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Hospiztag -13.10.2017-

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Hospiztag

Hospiztag am 14. Oktober IM KREIS METTMANN UND IM UMLAND GIBT ES ZAHLREICHE INFORMATIONSVERANSTALTUNGEN 25 Jahre Hospizbewegung Der Hospiz- und PalliativVerband NRW gründete sich 1992 – zunächst als Forum für Austausch und Diskussion. Inzwischen hat er 200 Mitgliedseinrichtungen, davon acht im Kreis Mettmann und in Solingen. VON ILKA PLATZEK Die Gründer der „Hospizarbeitsgemeinschaft“ – so hieß sie 1992 – hatten damals wie heute das Ziel, die Situation schwerstkranker und sterbender Menschen zu verbessern. Inzwischen gibt es eine Satzung und Rahmenbedingungen. Mehr als 200 Mitgliedseinrichtungen der Hospiz- und Palliativarbeit Nordrhein- Westfalens sind im HPV NRW organisiert. Er ist die landesweite Interessensvertretung der Hospizbewegung sowie der zahlreichen Hospiz- und Palliativeinrichtungen in NRW und ein selbstverständlicher Partner im Gesundheitswesen und in der Politik. Der Landesverband vertritt Menschen, die sich hauptamtlich, bürgerschaftlich oder ehrenamtlich engagieren. Zum Beispiel die Christliche Hospiz- und Trauerbegleitung Haan (CHT). Sie leistet neben der ambulanten Hospizarbeit in Pflegeeinrichtungen, dem Haaner Krankenhaus und bei den Patienten zu Hause eine umfangreiche Trauerarbeit. Diese richtet sich jeweils nach dem Bedarf der Trauernden. So gab es eine Trauergruppe „Wenn die 2. Generation vor der 1. geht“. Geplant ist auch eine für jüngere verwitwete Menschen. „Monatlich bieten Acht Hospizeinrichtungen gibt es im Kreis Mettmann und in Solingen. Alle sind miteinander vernetzt. wir den Trauertreff Horizont als offene Gesprächsgruppe an“, sagt Kirsten Walter von der CHT. „Die Besonderheit unseres Hospiz- und palliativen Beratungsdienstes ist die Erreichbarkeit an sieben Tagen der Woche.“ Das sei beruhigend für die Betroffenen. Der Verein Hospizbewegung St. Martin in Monheim wurde im September 1995 gegründet und hat aktuell 550 Mitglieder. 48 Ehrenamtliche begleiten Schwerkranke, Sterbende und deren Angehörige in Langenfeld und Monheim. Durchschnittlich kümmern sich die Hildenerin leitet Hospizverband Seit vielen Jahren begleitet Ulrike Herwald Sterbende. Seit Mai ist sie erste Vorsitzende des Hospiz- und Palliativ Verband NRW (HPV NRW) Seit Oktober 2010 ist Ulrike Herwald bei der Hospizbewegung Hilden als Koordinatorin tätig. Seit 2009 engagiert sie sich auch ehrenamtlich im Hospiz- und Palliativ Verband NRW (HPV NRW). Der Verband hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle Hospizmitarbeiter zu vertreten, vergleichbar mit einem Berufsverband. „Wir haben rund zweihundert Mitglieder“, erzählt die 53-Jährige. Darunter sind ambulante Hospizdienste, stationäre Hospize, aber auch Ärzte. Seit Mai leitet Ulrike Herwald den HPV NRW. FOTO:OLA Der Verband handelt auch bessere Rahmenbedingungen für die Einrichtungen mit den Krankenkassen aus. „Wir machen Informationsveranstaltungen, gründen Arbeitskreise, organisieren Fachtagun- gen.“ Der sechsköpfige Vorstand des HPV NRW ist ehrenamtlich tätig. In den Räumen der Hospizbewegung Hilden an der Hummelsterstraße 1 ist Herwald jede Woche für 25 Stunden Ansprechpartnerin für Sterbende und ihre Angehörigen, aber auch für die rund 30 ehrenamtlichen Sterbebegleiter. Seit seiner Gründung 1999 ist der Verein stetig gewachsen und hat bereits 400 Vereinsmitglieder. 2016 wurden mehr als 75 Sterbende begleitet, aber auch um die 90 Beratungsgespräche geführt. Sie – oder ihre Kollegin – besuchen die Menschen und versuchen, den Unterstützungsbedarf herauszufinden, um dann die passenden Ehrenamtlichen zu finden. Außerdem berät der Verein auch in Fragen der Patientenverfügung oder der Vorsorgevollmacht. Ehrenamtlichen jährlich um 70 Menschen in Privathaushalten und in stationären Einrichtungen, wobei der Schwerpunkt auf der ambulanten Begleitung liegt. Es gibt eine gute Kooperation mit den regionalen Altenheimen und Krankenhäusern. Ein zweiter Schwerpunkt INFO 25-Jahr-Feier Wann 14. Oktober, 14.30 Uhr Wo Deichmann-Auditorium Lehr- und Lernzentrum der Medizinischen Fakultät Universität Duisburg-Essen Virchowstraße 163a 45147 Essen Was Jubiläumsfeier der Hospizbewegung mit Aktiven und Ehemaligen der ersten Stunde. Die erste Vorsitzende des HPV NRW, Ulrike Herwald, wird die Feierstunde eröffnen. Anschließend richtet eine kleine Talkrunde den Blick auf Historie, Gegenwart und Zukunft des Verbandes. ist die Trauerbegleitung von Einzelpersonen und Gruppen. Die Hospizbewegung Ratingen wurde 1995 gegründet und hat aktuell über 300 Mitglieder und mehr als 60 ehrenamtliche Mitarbeiter. Diese sind darin geschult, Schwerstkranke und Sterbende sowie deren Angehörige zu begleiten und bei der Bewältigung des Alltags zu unterstützen. Dabei orientieren sie sich an deren Wünschen und Bedürfnissen, machen kleinere Erledigungen, begleiten Spaziergänge und andere Beschäftigungen, hören zu, trösten, geben Halt und verschaffen Angehörigen Freiräume. Ausblick: In Solingen ist am Freitag, 20. Oktober, Richtfest für ein stationäres Hospiz mit zehn Plätzen. Es wird voraussichtlich im März 2018 bezugsfertig. In Velbert-Neviges soll Ende 2019 ein stationäres Hospiz mit zehn Appartements öffnen.

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