Designplanken oder Parkettböden gelegt. Und die Beläge in sich werden aus verschiedenen Materialien gefertigt: „Die Hersteller werden kreativer. Sie bedienen sich der Natur und arbeiten nachhaltige Rohstoffe wie Reishülsen oder Bambus in ihre Bodenbeläge ein“, so Kille. Ein Trend sind selbstreinigende Böden. „Ich habe einen gerollten Teppich gesehen, der an die Steckdose angeschlossen wird, sich leicht erwärmt und ein antibakterielles Mittel ausströmen lässt“, erzählt Schmidhuber. Andere Hersteller verbauen Sensoren, die registrieren, wenn ein Mensch hinfällt, und dann einen Alarm auslösen. „Es gibt auch Matten, die als Wecker fungieren. Sie schlagen Alarm und gehen erst aus, wenn man sich mit dem gesamten Körpergewicht auf sie stellt“, sagt Schmidhuber. Durchblick Fenster Rollläden, Sonnenschutz, Haustüren, Reparaturdienst Scheil, Lingoth, Klöppel Mit freundlicher Empfehlung! Ihr Meisterbetrieb. Venloer Straße 97a 41462 Neuss-Furth Telefon 02131 1763068 Fax 02131 1763069 www.durchblick-neuss.de

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