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Hilfe im Trauerfall DU-BEZ -04.09.18-

Hilfe im Trauerfall DU-BEZ

Hilfe im Trauerfall EXPERTEN GEBEN RAT GRABPFLEGE Blumen für die Lieben – Tipps zur Erstbepflanzung des Grabes Eine Grabstelle bleibt oft viele Jahrzehnte in Familienbesitz, wird liebevoll gepflegt und bepflanzt. Der Grundstein für ihr Aussehen wird aber schon bald nach der Beerdigung gelegt. VON SIMONE ANDREA MAYER Die erste intensive Trauerphase ist vorbei, die wichtigsten Angelegenheiten des Nachlasses sind erledigt. Und die Kränze und Schalen auf dem Grab verblühen langsam. Jetzt gilt es, die Grabstelle erstmals zu bepflanzen. Nur wie geht das am besten? Antworten auf die wichtigsten Fragen. Wann kann ich ein frisches rab bepflanzen? Urnengräer natürlich sofort. Bei Sargestattungen muss sich erst och die Erde setzen. Daher mpfiehlt Anja Qayyumocks, sechs Wochen auf jeden all zu warten. „Wenn die Kräne und Blumen verwelkt sind, bnen wir das Grab erst mal in und geben Pinien-Dekorinde darauf“, erklärt die stellvertretende Vorsitzende des Bunds Deutscher Friedhofsgärtner. Der Mulch sieht besser aus als die bloße Erde, alternativ nimmt man schwarze Graberde. „Und dann braucht es einen Starkregen“, sagt Qayyum-Kocks. Allerdings rät die Expertin, das Grab auch danach noch nicht final anzupflanzen. Alles, was dauerhaft sein soll, müsse um Grabstein passen. „Und er kommt erst um einiges päter auf das Grab“, sagt sie. rst dann lässt sich die Blattarbe der Rahmenbepflanzung der Bodendecker gut mit der teinfarbe abstimmen. „Ich inde auch, es ist nicht nötig, as Grab direkt zu bepflanzen. n der Trauer sollte man sich eit lassen und Zeit nehmen“, etont die Friedhofsgärtnerin. ibt es Vorschriften bei der rabbepflanzung? Ja, die Anehörigen müssen in die Friedofsordnung oder -satzung chauen. Darin kann auch steen, nach welcher Zeit das rab schon bepflanzt sein VERSTEHEN . . BEGLEITEN STÄRKEN Wir kommen und gehen wie die Wellen des Meeres, doch ewig bleibt die Erinnerung. Franz Schlüter Bestattungen - wir gestalten einen würdevollen Abschied. Inh. Susanne Schlüter e.K. Bahnhofstraße 181 47137 Duisburg Tel. 0203 - 44 58 09 Fax 0203 - 44 69 88 info@schlueter-bestattungen.de www.schlueter-bestattungen.de www.bestattungen-hessling.de muss. „Das ist tatsächlich von Friedhof zu Friedhof unterschiedlich“, sagt Qayyum- Kocks. Außerdem kann die Art der Bepflanzung vorgegeben sein, zum Beispiel dass es eine Hecke als Rahmen geben muss. Muss ich die Erde aufbereiten? Das ist von Ort zu Ort verschieden – wie beim Gartenboden auch. Ist der Boden sehr sandig, muss er mit Blumenerde angereichert werden, die das Wasser besser hält. Lehmboden hingegen sollte mit Sand oder Splitt versetzt werden, damit er besser Wasser hindurchlässt, erklärt Qayyum-Kocks. Sie rät bei Unsicherheit, beim ansässigen Friedhofsgärtner nach den Bedingungen vor Ort zu fragen. Wichtig ist natürlich auch, die Pflanzen entsprechend Anja Heßling-Heiß In Töpfen oder Schalen kann die Wechselbepflanzung auf das Grab kommen. Eingerahmt wird sie von Immergrünen. FOTO: TMN dem Boden auszuwählen. Ein Beispiel: Ein Rhododendron braucht einen Boden mit möglichst saurem pH-Wert zwischen 4,5 und 5,5. Die Erde muss dafür oft mit Spezialsubstrat und -dünger aufbereitet werden. Im Garten lässt sich diese Bodenstruktur auch nur in einer kleinen Ecke nachahmen, die andere Bepflanzung steht woanders. Auf einer kleinen Grabfläche ist das aber nur schwer machbar. Folglich muss hier dann die komplette Bepflanzung auf den Rhododendron und seine Bedürfnisse abgestimmt werden, erklärt die Friedhofsgärtnerin. Was tun, wenn sich der Boden senkt? Man sollte diese Senken erst verfestigen und dann mit Erde auffüllen, erklärt die Treuhandstelle für Dauergrabpflege Niedersachsen/Sachsen-Anhalt. Warten sollte man damit nicht zu lange, denn die Bewegung im Erdreich kann sonst die Pflanzen beschädigen. Wie bepflanze ich das Grab am besten? Wie in einem Gartenbeet ist alles möglich. Eine beliebte und klassische Aufteilung eines zweistelligen Wahlgrabs besteht aus 60 Prozent Bodendecker, 25 Prozent Rahmenbepflanzung und 15 Prozent Wechselbepflanzung, erklären die Experten der Verbraucherinitiative Aeternitas. In einem Reihengrab sollte der Anteil der Wechselbepflanzung mehr als ein Drittel betragen, die Rahmenpflanzen kommen hier auf einen Anteil von 15 Prozent und die Bodendecker auf 50 Prozent. Die Wechselbepflanzung sorgt je nach Jahreszeit für Blüten oder besondere Akzente. Die Bodendecker sind eine immergrüne Decke, die Ruhe in die gesamte Pflanzung bringt. Außerdem sind sie ein Platz für Gestecke und Blumenschmuck, den Besucher auf dem Grab ablegen wollen. Die beschriebene Aufteilung sieht auch eine Richtlinie des Bunds deutscher Friedhofsgärtner für seine Mitglieder vor. Qayyum-Kocks nennt das einen Klassiker der Grabbepflanzung. Wichtig sei aber vor allem, dass die Fläche harmonisch wirkt. Sie zieht einen Vergleich zur Einrichtung der Wohnung: Eine zu große Schrankwand im Wohnzimmer wirke auch nicht gut. Welche Pflanzen sind für den Rahmen und als Bodendecker geeignet? Grundsätzlich alle, die sich auf dem Standort des Grabes wohlfühlen. Hier gilt es neben der Zusammensetzung des Bodens Auf den meisten Friedhöfen gibt es Regeln zur Bepflanzung der Gräber. FOTO: AETERNITAS auch auf Sonnen- und Schattenverhältnisse zu achten. Den Rahmen machen meist Nadelgehölze, Stauden und eher selten auch Laubgehölze aus. Hier rät die Nordwestdeutsche Treuhandstelle für Dauergrabpflege zu langsam wachsenden Gehölzen. Bodendecker sollten immergrüne Pflanzen sein: Efeu, Kriechspindel und Zwergmispel, aber auch Stauden wie das Stachelnüsschen und die Golderdbeere eignen sich. Sie brauchen aber rund ein Jahr, um die Fläche auszufüllen. Der Bund deutscher Friedhofsgärtner hat online unter www.grabpflege.de eine Liste mit Bodendeckern zusammengestellt. Wie kann ich das Grab pflegeleicht halten? Indem die Fläche zu großen Anteilen mit Bodendeckern bedeckt wird. Sie verhindern, dass Unkraut wächst. Gut sind grundsätzlich Stauden auf dem Grab, diese sind meist mehrjährig – man muss sie folglich nicht ständig austauschen. Oder man bedeckt die offenen Bodenstellen mit Rindenmulch oder Kies. Natürlich verringern auch Liegesteine oder abdeckende Steinplatten den Aufwand des Gärtners. Sie sind aber nicht auf jedem Friedhof erlaubt, weil Teile des Friedhofs auf diese Weise versiegelt werden und Regenwasser schlechter versickern kann, erklärt Aeternitas. Auch das steht in der örtlichen Friedhofssatzung. Viele wollen mit der Grabbepflanzung etwas ausdrücken und die letzte Ruhestätte personalisieren: Etwa, indem man die Lieblingsblumen des Verstorbenen aufstellt oder pflanzt. FOTO: TMN GESCHÄFTSFÜHRER JOACHIM MROZEK BESTATTER VOM HANDWEK GEPRÜFT Peters Bestattungsvorsorge Sterbegeldversicherung Erd-, Feuer- und Seebestattungen Trauerfeiern individuell gestalten Wir beraten Sie gerne und umfassend Wanheimer Straße 289 Tel. 0203 / 77 04 21 www.bestattungen-simon.de M. KOCH Bestattungen 24 Stunden für Sie erreichbar, auch an Sonn- und Feiertagen. Fachkundige Beratung und Hilfe bei einem Sterbefall. Telefon (02 03) 720103 www.bestattungen-koch.de Rüsternstraße 46 · 47279 Duisburg Alfred Buschmann GmbH · Dr.-Wilhelm-Roelen-Straße 330 · 47179 Duisburg Telefon: 0203 / 491244 · www.buschmann-bestattungen.de Burs & Kummer Duisburg – Buchholz BURS Bestattungen Düsseldorfer Landstraße 151 Telefon: 0203 /7011 69 www.burs-bestattungen.de seit 1910 in Duisburg-Neudorf GmbH Bestattungen in der Nähe des Alten Friedhofs Sternbuschweg 251 47057 Duisburg-Neudorf www.bestattungen-peters.de Stadtteilbüro: 47059 DU-Neuenkamp Dillinger Straße 2 (nur nach tel. 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