Aufrufe
vor 3 Monaten

Handwerker in Ihrer Nähe -05.09.2017-

Handwerker in Ihrer Nähe

MG-L6 C6 Lokales RHEINISCHE POST DIENSTAG, 5. SEPTEMBER 2017 MELDUNGEN Fahrradtour durch das Tal der Mühlen (fg) Am morgigen Mittwoch, 6. September, bietet die Volkshochschule von 10 bis 18 Uhr eine Fahrradtour durch das Tal der Mühlen an. Treffpunkt ist der Parkplatz am Bahnhof Wickrath. Von dort geht es zum Rheydter Stadtwald, über den Kultur- und Landschaftspfad in den Hardter Wald, durch die Lüttelforster Peschen und das Waldgebiet „Die Schomm“ hinunter ins Schwalmtal. Die Radstrecke beträgt etwa 48 Kilometer. Bei einer kleinen Rast während der Tour können die Wassermühlen bestaunt werden. Eventuell werden die Teilnehmer in eine Gaststätte einkehren, dennoch sollten Getränke und Verpflegung mitgebracht werden, so wie auch Kleingeld und Regenschutz. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro. Weitere Informationen gibt es auf www.vhs-mg.de oder unter 02161 256400. Worauf es bei einer Bewerbung ankommt (cli) Bei einer Bewerbung kommt es darauf an, sich von anderen abzuheben und sich möglichst positiv zu präsentieren. In einem Workshop der Volkshochschule lernen die Teilnehmer, wie man eine Bewerbung richtig verfasst und worauf es ankommt. Außerdem werden Vorstellungsgespräche thematisiert. Die Teilnahme am Kurs, der am Samstag, 9. September, von 9.30 Uhr bis 16 Uhr dauert, kostet 52 Euro. Anmeldung unter www.vhs-mg.de oder 02161 256400. Kreatives Schreiben lernen (fg) Vom 7. September bis zum 14. Dezember findet donnerstags von 10 bis 12.15 Uhr in der Volkshochschule am Sonnenhausplatz (Lüpertzender Straße 85) ein Kurs zum kreativen Schreiben statt. Die Teilnehmer bekommen verschiedene Schreibimpulse. Sie lernen Techniken zur Ideenfindung und wie man eine Geschichte aufbaut. Die Teilnahme kostet 78 Euro. Anmelden kann man sich unter 02161 256400 oder über vhs-mg.de. AKTION FIT FÜR 10 Bereit für den 10. September Es war so etwas wie eine Generalprobe: Die Nordic Walker der Aktion „Fit für 10“ testeten die Zehn-Kilometer-Distanz. Die Nordic Walker von „Fit für 10“ bei ihrer Trainingsrunde. RP-FOTO: RAUPOLD VON MAREI VITTINGHOFF Was war für sie das Schwierigste während der sechs Monate langen Trainingszeit? Die Antwort ist ziemlich eindeutig: „Den inneren Schweinehund zu überwinden“, sagten die meisten Teilnehmer aus der Nordic-Walking-Gruppe der Aktion „Fit für 10“ – des Gemeinschaftsprojekts der Rheinischen Post, NEW und Stadtsparkasse. Die Sportler, die sich zum jüngsten Test trafen, scheinen im Kampf mit dem Schweinehund jedoch die Oberhand gewonnen zu haben. Denn die Gruppe wirkte beschwingt und zuversichtlich. „Das klappt“, war sich Jutta von Hoegen mit Blick auf den Volksbadlauf sicher. „Insgesamt läuft alles gut. Die Betreuung ist super und die Kondition wesentlich erhöht. Nach dem Lauf im September geht es auf jeden Fall weiter: Wenn man schon einmal die Stöcke hat, ist das ein innerer Ansporn.“ Für Teilnehmerin Christiane Ferfers war nicht immer klar, ob sie es in diesem Jahr noch so weit schaffen würde. „Ich habe mir Ende April das Knie beim Treppenlaufen verdreht und war danach erst einmal einige Zeit außer Gefecht gesetzt“, erzählt die Mutter eines fünfjährigen Sohnes. Das Training habe sie damit aber nicht aufgegeben – seit Ende Juni ist sie wieder dabei. „Nach der Geburt meines Kindes habe ich jah- relang nichts mehr gemacht. Jetzt wollte ich endlich mal wieder fitter werden und vom Sofa herunterkommen“, begründet Ferfers ihre Motivation. Und das klappe immer besser. „Am einfachsten fällt es mir morgens. Da habe ich noch nicht das „auf der Couch gelegen Gefühl“, sagt sie lachend. Und sogar einen ganz besonderen Fan und Personal- Trainer konnte Ferfers inzwischen für sich gewinnen: „Mein Sohn ist oft mit dem Fahrrad beim Training dabei. Er ruft dann immer: Mama, du musst schneller laufen.“ Birgit Ophüls hatte im vergangenen Jahr weniger Glück. Auch sie zog sich während der Trainingsphase eine Verletzung zu, brach sich das Sprunggelenk und fiel ganze vier Monate aus. „Ich war damals aber schon auf einem sehr guten Level und hatte eine Gruppe um mich versammelt, mit der ich regelmäßig weiterlaufe. In diesem Jahr hatte ich darum Lust, es noch einmal zu probieren und neue Leute für die Gruppe zu finden“, sagt sie. Die Veränderungen durch den Sport spüre sie im ganzen Leben: „Ich habe die Stöcke immer im Auto, so dass ich jederzeit loslegen kann, überlege nicht mehr, ob ich eine Strecke zu Fuß laufen soll und trainiere sogar sonntagmorgens. Das hätte mir vor zwei Jahren mal jemand sagen sollen“, sagt Ophüls ungläubig. Eine deutliche Verbesserung seiner Fit- ness und Gesundheit spürt auch Christoph Vennen. „Ich hatte vorher immer Schwierigkeiten mit meinem Knie. Das ist heute schon stabiler geworden. Wenn ich auf dem Boden sitze und dann aufstehe, geht es viel leichter“, erzählt der 52-Jährige stolz. Nach dem Nordic-Walking möchte er es vielleicht mit dem Laufen probieren. „Am Anfang habe ich gedacht: ,Was habe ich mir da nur vorgenommen?’ Heute trainiere ich dreimal die Woche mit meiner Frau und bin in der Gruppe ganz vorne mit dabei.“ Ob denn mittlerweile auch die Technik beim schnellen und dynamischen Gehen mit den Stöcken sitzt? „Wer die Technik jetzt noch nicht gelernt hat, lernt sie bei dem Tempo, das wir jetzt drauf haben, auch nicht mehr“, sagt Nordic-Walking-Cheftrainerin Conny Kerkhoff. Hilfe bekommt sie dabei unter anderem von Renate Ehrmann. 2011 selbst als Teilnehmerin bei „Fit für 10“ angemeldet, unterstützt sie die Aktion seit 2012 als Betreuerin. Warum sie das tut? „Der Sport hat mich einfach begeistert. Ich kann ihn bei jedem Wetter machen, alleine oder in Gemeinschaft und selbst noch, wenn ich 90 bin. Ich bin einfach infiziert“, sagt sie und zieht mit der Gruppe los. Der letzte Test ist absolviert: Dem NEW-Volksbadlauf am 10. September steht nichts mehr im Wege. Die roten Laufshirts haben die Teilnehmer der Aktion „Fit für 10“ bereits. Beim Benefizlauf des Lions-Club MG-Abteiberg wurden sie Shirts ausgegeben. Anschließend stellten sich die Teilnehmer der Lauf- und der Nordic-Walking-Gruppe für ein Foto zusammen. Am Sonntag geht für alle die Trainingszeit zu Ende: Dann ist der Volksbadlauf der NEW. RP-FOTO: ISABELLA RAUPOLD Dachdecker Torbau Zaunbau ANZEIGE Polstereien 1948 Zäune · Tore · Sicherungstechnik Lieferung + Montage Karstr. 110 | Mönchengladbach Tel 02161 | 49 52 90 | Fax 4 95 29 29 Zäune, Türen und Tore aus Aluminium, Stahl und Holz Lieber gleich zum Fachmann. Handwerker in Ihrer Nähe Türen Schreinereien Eine Initiative verbindet Generationen VON ANGELA RIETDORF Es herrscht eine besondere Atmosphäre im Matching Point. Es ist etwas von der Energie, dem Willen und der Kreativität seiner Macher zu spüren. An der rotgestrichenen Wand hängen großformatige Fotos, die Tischplatten sind bunt und von einem Künstler gestaltet. „Wir wollten nichts, was normal ist“, sagt Uli Wateler, mit seiner Frau Christiane und Sohn Jan Initiator von „M@tching Generations“ und auch des Treffpunkts „Matching Point“. In eine Ecke musste ein normaler Schreibtisch mit PC. Hier liegt ein Zettel: Eine Dame sucht jemanden, der den Fernseher anschließt. „Das Anschließen des Fernsehers wird vermutlich mein Sohn übernehmen, der ist in der Datenbank unter dem Stichwort „Einrichten technischer Geräte“ eingetragen“, sagt Uli Wateler. Das ist die ursprüngliche Idee hinter der Initiative: Hilfesuchende und Hilfswillige Christiane und Uli Wateler leiten den Treffpunkt. FOTO: RIETDORF generationenübergreifend zusammenzubringen. Entstanden ist das Ganze aus der Erfahrung der Familie Wateler, die Mehrgenerationenwohnen im eigenen Haus plante, umbaute und viele Ideen investierte. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse wollten sie weitergeben, doch da schlug das Schicksal zu. Daniel, der ältere Sohn, starb vor fünf Jahren unerwartet und viel zu früh an einer heimtückischen Krankheit. Mit einer Internetseite hat die Initiative angefangen, aber es wird schnell klar, dass es auch eines Ortes in der realen Welt bedarf. „Die Jüngeren erreichen wir übers Internet, die Älteren nicht so sehr“, erklärt Wateler. Im Mai wird der „Matching Point“ ins Leben gerufen, der Treffpunkt in der Passage am Ring. Der „Matching Point“ soll Raum für kreative Aktivitäten unterschiedlicher Gruppen bieten. Geplant sind bisher eine Fotoaktion, die sich an Familien wendet und eine Aktion zum Umweltbewusstsein, über die aber noch nichts verraten wird. „Es gibt auch schon eine Gruppe junger Mütter, zu denen gern noch Ältere stoßen können“, sagt Wateler. Adoptiv-Omas sozusagen. Auch eine Brettspielgruppe hat sich gegründet. Einsam ist Wateler im Matching Point, der dienstags, donnerstags und freitags von 15 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet ist, nicht. „Vielleicht bieten wir bald kostenlosen Schnupper-Gitarrenunterricht an“, sagt Wateler. „Wir wissen heute noch nicht, wo wir am Jahresende stehen werden.“ Bis zum Jahresende läuft der Mietvertrag für den Treffpunkt – es ist eine Zwischennutzung sonst leerstehender Räumlichkeiten.

Sonderveröffentlichungen