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Hilfe im Trauerfall -04.12.2018-

Hilfe im Trauerfall

Hilfe im Trauerfall PASSENDE KLEIDUNG FÜR EINE BESTATTUNGSFEIER RHEINISCHE POST INTERVIEW CHRISTIAN FLECK Ist Schwarz zu tragen noch zeitgemäß? Viele frühere Normen und Regeln wurden inzwischen aufgelockert und zählen heute nicht mehr so viel. Wie sieht das beim Trauern aus? Die engsten Angehörigen eines Verstorbenen trugen früher teils lange Zeit Schwarz. van Wickeren Vorsorge - Überführungen Erledigungen aller Formalitäten VON SIMONE ANDREA MAYER Schwarz gilt als die Trauerfarbe. Wer zu einer Beerdigung muss oder im engsten Familienkreis einen Trauerfall hat, steht aber meist vor der Frage: Ist das immer noch so streng? Kann ich nicht auch andere Farben tragen? Und wie lange sollte ich Schwarz tragen, nachdem mein Partner verstorben ist? Der katholische Seelsorger Christian Fleck vom Bundesverband Trauerbegleitung vollzieht jede Woche Beerdigungen und spricht mit Angehörigen. Er stellt in der Tat beträchtliche Veränderungen fest. INFO Bestatter können auch bei Bekleidungsfragen helfen BERATUNG Wer sich nicht sicher ist, welche Kleidung passend ist, kann sich auch direkt an seinen Bestatter wenden. Einen seriösen Bestatter findet man zum Beispiel über das Suchportal des Bundesverbands Deutscher Bestatter. Diese Seite lockt nicht mit dem vermeintlich günstigsten Preis, sondern hilft bei der Suche nach einem ortsnahen und vertrauenswürdigen Bestatter – ebenso das Trauerportal der Rheinischen Post. Das gilt auch für die Fachgruppe Bestatter im Tischlerhandwerk – NRW. www.bestatter.de www.rp-trauer.de www.nrw-bestatter.de Christian Fleck ist katholischer Seelsorger. FOTO: FLECK Warum gibt es die Tradition, zu einer Beerdigung schwarze Trauerkleidung zu tragen? FLECK Schwarze Kleidung hatte zunächst nichts mit Trauer zu tun. Sondern farblich unbehandelter Stoff – also Grau oder Beige – war günstiger, gefärbte Kleidung teurer. Die teuerste Farbe war ins Schwarz kippendes Dunkelviolett. Das Schwarze hat dann später im gesellschaftlichen Kontext – als der schwarze Anzug – eine Bedeutung bekommen, weil das sich nicht jeder leisten konnte. Dass Schwarz sich dann als Trauerfarbe in Europa und Amerika eingebürgert hat, hat wohl auch damit zu tun: Es geht darum, den Verstorbenen zu ehren, sich also für die Beerdigung feierlich anzuziehen. Ist das heute noch zeitgemäß? FLECK Ich erlebe, dass die Menschen weiterhin versuchen, sich Schwarz zu kleiden. Oftmals ist es aber so, dass man einfach das nimmt, was man schon zur Verfügung hat und sich nicht mehr komplett in neue Kleidung stürzt, wie das in manchen Gesellschaftsschichten früher der Fall war. Man merkt auch, dass es für manche ungewohnt ist, im schwarzen Anzug herumzulaufen. Was man aber auch merkt, ist, dass es immer individueller wird – weil eben diese gesamtgesellschaftlichen Vorgaben in der Form nicht mehr greifen. Kommt also auch farbige Kleidung in Frage? FLECK Ich kenne einen Fall, bei dem gewünscht wurde, dass man zur Beerdigung Dunkelrot trägt – die Lieblingsfarbe der verstorbenen Person. Oder manche Leute wünschen sich schon testamentarisch, wie man sich anziehen soll. Oder man verbittet sich ausdrücklich das Schwarze. Aber ich weiß aus eigener kindlicher Erfahrung, dass im dörflichen Kontext die Leute immer sehr viel Arbeit damit hatten, die Familie ordentlich und dunkel zu kleiden – auch für die Erwartungshaltung der anderen. Das ist heute manchmal noch so. Wenn ich nun einen entfernten Bekannten ehren möchte und nichts von den Wünschen dessen oder der Angehörigen weiß, was trage ich? FLECK Ich würde erst mal meiner Intuition vertrauen. Wenn man nichts falsch machen möchte, kann man sich mit schwarzer Kleidung Sicherheit geben. Viele greifen zu gedeckten Farben oder vermeiden besonders grelle Farben, um auf die Situation der nächsten Angehörigen einzugehen, um sich unauffällig zu verhalten und nicht die Menschen mit Kleidung vom eigentlichen Thema abzulenken. Nahe Angehörige trugen früher für eine Trauerzeit dunkle Kleidung. Warum kann das heute noch hilfreich sein? FLECK Das ist heutzutage ziemlich individuell. Jeder muss schauen, was ist für ihn stimmig. Ein Vorteil – historisch gesehen – ist, dass die dunkle Kleidung für einen Trauernden auch dafür stehen kann, dass er sich aus dem Normalbetrieb rausnimmt. Andere wissen durch das Signal: Man kann nicht die üblichen Erwartungen an ihn haben. Trauerhilfe Niederrhein Inh. Ralf Aunkofer e.K E-mail: info@trauerhilfe-niederrhein.de / Homepage: www.trauerhilfe-niederrhein.de 3. Bestattungs-Häuser unter einem Dach Bestattungen Flören Triftstraße 181, 47574 Goch Tel:02823 / 4 19 11 11 Bestattungen Janssen An der Molkerein 13a, 47551 Bedburg-Hau/Hasselt Tel:02821 / 61 10 Bestattungen Görtzen-Heynen Lärchenstraße 12, 47546 Kalkar Tel:02824 / 22 05 Erd-, Feuer- und Seebestattungen • Überführungen Erledigung aller Formalitäten Unverbindliche Beratung zur Bestattungsvorsorge Heinz Michels · Querallee 77 · 47533 Kleve Telefon 0 2821/4 05 88 · Mobil 01 74/929 57 92 Die einzelnen Bestattungshäuser sind wie gewohnt für Sie da.

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