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Hilfe im Trauerfall -14.08.2018-

Hilfe im Trauerfall

Hilfe im Trauerfall WAS DER STEINMETZ WISSEN MUSS Kriterien für die Auswahl des Grabmals Am Ende erinnert oft nur ein Grabstein oder ein Kreuz an ein Leben. Daher legen viele Angehörige großen Wert auf die Auswahl und die Gestaltung des Grabmals. Ein Überblick zum Vorgehen. VON SIMONE ANDREA MAYER Für viele Angehörige beginnt das eigentliche Trauern erst nach der Beerdigung. Einen Abschluss kann Wochen und Monate später, vielleicht sogar erst in ein paar Jahren das Setzen des Grabmals bilden. Daher sagt Hermann Rudolph, stellvertretender Bundesinnungsmeister des Bundesverbands Deutscher Steinmetze: „Erst wenn man in der Lage ist, mit etwas Abstand über Persönliches zu sprechen, sollte man zum Steinmetz gehen.“ Fragen und Antworten: Gibt es Vorschriften, wann ein Grabmal stehen muss? Nein, Eile ist nicht geboten. Es gibt keine Vorschriften, wann ein Stein, eine Platte oder ein festes Kreuz auf dem Grab gesetzt sein müssen, erklärt Rudolph. Wann kann ein Grabmal frühestens gesetzt werden? Bei Bestattungen von Särgen warten Steinmetze mindestens sechs Monate, damit sich die Erde Die Auswahl des Grabmals wirkt auf viele Angehörige oft wie ein Abschluss der bewussten Trauerphase. FOTO: ANDREA WARNECKE ausreichend setzen kann. Bei Urnenbestattungen ist dies nicht nötig. Eines gibt Rudolph zu bedenken: „Wenn der Stein einmal steht, ist das für viele etwas Endgültiges – und das fällt vielen emotional schwer.“ Gibt es Vorgaben, wie ein Grabmal aussehen muss? In den meisten Fällen nicht. Ausnahmen betreffen unter Umständen Gemeinschaftsanlagen für Urnen. Hier ist laut dem Steinmetz oft der Typ und die Größe der Beschriftung vorgegeben, damit das Erscheinungsbild einheitlich bleibt. „Aber das ist auch Sinn und Zweck einer solch pflegearmen Lösung“, erläutert Rudolph. „Wer etwas Individuelles will, muss ein einzelnes Grab wählen.“ Es kann auch sein, dass es für einzelne Bereiche eines Friedhofs Regelungen gibt – dass zum Beispiel nur Holzkreuze auf einem Sockel oder nur heimische Steinarten gesetzt werden dürfen. „Aber das erfährt man schon bei der Auswahl des Grabs.“ Was bringe ich zum Beratungsgespräch mit dem Steinmetz mit? Der Grabbrief und die Liegenummer helfen dem Steinmetz bei der Vorbereitung eines Beratungsgesprächs und der Ideenfindung. Er kann sich Lage und Umgebung anschauen. Oder die Grabbesitzer bringen entsprechende Fotos mit. Dazu braucht der Steinmetz die Lebensdaten – „und ein bisschen Zeit, damit er etwas zur Lebensgeschichte des Verstorbenen fragen kann“, ergänzt Rudolph. van Wickeren Vorsorge - Überführungen Erledigungen aller Formalitäten Traueranzeigen stehen in Ihrer Zeitung und bei RP Online. Trauerhilfe Niederrhein Inh. Ralf Aunkofer e.K E-mail: info@trauerhilfe-niederrhein.de / Homepage: www.trauerhilfe-niederrhein.de 3. Bestattungs-Häuser unter einem Dach Bestattungen Flören Triftstraße 181, 47574 Goch Tel:02823 / 4 19 11 11 Bestattungen Janssen An der Molkerein 13a, 47551 Bedburg-Hau/Hasselt Tel:02821 / 61 10 Bestattungen Görtzen-Heynen Lärchenweg 12, 47546 Kalkar Tel:02824 / 22 05 Die einzelnen Bestattungshäuser sind wie gewohnt für Sie da. Erd-, Feuer- und Seebestattungen • Überführungen Erledigung aller Formalitäten Unverbindliche Beratung zur Bestattungsvorsorge Heinz Michels · Querallee 77 · 47533 Kleve Telefon 0 2821/4 05 88 · Mobil 01 74/929 57 92

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