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Ihre Partner im Trauerfall -07.12.2018-

Ihre Partner im Trauerfall

DU-LES D6 Leserbriefe RHEINISCHE POST FREITAG, 7. DEZEMBER 2018 Zynisch Krankenversicherung Die Forderung von Herrn Baas wonach die Krankenkassen für Versicherte in Großstädten Geld aus dem Finanzausgleich der Krankenkassen erhalten sollten, da diese häufiger zum Arzt gehen als Versicherte auf dem Land und damit höhere Kosten verursachen, ist zynisch. Letztlich hätte die Forderung zur Folge, dass Versicherte außerhalb der Großstädte die dortigen Versicherten subventionieren würden. Vielmehr sollten sich die Krankenkassen für eine bessere ärztliche Versorgung außerhalb der Großstädte und auf dem Land einsetzen, um dort Nachfrage und Angebot in Einklang zu bringen. Die Aussage wonach sich in den Großstädten das Angebot sein Nachfrage schafft, ist ein deutliches Zeichen dafür, dass in den Großstädten ein zu hohes Angebot herrscht und damit aus ökonomischer Sicht Fehlanreizen (Moral Hazard) Vorschub leistet. Edwin Schemminger Meerbusch Muppet-Show CDU-Parteivorsitz Zu „Die CDU tanzt den Paso Doble“ (RP vom 26. November): Also man ist ja schon geneigt Ihrer Redakteurin Eva Quadbeck beizupflichten, wenn sie so schön formuliert „Ein bißchen erinnern die Auftritte der Drei an einen Paso Doble“. Man könnte auch meinen: vielmehr muten die Auftritte „der Drei“ doch als Stargastauftritt in der Muppet-Show an. Das könnte auch alles ganz lustig sein, wäre nur nicht soviel Tragik dahinter, auch im Hinblick auf den Scherbenhaufen, den die CDU in ihrer Regierungszeit geschaffen und hinterlassen wird. Einem Friedrich Merz geht es nur um eines: sein eigenes Ego zu schärfen und eine noch offene Rechnung mit Frau Merkel zu begleichen. Lustig ist ja auch wenn er (versehentlich?) in einer Talkshow von „derzeitige Tournee“ spricht und auch noch überzeugt davon ist, sich mit seinen Einkünften in siebenstelliger Höhe, in der gehobenen Mittelschicht sieht. Dass das ein in Zukunft eventuell führender Politiker in der derzeitigen gesellschaftlichen Schieflage fertigbringt zu sagen, ohne dabei rot zu werden, entlarvt auf so wundersame und witzige(?) Weise doch seine ganze undemokratische Weltfremdheit. Muppets at it’s best.. Udo Thelen Erkelenz Fassungslos Friedrich Merz Friedrich Merz, Kandidat für den CDU-Bundesvorsitz, spricht bei der CDU-Regionalkonferenz in Böblingen zu Parteimitgliedern. FOTO: DPA Bereits die Äußerung von Merz, er (als Multimillionär) gehöre zur oberen Mittelschicht, dann seine Haltung gegenüber dem im Grundgesetz verankerten Asylrecht, schließlich der Vorwurf an die CDU, sie habe die Erfolge der AfD mit einem „Achselzucken „ hingenommen, all das muss einem schon zu denken geben. Nun las ich in der RP über den Obdachlosen, der ehrlicherweise den von Merz verlorenen Laptop beim Bundesgrenzschutz mit der Adresse der Obdachlosenhilfe abgab. Die Reaktion von Herrn Merz hat mich fassungslos und sprachlos gemacht. Diesem Finder als „Finderlohn“ sein Buch mit dem belehrenden Titel „Nur wer sich ändert, wird bestehen“ übergeben zu lassen statt einer angemessenen und deutlichen finanziellen Hilfe, zeugt von reinem Zynismus. Soll ein Mann, der mit einer derartigen Haltung, die die aktuelle Sorge um soziale Kälte und Spaltung in unserer Gesellschaft noch befeuert, Vorsitzender einer christlich sozialen Partei werden? Das hieße, einen Bock zum Gärtner machen. Lambert Beckers Düsseldorf Belanglos Friedrich Merz Zu „Friedrich Merz, der verlorene Laptop und der Finderlohn“ (RP vom 26. November): Als ich die ersten Sätze von dem Artikel gelesen hatte, habe ich noch einmal schnell geschaut, ob unser Zeitungsbote mir auch meine „ Rheinische Post „ eingeworfen hat. Eine 14 Jahre alte Anekdote von belanglosem Interesse zu drucken über Friedrich Merz, der sich um den CDU Parteivorsitzenden bewirbt, hätte sich die RP besser verkniffen; das ist nicht der Anspruch Ihrer Zeitung. Indirekt leisten Sie noch Wahlkampfhilfe für AKK und Jens Spahn. Paul-Hermann Mackes Viersen Herzergreifend Friedrich Merz Jetzt reiht sich auch die Rheinische Post in die Phalanx der Merz-Gegner ein. Erst der läppische Artikel von Frau Bialdiga und dem Chefredakteur aus dem privaten Umfeld (Millionär, zwei Flugzeuge etc.), und jetzt noch die aus der TAZ übernommene, herzergreifende Story des Obdachlosen aus dem Jahr 2004, dem es lieber gewesen wäre, eine Flasche Branntwein statt eines Buches als Finderlohn bekommen zu haben. Da die RP sowieso nur noch auf grüne Themen setzt, wird sie auch auf diesem Feld zur gegebenen Zeit etwas finden, was Herrn Merz diskreditiert. Dr. Carl-Heinz Schütz Duisburg Puritanismus Kirchner-Schau Zu „Kirchner im Zwielicht“ (RP vom 27. November): Dass die Expressionisten im Allgemeinen und Kirchner im Besonderen neben vielen anderen Themen auch eine Vorliebe für die Aktdarstellung junger Mädchen hatte, dürfte allen kunstinteressierten Menschen geläufig sein. Damit steht der Expressionismus in einer Jahrtausende alten ikonographischen Tradition, nämlich der der künstlerischen Hingabe an die erotische Schönheit junger Menschen. Ich erinnere hier nur an indische Reliefs, an den Kamasutra, an japanische Holzschnitte, an römische Wandmalereien, an Peter Paul Rubens, an Egon Schiele. Und auch hier waren die Modelle zum Teil sicher sehr jung und aus heutiger Sicht minderjährig. Würde man diese zeitlosen Kunstwerke aus der Kunstgeschichte und den Museen verbannen, wäre plötzlich ein wesentlicher Teil der Kulturgeschichte des Menschen eliminiert. Die Abhängung eines Waterhouse-Gemäldes mit jungen Mädchenakten in Manchester (das inzwischen wieder aufgehängt wurde) zeigt dies exemplarisch, die USA entwickeln sich gegenwärtig stetig in diese Richtung. Diesem Puritanismus folgt die Bonner Ausstellung glücklicherweise nicht. Reinhardt Heinen per Mail Toll Experiment Weimar Sehr tolles Feature. Außerordentlich diese Serie in der RP! Dankeschön für diese Art von guten Journalismus. Tatjana Maas per Mail Lösungen Fahrverbote Zu „Richter will Vergleich statt Fahrverbote“ (RP vom 22. November): Die Deutsche Umwelthilfe ist ja gut und schön und es muss auch etwas für die Umwelt getan werden aber doch niemals auf dem Rücken des kleinen Mannes! Ich finde es richtig nach einem Vergleich zu suchen anstatt alle Dieselfahrer zu diskreditieren. Viele haben lange für ein Auto gespart oder es lange abgezahlt und sollen es jetzt einfach entsorgen? Es wurde Zeit, dass andere Urteile gefällt werden und nach Lösungen gesucht und nicht nur nach Verboten geschrien wird. Ich hoffe, es werden Lösungen und keine Verbote für uns Dieselfahrer gefunden. Marieta Gruhn per Mail Leserzuschriften veröffentlicht die Redaktion ohne Rücksicht darauf, ob die darin zum Ausdruck gebrachten Ansichten mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Die Redaktion behält sich vor, sinnwahrende Kürzungen vorzunehmen. Die Redaktion legt Wert darauf, dass die Zuschriften mit Namen und Anschrift des Einsenders veröffentlicht werden. Für Rückfragen bittet die Redaktion, die Telefonnummer anzugeben. Unsere E-Mail-Adresse: leserbriefe@rheinische-post.de IN GEDENKEN Unfassbar für uns alle verstarb am 27 November 2018 unser sehr geschätzter Kollege Harald Brocker Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Die Kollegen der Fahrschule Marx GmbH ▶Lust auf ein neues Bad? www.bohres.de ▶Lust auf ein neues Bad? www.bohres.de MÄRKTE UND BÖRSEN ▶SCHALLPLATTEN/CD-BÖRSE Düsseldorf Weiterbildungszentrum WBZ am Hbf, 9.12. Satt ist gut. Saatgut ist besser. Besuchen Sie jetzt den größten und gemütlichsten überdachten 25% RABATTauf Kunstweihnachtsbäume, Übertöpfe, Garten & Terrasse und Seidenblumen 7 TAGE DIE WOCHE GEÖFFNET Johanninksweg 68, Denekamp/NL | www.oosterik.de Wer sich selbst ernähren kann, führt ein Leben in Würde. brot-fuer-die-welt.de/saatgut Firma Adresse Kontakt ▶ Ch. 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