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Hilfe im Trauerfall -12.04.2018-

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Hilfe im Trauerfall

D-LS1 B6 Düsseldorfer Sport RHEINISCHE POST DONNERSTAG, 12. APRIL 2018 Fortunas Aufstiegs-Szenarien Trotz der beiden jüngsten Niederlagen hat der Zweitliga-Spitzenreiter noch immer sieben Punkte Vorsprung auf den dritten Platz. Wir rechnen vor, wie Fortuna den Aufstieg packen kann – und wann. VON BERND JOLITZ Manch einen im Lager der Fortuna- Sympathisanten haben die jüngsten Niederlagen in Darmstadt (0:1) und gegen Bochum (1:2) schon wieder nervös gemacht. Sollte die Mannschaft womöglich ihren üppigen Vorsprung auf Platz drei noch verspielen? Ganz abgesehen davon, dass Fortuna ohnehin schon jetzt viel mehr erreicht hat, als ihr vor der Saison jeder zugetraut hatte, ist eine solche Gefahr vermutlich geringer als die, im Kö-Graben ein Krokodil anzutreffen. Die fünf möglichen Szenarien: Der Gar-nicht-Aufstieg Es ist die Variante, die im Grunde nur noch über eine verlorene Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga denkbar wäre. Denn jetzt noch auf Platz vier zu stürzen, ist angesichts von zwölf Punkten Vorsprung auf Ingolstadt bei 15 noch zu vergebenen Zählern trotz des Düsseldorfer Vereinsmottos („Wir sind Fortuna Düsseldorf, wir können alles“) unrealistisch. Dies umso mehr, als die ersten vier – Fortuna, Nürnberg, Kiel und Ingolstadt – allesamt noch gegeneinander spielen und sich so die Punkte wegnehmen. Eine schöne Erinnerung für Fortuna-Fans: Die Aufstiegsfeier 2009 nach dem 1:0 über Werder Bremen II. Der zähe Aufstieg Dieser könnte über die Relegation möglich und somit erst am 21. Mai perfekt gemacht werden. Voraussetzung wäre allerdings, dass Nürnberg und Kiel Fortuna noch überholen – was für den Aufsteiger von der Ostsee ein hartes Brot wird. Schon wenn die Düsseldorfer nur zwei ihrer fünf Spiele gewinnen sollten, bräuchte der KSV Holstein vier Siege und ein Remis. Für den Drittletzten der Rückrundentabelle eine unwahrscheinliche Bilanz. An die Ängstlichen: Selbst wenn Fortuna wie in der Hinrunde gegen die nun kommenden fünf Gegner nur zwei Punkte holte, wären die sieben, die Kiel im selben Zeitraum ergatterte, nicht genug. FOTO: CHRISTOF WOLFF Der schnelle Aufstieg Für Fortuna und ihre Fans wäre nervenschonend, wenn sie die Entscheidung über Platz eins und zwei nicht auf die direkten Duelle mit Kiel (vorletzter Spieltag) und Nürnberg (letzter) vertagte. Deshalb wäre das Spiel bei Dynamo Dresden am 28. April eine zügige Variante. Da danach noch sechs Zähler auszuspielen sind, bräuchte die Truppe von Trainer Friedhelm Funkel sieben Punkte Vorsprung – sprich, sie müsste bis dahin mindestens die gleiche Ausbeute erzielen wie Kiel. Fortunas Gegner heißen Heidenheim (auswärts), Ingolstadt (Heim) und Dresden, Kiel muss nach Dresden und Ingolstadt und erwartet Nürnberg. Der megaschnelle Aufstieg Die frühestmögliche Feierstunde schlägt für die Düsseldorfer Spieler und Fans nach dem Heimspiel gegen den FC Ingolstadt am 22. April. Dafür müssten die Rot-Weißen in Heidenheim und gegen Ingolstadt gewinnen, zudem Holstein Kiel am Samstag bei Dynamo Dresden verlieren. Der Vorsprung hätte sich dann auf 13 Zähler ausgeweitet, während der Aufsteiger danach nur noch zwölf einfahren könnte. Der Sofa-Aufstieg Vielleicht das originellste, aber sicher nicht emotionalste Szenario. Es könnte eintreten, wenn Kiel aus Dresden einen Punkt mitbrächte und Fortuna Heidenheim sowie Ingolstadt schlüge. Die Folge wären zwölf Punkte Vorsprung auf Kiel – das 31 Stunden nach dem Ingolstädter Gastspiel in der Arena montagabends (23. April) den 1. FC Nürnberg erwartet. Gelänge dem KSV Holstein dann kein Sieg, würde Fortuna als Fernsehzuschauer auf dem Sofa Erstligist. Welches Szenario letztlich eintrifft, dürfte Fußball-Düsseldorf fast egal sein. So lange es nicht das erste ist. Kapitän Oliver Fink fällt mit Muskelfaserriss aus (RP) Fortunas Personaldecke vor dem Zweitligaspiel am Sonntag (13.30 Uhr) beim 1. FC Heidenheim wird immer dünner. Nach den Innenverteidigern Kaan Ayhan (gelbrot-gesperrt) und André Hoffmann (Unterleibsverletzung) muss Trainer Friedhelm Funkel definitiv auch auf Kapitän Oliver Fink verzichten. Der 35-Jährige laboriert an einem Muskelfaserriss an den Adduktoren, so dass er unter Umständen sogar für den Rest der Saison ausfällt. Wenigstens kehrte Vizekapitän Adam Bodzek nach seinen Rückenbeschwerden ins Mannschaftstrainings zurück. Er wird wohl in der Abwehrzentrale spielen. Anzeige Personalisierte Jahres- Chronik auf 240 Seiten 44,99 € Jetzt bestellen: 0211 505-2255 Mo–Fr von 8–16 Uhr zzgl. 4,50 € Versandkosten Für die Jahrgänge 1938, 48, 58, 68. Hilfe im Trauerfall MUSIKALISCHE UNTERMALUNG Rat und Hilfe im Trauerfall Hildener Straße 9·40699 Erkrath 02104/3 15 12 www.bestattungen-schlebusch.de Das Fachgeschäft seit 1850 Derendorf/Pempelfort ∙ Liebigstr. 3 Garath ∙ Emil-Barth-Straße 1 B E S TAT T U N G E N O R L O B Hausbesuche jederzeit Erledigung aller Formalitäten ständig dienstbereit Bestattungsvorsorgen bestattungen@orlob.de www.orlob.de & helfen ∙ beraten ∙ betreuen Telefon 0211.48 50 61 www.schwietzke.com 0211 - 65 41 45 0211 - 422 04 18 Beratungs- und Austellungsräume: Westfalenstraße 39, 40472 Düsseldorf Auf den Geisten 13, 40468 Düsseldorf Hauskapelle BESTATTUNGEN seit 1933 Der richtige Ton bei der Trauerfeier Eine Trauerfeier ganz ohne Musik ist kaum vorstellbar. Doch die passende Musik auszusuchen und sie richtig einzuplanen, ist oft gar nicht so einfach. (rps) „Die musikalische Untermalung einer Trauerfeier sollte immer zur Persönlichkeit des Verstorbenen passen. Für den älteren Klassikliebhaber eignet sich Popmusik genauso wenig wie Wagner oder Beethoven für die rockbegeisterte Tochter – und auch auf den Zeitpunkt der musikalischen Darbietung „Musik kann den Menschen berühren und ihm Hoffnung geben“ Dirk-Uwe Klaas Bundesverband Bestattungsbedarf während der Feier muss geachtet werden“, sagt Dirk-Uwe Klaas, Geschäftsführer des Bundesverbandes Bestattungsbedarf. Musik bei der Trauerfeier beruhigt, lässt die Gedanken schweifen und schafft eine intensive Verbindung der Trauergemeinde untereinander und zum Verstorbenen. Umso wichtiger ist es, dass die Musik ein Stück weit das Leben des Verstorbenen widerspiegelt. „Das kann leichte, melodiöse Musik genauso sein wie ergreifende, besinnliche Musik – Klänge können den Menschen berühren und ihm Hoffnung geben“, so Klaas. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt für welche Musik? „Dafür lässt sich eine einfache Regel aufstellen: Ein Instrumentalstück ist am besten geeignet für die Einleitung der Trauerfeier, für das Ende einer Ansprache und für den Auszug aus der Trauerhalle oder dem Gotteshaus. Ein Lied hingegen sollte gespielt und gesungen werden, wenn es im Kontext einer Ansprache um die Person des Verstorbenen geht“, erklärt Klaas. Dabei sei es von positiver Wirkung, wenn der Text des Liedes in irgendeiner Form die Art oder das Leben des verstorbenen Familienmitglieds oder Freundes widerspiegele. „Auch kann es ein Lied sein, das von der Trauergemeinde gemeinsam gesungen wird, um des Verstorbenen zu gedenken“, so Verbandsgeschäftsführer Dirk-Uwe Klaas. Eine weitere Frage ist ebenfalls im Vorfeld der Trauerfeier zu klären – und zwar, ob die Trauermusik mit einem echten Instrument gespielt werden oder die Musik von einem Tonträger erklingen soll. „Eine Orgel, ein Harmonium oder ein Keyboard findet sich für gewöhnlich in jeder Kirche und Live gespielte Musik bei einer Trauerfeier hat eine lange Tradition. FOTO: THINK- STOCK in den meisten Trauerhallen. Aber auch andere Instrumente können zum Einsatz kommen. Live gespielte Musik bei einer Trauerfeier hat eine lange Tradition“, bekräftigt Dirk-Uwe Klaas. Doch auch für das Abspielen von Musik aus einer Anlage könne es gute Gründe geben. Dies gelte zum Beispiel dann, wenn ein epochales Werk mit großem Orchester oder die Musik einer Band dargeboten werden oder wenn ein Lieblingslied des Verstorbenen – sei es nun ein internationaler Hit oder ein deutschsprachiger Popsong – die Trauerfeier individuell prägen soll.

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