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MG-LS2M D2 Sport lokal RHEINISCHE POST DIENSTAG, 6. JUNI 2017 PERSÖNLICH Kapitän als Debütant Vor dem Nationalmannschafts-Debüt: Borussias Kapitän Lars Stindl. FOTO: DPA Am 11. August 2009 trug Lars Stindl zuletzt offiziell das DFB-Trikot. Er spielte für die deutsche U21 gegen die Türkei, es gab eine 1:3-Niederlage. Stindl war 20. Mit 28 kehrt er nun zurück zum DFB. Wenn Deutschland heute in Freundschaft in Kopenhagen auf Dänemark trifft, feiert er wohl sein Debüt im A-Team. Eigentlich hatte Stindl, Borussias Kapitän und Chef-Torjäger, das Thema Nationalmannschaft für sich mehr oder weniger abgeschlossen. „Man muss berücksichtigen, was für gute Spieler es auf meiner Position gibt“, sagte er stets, wenn er mal wieder nicht eingeladen worden war. Das änderte sich nun, da der Bundestrainer experimentierfreudig ist vor dem Dänemark-Test, dem WM- Qualifikationsspiel gegen San Marino und dem Confed-Cup in Russland. Stindl hat sich mit einer starken Saison die Chance verdient. 18 Tore erzielte er, elf davon in der Liga, so viele wie nie zuvor in seiner Karriere. Er habe „noch mal einen Sprung gemacht, auch menschlich“, sagte er im Interview mit unserer Redaktion. Es sei eine logische Entscheidung, Stindl zu nominieren, sagte Löw. „Er bringt die richtigen Voraussetzungen mit, jetzt haben wir die Möglichkeit, uns kennenzulernen.“ Der Spätberufene freut sich auf die Zeit beim DFB. In Kopenhagen trifft Stindl auf zwei Gladbacher Kollegen: Andreas Christensen und Jannik Vestergaard. Stindls Twitter-Account ziert derzeit ein Foto, auf dem er mit verschränkten Armen und geschlossenen Augen entspannt auf dem Rasen liegt. Bei seinem DFB-Debüt wird er aber hellwach sein, ganz sicher. KARSTEN KELLERMANN Oxford und die Kolo-Frage Laut „Daily Mirror“ leiht Borussia einen 18-jährigen Verteidiger von West Ham United aus. Der Klub ist defensiv recht gut aufgestellt. Etwas fraglich ist, was mit dem Franzosen Timothée Kolodziejczak wird. VON KARSTEN KELLERMANN Das nächste Top-Talent? Reece Oxford, 18-jähriger Defensivmann vom englischen Erstligisten West Ham United, könnte ein Borusse werden. FOTO: IMAGO Er hat jamaikanische Wurzeln, wurde in London geboren und sein Name ist Oxford, Reece Oxford. Der 18-Jährige ist von Berufs wegen Innenverteidiger, kann aber auch im defensiven Mittelfeld spielen. Angestellt ist er eigentlich bis 2021 beim englischen Erstligisten West Ham United, doch dem Vernehmen nach soll er in der nächsten Saison Borusse werden, um Spielpraxis zu sammeln. „West Ham leiht Reece Oxford an Borussia Mönchengladbach aus“, heißt es im „Daily Mirror“. Ein junger, polyvalenter Spieler, der den nächsten Schritt machen will – das würde in Gladbachs Beuteschema passen. Manager Max Eberl hat angekündigt, den „jungen Weg“ weiter zu gehen, gleichwohl hat sich das Spektrum erweitert. Es geht nicht mehr nur um eigene Talente, sondern auch um Top-Talente von „außen“. Nico Elvedi, Andreas Christensen, Mamadou Doucoure, Lazslo Bénes und nun Mickael Cuisance, der Franzose, der für die neue Saison verpflichtet wurde, gehören zu dieser Kategorie, nun soll, laut „Mirror“, Oxford folgen. Eigens für die Talente wurde gerade der Trainer Otto Addo eingestellt. Dass Oxford nur für ein Jahr kommen soll, wäre allerdings untypisch. Doch der Transfermarkt ist seltsam geworden, man muss flexibel sein. Dass Borussia nach dem Verlust von Andreas Christensen, der zurück muss zum FC Chelsea, eine personelle Ergänzung für die Defensive sucht, ist nachvollziehbar. Dortmunds Matthias Ginter wurde angefragt, war aber zu teuer. Oxford wäre eine günstigere Lösung. Er dürfte die Sache mit viel Ehrgeiz angehen, um die Zeit zu nutzen. Gleichwohl scheint der Kader „hinten rum“ auch ohne Neuerwerbung gut aufgestellt für eine Saison ohne Europapokal. Jannik Vestergaard hat sich stabilisiert, er hat das Zeug, kommende Saison der Chef der Abwehr zu werden. Auf Nico Elvedi, der im Zentrum und hinten rechts verteidigen kann, hält Trainer Dieter Hecking große Stücke, er traut ihm zu, Christensens Nachfolger zu werden. Tony Jantschke kann ebenfalls rechts außen und innen arbeiten, auch ihn kann man sich an der Seite Vestergaards vorstellen. Tobias Strobl könnte neben dem Job als Sechser als Innenverteidiger-Backup eingeplant werden. Und dann ist da noch Timothée Kolodziejczak. Der kam im Januar vom FC Sevilla, um den Wegfall von Alvaro Dominguez zu kompensieren. „Kolo“ formulierte den Anspruch, Stammspieler zu werden. Doch nur ein paar Minuten durfte er mitwirken in der Bundesliga, nur einmal spielte er über die volle Distanz: im Europa-League-Achtelfinale auf Schalke. Sein Plan, schnell in Gladbach anzukommen, scheiterte somit. Hecking hatte das dänische Duo Christensen/Verstergaard als erste Innenverteidigung ausgemacht und blieb dabei. Zufrieden ist „Kolo“ mit seiner Situation keineswegs. Nun ist die Ausgangslage eine andere: Der Christensen-Posten ist vakant, zudem könnte er hinten links spielen – oder, so Hecking auch mal anders plant, in einer Dreierkette. „Wir haben Kolo geholt, um die Innenverteidigung zu stabilisieren. Ich gehe davon aus, dass er diese Chance nutzen wird ab dem 2. Juli, wenn wir wieder auf dem Trainingsplatz stehen“, sagte Hecking. Rund acht Millionen Euro hat Borussia für den Verteidiger bezahlt, bis jetzt hat sich das noch nicht ausgezahlt. Die Frage ist: Glaubt „Kolo“ wirklich daran, dass es noch anders wird mit ihm und Borussia? Oder ändert er die Richtung? Spanische Klubs sollen ihn zumindest im Fokus haben. Es dürfte nicht der Plan sein, ihn abzugeben. Aber was, wenn der Preis stimmt? Doch ist „Kolo“ einer, der wegläuft, wenn es schwierig wird? Er hat sich die Herausforderung Bundesliga ausgesucht im Winter, und warum sollte er so schnell aufgeben? Dass er Qualität hat, hat er in Sevilla gezeigt, dort gewann er zweimal die Europa League. „Kolo hat keineswegs enttäuscht. Man muss ja auch sehen, dass er zwischendurch krank und verletzt war. Ich kann nicht sagen, dass er bei uns überhaupt nicht zurechtgekommen ist“, sagte Hecking. In der Kolo-Frage gilt trotzdem: Abwarten. Der junge Mr. Oxford würde, so Gladbach ihn holt, den Konkurrenzkampf in der Defensive so oder so noch mal ausweiten. Zuletzt war er innerhalb der Premier League an Reading ausgeliehen, spielte aber kaum. „Er geht jetzt nach Deutschland, um seine Entwicklung zu unterstützen. West-Ham-Trainer Salven Bilic sieht in ihm einen großen Teil der Zukunft der Hammers“, heißt es. Oxford gilt als einer der ungeschliffenen Juwelen des englischen Fußballs. Borussia, zu deren Plan es gehört, Talenten wie Oxford den nötigen Schliff zu geben, hat zuletzt gute Erfahrungen gemacht mit jungen Leih-Verteidigern von der Insel. Siehe Andreas Christensen. Es könnte passen. MELDUNGEN BASEBALL Blackcaps unterliegen dem Tabellenführer (hohö) Wer den Blackcaps vor dem Spiel beim Landesliga-Spitzenreiter Ennepetal Raccoons wenig Chancen einräumte, sah sich nach drei Innings bestätigt. Zu diesem Zeitpunkt führten die Gastgeber 4:0, ehe sich die Schwarzkappen auf ihr Spiel konzentrierten. Auf ungewohntem Kunstrasen-Belag entwickelte sich noch eine spannende Partie. Am Ende stand zwar eine 5:7-Niederlage zu Buche und somit das dritte verlorene Spiel in Folge. Doch die Erkenntnis, auch mit dem Spitzenteam mithalten zu können, lässt für die kommenden Begegnungen hoffen. Und auch wenn den Blackcaps später Verbandsliganiveau attestiert wurde, ist es bis dahin noch ein weiter Weg, wie die Verantwortlichen im Team wissen. TENNIS Isabel van Lent startet bei der „Deutschen“ (RP) Isabel van Lent vom Odenkirchener TC startet nach Pfingsten für den Tennisverband Niederrhein in der Altersklasse U14 bei den Deutschen Meisterschaften in Ludwigshafen. Heute tritt sie im Einzel an, morgen dann zusammen mit Noemi Sante (Düsseldorf) im Doppel. Für van Lent ist es die erste DM-Teilnahme. „Ich freue mich, dabei zu sein. Mein Ziel ist es, mindestens die erste Runde zu überstehen, dann sehe ich weiter“, sagte van Lent. Sie belegt derzeit in der deutschen Rangliste den 26. Platz. HOCKEY Ex-Gladbacher gewinnen Europapokal mit Köln (togr) Nicht zuletzt dank seines Gladbacher Quartetts hat Rot-Weiß Köln im belgischen Brasschaat erstmals die Euro Hockey League gewonnen. Die Torschützen Tom Grambusch, Florian Adrians und Florian Scholten sowie Nationalspieler Mats Grambusch siegten mit Köln im Finale gegen den HC Oranje-Rood aus Eindhoven 3:2. Die Gladbacherin Lisa Altenburg unterlag indes mit dem UHC Hamburg im Europapokalfinale Den Bosch 1:2. ANZEIGE Dachdecker Polstereien Schreinereien Torbau Türen Lieber gleich zum Fachmann. Handwerker in Ihrer Nähe Zaunbau 1948 Zäune · Tore · Sicherungstechnik Lieferung + Montage Karstr. 110 | Mönchengladbach Tel 02161 | 49 52 90 | Fax 4 95 29 29 Zäune, Türen und Tore aus Aluminium, Stahl und Holz Schlossparkturnier: Felix Schneider feiert Heimsieg VON PAUL OFFERMANNS REITEN Der Sieg im Zwei-Sterne-S- Springen mit Siegerrunde blieb beim Ausrichter. Der Lokalmatador Felix Schneider gewann mit Chameur beim mit 3750 Euro dotierten „Großen Preis der Stadtsparkasse Mönchengladbach“ den Turnierhöhepunkt. Er legte mit 46,21 Sekunden die schnellste Rundenzeit hin und kassierte die Siegprämie in Höhe von 765 Euro. Dazu bekam er einen wertvollen Sattel im Wert von 2500 Euro. Die Verfolgerinnen konnten nicht mithalten: Isabelle Gerfer (RV Kurtscheid) mit Abarlo (0/51,47) und Nina Piasecki (RFV Lobberich), die Tochter des gebürtigen Gladbachers und ehemaligen argentinischen Nationenpreismeisters Mario Piasecki, mit Zodiac VZ (0/ 58,14) auf den Podestplätzen. Ein Springreiter nach dem anderen ritt beim Schlossparkturnier des ZRFV Wickrath hinein in die Hindernisbahn und kam wieder heraus aus dem bunten Stangenlabyrinth. Der nächste Reiter wartete schon ungeduldig im Parcours, damit die Prüfungen schneller abliefen. Vier Tage erlebten die Zuschauer aufreibenden Nervenkitzel und spannenden Reitsport. Sie honorierten auch schnelle fehlerfreie Ritte mit Beifall. Über eine große Videotafel verfolgten sie die Springen. Spannender ging es manchmal nicht mehr, wenn sich die Reiter ständig in der Führung abwechselten. „Die Reiter gaben uns ein positives Feedback zu unserem Turnier“ Wolfgang Oertel ZRFV-Vorsitzender „Die Reiter gaben uns ein positives Feedback. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte der ZRFV-Vorsitzende Wolfgang Oertel. „Wir haben noch viele Ideen, um unser Turnier attraktiver zu machen, etwa mit einem Mannschaftsspringen, Barrieren- oder Zweikampfspringen. Vielleicht gibt es bei uns auch einmal ein Drei- Sterne-S-Springen.“ Der ZRFV hat sich zu einem springreiter-orientierten Verein entwickelt, so dass vorerst bei diesem Turnier nicht mehr mit Dressuren zu rechnen ist. Wolfgang und Helga Oertel waren stolz auf ihre 13-jährige Enkelin Luisa Speis, die in einem Stilspringen der Klasse A als überlegene Siegerin die Wertnote 8,5 herausritt. In einem L-Punktespringen holte sie mit demselben Pferd die volle Punktezahl 44, mit der sie schließlich Platz drei erreichte, weil hier am Ende die Rundenzeit über Sieg und Niederlage entschied. Im S-Springen mit Stechen, das dem Zwei-Sterne-S-Springen mit Siegerrunde vorgeschaltet war, gewann der ehemalige Rheinische Meister Otmar Eckermann (RV Kranenburg) mit Cornwell in einem Stechfinale mit elf Reitern, als er die schnellste Parcourszeit von 41,89 Sekunden ohne Abwurf ablieferte. Die Gladbacher Spring-Kreismeisterin Kira Weise (RFV Hubertus Anrath-Neersen) schaffte mit ihrem Erfolgspferd Lea ebenfalls einen Nullritt. Die Hinderniszeit von 44,07 bescherte ihr „nur“ Platz vier.

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