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IST-Hochschule für Management -28.04.2018-

IST-Hochschule für Management

xD-K10 Ausbildung & duales Studium WICHTIGE ANTWORTEN RHEINISCHE POST SAMSTAG, 28. APRIL 2018 E10 Zwei in Einem: Das duale Studium Absolventen eines ausbildungsintegrierenden dualen Studiums haben bereits nach vier Jahren ein Ausbildungszeugnis und den Bachelor in der Tasche. Mit viel Praxiserfahrung sind ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt sehr gut. VON BRIGITTE BONDER Ausbildung oder Studium – diese Entscheidung muss man beim dualen Studium nicht treffen. Man macht einfach beides. „An der Hochschule Niederrhein haben wir 1982 das Krefelder Modell ins Leben gerufen“, erklärt Christian Sonntag, Leiter des Referats Hochschulkommunikation. Dabei absolvieren die Studierenden zeitgleich zum Bachelorstudium eine Ausbildung in einem von der IHK anerkannten Ausbildungsberuf. Wie läuft das duale Studium zeitlich ab? Nach vier Semestern ist die Ausbildung erfolgreich beendet, dann wird in Vollzeit oder Teilzeit weiter studiert. In der Regel haben die Studierenden nach acht Semestern zwei Abschlüsse in der Tasche: den Bachelor und das Ausbildungszeugnis. „So spart man gegenüber einem normalen Studium plus Ausbildung ein ganzes Jahr“, zeigt Christian Sonntag die Vorteile auf. Wie bekomme ich einen Studienplatz? Zugangsvoraussetzung ist fast immer die Allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife. An der Hochschule Niederrhein gehört auch ein Ausbildungsvertrag zur Bewerbung. „In der Regel gibt es dann keine weitere Zulassungsbeschränkung“, sagt Christian Sonntag. Wie werde ich den hohen Anforderungen gerecht? Über den hohen Anspruch im dualen Studium sollten sich Interessenten jedoch im Vorfeld klar sein. „Die gefragten Fähigkeiten sind zwar für jeden Studiengang unterschiedlich. Was sie verbindet, ist die Doppelbelastung“, betont Christian Sonntag. Die dual Studierenden haben die ganze Woche über ein volles Programm zu absolvieren. Sie müssen besonders gut organisiert sein, denn sie haben mehrere Lernorte und Ansprechpartner unter einen Hut zu bringen: den Ausbildungsbetrieb, die Hochschule und das Berufskolleg. „Daher müssen die dual Studierenden leis- Bei einem dualen Studium ist in der Regel nach vier Semestern die Ausbildung erfolgreich beendet, dann wird in Vollzeit oder Teilzeit weiter studiert. FOTO: HOCHSCHULE NIEDERRHEIN / IVO MAYR tungsstark und belastbar sein“, sagt Norbert Woehlke, stellvertretender Geschäftsführer Berufsbildung und Prüfungen an der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf. „Zusätzlich zur IHK-Zwischenund Abschlussprüfung gilt es noch, Klausuren und Semesterarbeiten der Hochschule konzentriert zu meistern.“ Wie finde ich einen Ausbildungsbetrieb? Die Modelle des dualen Studiums richten sich zumeist an Abiturienten. „Wenn das Studium ausbildungsbegleitend absolviert wird – also in den Abendstunden oder am Wochenende – bemüht sich der Azubi in der Regel selbst um den Studienplatz“, erklärt Norbert Woehlke. „Oft wird er von seinem Unternehmen dabei organisatorisch und auch monetär unterstützt.“ Die IHK- Lehrstellenbörse ermöglicht die gezielte Recherche nach dualen Studiengängen. „Einfach unter der Rubrik ,Beruf’ das Stichwort ,duales Studium’ An der Hochschule Niederrhein kann man auch den Studiengang Textil- und Bekleidungstechnik duale studieren. FOTO: HS NIEDERRHEIN/ALBUQUERQUE eingeben“, rät Norbert Woehlke. Interessenten sollten sich jedoch frühzeitig bewerben. „Die dualen Studienplätze sind limitiert und werden oftmals früh vergeben - meist schon am Jahresende für das Folgejahr.“ Welche Alternativen gibt es zur Kombination Studium und Ausbildung? Eine Alternative zum ausbildungsintegrierenden dualen Studium ist das praxisintegrierende Studium. Die Modelle sind vergleichbar, jedoch absolvieren die Studenten in den Praxisphasen keine Berufsausbildung. Sie werden beispielsweise als Praktikant oder Mitarbeiter eingestellt und nicht als Azubi. Es entfällt die Doppelbelastung, da die Studierenden nicht zur Berufsschule gehen. Wie kommen Absolventen eines dualen Studiums auf dem Arbeitsmarkt an? Absolventen eines dualen Studiums haben bereits in jungen Jahren viel Praxisluft geschnuppert. „Sie haben Belastbarkeit bewiesen und kennen bereits ein Unternehmen sehr gut – nämlich das, in dem sie die Ausbildung gemacht haben“, zeigt Christian Sonntag von der Hochschule Niederrhein die Vorteile auf. Ein Unternehmen, das ein Kombistudium anbietet, erreicht besonders ambitionierte Bewerber. Es kann sie systematisch entwickeln und längerfristig an sich binden. „Das klappt auch sehr häufig und viele Absolventen werden nach Studienabschluss direkt übernommen“, betont Sonntag. Für beide – Studierende und Unternehmen – ist das duale Studium eine echte Win-Win-Situation. In welchen Fachbereichen gibt es duale Studiengänge? Grundsätzlich ist ein duales Studium für jeden Beruf möglich. „Für die Recherche der vorhandenen Angebote in der Region gibt es gute Datenbanken im Internet, wie ,Dual stu- INFO Studium finden Website Gute Suchmöglichkeiten nach Orten oder Studiengängen bietet der Hochschulkompass, ein Informationsportal der Hochschulrektorenkonferenz unter www.hochschulkompass.de. Datenbank Auch die bundesweite Datenbank für duale Studiengänge vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ist eine gute Quelle: www.ausbildungplus.de. Weitere Suchmöglichkeiten Interessant ist auch das Angebot unter www.dualstudieren-im-rheinland.de. Auf www.ihklehrstellenboerse.de kann gezielt nach Angeboten des dualen Studiums gesucht werden. dieren im Rheinland’ oder AusbildungPlus“, erklärt Norbert Woehlke von der IHK. Bereits die Liste der Dualen Studiengänge an der Hochschule Niederrhein ist lang und reicht von Angeboten in den Fachbereichen Elektrotechnik und Informatik über Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften hin zum Gesundheitswesen. Daraus ergibt sich eine Vielzahl an Berufen, wie Elektroniker, Industriemechaniker oder Chemikant. Duale Studiengänge werden an staatlichen Hochschulen und an Privatschulen angeboten. Wer sich für eine Fachrichtung interessiert, sollte die Angebote vergleichen. Einige Hochschulen erheben lediglich einen Semesterbeitrag, an privaten Einrichtungen sind oft hohe Monatsbeiträge fällig. Auch die Leistungen unterscheiden sich: Einige Institutionen organisieren den Ausbildungsplatz bei Partnerunternehmen, während andere einen bereits unterzeichneten Ausbildungsvertrag fordern. Abgekürzte Ausbildung nur mit Zustimmung (tmn) Für Azubis gibt es mehrere Möglichkeiten, eine Ausbildung zu verkürzen. Zwei Regeln gelten dabei aber immer, erklärt die Bundesagentur für Arbeit auf „Planet-Beruf.de“: Erstens brauchen sie dafür die Zustimmung des Ausbildungsbetriebs. Und zweitens darf die Ausbildung eine gewisse Mindestdauer nicht unterschreiten. Eine dreijährige Lehre lässt sich zum Beispiel höchstens auf 18 Monate verkürzen, eine zweijährige Ausbildung muss auch verkürzt mindestens ein Jahr dauern. Mögliche Gründe für eine Verkürzung sind eine bereits abgeschlossene Ausbildung, die Mittlere Reife oder das Abitur, aber auch gute Leistungen in der Berufsschule: Wer in den entscheidenden Fächern einen besseren Notenschnitt als 2,49 hat, kann die Abschlussprüfung vorzeitig absolvieren. Ansprechpartner für eine Verkürzung der Ausbildung sind die Industrie- und Handelskammer beziehungsweise Handwerkskammer vor Ort. Qualifizierung zum Einstieg in die Lehre (tmn) Wer keine Lehrstelle findet, muss nicht Däumchen drehen. Eine Alternative für den Einstieg ins Azubi-Leben sind sogenannte Einstiegsqualifizierungen (EQ), die es für verschiedene Berufe gibt. Neu dabei ist die EQ „Packmittel gestalten“, die Jugendliche auf die Ausbildung zum Packmitteltechnologen vorbereitet. Darauf weist die Bundesagentur für Arbeit hin. Die Unterlagen dazu gibt es auf der Webseite des Deutschen Industrieund Handelskammertags (DIHK). Im Rahmen einer EQ lernen Teilnehmer die Grundlagen eines Berufs kennen – hier zum Beispiel das Entwickeln von Packmitteln sowie den Umgang mit den dazugehörigen Maschinen. Vermittelt und bezahlt werden die Maßnahmen von der Arbeitsagentur vor Ort. Arbeitgeber entscheiden nach Ende des bezahlten Praktikums, das meist sechs bis zwölf Monate dauert, ob sie die Teilnehmer als regulären Azubi übernehmen. IST-Hochschule für Management ANZEIGE Dual studieren: Umfassende Erfahrungen sammeln „Studienabsolvent, Mitte 20, mit zehnjähriger Berufserfahrung gesucht!“ So – oder so ähnlich – liest sich manche Stellenanzeige zwischen den Zeilen. Denn Unternehmen suchen Arbeitnehmer, die theoretisch und praktisch fit sind. Die dualen Bachelor-Studiengänge an der IST-Hochschule für Management bieten mehr Praxis als jede klassische akademische Ausbildung. Das duale Bachelor-Studium verbindet das Beste aus zwei Welten: die betriebliche Ausbildung und das akademische Studium. Die meiste Zeit verbringen die Teilnehmer im Betrieb, sammeln praktisches Fachwissen und wenden die an der Hochschule erworbenen theoretischen Kenntnisse im Arbeitsalltag an. Davon profitieren sowohl die Unternehmen als auch die Studierenden. Die Teilnehmer erhalten während des Studiums eine monatliche Ausbildungsvergütung und meist werden auch die Studiengebühren vom Arbeitgeber übernommen. Kein Bafög-Antrag, kein Studienkredit und kein elterlicher Geldhahn, statt dessen Selbstständigkeit, Unabhängigkeit und Eigenverantwortung. Und die Unternehmen können nach dem Abschluss auf optimal und praxisnah ausgebildete Fachkräfte zurückgreifen. Eine Win-win-Situation. Insgesamt acht duale Bachelor-Studiengänge bietet die Düsseldorfer IST-Hochschule für Management in den zu- Nach einem dualen Studium sind die Absolventen auf dem Arbeitsmarkt begehrt. kunftsfähigen und attraktiven Wachstumsbranchen „Sport & Management“, „Tourismus & Hospitality“, „Fitness & Gesundheit“ sowie „Kommunikation & Wirtschaft“ an.“ Und während Studierende an Präsenzhochschulen semesterlang BWL-Grundlagen pauken, setzt man in Düsseldorf auf eine ebenso flexible wie spezialisierte Ausbildung: Die Studiengänge „Sportbusiness Management“, „Fitnesswissenschaft und Fitnessökonomie“ sowie „Management im Gesundheitswesen“ reagieren auf den Fachkräftebedarf einer zunehmend gesundheitsbewussteren Gesellschaft. „Hotel Management“ und „Tourismus Management“ bedienen den Wachstumsmarkt Tourismus, während sich „Kommunikation & Eventmanagement“ und „Kommunikation & Medienmanagement“ an den Freizeitund Lifestyle-Sektor richten. Wer seine berufliche Zukunft etwas offener gestalten möchte, kann den Studiengang „Business Administration“ wählen, der auf leitende Funktionen in ganz unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen vorbereitet. Von den Vorteilen dieser Studiengänge ist auch Dr. Katrin Gessner-Ulrich, Präsidentin der IST-Hochschule überzeugt: „All unsere angebotenen Bereiche bieten den Absolventen gute Berufsaussichten. Die Möglichkeiten, nach dem Studium in diesen Wachstumsbranchen einen Job zu finden, der Spaß macht und der gutes Geld bringt, sind vielfältig.“ Individualität und Flexibilität werden auf dem Weg zum erfolgreichen Bachelor-Abschluss großgeschrieben. So können die Ausbildungsbetriebe und ihre Studierenden überwiegend selbst entscheiden, wie sie Lernzeiten und betriebliche Ausbildung miteinander verbinden. Viele Lerninhalte werden multimedial, etwa in zeit- und ortsunabhängigen Online-Vorlesungen, Webinaren und Tutorien in virtuellen Klassenzimmern vermittelt. Katrin Gessner-Ulrich sieht in der Kombination aus Ausbildung und Studium zahlreiche Vorteile für die Studierenden: „Ein duales Studium gewährleistet nicht nur den frühen Einstieg in die betriebliche Praxis, auch die Chance, direkt nach dem Studium in einen gutbezahlten Job beim Praxispartner zu wechseln, ist hoch.“ Ausführliche Informationen gibt es unter der deutschlandweit kostenfreien Rufnummer 0800 4780800 oder unter www.ist-hochschule.de

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