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Ihre Partner im Trauerfall -26.10.2018-

Ihre Partner im Trauerfall

FREITAG, 26. OKTOBER 2018 BENRATHER TAGEBLATT D4 BENRATH URDENBACH GARATH HOLTHAUSEN ITTER HIMMELGEIST HASSELS REISHOLZ WERSTEN HELLERHOF BAUMBERG MONHEIM Forschen statt Ferien Vier Schüler des Benrather Schloß-Gymnasiums untersuchten gemeinsam mit Wissenschaftlern den Plastik-Müll auf der Insel Elba im Mittelmeer. VON DOMINIK SCHNEIDER BENRATH Die Mittelmeer-Insel Elba lockt Touristen mit weißen Sandstränden, blauem Meer, beeindruckenden Klippen und antiken Ruinen. Dabei verspricht Elbas Marketing ein Urlaubs-Angebot, das die empfindliche Natur der Insel schont. Ob das so stimmt, wollte ein Mikrobiologe der Heinrich-Heine-Universität (HHU) herausfinden – und holte sich Verstärkung vom Benrather Schloß-Gymnasium. Sven Gould forscht seit zehn Jahren an der HHU, er wohnt in Benrath, seine Kinder gehen hier zur Schule. Für ihn lag es also nahe, als er Schüler zur Verstärkung seines Forschungsteams suchte, sich an das Schloß-Gymnasium zu wenden. „Die Lehrer waren sofort bereit, mich zu unterstützen“, erzählt der Wissenschaftler. Je zwei Schüler aus den Leistungskursen Biologie und Chemie machten sich gemeinsam mit ihm, drei Master-Studenten und seinem Sohn auf den Weg zum Mittelmeer. „Unser Ziel war es, zu erforschen, wie stark Elba als selbst ernannter Ort für umweltfreundlichen Tourismus belastet ist, zum Beispiel Schüler des Schloß-Gymnasiums und Studenten der HHU forschen auf Elba mit Kunststoffen“, sagt Gould. Also haben die neun Forscher systematisch verschiedene Regionen der Insel auf Plastik-Abfall untersucht: den Strand, das Meer, Wander- und Radwege, die Umgebung von Dörfern und sogar den Gipfel des Monte Capanne, mit 1019 Metern Höhe der größte Berg der Insel. Und tatsächlich: „Wir haben überall Kunststoffabfälle gefunden, die Belastung ist wirklich hochgradig“, fasst Sven Gould ihre Ergebnisse zusammen. In einer Forschungsstation, die für die Exkursionen als Basis diente, wurden die Fundstücke sortiert und kategorisiert. „Wir haben herausgefunden, dass ein Drittel der Verschmutzung vom Tourismus kommt“, sagt der Wissenschaftler. Es gehe vor allem um weggeworfene Verpackungen, Getränkedosen und Zigarettenstummel. Aber auch die lokale Industrie, vor allem die Fischerei, hinterlasse ihre Spuren in der Landschaft. So fanden die Forscher beispielsweise Styropor-Kisten zum Transport lebender Fische. „Es war wirklich erschreckend, zu sehen, wie viel Müll in der Natur liegt“, sagt die 18-jähirge Siham Boujatoui. Die Schülerin des Leistungskurses Chemie macht im nächsten Jahr ihr Abitur und war, wie ihre Mitschüler, von den Fachlehrern für das Projekt vorgeschlagen worden. Auf Elba hat sie auch das eigene Konsumverhalten überdacht: „Ich werde auf jeden Fall bewusster einkaufen, Plastiktüten vermeiden, und mit meinen Freunden über das Thema reden“, verrät sie. Um noch mehr Bewusstsein für das Problem zu schaffen, will das Team gemeinsam wissenschaftliche Plakate zu ihren Ergebnissen entwerfen. Diese sollen dann in der Schule vorgestellt werden. „Wenn der Rektor es erlaubt, gern in der Aula vor allen. Sonst in unseren Leistungskursen, da kann man noch etwas fachlicher werden“, sagt die Schülerin voller Tatendrang. „Es ist enorm wichtig, die junge Generation auf das Müll-Problem aufmerksam zu machen und eine gute Gelegenheit, sie für das wissenschaftliche Arbeiten zu begeistern“, sagt Gould. Im Fall von Siham Boujatoui hat das schon geklappt: „Ich kann mir sehr gut vorstellen, nach dem Abitur ein naturwissenschaftliches Studium zu machen und in der Forschung zu arbeiten“, verrät die Schülerin. Diese Collage haben die Schüler aus gesammeltem Müll gebastelt. INFO Die Düsseldorfer Bürger-Universität Projekt Die Forschung auf Elba fand im Rahmen der Bürger-Universität der HHU statt. Warum Die Uni will die Wissenschaft besser in der Gesellschaft zu verankern und sich öffnen. Schwerer Verkehrsunfall in Benrath BENRATH (nre) Am Mittwochnachmittag ist in Benrath eine junge Frau bei einer Kollision zweier Fahrzeuge verletzt worden. Ein Fahrer hatte ein Stauende übersehen. Der Verkehrsunfall ereignete sich um 13 Uhr. Laut bisherigem Erkenntnisstand der Polizei war ein 57-jähriger Fahrlehrer mit seinem Fahrschüler in einem VW Golf auf der Forststraße in Richtung Münchener Straße unterwegs. Aufgrund eines Rückstaus, der sich kurz vor der Kreuzung Forststraße/ Bayreuther Straße gebildet hatte, musste das Fahrzeug abbremsen. Ein 31-jähriger Amerikaner bemerkte den Rückstau zu spät und fuhr mit seinem Mietwagen auf. Dabei zog sich die 27-jährige Beifahrerin aus Düsseldorf Verletzungen zu. Zur Beobachtung wurde sie in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden, der durch den Unfall entstanden ist, beläuft sich auf etwa 700 Euro. Benrather Männerchor lädt zum Konzert BENRATH (dsch) Unter der neuen Leitung von Bernhard Obst ist der Benrather Männerchor wieder in der Lage, ein Konzert im großen Saal des Cäcilienstiftes, Paulistraße 3, zu geben. Es tritt auch der Kinderchor DMJC auf. Unterstützt werden die Benrather Sänger vom Post-Telekom-Chor und dem Männerchor aus Gerresheim. Es werden Lieder aus Oper und Klassik, aber auch Film-Titel und Stücke bekannter Musicals vorgetragen. Teil eins des Konzertes steht unter dem Motto „Aus Oper, Operette und allerlei Herbstliches“. Nach der Pause heißt es „Aus Lied, Film und Musical“ , unter anderem mit Liedern aus „Phantom der Oper“, „Exodus“ und „Sister act“. Das Konzert ist am Sonntag, 4. November Beginn 17 Uhr, der Eintritt frei, um eine Spende für die Chorarbeit wird gebeten. 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