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Hilfe im Trauerfall

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VIE-L5 C6 Grenzland-Kurier RHEINISCHE POST DONNERSTAG, 13. APRIL 2017 TIPPS & TERMINE PARTY Karfreitag, 14. April: „Tanzverbot an Karfreitag?“ – nicht mit den deutschen Dance-Kollektiven „Basscafé“ und „Pflichtveranstaltung“. Die Electro-Experten beamen ihre DJs kurzerhand über die Grenze und feiern im Grenswerk in Venlo, Peperstraat 10. Zwei Floors, Warm-Up ab 22.30, Party ab 00.30 Uhr. Headliner: James Ruskin (UK), Monoloc (Frankfurt). Samstag, 15. April: Die Rock-Kultur-Werkstatt Viersen, Gerberstraße 25, lädt ein zur „Osterkaraoke“ mit den Rock-Karaoke-Spezialisten von Heart Rock Inc. Einlass ab 21 Uhr, Eintritt frei. Bei der „Easter Party“ im King’s in Kaldenkirchen, Venloer Straße 15, gibt es Tanzbares von House über Schlager bis Dancehall und Hip Hop auf drei Areas. Von 22 bis 0 Uhr kein Eintritt bei 5 Euro Mindestverzehr, danach 5 Euro Eintritt, kein Mindestverzehr. Die Fog Joggers feiern das zehnjährige Bestehen in der Kufa. FOTO: JENKINGS „You can’t sit with us“ – so dass Motto im Sense Club/Haus Zoar, Kapuzinerplatz 12 in Mönchengladbach. Dort gibt es von 22.30 bis 5 Uhr R’n’B und Hip Hop satt. Sonntag, 16. April: Ihr zehnjähriges Bestehen feiern die Fog Joggers aus Krefeld mit einem „Heimspiel“ in der Kulturfabrik, Dießemer Straße 13. Einlass ab 20 Uhr. Tickets gibt es im Vorverkauf für zwölf Euro plus Gebühren unter www.kulturfabrik-krefeld.de „Peaches & Cream Ostereskalation“ heißt es in der E-Dry in Geldern, Venloer Straße 10. Einlass ab 23 Uhr. „Striktly Electronic Music“ mit Main-Act Danilo Dumonte, der sonst in Dubai, Mexico oder auf Ibiza auflegt, sowie den Electro- Spezialisten Cox & Sander im Kaldenkirchener King’s. Ab 23 Uhr, Eintritt 5 Euro. dmai KRUSCHEL FÜR KINDER Eier-Küken für den Frühstückstisch Was Eier mit Ostern zu tun haben, erklärt das Zeitungsmonster Kruschel jungen Lesern. Und es gibt Tipps für die Festtage. KREIS VIERSEN (RP) Ostern ohne Ostereier kann sich Kruschel, das Zeitungsmonster, nicht vorstellen. Aber warum gibt es eigentlich Ostereier? Kruschel hat versucht herauszufinden, was es damit auf sich hat und warum der Osterhase Eier bringt. Die Antwort ist: Niemand weiß genau, wie der Hase zum Ei gekommen ist. Denn Hasen legen gar keine Eier. Fachleute vermuten, dass die Menschen früher den Hasen als ein Zeichen für Leben und Kinderkriegen sahen. Denn die Tiere vermehren sich schnell. Besonders im Frühjahr sieht man sie umherspringen. Zwischendurch sieht man sie immer wieder stillsitzen. Das sieht dann ein bisschen so aus, als würden sie Eier legen. Eier gehörten bei Christen schon vor langer Zeit zu Ostern. Aus einem Ei schlüpft ein Lebewesen. Das passt zum Glauben der Christen. Ostern feiern sie, dass Jesus wieder lebendig wurde. So steht es in der Bibel. Dass man Ostern Eier isst, könnte noch einen anderen Grund habe: In der Fastenzeit vor Ostern verzichten manche Menschen auch auf Eier. Doch die Hühner legen natürlich weiter. Deshalb kochten die Menschen früher die Eier und verwahrten sie bis Ostern, um sie dann zu essen. Vielleicht hast du Lust, Ostern mal etwas anderes auszuprobieren als bunt gefärbte Eier. Beispielsweise Kruschels Eier-Küken. Das Rezept ist ganz einfach: Du brauchst fünf hartgekochte Eier, eine dicke Möhre, Gewürzgurken aus dem Glas, Senf, Mayonnaise, Salz und Pfeffer. Zuerst schälst du die Eier und schneidest die Spitze ab. Am besten lässt du dir dabei von einem Erwachsenen helfen. Dann holst du mit einem kleinen Löffel das Eigelb heraus und gibst es in eine Schüssel. Das Eiweiß darf dabei nicht kaputtgehen! Wenn alle Eier leer sind, zerdrückst du das Eigelb mit einer Gabel. Dann gibst du einen Esslöffel Sieht doch lecker aus! Zeitungsmonster Kruschel verrät ein Rezept, wie ihr zu Ostern Eierküken macht. Mayonnaise und einen Teelöffel Senf dazu. Vermische alles und würze mit etwas Pfeffer und Salz. Jetzt füllst du die Masse vorsichtig in die leeren Eiweiß-Höhlen. Gib so viel hinein, bis ein Eigelb-Hügel herausragt. Nun setzt du die abgeschnittene Spitze wie einen Hut oben drauf. Dann schälst du die Möhre und schneidest dicke Stücke ab. Das werden die Füße des Kükens. Dafür schneidest du die Scheiben in Form, und zwar wie eine Krone mit Zacken. Dabei lässt du dir am besten wieder helfen. Die Füße legst du unter die Küken. Auch für den Schnabel schneidest du ein Stück aus der Möhre und steckst es in die Eigelb-Masse. Für die Augen hackst du mit dem Messer Stücke aus einer Gewürzgurke und steckst diese oberhalb des Schnabels ins Eigelb – fertig sind die Küken! Wer an den Osterfeiertagen etwas unternehmen möchte, ist im Niederrheinischen Freilichtmuseum, Am Freilichtmuseum 1 in Grefrath, richtig. Am Karsamstag werden ab 11 Uhr Ostereier mit Naturfarben gefärbt. Die Veranstaltung dauert FOTO: DPA etwa anderthalb Stunden (Anmeldung: ☎ 02158 91730). Am Sonntag können Kinder von 10 bis 18 Uhr auf dem Gelände Eier suchen. Der Buchverlag Kempen hat außerdem drei Bücher zur Verfügung gestellt, die ebenfalls auf dem Gelände versteckt sind. In der Dorenburg ist die Sonderausstellung „Vom Wandern, Laufen und Marschieren“ zu sehen. Kinder lieben Spielzeugmuseum und Spielplatz. Am Karfreitag ist geschlossen, von Samstag bis Montag ist das Museum aber täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. OSTERGESCHENK Kruschel Post – die Zeitung für Kinder Das Heft Noch mehr Wissenswertes und Unterhaltsames für Kinder liefert jeden Freitag die 12 Seiten starke „Kruschel Post“. Eine gute Gelegenheit, diese Kinderzeitung kennenzulernen, ist unser Oster- Angebot über vier Wochen – ein prima Ostergeschenk, das Eltern und Großeltern wissbegierigen Kindern machen können! Bestellung Das Kennenlern-Angebot ist unter der Rufnummer 0211 505 1111 oder im Internet unter www.kruschel-post.de/ostern zu bestellen. Preis Abonnenten der Rheinischen Post bezahlen für dieses vierwöchige Kennenlern-Angebot 6,90 Euro. Wer die Rheinische Post nicht abonniert hat, bezahlt 8,90 Euro (bei Postzustellung ein Euro mehr). Die Belieferung endet dann nach vier Wochen automatisch. Sie brauchen nicht zu kündigen. Information Fragen zur Kruschel Post werden unter der Telefonnummer 0211 505 1111 beantwortet. Frohe Ostern Freitags gibt’s die Kruschel Post. Hilfe im Trauerfall FRIEDHOFSGÄRTNER HABEN SPEZIELLE BEREICHE AUF FRIEDHÖFEN ENTWICKELT Memoriam-Garten auf dem Friedhof Ein Vogelhäuschen, Gießkannen als Zierde und sanft geschwungene Wege – untypisch für einen Friedhof. VON ULRIKE HOFSÄHS Eine hohe Leiter lehnt an einem Baumstamm auf dem Friedhof. Alte Gießkannen aus Blech stehen inmitten von Blumen. Geschwungene Wege führen an Grabstätten vorbei, Besucher können auf Sitzbänken ausruhen und innehalten. Die Lage der Gräber, Wege und Bäume – alle sind Teil des Memoriam-Gartens, einem von Gärtnern betreuten Grabfeld. Hier wartet nicht blanke Erde auf die Toten, sondern in bepflanzten Beeten wird Platz gemacht, wenn es soweit ist. „Die Anlage ist von Anfang an gestaltet und fertig“, erzählt Alfred Luchten. Der Friedhofsgärtner hat die parkähnliche Anlage auf einem Teil des Düsseldorfer Südfriedhofs mitentworfen. Die Abteilungen haben poetische Namen wie „Garten der Farben“ oder „Fluss des Lebens“. 2010 wurde auf dem Duisburger Waldfriedhof der bundesweit erste Memoriam-Garten eröffnet. Zurzeit gibt es in Deutschland 65 solcher Anlagen – regelmäßig kommen neue hinzu. FOTO: ANDREAS PROBST Initiatoren von Memoriam- Gärten sind immer Friedhofsgärtner, die langjährige Pflegeverträge abschließen und den parkähnlichen Bereich mit den Gräbern bepflanzen und sich kümmern. Hier gibt es keine anonymen Bestattungen und keine streng isolierten Gräber. Die Friedhofsgärtner sehen darin ein Angebot, das Vorteile für beide Seiten hat: Denn viele Menschen wollten sicher sein, einen gepflegten Ort als letzte Ruhestätte zu haben, berichtet Alfred Luchten. Andererseits wohnen Angehörige oft weit weg und können die Grabpflege nicht übernehmen. Die Gärtner, deren Geschäft unter dem Trend zu möglichst pflegeleichten Gräbern leidet, haben mit den von ihnen betreuten Grabanlagen eine neue Einnahmequelle erschlossen. „Es ist ein Konzept dagegen, dass Friedhöfe immer leerer werden“, sagt Alexander Helbach, Sprecher von Aeternitas in Königswinter, einer Verbraucherberatung für Bestattungsfragen. Denn durch den Trend zu kleinen Urnengräbern oder anonymen Bestattungen sind große Bereiche ungenutzt. Nicht alle sind im Memoriam-Garten wegen der Trauer. „Die Leute kommen auch zum Entspannen“, sagt Friedhofsgärtner Alfred Luchten. „Sie sitzen eine halbe Stunde da, gucken, genießen und gehen wieder.“ Manche Grabsteine stehen noch zur Zierde in den Beeten. Auf anderen sind Namen und Geburtstag eingraviert, aber noch kein Sterbedatum. Diese Menschen haben sich den Ort ihrer ewigen Ruhe schon ausgesucht. Lokalpatrioten können ein Urnengrab mit Motiven aus der Stadt wählen.

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