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Ihre Partner im Trauerfall -26.10.2018-

Ihre Partner im Trauerfall

RHEINISCHE POST FREITAG, 26. OKTOBER 2018 EM-L3 Rees D3 Was passiert mit dem alten Krankenhaus? Noch bis zum 31. Oktober können Ideen für ein mögliches Wohnquartier, gedacht für mehrere Generationen, eingereicht werden. Schmuck-Design Individuum zieht in die Queckvoor um REES (ms) Am 2. November verlässt mit verkleinertem Sortiment und das Schmuck-Designgeschäft kürzeren Öffnungszeiten „Individuum“ die Dellstraße und zieht wieder dorthin zurück, wo es vor 20 Jahren eröffnete: in die neu gestalteten Räume am Reeser Feld 5. Dort, in der Queckvoor, ab Februar 2019 weiterführen. In der Dellstraße 7 beginnt im November der Räumungsverkauf, der letzte Verkaufstag wird am Samstag, 22. Dezember sein. Welcher Nachmieter den Leerstand wird Inhaberin Heidi Heidi Wellmann. in der Dellstraße füllt, Wellmann das Geschäft RP-ARCHIVFOTO: MS ist noch nicht bekannt. Konzert am Dienstag in der Dorfkirche Mehr MEHR (RP) Rikki und Dalila Thomas-Martinez geben ein Konzert am Dienstag, 30. Oktober, in der evangelischen Dorfkirche Mehr (Heresbachstraße 13). Dieses Duo begeistert mit einem aufregenden Sound und einem Repertoire an Stücken in spanischer, englischer und französischer Sprache sowie spannende Interpretationen bekannter Lieder. Mit Gesang, Nylonsaitengitarre, Mundharmonikas, Stomp-Box-Percussion und tief groovendem Ukulele-Bass haben die beiden eine eigene Form von Rumba Flamenca entwickelt, die Einflüsse aus Salsa, Reggae und Cumbia enthält. Beginn des Konzerts in Mehr ist um 20 Uhr (Einlass ab 19.30 Uhr). Eintritt frei. Um eine Kollekte für die Musiker und zum Erhalt der Dorfkirche wird gebeten. VON MICHAEL SCHOLTEN REES Was soll aus dem alten Reeser Krankenhaus werden? Diese Frage richtete die Stiftung Maria-Johanna-Hospital, Eigentümerin der seit fünf Jahren leerstehenden Immobilie, zu Beginn des Monats an die Reeser Bürgerinnen und Bürger. . Noch bis zum 31. Oktober können Ideen für ein mögliches Wohnquartier, in dem mehrere Generationen miteinander leben, eingereicht werden. 2182 Reeser, die per Zufallsprinzip ausgewählt wurden, erhielten per Post einen Fragebogen. Wer ihn nicht bekommen hat, aber ebenfalls Ideen beisteuern möchte, kann den Fragebogen noch in dieser Woche im Rathaus oder im Pfarrbüro St. Irmgardis abholen. Ausgefüllt, kann er dann im Rathaus, im Pfarrbüro oder im Agnes-Heim abgegeben werden. Die Auswertung aller Vorschläge wird über die Zukunft des Krankenhauses in seiner jetzigen Form entscheiden. Zwar sprechen sich die Stiftung und die Stadt für einen Erhalt der historischen Fassade aus, die farblich und stilistisch an das Amtsgericht und Haus Aspel erinnert. Doch ein Abriss wäre rechtlich möglich, da das Gebäude nicht unter Denkmalschutz steht. An die lange Geschichte des Reeser Krankenhauses erinnert heute nur noch eine Tafel an der Fassade. Darauf steht: „1845 kaufte der katholische Armenvorstand das Bernuth’sche Haus an der Gouverneurstraße zur Gründung einer Krankenheilanstalt. Die ersten Schwestern der Kongregation der Töchter vom Heiligen Kreuz in Aspel richteten 1851 das Krankenhaus ein. Neben der Krankenpflege und Versorgung des Krankenhauses betreuten die Schwestern auch einen Kindergarten und ab 1859 eine Schule. 1869 erfolgte der Bau einer eigenen Kapelle. 1891 wurde eine städtische Suppenanstalt eingerichtet. 1910 fand die Einweihung der neuen Töchterschule in der Neustraße statt. 1911 die des Hospital-Erweiterungsbaues an den Altbau. 1919 konnte eine Notfallversorgung mit dem DRK aufgebaut werden. Durch die Kriegsereignisse des Zweiten Weltkriegs wurde das Krankenhaus 1944 fast vollständig zerstört. Das Haus Aspel wurde zum Ausweich-Krankenhaus. 1947 bis 1949 erfolgte der Wiederaufbau und 1973 folgte ein Erweiterungsbau mit neuem Haupteingang zur Neustraße. 1975 wurden die letzten Ordensschwestern vom Heiligen Kreuz in den Ruhestand verabschiedet. 1980 erfolgte die Fusion der Krankenhäuser Emmerich und Rees. Seitdem gehört das Maria-Johanna-Hospital der St. Willibrord-Spital Emmerich-Rees gGmbH an.“ Im April 2013 schrieb die Rheinische Post: „Mehr als 150 Jahre gibt es das Reeser Krankenhaus. Das Angebot freilich wurde in den letzten Jahren immer weiter zurückgefahren. Vor einiger Zeit zog die Geriatrie nach Emmerich. Jetzt schließt die orthopädische Reha-Abteilung zum 30. Juni.“ Hintergrund der Schließung waren die Kosten. Denn durch die ländliche Lage der Einrichtung fielen Fahrtkosten an, um die Patienten nach Rees bringen zu können. Diese Mehrkosten wollten die Krankenkassen nicht übernehmen. Bereits ein Jahr nach der Schließung berichtete die RP im Juli 2014: „Die Führung der Krankenhaus-Holding Pro Homine arbeitet an einem Konzept zur künftigen Nutzung des Gebäudes. Anwohner befürchten den Abriss, auch weil die prachtvolle Fassade des Altbaus bereits erste deutliche Schäden aufweist.“ Bürgermeister Christoph Gerwers hatte sich im Mai 2014 für den Erhalt des 1958 wiedererrichteten Gebäudeteils ausgesprochen: „Wir wollen die historische Fassade erhalten und würden einen Abriss kategorisch ablehnen.“ Die Eigentümerin des Krankenhausgeländes, die Stiftung Maria-Johanna-Hospital, wurde im Jahr 1849 „zur Förderung der Altenhilfe und des öffentlichen Gesundheitswesens“ gegründet. Deshalb soll das Gelände, das aktuell nur zum Teil von der pro homine gGmbH für das Agnes-Heim genutzt wird, auch weiterhin „so weit wie möglich für soziale und öffentliche Zwecke“ genutzt werden, betonte Pfarrer Michael Eiden unlängst bei einem Pressegespräch. Als Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung wünscht er sich, dass der „soziale Geist der Stiftung“ bei allen neuen Nutzungsmöglichkeiten des alten Krankenhauses erhalten bleibt. „Die Stiftung wird die Oberaufsicht über das Projekt nicht aus der Hand geben“, betonte auch Hermann Josef Becker, stellvertretender Leiter des Kuratoriums der Stiftung. „Was auch immer aus dem Gelände wird: Es muss im Sinne der Stiftung sein.“ Ihre Partner im Trauerfall service Firma Adresse Kontakt ¬ Bestattungen Rudolph 46537Dinslaken, Elisenstraße 4+10 fl 020644677-0 46569 Hünxe-Bruckhausen, Am Tiefen Steg 28 fl02064 4687-0 ¬ BuschmannBestattungshaus 47179 Duisburg-Walsum fl0203491244 www.buschmann-bestattungen.de Dr.-Wilhelm-Roelen-Str.330 ¬ Bestattung vanden Berg 46446 Emmerich, Speelberger Straße 61 fl028225042 ¬Bestattungen Dörning 46446 Emmerich-Elten, Neustadt 64 fl028282208 ¬BestattungshausNey 46446Emmerich, Dederichstr. 18 fl028 22 53 77 46 ¬Wilhelm Knopf 46562 Voerde, Bahnhofstraße 71 fl02855963 30 ¬ Bestattungen Weyers-WalterInh.DagmarWalter 46485 Wesel, Kirchturmstraße128 fl0281511 43 www.bestattungen-weyers.de ANZEIGE ¬ Klaczynski u. Karlen, Rees u.Isselburg Rees und Isselburg fl028 51 67 33 u. 02874 749 ¬ Herbst 46459 Rees-Haldern, Lindenstraße 1a fl02850295 ¬ Bestattungen Rosenboom 46459 Rees-Haffen, Galaystraße 13 fl 0 28 57 37 84, Mobil 01 71 1 41 55 46 ¬ Bestattungen Warning 46459 Rees, Kirchplatz 16 fl 0 28 51 9 66 86 66 ¬ Bestattungen Willi Gockel 46562 Voerde-Möllen, Rahmstraße103 fl02855 5714 ¬ Bestattungen FranzTerfurth 46562 Voerde-Friedrichsfeld, Nordstraße 106 fl0281943035 ¬ Ernst Bergmann –www.ernst-bergmann.de 46485 Wesel, Am Dülmen 25 fl0281 517 03 +0172292 08 82 ¬ Gottfried Biesemann 46583 Wesel, Rheinbabenstraße 6b fl0281216 66 ¬Bestattungen Keunecke 46483 Wesel, Caspar-Baur-Straße 36 fl0281634 34 ¬ Günter Thomas -Erd-, See- u. Feuerbestattungen 46485 Wesel, Am Spyker 9 fl 02 81 89162 Überführungen u. Erledigung aller Formalitäten Die schöne Fassade des alten Reeser Krankenhauses von der Gouverneurstraße betrachtet. RP-FOTO: MICHAEL SCHOLTEN

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