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D-LS2 B8 Düsseldorfer Sport RHEINISCHE POST DONNERSTAG, 13. APRIL 2017 Derby-Zeit in der Fußball-Landesliga Heute treffen die vier Düsseldorfer Teams in zwei Partien aufeinander. Während der Rather SV den VfL Benrath empfängt, bekommt es der TV Kalkum-Wittlaer zu Hause mit dem Tabellenzweiten DSC 99 zu tun. VON DENNIS HAMRUN UND MARVIN WIBBEKE Rather SV – VfL Benrath. Am heutigen Gründonnerstag (19.30 Uhr, Rather Waldstadion) gehen die Derbywochen für den RSV direkt weiter. Vier Tage nach der 2:4-Niederlage gegen den DSC 99 empfangen die Rather den VfL Benrath zum Abstiegskrimi. Der Druck, den dieses Duell mit sich bringt, ist durch die jüngsten Resultate noch einmal gewachsen. Nur noch einen Zähler trennen die beiden Kontrahenten voneinander. Mit einem Auswärtserfolg würden die Benrather also einen großen Schritt machen und gleichzeitig die Abstiegssorgen der Rather vergrößern. „Unser Ziel ist es, mindestens einen Zähler mitzunehmen, damit wir Rath nicht aus den Augen verlieren“, betont VfL- Trainer Frank Stoffels. Auch sein Gegenüber Patrick Michaelis weiß um die Brisanz dieses Duells: „Da kann man wirklich von einem Sechs-Punkte-Spiel sprechen. Ich erwarte ein hart umkämpftes Spiel, bei dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben können.“ Michaelis muss dabei auf seinen Verteidiger Christoph Lübke verzichten, der gegen den DSC bereits verletzt ausgewechselt werden musste. Dafür wird eventuell der lange verletzte Philipp Younes zurück in die Mannschaft kehren. Auch der VfL Benrath kann personell nicht aus dem Vollen schöpfen. Zwar lichteten sich zuletzt die Verletzungssorgen, doch Paul Hoffmeister und Pascal Tonou werden erst nach Ostern wieder eingreifen können. Dafür kehrt Torjäger Sascha Willms zurück, der schon beim 3:0 gegen Odenkirchen überzeugte TV Kalkum-Wittlaer – DSC 99. Wenn der TVKW heute (19.30 Uhr, Grenzweg) den DSC zum Derby empfängt, kommt es zum Aufeinandertreffen zweier äußerst ungleicher Gegner. Während der Tabellenletzte TVKW seit einer gefühlten Ewigkeit kein Spiel mehr für sich entschied, handelt es sich beim DSC um eines der Spitzenteams der aktuellen Saison, das nach einer kürzeren Schwächephase zuletzt beim 4:2 über den Rather SV wieder Stärke bewies. Vor dem Derby könnten die Rollen also kaum deutlicher verteilt sein. Hier das abgeschlagene Tabellenschlusslicht. Dort der übermächtige Herausforderer. Doch die Gastgeber wollen sich nicht so einfach mit der Außenseiterrolle zufrieden geben. „Meine Mannschaft ist trotz unserer Tabellenplatzierung hochmotiviert“, erklärt TVKW- Trainer Holger Sturm. „Gerade nach den enttäuschenden Ergebnissen der vergangenen Spieltage, wollen die Spieler gegen einen Gegner wie den DSC erst recht gewinnen“. Auf der Gegenseite ist man sich dieser gesteigerten Motivation bewusst. „Das ist gerade das Gefährliche an einem Gegner wie dem TV Kalkum-Wittlaer“, meint Thomas Puschmann, Co-Trainer des DSC, im Vorfeld. „Die Mannschaft des TVKW hat in so einem Spiel nichts zu verlieren und wird sich ganz sicher nicht im Vorbeigehen schlagen lassen“. Sorgen bereiten dem Trainerteam der Düsseltaler aber besonders die zwischenzeitlich immer wieder auftretende Passivität ihrer Mannschaft. Hinzu kommt, dass der Einsatz des zuletzt angeschlagenen Innenverteidigers Roman Nahimi noch fraglich ist. Sollte Top-Torjäger Shun Terada (33 Saisontore) seine aktuell beeindruckende Form auch gegen den TVKW bestätigen können, dürfte all dies aber keine allzu große Rolle spielen. Allein in den verganenen zwei Partien traf der Japaner, der die Torschützenliste mit acht Treffern Vorsprung souverän anführt, vier Mal. Turu II ist gegen den MSV Düsseldorf Außenseiter (RZ) Analog zur Fußball-Landesliga finden heute (19.30 Uhr) auch in der Bezirksliga zwei Düsseldorfer Derbys statt. Während beim Duell zwischen der abstiegsgefährdeten Turu II und dem Ligaprimus MSV Düsseldorf die Rollen klar verteilt zu sein scheinen, verspricht die Partie zwischen Eller 04 und der SG Unterrath ein wenig mehr Spannung. Eine Szene aus dem Hinspiel: Raths Dejan Schmitz (li.) kämpft mit Benraths Mike Neuen um den Ball. In Oberbilk wäre schon ein Unentschieden gegen den Fusionsklub eine Riesenüberraschung. „Der MSV ist natürlich gegen uns der Favorit“, sagt Turu-II-Trainer Georg Müffler. Rund sieben Kilometer von der Feuerbachstraße entfernt empfängt Eller 04 die SG Unterrath. Der SGU- Trainer Vilson Gegic ist ein Freund FOTO: HORSTMÜLLER solcher Derbys. Und ein Mann, der es glänzend versteht, seine jungen Spieler zu begeistern und sie auf den Gegner einzuschwören. Aber nicht nur Gegic freut sich auf den Vergleich, sondern auch Peter Korn, der sportliche Leiter von Eller 04. „Gegen Unterrath sind es immer ganz enge Spiele. Ich erwarte ein kampfbetontes Spiel. Die Tagesform wird entscheiden, denn beide Mannschaften kennen sich gut“, sagt er. Ein Heimspiel hat derweil Schwarz-Weiß 06 gegen die SG Roki/Gilbach. „Ich beschönige überhaupt nichts unsere Niederlage in Grevenbroich am vergangenen Sonntag (1:2) war verdient“, betont Trainer Harald Becker. Nach drei Niederlagen in Folge geht es für die Oberbilker darum, nicht noch weiter in den Abstiegssog zu geraten. Solche Sorgen muss sich der SV Lohausen zwar noch nicht machen, doch nach vier Pleiten am Stück wäre ein Punkt gegen den VfB Hilden II nicht das Schlechteste. Zumal der LSV nur noch zwei Zähler von der 40-Punkte-Marke entfernt ist. TERMINE FUSSBALL 2. Bundesliga: SG Dynamo Dresden – Fortuna (Sonntag, 13.30 Uhr). Oberliga: FC Kray – Ratinger Spvg (Mittwoch, 19 Uhr), SF Baumberg – Cronenberger SC (Mittwoch, 20 Uhr), Jahn Hiesfeld – Spvg Schonnebeck, TSV Meerbusch – SW Essen, SSVg Velbert – VfB Hilden, VFB Homberg – Turu, 1. FC Bocholt – SC Kapellen-Erft (alle Donnerstag, 19.30 Uhr), SV Hönnepel-Niedermörmter – KFC Uerdingen (Samstag, 16 Uhr). Landesliga: FSV Vohwinkel – SC Velbert, , Rather SV – VfL Benrath, TV Kalkum-Wittlaer – DSC 99, 1. FC Mönchengladbach – TSV Meerbusch 2, VfL Jüchen – 1. FC Monheim, 1. FC Viersen – Union Nettetal, VdS Nievenheim – Bayer Dormagen (alle Donnerstag, 19.30 Uhr), VSF Amern – SSVg Heiligenhaus, SpVgg Odenkirchen – ASV Mettmann (beide, Donnerstag, 20 Uhr). Bezirksliga: Holzheimer SG – TUS Grevenbroch, Turu II – MSV Düsseldorf, Lohausener SV – VfB Hilden II, FC Büderich – SV Uedesheim, SSV Berghausen – SV Bedburdyck, TSV Eller – SG Unterrath, SC Kapellen-Erft – FC Delhoven, SG Kaarst – DJK Gnadental (alle Donnerstag, 19.30 Uhr), Schwarz-Weiß 06 – SG Roki (Donnerstag, 20 Uhr). Kreisliga A: Schwarz-Weiß 06 II – SG Benrath-Hassels (Mittwoch, 19.30 Uhr), RW Lintorf -Tusa, SV Hösel – ASV Tiefenbroich, TSV Urdenbach – Sparta Bilk,FC Tannenhof – Ratinger Spv II, Agon 08 – TV Angermund, SV Oberbilk – Garather SV, Hilden 05/06 – DSV 04 (alle Donnerstag, 19.30 Uhr), TUS Gerresheim – SF Gerresheim (Donnerstag, 20 Uhr). Kreisliga B, Gruppe 1: FC Kosova – Tusa II, SC West II – DSC 99 II (beide Mittwoch, 19.30 Uhr), ASV Tiefenbroich II – CfR Links (Mittwoch, 19.45 Uhr), RW Lintorf II – Croatia 99 (Mittwoch, 20 Uhr), Polizei SV – Lohausener SV II, Türkgücü Ratingen- MSV Düsseldorf II, TuS Nord – SG Unterrath II (alle Donnerstag, 19.30 Uhr). Gruppe 2: FC Bosporus – TSV Eller II, SSV Erkrath – SC Unterbach, TuS Gerresheim II – SF Gerresheim II (alle Mittwoch, 19.30 Uhr), Hermes – SG Benrath-Hassels II, SV Wersten – TV Grafenberg, Sportring Eller – DSV 04 II (alle Donnerstag, 19.30 Uhr). Champions Trophy U19, Paul-Janes-Stadion, heute: Japanische Hochschulauswahl – Fortuna (19 Uhr), Borussia Mönchengladbach – BV 04 (20.15 Uhr). Provinzial U11 Ostercup, Ausrichter TuS Nord (Samstag und Sonntag, ab 9.30 Uhr). TISCHTENNIS Halbfinal-Rückspiel um die Deutsche Meisterschaft: 1. FC Saarbrücken – Borussia (heute, 19.30 Uhr). Hilfe im Trauerfall BAUMBESTATTUNGEN AUF DEM FRIEDHOF Friedhöfe reagieren auf Naturtrend Viele Menschen machen sich Gedanken darüber, wie sie später einmal bestattet werden möchten. (rps) Fällt die Wahl auf eine Urnenbestattung auf dem Friedhof, gibt es zwei Möglichkeiten: ein klassisches Urnengrab oder eine immer öfter nachgefragte naturnahe Baumbestattung. „Viele kommunale und konfessionelle Friedhöfe haben auf den zunehmenden Wunsch nach einer naturnahen Bestattung reagiert und bieten diese individuelle Möglichkeit an“, erklärt der Geschäftsführer des Bundesverbandes Bestattungsbedarf, Dirk-Uwe Klaas. Urnenbestattungen sind sehr stark nachgefragt. Die übliche Bestattungsart ist dabei die Beisetzung auf dem Friedhof – sei es in der Erde oder in über der Erde liegenden, besonders ausstaffierten Grabstellen. Jedoch gestalten viele Friedhöfe mittlerweile auch extra ausgewiesene naturnahe Flächen, die nicht nur die klassischen Urnengräber bieten, sondern auch Baumbestattungen ermöglichen. „Eine solche letzte Ruhestätte verbinden viele Menschen Viele Friedhöfe bieten mittlerweile die Urnenbestattung unter Bäumen an. FOTO: STOVEROCK eher mit einem Rückzug in die Natur, als dies bei einem klassischen Grab der Fall ist. Entsprechend können sie sich den Platz nahe eines Baumes gut als letzte Ruhestätte vorstellen“, sagt Klaas. Schon zu Lebzeiten können sich Menschen einen eigenen Baum aussuchen, an dem die vergängliche Urne eines Tages vergraben werden soll. „Dies geht je nach Angebot des Friedhofs sogar als Paar, unter Freunden oder in der Gemeinschaft mit anderen Verstorbenen“, so der Verbandsgeschäftsführer. Das ähnele den außerhalb von Friedhöfen gelegenen Friedwäldern oder Ruheforsten, die ebenfalls von Naturfreunden verstärkten Zuspruch fänden. Hierbei sei allerdings die erschwerte Zugänglichkeit zum Beispiel für gehbehinderte Menschen oder bei schlechten Witterungsbedingungen in der kälteren Jahreszeit zu berücksichtigen. Klaas: „Den Wunsch nach mehr Naturnähe haben daher nun auch die Betreiber von Friedhöfen aufgegriffen.“

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