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Hilfe im Trauerfall -12.04.2018-

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Hilfe im Trauerfall

VIE-L4 C4 Stadt Viersen RHEINISCHE POST DONNERSTAG, 12. APRIL 2018 MELDUNGEN Heute: Rechtsvortrag zum Elternunterhalt VIERSEN (RP) Die Kreisvolkshochschule Viersen lädt für heute Abend, 20 Uhr, zu einem Rechtsvortrag ins VHS-Zentrum, Willy-Brandt- Ring 40, ein. Brigitte Kohnen, Fachanwältin für Familienrecht, informiert über das Thema „Elternunterhalt“. Kommen die Eltern ins Heim, tauchen viele Fragen auf: Bekommt das Sozialamt das Haus? Wie viel muss ich im Monat zahlen? Anmeldung mit Hinweis auf die Veranstaltung 130351, unter Telefon 02162 93480. Zuhörer zahlen sechs Euro. Babysachen-Flohmarkt im MMK-Haus VIERSEN (RP) Die katholische Pfarrgemeinde St. Remigius lädt für Sonntag, 6. Mai, von 11 bis 15 Uhr zum Baby- und Kindersachen-Flohmarkt ins MMK-Haus, Josefstraße 13, ein. Angeboten werden Kleidung, Spielwaren und Möbel. Anmeldungen von privaten Anbietern an: info.mflpromotion@gmail.com. NOTDIENSTE DONNERSTAG Feuerwehr und Rettungsdienst: ☎ 112 Polizei: ☎ 110 Ärztlicher Notruf: ☎ 116117 Apotheken: Apotheke am Lindenplatz, Viersen-Süchteln, Hochstr. 15, ☎ 02162 70020, Do 9 - Fr 9. Neue Grenz-Apotheke, Nettetal-Kaldenkirchen, Bahnhofstr. 52, ☎ 02157 3048, Do 9 - Fr 9. Ärzte: Notdienstpraxis Viersen, ☎ 0180 2112333, 6 ct/Anruf Festnetz, Mobilfunk max. 42 ct/Min. Krankentransport, ☎ 02162 19222. Zahnärzte: ☎ 01805986700. Kontakt Ihre Ansprechpartner in der Redaktion für die Berichterstattung über die Stadt Viersen: Nadine Fischer Telefon 02162 9343-25 Martin Röse Telefon 02162 9343-21 viersen@ rheinische-post.de SERIE EVONIK KINDERUNI Fahrstuhl für ein Teelicht Kalte Luft braucht weniger Raum als heiße Luft. Das zeigt die Evonik Kinderuni mit einem Experiment – nicht nur den kleinen Forschern in mehr als 800 Kita-Gruppen und Schulklassen, die bei der Aktion mitmachen. VON VERENA BRETZ Zeitungsmonster Kruschel und Professor Proto machen einen Ausflug zum Fernsehturm. Der ist mehr als 150 Meter hoch. Um nach oben zu kommen, benutzen sie den Lift. „Ich fahre total gerne Aufzug“, sagt Kruschel. Professor Proto lächelt. „Dann habe ich eine Idee: Lass uns doch selbst einen Fahrstuhl bauen. Aber nicht für Menschen – in unserem Aufzug lassen wir ein Teelicht hochfahren.“ Kruschel reißt die Augen auf: „Wie soll das funktionieren?“ „Nun“, sagt der Wissenschaftler, „ich kenne da einen Versuch. Sollen wir den mal ausprobieren?“ Nachdem Kruschel und Professor Proto im Labor angekommen sind, legen sie gleich los. Das Zeitungsmonster füllt Wasser in einen Suppenteller – etwa so viel, dass der Boden gut bedeckt ist. Vielleicht musst du auch einige Male ausprobieren, mit welcher Wassermenge das Experiment am besten funktioniert. Professor Proto holt ein Teelicht und ein hohes, schmales Glas aus dem Schrank. „Jetzt kannst du ein bisschen Farbe ins Wasser machen. So können wir besser beobachten, was passiert“, sagt er. Nimm am besten Wasserfarbe oder Tinte. „Jetzt stellst du das Teelicht in die Mitte des Tellers“, fordert der Forscher seinen Freund auf. Dann zündet er das Teelicht an. Dabei lässt du dir von einem Erwachsenen helfen! Nun stülpt Professor Proto das Glas über das brennende Teelicht. Zuerst brennt das Teelicht normal weiter. Dann blubbert es am unteren Glasrand. „Die Flamme wird immer kleiner“, beobachtet Kruschel. „Und das Wasser wird in das Glas hineingezogen.“ Schließlich geht die Flamme aus, und das gefärbte Wasser steigt im Glas noch höher. Dabei schwimmt das Teelicht oben auf dem Wasser. 1 2 Wasser in einen Suppenteller geben... Glas über das Teelicht stülpen... Wasser einfärben... 4 5 6 „Tatsächlich!“, sagt Kruschel. „Die Kerze fährt ein wenig nach oben. Wie kann das sein?“ Professor Proto erklärt: „Das ist ein bisschen kompliziert, Kruschel. In der Luft ist Sauerstoff, und zum Brennen braucht die Flamme Sauerstoff. Die brennende Kerze verbraucht also den Sauerstoffanteil der Luft in dem Glas. Gleichzeitig wird die Luft erwärmt. Warme Luft dehnt sich aus, das hast du sicher schon mal gehört. Deshalb blubbert etwas Luft nach außen, wie du gesehen hast. Wenn die Flamme den Sauerstoff dann komplett verbraucht hat, geht sie aus. Nachdem die Flamme erloschen ist, kühlt sich die Luft im Glas wieder ab. Weil kühle Luft weniger Platz benötigt als warme Luft, wird das Wasser aus dem Teller nach oben gezogen. Es wird dabei aber nur genauso viel Wasser hochgezogen, wie durch den verbrauchten Sauerstoff an Platz entstanden ist.“ Kruschel nickt. „Und weil das Teelicht auf dem Wasser schwimmt, fährt es nach oben. Wie im Fahrstuhl.“ Teelicht auf das Wasser setzen und entzünden... Füllt Wasser in einen Suppenteller – so, dass der Boden gut bedeckt ist. Gebt Farbe oder Tinte ins Wasser, dann könnt ihr besser beobachten, was gleich passiert. Stellt das Teelicht in die Mitte des Tellers und zündet es an. Stülpt ein schmales, hohes Glas über das brennende Licht. Was passiert? GRAFIK: MARKUS MÜLLER MATERIAL 3 Das wird beim nächsten Experiment benötigt Die Aktion Bei der Evonik Kinderuni vollziehen Tausende Jungen und Mädchen in Kindergärten und Grundschulen das Experiment nach. Morgen Für das nächste Experiment werden benötigt: ein Viertelliter frische Vollmilch (keine H-Milch), fünfprozentiger Tafelessig, Kochtopf, Herd, Löffel, feinmaschiges Küchen- sieb, passendes Gefäß zum Drunterstellen, Teller, Gummihandschuhe Liste Eine vollständige Liste im Internet unter www.rp-online/kinderuni www.professor-proto.de Hilfe im Trauerfall KRITERIEN UND TIPPS FÜR DIE BESTATTERWAHL Vier häufige Bestattungs-Irrtümer Wir sind Partner der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG. Dadurch können wir Ihnen eine seriöse und vertrauensvolle Vorsorge garantieren. Gerne besuchen wir Sie zu einem persönlichen Gespräch. Beerdigungsinstitut Cremers · Erd-, Feuer-, See- und anonyme Bestattung · Naturruhestätte im Naturbegräbniswald Venlo-Maasbree · Erledigung sämtlicher Formalitäten · Bestattungsvorsorge · Tag- und Nachtdienst Tönisvorster Straße 19 · 41749 Viersen Telefon 021 62/6509 · Telefax 71 88 Beistand und Hilfe für einen würdevollen Abschied Bestattungshaus Sabine Brötsch Düsseldorfer Str. 40 - 42 41749 Viersen-Süchteln 0 2162 / 81 73 41 Mobil 01 72/250 72 69 Tag und Nacht für Sie bereit www.bestattungen-broetsch.de Eigene Abschiedsräume und Trauerhalle, Trauerfeier nach Ihren persönlichen Wünschen, Parkplätze am Haus. Wir stehen in allen Belangen kompetent und einfühlsam an Ihrer Seite. Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Dimap sind bei einer Bestattung 95 Prozent mit der Leistung ihres Bestatters zufrieden. (rps) Um Trauernde vor den fünf Prozent schwarzer Schafe zu schützen, gilt es, weit verbreitete Irrtümer zu erkennen – hier vier weit verbreitete: Erster Irrtum: „Eine Erdbestattung ist teurer als eine Feuerbestattung.“ Welche der beiden Bestattungsformen man wählt, sollte man aufgrund der persönlichen Überzeugung entscheiden und nicht nur aufgrund des Preises, sagt Oliver Wirthmann, Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur. Zwar sei die Feuerbestattung besonders bei den nachgelagerten Kosten wie beispielsweise der Grabpflege oft etwas günstiger, doch die Erdbestattung müsse nicht zwangsläufig teurer sein, denn Kosten wie etwa für die hygienische Versorgung des Verstorbenen und weitere Dienstleistungen des Bestatters seien in beiden Fällen gleich. Das Grab ist für Hinterbliebene ein wichtiger Ort zum Trauern. „Menschen brauchen derartige Orte“, betont Stephan Neuser, Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Bestatter. FOTO: FRANZISKA GABBERT Zweiter Irrtum: „Im Internet kann man Preise gut vergleichen.“ Preisvergleiche sind wichtig, sagt Stephan Neuser, Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Bestatter, doch man müsse sich darüber im Klaren sein, dass es immer auch starke regionale Unterschiede gibt – besonders was die Friedhöfe, die Grabpflege und andere Leistungen im Zusammenhang mit der Bestattung angeht. Diese regionalen Gegebenheiten kennen Bestatter vor Ort einfach besser. Pauschalangebote „All Inclusive“ aus der Ferne seien in jedem Fall mit Vorsicht zu genießen, ergänzt Oliver Wirthmann und warnt vor Abholungen Verstorbener in Sammeltransporten, der Überführung in weit entfernte Krematorien und weiteren unseriösen Praktiken wie etwa dem Verzicht, einen Verstorbenen würdig einzubetten, zu waschen und hygienisch zu versorgen. Am besten lasse man sich schon zu Lebzeiten im Rahmen der Bestattungsvorsorge von ortsansässigen Bestattern ohne Zeitdruck gründlich beraten und eine detaillierte Kostenaufstellung aushändigen. Dritter Irrtum: „Ich lasse mich anonym bestatten und möchte meinen Kindern nicht zur Last fallen.“ Ältere Menschen meinen oft, mit einer anonymen Bestattung ihren Kindern einen Gefallen zu tun, weil diese vielleicht weiter entfernt wohnen. Das Gegenteil sei der Fall, betont Stephan Neuser: „Menschen brauchen, gerade wenn sie weit entfernt wohnen, Orte, die an die Kindheit, die Verwandten und die Vorfahren erinnern. Auf vielen Friedhöfen gibt es mittlerweile pflegefreie Gemeinschaftsgrabanlagen, die eine individuelle Grabpflege entbehrlich machen.“ Ferner gebe es Kolumbarien und Grabeskirchen, die einen würdigen Ort des Gedenkens ermöglichen, ohne die Toten im anonymen Nichts der grünen Wiese verschwinden zu lassen. Auch die Bestattung von Urnen in Wäldern sollte gründlich überlegt werden, denn das Grab sei im Wald nur schwer zu erreichen. Eine Baumbestattung sei darüber hinaus mittlerweile auch auf vielen Friedhöfen möglich. Vierter Irrtum: „Eine Trauerfeier ist nicht nötig.“ Auch wenn man sich mit dem Verstorbenen zu Lebzeiten schwergetan habe, sei eine Trauerfeier ein guter Dienst – und das auch für einen selbst, empfiehlt Wirthmann, der als Theologe und Experte der Bestattungskultur viele Scheinargumente kennt und entkräften kann. So heiße es oftmals, man wolle den Verstorbenen in Erinnerung behalten, wie er war. „Dabei wird vergessen, dass jeder Mensch ganz unterschiedliche Bezugsfelder hat und man durch den Verzicht auf eine Trauerfeier Fernstehenden einen Abschied verwehrt.“

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