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RHEINISCHE POST DIENSTAG, 4. APRIL 2017 MG-L4 Lokales C5 Zwei entspannte Esel für die Paul-Moor-Schule Oscar und Pino heißen die „Neuen“ an der Förderschule. Die Kinder lieben die beiden Vierbeiner heiß und innig. VON ANGELA RIETDORF „Esel sind ruhig, und sie wirken auch entspannend auf die Kinder“, erklärt Sonderpädagoge Sebastian Ohlenforst und krault Oskar an den Ohren. Der Esel genießt die Streicheleinheiten sichtlich. Esel können deutlich zeigen, was ihnen gefällt, das weiß auch Mubayin, 15 Jahre und Schüler der Paul-Moor-Schule. „Sie lassen die Unterlippe hängen“, erklärt er. Und tatsächlich: Oskars Unterlippe lässt erkennen, wie sehr ihm die Ohrenmassage gefällt. Die Paul-Moor-Schule, Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung, setzt schon länger auf Tiere als Hilfslehrer, Motivatoren und Freunde der Schüler. Auf dem weiträumigen Gelände haben auch Schafe, Ponys, Katzen, Kaninchen und ein Therapiehund ein Zuhause. Die Esel sind seit Februar dabei. „Wir haben uns zwei Jahre mit dem Thema beschäftigt“, erklärt Schulleiter Klaus Kohn. Schließlich mussten sich Lehrer aus dem Kollegium bereitfinden, sich zu Eselsexperten ausbilden zu lassen: Zwölf Module voller Wissen über Esel haben Sebastian Ohlenforst und seine Kollegin Jutta Ahlers absolviert. Die Eselnothilfe hat außerdem das Schulgelände auf Eignung geprüft. Die Ställe wurden erweitert und umgebaut, und schließlich konnten die beiden Esel Oskar und Pino von ihrer Weide im Bergischen Land in den Hardter Wald wechseln. „Sie sind charakterlich durchaus unterschiedlich“, beschreibt Ohlenforst die beiden Tiere. „Oskar ist forscher und geht offener auf die Menschen zu, Pino ist ein bisschen zurückhaltender und orientiert sich eher an Oskar.“ Für den Umgang mit den Kindern der Paul-Moor-Schule sind die beiden Wallache ideal: Sie strahlen Ruhe aus, lassen sich bereitwillig und hingebungsvoll striegeln. Die Kinder sind auch an der Fütterung beteiligt und helfen beim Säubern. „Ich miste gern aus“, sagt Mubayin strahlend und streicht Oskar übers Fell. Auf ihm können die jüngeren Die Esel Oskar und Pino strahlen Ruhe aus und lassen sich bereitwillig striegeln: Die beiden „Hilfslehrer“ der Paul-Moor- Schule werden von den Kindern heiß geliebt. RP-FOTO: RIETDORF Kinder auch mal reiten, aber meistens werden die Esel geführt. Jetzt im Frühling sind Spaziergänge in den Hardter Wald geplant. Zum therapeutischen Reiten sind Ponys besser geeignet als Esel, und auch hier hat es Zuwachs gegeben. Pony Max, das vor einem Jahr seinen Partner verloren hat, ist nicht mehr allein. Die Ponystute Heidi ist gemeinsam mit den Eseln in Max´ Gehege eingezogen. Alle vier bilden jetzt eine gut funktionierende Gruppe. Iris Schiller ist als Physiotherapeutin für das therapeutische Reiten zuständig. „Die Kinder lernen sehr viel im Umgang mit den Tieren“, erklärt sie. „Sie müssen sich zum Beispiel überlegen, wie sie das Pony so an die Treppe führen, dass sie aufsteigen können.“ Das sei für etliche Kinder gar nicht so einfach. Die Schüler lernen aber auch, Rücksicht zu nehmen, zu erkennen, was die Tiere nicht mögen und entsprechend zu handeln. Sie werden selbstbewusster, weil sie sich trauen, mit so großen und eindrucksvollen Tieren umzugehen. Und sie lernen Geduld. „Es kann nun mal nur ein Kind reiten, die anderen müssen warten“, sagt Iris Schiller. „Sie gehen sehr gern mit den Tieren um, das motiviert schon sehr“, erklärt die Physiotherapeutin. Während die Anschaffung der Esel und des Ponys nicht teuer war – „Wir haben sie geschenkt bekommen“, sagt Schulleiter Kohn –, kostet die Haltung der Tiere natürlich Geld: Futter- und Tierarztkosten fallen an. „Der Förderverein übernimmt das bisher, aber wir freuen uns über Spenden“, erklärt Kohn. „Besonders toll wäre es, wenn für die Esel Patenschaften übernommen werden würden.“ SERIE EVONIK KINDERUNI Der Supersauger aus der Babywindel Ein Stein saugt kaum Wasser auf, eine Windel jedoch ganz viel. Warum das so ist, zeigt die Evonik Kinderuni. VON VERENA BRETZ Kruschel und Professor Proto sorgen im Labor für Ordnung. Beim Staubwischen stößt Kruschel ein Gefäß mit Wasser um. „Mist, alles überschwemmt“, flucht das Zeitungsmonster. „Kein Problem“, sagt Proto. „Wir saugen die Flüssigkeit einfach auf. Und ich weiß auch schon, womit.“ Der Professor erklärt es Kruschel mit einem Experiment. Mache es nach! Proto stellt drei Schalen nebeneinander auf. In die erste legt er Küchenpapier und in die zweite etwas Watte. „In die dritte geben wir etwa die gleiche Menge Superabsorber.“ Den Superabsorber holt Kruschel aus einer Babywindel, die er aufschneidet. „Sieht aus wie Salzkörner“, sagt das Zeitungsmonster. „Und lässt sich ganz einfach aus der Windel herausschütteln.“ Nachdem So machst du das Experiment nach: Fülle drei Schalen mit je fünf Esslöffeln Wasser. Lege Küchenpapier in eine Schale, Watte in die nächste und Superabsorber in die dritte. Den Absorber sollte ein Erwachsener aus einer Windel schneiden. Drücke mit dem Finger auf die Watte und dann auf den Superabsorber. GRAFIK: MÜLLER alle Schüsseln befüllt sind, gibt der Professor etwa fünf Esslöffel Wasser in jede Schale. Dann schauen die beiden gespannt, was passiert. In der Schale mit dem Superabsorber ist gar kein Wasser mehr zu sehen. In der mit der Watte auch nicht. In der Schale mit dem Küchenpapier ist allerdings noch ziemlich viel Wasser. Der Chemiker drückt auf die Watte. Das meiste Wasser kommt wieder heraus. Als der Professor jedoch auf den Superabsorber drückt, kommt kein Wasser. Der Superabsorber hält die Flüssigkeit fest. „Die Saugfähigkeit eines Materials hängt vor allem von seiner Art und seiner Größe ab“, erklärt Professor Proto. „Ein Stein hat eine glatte Oberfläche. Da kann gar kein Wasser eindringen. Watte hingegen ist flauschig. Das Wasser kann in die Watte eindringen, weil sie aus Hunderten kleinen Fäden besteht.“ Diese Fäden bilden zusammen eine große Oberfläche. Außerdem kann das Wasser gut an den Fäden haften. Weil die Tropfen aber nur lose an den Fasern kleben, bekommt Kruschel nasse Hände, sobald er auf die Watte drückt.“ „Und wie funktioniert der Superabsorber?“, fragt Kruschel. „Der besteht aus ganz vielen und langen Ketten, die wie ein Netz verknüpft sind“, sagt Proto. „Wenn der Superabsorber trocken ist, sind die Ketten zusammengequetscht wie eine Knospe. Kommt aber Wasser dazu, entfalten sich die Ketten – wie eine Blüte, die aufspringt.“ Dann verfangen sich die Wasserteilchen in dem Netz. Das Besondere: Die Wasserteilchen kommen nicht mehr heraus. Sie werden festgehalten. Deshalb werden die Superabsorber- Körnchen auch immer größer, je mehr Wasser in das Netz kommt.“ Kruschel hat verstanden: „Deshalb wird eine Windel dick, wenn das Baby Pipi gemacht hat, und der Po bleibt trocken.“ Waldhausen + Bürkel sucht Einlaufkinder (web) Mit der Volkswagen-Junior- Eskorte können elf Kinder beim DFB-Pokalspiel zwischen Borussia gegen Eintracht Frankfurt am 25. April mit den Spielern einlaufen. Das bietet der Volkswagen-Partner Waldhausen + Bürkel an. So geht’s: Bis 18. April muss eine Bewerbung als Einlaufkind vorliegen. Die Begleitpersonen können mit ins Stadion und das Einlaufen von der Tribüne aus verfolgen sowie mit ihrem Nachwuchs das Spiel ansehen. Für das Einlaufen erhält jedes Kind ein Langarm-Shirt, eine kurze Hose und Stutzen. Die Kinder sollten im Alter von 6 bis 10 Jahren (zum Stichtag des Spieldatums), maximal 1,50 Meter groß, schulsporttauglich sein und den Wohnsitz in Deutschland haben. Teilnahmekarten: Waldhausen + Bürkel und www.partnerdesfussballs.de/eskorte. WIR GRATULIEREN DIENSTAG, 4. APRIL 90 Jahre Wilhelm Bodewigs, Karl-Fegers-Straße 63 MELDUNGEN VHS-Seminar zu emotionaler Intelligenz (sda) Die VHS, Lüpertzender Straße 85, bietet vom 10. bis 13. April jeweils von 9 bis 16 Uhr ein Seminar, in dem die Teilnehmer lernen, wie sie verschiedene Informationen auf Basis eines Persönlichkeitsmodells auswerten. Etwa, was Hobbys oder Interessen über einen Menschen aussagen. Anmeldungen für den 140 Euro teuren Kurs werden unter Telefon 02161 256400 oder auf der Seite www.vhs-mg.de angenommen. NOTDIENSTE DIENSTAG Feuerwehr und Rettungsdienst: ☎ 112 Polizei: ☎ 110 Ärztlicher Notruf: Bundesweite Notrufnummer 116117 (kostenfreie Fax-Nummer für Sprach- und Hörgeschädigte: 0800 5895210), Apotheken: Apotheke im Real Reyerhütte, Mönchengladbach, Reyerhütte 1, ☎ 02161 4075763, Di 9-Mi 9. Schloss-Apotheke, Mönchengladbach-Rheydt, Hauptstr. 81, ☎ 02166 41304, Di 9-Mi 9. Notdienstpraxis im Ev. Krankenhaus Bethesda (Blaues Haus), Mönchengladbach, Ludwig-Weber-Straße 15, ☎ 02161 9812510. Zahnärzte:☎01805986700, 14 ct/Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkhöchstpreis 42 ct/Minute. Kinderärzte: ☎ 116117, Telefonnummer des kinderärztlichen Notdienstes auf allen AB der Kinderärzte in MG oder unter www.kinderarztnotdienst-mg.de. Tierärzte: ☎ 02161 52003. Ab nach draußen – Spielraum erobern (isch) Das Projekt Hey!Rheydt will Kinder, Jugendliche und Familien anregen und unterstützen, den öffentlichen Raum besser kennenzulernen und Wege und Plätze zu erobern. Das nächste offene Treffen findet morgen, 5. April, um 17.30 Uhr im Quartiersbüro in der Ringpassage, Friedrich-Ebert-Straße 53- 55 statt. Es sollen die nächsten Aktionen, wie das zweite Tam-Tam im Theaterpark, geplant werden. KINO Bibi & Tina: Tohuwabohu total, Comet-Cine-Center: 15 Uhr. Die Häschenschule - Jagd nach dem goldenen Ei, Comet-Cine-Center: 14.45 Uhr. Die Schöne und das Biest, Comet-Cine- Center: 14.15, 17, 19.45 Uhr. Die Schöne und das Biest 3D, Comet- Cine-Center: 14.30, 17.30, 20.15 Uhr. Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe, Comet-Cine-Center: 17 Uhr. Ghost in the Shell, Comet-Cine-Center: 17.15, 20 Uhr. Haus Zoar: 15, 17.30, 20 Uhr. Ghost in the Shell 3D, Comet-Cine-Center: 17.30, 20.15 Uhr. Life, Comet-Cine-Center: 20.15 Uhr. Lommbock, Comet-Cine-Center: 20 Uhr. Moonlight, Comet-Cine-Center: 17.30 Uhr. Power Rangers, Comet-Cine-Center: 14.45, 17.30, 19.45 Uhr. The Boss Baby, Comet-Cine-Center: 15 Uhr. The Boss Baby 3D, Comet-Cine-Center: 17.30, 20 Uhr. The Lego Batman Movie, Comet-Cine- Center: 14.30 Uhr. ANZEIGE Dachdecker Polstereien Schreinereien Torbau Türen Handwerker in Ihrer Nähe

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