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IST-Hochschule 2018 -23-06.2018-

IST-Hochschule 2018

Ausbildung & duales Studium RHEINISCHE POST SAMSTAG, 23. JUNI 2018 DN-K26 E26 Wie es nach der Ausbildung weitergeht Fachwirt, Meister oder Fachkraft, staatlich oder öffentlich geprüft: Wer sich nach der Ausbildung weiterbilden will, wird schnell von der Flut verschiedener Möglichkeiten erschlagen. Einen Weg durch das Dickicht zu suchen, lohnt sich aber – nicht nur finanziell. VON INGA DREYER Mit der Schule tun sich viele junge Leute schon schwer. Eine passende Ausbildung zu finden, ist oft nicht leicht. Abschlussprüfungen sind oft knifflig. Doch danach ist es endlich vorbei mit dem Büffeln, oder? Leider nein: „Lebenslanges Lernen“ lautet das Stichwort, auch und gerade bei Ausbildungsberufen. Doch lohnt sich das überhaupt? „Fort- und Weiterbildungen rentieren sich immer“, sagt Gabriele Braun, Bildungsberaterin bei der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe. Sie unterscheidet zwischen drei Bereichen: erstens Aufstiegsfortbildungen für höhere Qualifikationen und Positionen, zweitens fachliche Weiterbildungen zum Vertiefen bestimmter Wissensbereiche. Und drittens gibt es noch die Verbesserung persönlicher Fähigkeiten – Führungsqualitäten, Rhetorik, Computerwissen oder Fremdsprachenkenntnisse zum Beispiel. Im Handwerk ist der Meister der wichtigste zweite Schritt nach der Gesellenprüfung. „Viele beginnen mit den Meistervorbereitungskursen direkt nach der Ausbildung“, erzählt Braun. Auf dem Weg zum Meister werden Ausbildungsinhalte vertieft und neue geschult, kaufmännisches Wissen und Führungsfähigkeiten zum Beispiel. Der Meister hat Ein großer Schritt nach vorne: Viele Gesellen hängen nach der bestandenen Ausbildung noch den Meister dran. Vor allem im Handwerk ist der Titel oft Voraussetzung für eine Selbstständigkeit. FOTO: BRITTA PEDERSEN/DPA gente Gebäudetechnologie: „Das ist etwas, das nachgefragt wird.“ Vor allem in technischen Berufen sei es wichtig, auf dem Laufenden zu bleiben. „Aber eigentlich ist es unerim Deutschen Qualifikationsrahmen das gleiche Niveau wie ein Bachelorabschluss an Hochschulen. In machen Handwerksberufen ist er auch Voraussetzung für eine Selbstständigkeit – bei Maurern, Dachdeckern oder Klempnern zum Beispiel. Wer mindestens ein Jahr in seinem gelernten Ausbildungsberuf gearbeitet hat, kann auch eine Fachschule für Technik besuchen – beispielsweise in den Fachrichtungen Bautechnik, Elektrotechnik, Medizintechnik oder Textiltechnik. An einer staatlichen Schule erwirbt man mit dem Abschluss den Titel „Staatlich geprüfter Techniker“, an einer privaten den „Staatlich anerkannten Techniker“. Zwei Jahre dauert die Weiterbildung in Vollzeit, es gibt aber auch berufsbegleitende Angebote. Weniger zeitintensiv sind oft fachliche Weiterbildungen. Gabriele Braun nennt als Beispiel die Fachkraft für intelli- Fachrichtungen weiterbilden lassen – darunter Immobilien, Tourismus, Marketing oder Energiewirtschaft. Voraussetzung ist ein Ausbildungsabschluss und ein Jahr Berufserfahrung. Wer zum Beispiel in der Buchhaltung oder im Personalwesen arbeitet, kann zuheblich, welchen Beruf man gelernt hat. Es gibt immer Möglichkeiten, sich weiterzubilden.“ Ein Bäckereifachverkäufer etwa könne sich zum Verkaufsleiter weiterbilden oder eine Fortbildung im kaufmännischen Bereich absolvieren. „Fort- und Weiterbildungen zeigen Leistungsbereitschaft, Freude am Lernen und Zielstrebigkeit.“ Auch die Industrie- und Handelskammern bieten ein breites Spektrum an Weiterbildungen. Auf der ersten Stufe nach der Ausbildung gibt es dem Fachkaufmann oder Fachkauffrau werden. Dazu braucht es allerdings mehrere Jahre Berufserfahrung. Auf derselben Stufe steht der Industriemeister – mit Fachrichtungen wie Elektrotechnik, Luftfahrttechnik, Mechatronik oder Lebensmittel. Daneben gibt es auch Fachmeister, die nicht mit der industriellen Produktion beschäftigt sind, in der Logistik oder der Veranstaltungstechnik zum Beispiel. Für eine geplante Selbstständigkeit ist ein Meister eine gute Grundlage, erklärt Knut Diekmann, Referent für Grundsatzfragen und Weiterbildungspolitik beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Ein Muss ist der Meisterbrief hier aber nicht. Wer Führungsverantwortung anstrebt, kann sich unter anderem zum Geprüften Betriebswirt, zum Geprüften Technischen Betriebswirt, Geprüften Berufspädagogen oder Strategischen IT-Professional weiterbilden. Diese Abschlüsse sind vergleichbar mit einem Master an der Hochschule. Doch was bringt das? Zunächst einmal mehr Geld: Umfragen des DIHK unter Absolventen von Aufstiegsfortbildungen zeigen, dass die meisten von ihnen positive Effekte in Bezug auf ihr Gehalt oder ihre Stellung im Unternehmen sehen. Auch im Vergleich zu gleichwertigen akademischen Abschlüssen zeigen sich Unetwa Servicetechniker und Fachberater. Danach folgen Fachwirte, Fachkaufleute, Geprüfte Aus- und Weiterbildungspädagogen, Operative IT-Professionals und ebenfalls der Meister. Zum Fachwirt können sich Berufstätige in mehr als 40 terschiede erst spät im Berufsleben, sagt Diekmann – wenn es vielleicht um die ganz große Karriere geht. „Fachwirte und Meister stehen Hochschulabsolventen in den ersten fünf Berufsjahren in nichts nach.“ Beratung zu den vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten bietet beispielsweise der Telefonservice des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Außerdem gibt es regionale Angebote wie die vom Berliner Senat geförderte Weiterbildungsdatenbank (WDB), betrieben mit dem Land Brandenburg. Die Suche in solchen Datenbanken kann allerdings knifflig sein, warnt Horst Junghans, Bildungsberater bei der WDB. Leider seien bei einigen Anbietern Überschriften und Inhalte schwammig formuliert. „Der Kurs muss einen eindeutigen Namen haben“, sagt er und empfiehlt, sich den Anbieter vorher genau anzusehen. Unbedingt rät Junghans auch dazu, sich über Fördermöglichkeiten des Bundes und der Länder zu informieren. Für angehende Meister gibt es zum Beispiel Bildungsprämien oder das Aufstiegs-Bafög. „Es gibt meiner Erfahrung nach keinen Beruf, in dem eine Weiterbildung nicht sinnvoll ist“, sagt er. Und das nicht nur des Geldes wegen – sondern auch für das Selbstbewusstsein und die Wertschätzung seitens der Kollegen. Schülerausweis besorgen: Vier Spartipps für Azubis Gerade Azubis, die auch noch eine eigene Wohnung finanzieren müssen, haben nicht viel Geld zur Verfügung. Hier sind Tipps, wie man sparen kann. (dpa) Wer eine duale Ausbildung absolviert, bekommt dafür eine Vergütung. Besonders hoch ist die aber nicht. Zum Glück gibt es Sparmöglichkeiten, wie die Verbraucherzentrale NRW erklärt: Schülerausweis: Den gibt es von der Berufsschule. Ähnlich wie reguläre Schüler oder Studenten bekommen Azubis damit an vielen Stellen Vergünstigungen: in Museen oder im Schwimmbad zum Beispiel, beim Kauf des Monatstickets für Bus und Bahn und sogar beim Buchen von Weiterbildungen an Volkshochschulen. Versteckte Sonderangebote: Nachfragen lohnt sich. Denn viele Unternehmen haben zwar Sonderangebote für Azubis, machen dafür aber keine Werbung. So haben Mobilfunk- und Telekommunikationsprovider oder Kfz-Versicherungen zum Beispiel oft günstige Spezialtarife für junge Leute in der Ausbildung, weisen darauf aber nicht extra hin. Gratis-Konto: Das Girokonto für Azubis ist nach Angaben der Verbraucherschützer bei den meisten Banken kostenlos. Ist die Ausbildung vorbei, müssen Volljährige dann aber meistens zahlen. Deshalb lohnt es sich, schon jetzt die Kosten und Gebühren zu vergleichen, die später anfallen. Zahnersatz: Weil die Ausbildungsvergütung so gering ist, gelten Azubis an manchen Stellen als Härtefall. Zahnersatz zum Beispiel bekommen sie deshalb oft günstiger oder sogar ganz umsonst. Wenn es in der Lehre schlecht läuft Drei Jahre können eine sehr lange Zeit sein – zum Beispiel, wenn man in einer Ausbildung feststeckt, die keinerlei Spaß macht. Ist Abbrechen die Lösung? (dpa) Selbst wenn sich junge Leute vor einer Ausbildung gründlich informieren, sogar ein Praktikum gemacht haben, kann es am Ende Probleme geben – weil es im Betrieb hakt, weil der Schulstoff überfordert oder weil der vermeintliche Traumjob am Ende doch anders ist als erwartet. Was also tun? Die Ausbildung abbrechen? Das sollte immer die letzte Möglichkeit sein, sagt Michael Schmitzer, Ressortleiter der Jungen IG Metall. „Die Ausbildung abzubrechen, ist natürlich ein harter Schnitt. Denn die investierte Zeit ist dann weg.“ Und anrechnen lässt sich das Gelernte meist nur auf ähnliche Ausbildungsjobs. „Hat jemand seine Ausbildung abgebrochen, weil das nichts für ihn ist, wird er auch an artverwandten Tätigkeiten wenig Freude haben“, so Schmitzer. Besser ist es, zunächst nach der Ursache des Problems zu fahnden und dann eine Lösung zu finden. Wer in der Berufsschule nicht mitkommt, kann Nachhilfeunterricht beantragen. Dafür gibt es zum Beispiel die Ausbildungsbegleitenden Hilfen (ABH) der Arbeitsagentur. Und wer sich umgekehrt unterfordert fühlt, kann zusätzliche Aufgaben und Projekte übernehmen – oder seine Ausbildung gleich um ein ganzes oder halbes Jahr verkürzen. Liegt das Problem dagegen im Ausbildungsbetrieb, kommt vielleicht ein Wechsel des Unternehmens in Frage. Etwa dann, wenn es menschlich nicht passt oder der Azubi nachweisbar zu wenig lernt. Feststellen lässt sich das mit einem Blick auf die zeitliche Gliederung der Ausbildung, erklärt Schmitzer: Damit können Auszubildende überprüfen, ob ihre Ausbildung so wie vorgesehen verläuft. „Wenn man dann deutlich hinter dem Plan zurückhängt, sollte man aktiv werden – sonst ist vielleicht der Abschluss gefährdet“, rät der Experte. Einen neuen Betrieb suchen sich Azubis selbst. Alternativ können sie ihre Gewerkschaft oder die zuständige Kammer kontaktieren. „Die kennen oft Betriebe, die gerade Azubis suchen, weil sie Plätze nicht besetzten können“, sagt Schmitzer. In Zeiten des Fachkräftemangels sei ein Wechsel der Firma daher oft kein Problem mehr – und Betriebe freuen sich meist über Neuankömmlinge, die nicht komplett ahnungslos sind. IST-Hochschule für Management ANZEIGE Duales Studium – das Beste aus zwei Welten Studium oder Ausbildung? Darüber zerbrechen sich auch in diesem Jahr tausende Abiturienten den Kopf. Auf der einen Seite sichert man sich mit dem Studium einen akademischen Abschluss – auf der anderen Seite gewinnt man in der Ausbildung schon früh Praxiserfahrung. Beides sind häufig Einstellungskriterien bei Arbeitgebern. Doch warum entscheiden, wenn man beides haben kann? Ein duales Studium ist die perfekte Lösung. Wer sich für die duale Studienvariante entscheidet, verbringt die meiste Zeit im Betrieb und kann das im Studium erworbene Fachwissen unmittelbar in die Praxis übertragen und auf konkrete Aufgaben anwenden. So sammelt man schon während des Studiums Berufserfahrung. „Ein duales Studium gewährleistet nicht nur den frühen Einstieg in die betriebliche Praxis – auch die Chance, nach dem Studium in ein festes Arbeitsverhältnis beim Praxispartner zu wechseln, ist hoch“, sagt Dr. Katrin Gessner-Ulrich, Präsidentin der staatlich anerkannten IST-Hochschule für Management in Düsseldorf. Während des Studiums Berufserfahrung sammeln: Das geht mit den dualen Studiengängen der IST-Hochschule in Düsseldorf. Individualität im Studium Die IST-Hochschule für Management bietet Studiengänge in Wachstumsbranchen an, dazu gehören die Bereiche Sport, Fitness und Gesundheit, Tourismus und Hospitality sowie Wirtschaft, Kommunikation, Medien und Eventmanagement. Charakteristisch für die Studiengänge der IST-Hochschule ist der hohe Anteil an branchenspezifischem Fachwissen, das bereits ab dem ersten Semester praxisnah vermittelt wird. Verschiedene Wahlmodule bieten den Studierenden zudem die Möglichkeit, ihr Studium nach ihren persönlichen Interessen auszurichten. Flexibel und praxisnah Interessenten entscheiden sich für die IST-Hochschule, weil sie Potenzial in den Branchen sehen und die damit zusammenhängend guten Berufschancen. Auch die Flexibilität an der IST-Hochschule spielt für sie eine große Rolle. Denn durch das Fernstudienmodell hat der Studierende die Möglichkeit, sich seine Lernzeiten durch jederzeit abrufbare Online-Vorlesungen und – Tutorien selbst einzuteilen. Ein Vorteil auch für Arbeitgeber: Durch das IST-Modell fehlt der Studierende nicht wie bei einem klassischen dualen Studium durch mehrmonatige Theorieblöcke im Betrieb, sondern die Arbeits- bzw. Lernzeit kann flexibel eingeteilt werden. So können die Studierenden in entscheidenden Projektphasen den Fokus auf die Tätigkeit im Betrieb legen und verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen und in den ruhigeren Zeiten das Studieren in den Vordergrund setzen. Studieren und gleichzeitig Geld verdienen Den Großteil der gesamten Studienzeit verbringen die Studierenden also im Unternehmen und werden dort in die betrieblichen Abläufe integriert. Einen tollen Nebeneffekt hat das duale Studium auch: In der Regel übernimmt der Arbeitgeber die Studiengebühr und zahlt dem Studierenden eine monatliche Ausbildungsvergütung. Die dualen Bachelor-Studiengänge der IST-Hochschule werden übrigens auch alle in einer Vollzeit- und Teilzeitvariante angeboten. Anmeldungen für das Wintersemester mit Start im Oktober sind noch möglich. Weitere Informationen unter www.ist-hochschule.de

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