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Hilfe im Trauerfall -04.12.2018-

Hilfe im Trauerfall

Hilfe im Trauerfall RHEINISCHE POST PASSENDE KLEIDUNG FÜR EINE BESTATTUNGSFEIER DIENSTAG, 4. DEZEMBER 2018 INTERVIEW CHRISTIAN FLECK Ist Schwarz zu tragen noch zeitgemäß? iele frühere Normen und Regeln wurden inzwischen aufgelockert und zählen heute nicht mehr so viel. Wie sieht das eim Trauern aus? Die engsten Angehörigen eines Verstorbenen trugen früher teils lange Zeit Schwarz. WEYERS BESTATTER SEIT GENERATIONEN •würdig •schlicht •günstig BESTÄNDIGKEIT IM WANDEL DER ZEIT Bestattungen Weyers-Walter Inh. Dagmar Walter Kirchturmstraße 128 46485 Wesel-Obrighoven Telefon 0281-511 43 www.bestattungen-weyers.de VON SIMONE ANDREA MAYER Schwarz gilt als die Trauerfarbe. Wer zu einer Beerdigung muss oder im engsten Familienkreis einen Trauerfall hat, steht aber meist vor der Frage: Ist das immer noch so streng? Kann ich nicht auch andere Farben tragen? Und wie lange sollte ich Schwarz tragen, nachdem mein Partner verstorben ist? Der Seelsorger Christian Fleck vom Bundesverband Trauerbegleitung vollzieht jede Woche Beerdigungen und spricht mit Angehörigen. Er stellt in der Tat Veränderungen fest. Warum gibt es die Tradition, zu einer Beerdigung schwarze Trauerkleidung zu tragen? FLECK Schwarze Kleidung hatte zunächst nichts mit Trauer zu tun. Sondern farblich unbehandelter Stoff – also Grau oder Beige – war günstiger, gefärbte Kleidung teurer. Die teuerste Farbe war ins Schwarz kippendes Dunkelviolett. Das Schwarze hat dann später im gesellschaftlichen Kontext – als der schwarze Anzug – eine Bedeutung bekommen, weil das sich nicht jeder leisten konnte. Dass Schwarz sich dann als Trauerfarbe in Europa und Amerika eingebürgert hat, hat wohl auch damit zu tun: Es geht darum, den Verstorbenen zu ehren, sich also für die Beerdigung feierlich anzuziehen. Ist das heute noch zeitgemäß? FLECK Ich erlebe, dass die Menschen weiterhin versuchen, sich Schwarz zu kleiden. Oftmals ist es aber so, dass man einfach das nimmt, was man schon zur Verfügung hat und sich nicht mehr komplett in neue Kleidung stürzt, wie das in manchen Gesellschaftsschichten früher der Fall war. Man merkt auch, dass es für manche ungewohnt ist, im Bestattungen Rosenboom Galaystraße 13 · 46459 Rees-Haffen Tel. 028 57-37 84 oder Mobil 0171-14155 46 schwarzen Anzug herumzulaufen. Was man aber auch merkt, ist, dass es immer individueller wird – weil eben diese gesamtgesellschaftlichen Vorgaben in der Form nicht mehr greifen. Übernahme aller Formalitäten im Bestattungsfall Familienbetrieb seit 1852 120 199 Jahre Qualität und Leistung! Seit 1895 in Wesel Ernst Bergmann ● Beerdigungsinstitut ● Schreinerei ● Innenausbau Geprüfter Bestatter Kommt also auch farbige Kleidung in Frage? FLECK Ich kenne einen Fall, bei dem gewünscht wurde, dass man zur Beerdigung Dunkelrot trägt – die Lieblingsfarbe der verstorbenen Person. Oder manche Leute wünschen sich schon testamentarisch, wie man sich anziehen soll. Oder man verbittet sich ausdrücklich das Schwarze. Aber ich weiß aus eigener kindlicher Erfahrung, dass im dörflichen Kontext die Leute immer sehr viel Arbeit damit hatten, die Familie ordentlich und dunkel zu kleiden – auch für die Erwartungshaltung der anderen. Das ist heute manchmal noch so. Wenn ich nun einen entfernten Bekannten ehren möchte und nichts von den Wünschen dessen oder der Angehörigen weiß, was trage ich? FLECK Ich würde erst mal meiner Intuition vertrauen. Wenn man nichts falsch machen möchte, kann man sich mit schwarzer Kleidung Sicherheit geben. Viele greifen zu gedeckten Farben oder vermeiden besonders grelle Farben, um auf die Situation der nächsten Angehörigen einzugehen, um sich unauffällig zu verhalten und nicht die Menschen mit Kleidung vom eigentlichen Thema abzulenken. Nahe Angehörige trugen früher für eine Trauerzeit dunkle Kleidung. Warum kann das heute noch hilfreich sein? FLECK Das ist heutzutage ziemlich individuell. Jeder muss schauen, was ist für ihn stimmig. Ein Vorteil – historisch gesehen – ist, dass die dunkle Kleidung für einen Trauernden auch dafür stehen kann, dass er sich aus dem Normalbetrieb rausnimmt. Andere wissen durch das Signal, man kann nicht die üblichen Erwartungen an ihn haben. Zum Beispiel in einer Dorfgemeinschaft, dass jemand, der üblicherweise bei Veranstaltungen dabei sein müsste, eine Zeit lang weniger machen möchte. Das war früher der Zweck, und kann es auch noch heute sein. Christian Fleck ist katholischer Seelsorger. FOTO: FLECK INFO Bestatter können auch bei Bekleidungsfragen helfen Beratung Wer sich nicht sicher ist, welche Kleidung passend ist, kann sich auch direkt an seinen Bestatter wenden. Einen seriösen Bestatter findet man zum Beispiel über das Suchportal des Bundesverbands Deutscher Bestatter. Diese Seite lockt nicht mit dem vermeintlich günstigsten Preis, sondern hilft bei der Weißes Hemd und Jeanshose statt schwarzem Anzug? Wie festlich gekleidet und in welchen Farben man einer Beerdigung beiwohnt, ist heute oftmals eine individuelle Entscheidung geworden. FOTO: SEBASTIAN WILLNOW Sollte ich als Trauernder diesen Schutz auch suchen? FLECK Das ist ganz verschieden. Ich muss für mich schauen, was passt. In manchen Fällen ist es sinnig, dass man sich zurückziehen kann. Und in manchen Fällen ist der Normalbetrieb des Lebens ein Geländer, an dem man sich festhalten kann. Es ist daher ein Vor- und Nachteil, dass die gesellschaftliche Außenerwartung gewaltig zurückgegangen ist. Die festen Regeln sind heute nicht mehr so greifbar. Aber ich kann sie trotzdem für mich in Kraft setzen, wenn ich das für brauchbar halte. Kann man das nicht auch auf die Beerdigung übertragen: Man sollte als nächster Angehöriger das tragen, was sich in dem Moment richtig anfühlt, und nicht auf die Meinung der anderen achten? FLECK Durchaus. Aber wenn mich das wirklich beschäftigt, was die anderen sagen könnten, dann komme ich da auch nicht raus. Und Leute, die dem Verstorbenen eben nicht so nah standen wie die nächsten Angehörigen, die schauen gerne, wo sie sich zurücknehmen und unauffällig sein können. Suche nach einem ortsnahen und vertrauenswürdigen Bestatter – ebenso das Trauerportal der Rheinischen Post. Das gilt auch für die Fachgruppe Bestatter im Tischlerhandwerk – NRW. www.bestatter.de www.rp-trauer.de www.nrw-bestatter.de B ESTATTUNGEN DÖRNING Tel: 02828/2208 Emmerich am Rhein -Elten Fachberatung - Erledigung sämtlicher Formalitäten Erd-, Feuer-, See- und Naturbestattungen - Vorsorge Wir beraten zum Walsumer Kolumbarium. Alfred Buschmann GmbH · Dr.-Wilhelm-Roelen-Straße 330 · 47179 Duisburg Telefon: 0203 / 491244 · www.buschmann-bestattungen.de Biesemann Helfen möchten wir Ihnen, wenn Sie mit einem Sterbefall konfrontiert werden. Rufen Sie einfach an, auch dann, wenn Sie sich schon einige Zeit vorher Klarheit und Sicherheit verschaffen möchten. Wir sind für Sie da. Holz ist unser Hobby und unser Handwerk. Auch hier stehen wir mit unserer Erfahrung für Sie bereit. Auf alle Fragen, die mit Holz und Kunststoff zu tun haben, antworten wir Ihnen und helfen auch hier. Unsere Mitarbeiterinnen, Gesellen, Lehrlinge und Meister stehen für Sie bereit, fordern Sie uns auf! 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Herbst Lindenstraße 1a, 46459 Rees-Haldern Tel. 0 28 50 / 2 95, Mobil 01 71 / 5 22 71 76 Gert Rudolph Nils Rudolph Ute Rudolph Am Tiefen Steg 28 46569 Hünxe-Bruckhausen Telefon: (0 20 64) 46 87- 0 Telefax: (0 20 64) 46 87- 33 www.bestattungen-rudolph.de www.warning-bestattungen.de Tel.: 0 2851/966 8666

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