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Japan im Rheinland

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G A S T R O N O M I E

G A S T R O N O M I E Ramen: Nudeln aus Weizemehl, die gerne als Suppe gegessen werden Onigiri: Mit Algen umhüllte Reis-Snacks Sushi Mehr als Die japanische Küche ist eine der vielfältigsten der Welt. Das entdecken wir gerade erst. Kikaku, Klosterstraße 38 Frische und bodenständige Küche, unter Japanern seit 20 Jahren beliebt. Nagaya, Klosterstraße 42 Gehobene Fusions- Küche mit japanischen und europäischen Komponenten. Soba-An, Klosterstraße 68 Hier gibt es die typisch zubereiteten Buchweizennudeln Soba. Naniwa, Oststraße 55 Bekannt für seine Nudelsuppen Ramen. Waraku, Immermannstraße 27 Hier bekommt man den Snack Onigiri. Natto: Fermentierte Sojabohnen Yabase, Klosterstraße 70 Gilt als eines der besten Restaurants für Sushi und Sashimi in der Stadt. „Little Tokyo“ in Düsseldorf Kleines Tokio In der Düsseldorfer City liegt das Epizentrum der japanischen Gastronomie in Deutschland VON LUDWIG KRAUSE Japanische Küche wird in Deutschland allzu häufig mit Sushi gleichgesetzt, dabei ist sie eine der vielfältigsten überhaupt. Und nirgendwo lässt sich das hierzulande besser erleben als in Düsseldorf. Dort ist nicht nur die drittgrößte japanische Gemeinde Europas zu Hause, rund um Immermann- und Oststraße bieten Restaurants auch die ganze Bandbreite japanischer Spezialitäten. Frisch und fettarm zubereitet, mit viel Gemüse - das wiederum gerne eingelegt. Wer sich als Einsteiger an die Küche aus Fernost heranwagen möchte, der kann bei Okinii (Immermanstraße 35) anfangen. Das Restaurant bietet verschiedene japanische Gerichte zu anständigen Preisen. Dafür sollte man aber nicht erwarten, die ausgefallensten Spezialitäten serviert zu bekommen. Ein fester Bestandteil japanischer Küche sind Nudeln. Wer sie in Düsseldorf sucht, hat die Qual der Wahl. Das Soba-An (Klosterstraße 68) nimmt für sich in Anspruch, das einzige Soba-Restaurant Deutschlands zu sein. Die Buchweizennudeln werden hausgemacht, warm oder kalt gegessen und mit verschiedenen Zutaten wie Ei, Gemüse oder Garnelen serviert. Davon zu unterscheiden sind Udon, die dicksten Nudeln der japanischen Küche. Nebenan befindet sich das Naniwa (Oststraße 55), vor dem man regelmäßig eine lange Schlange hungriger Kunden sieht. Die Spezialität des Hauses sind die Nudelsuppen Ramen. Auch das Takumi (Immermannstraße 28) ist für Ramen bekannt. Für die Suppen mit viel Einlage werden häufig Fleisch und Fisch, verschiedene Gemüse, Wan Tan, Algenblätter oder Bambussprossen verwendet. Dae-Yang, Immermannstraße 21 Koreanischer Supermarkt Takumi, Immermannstraße 28 Sehr beliebt für Ramen. Fast überall gibt es Mittagsmenüs zwischen sieben und zwölf Euro, nicht jedes Restaurant bietet aber eine deutsche Speisekarte. Viele haben aber Bilder der Gerichte auf der Karte – das macht die Orientierung einfacher. Matcha Tee: Feinstge- mahlener grüner Tee Tempura: Frittierte Speisen in Teigmantel Miso-Suppe: Suppe aus Fischsud und Sojabohnenpaste, häu- fig mit Tofu, Algen oder Frühlingszwiebeln Okinii, Immermannstraße 35 Japanische Küche, auch für Anfänger geeignet. Benkay, Immermannstraße 41 Die Teppanyaki-Grills sorgen für ein besonderes Restaurant-Erlebnis direkt am Tisch. Hanaro Markt, Immermannstraße 45c Supermarkt mit typisch asiatischen Waren. Wer es etwas experimenteller mag: Das Nagaya (Klosterstraße 42) bietet Fusions-Küche mit japanischen und europäischen Komponenten. Für das Restaurant, das mit einem Michelin-Stern und zwei Hauben von Gault Millau ausgezeichnet wurde, muss man aber etwas tiefer in die Tasche greifen. Natürlich darf auch Sushi in Düsseldorf nicht fehlen. Dafür gilt Yabase als eine der besten Adressen in der Stadt. Das Lokal (Klosterstraße 70) bietet außerdem Sashimi, in dünne Scheiben geschnittenen rohen Fisch. Reis und Nudeln sind in Japan Alltagskost. Sushi und Sashimi sind zwar ebenfalls typisch, zählen aber eher zur gehobenen Küche. In Japan gibt es außerdem eine größere Ausgehkultur als bei uns. Wer es dennoch selbst am Herd versuchen möchte, findet im Viertel gleich mehrere asiatische Supermärkte. Das Restaurant Benkay im Hotel Nikko (Immermannstraße 41) bietet ein besonderes Erlebnis: Tatami-Zimmer mit Matten aus Reisstroh auf dem Boden. Außerdem gibt es dort Teppanyaki-Grills. Show-Cooking vor den Augen der Gäste. Soba: Buchweizen- nudeln, warm oder kalt gegessen, mit Zutaten wie Ei, Gemüse oder Garnelen Udon: Die dicksten Nudeln der japa- nischen Küche Fotos (8): fotolia Am spannendsten ist „Klein-Tokio“ aber natürlich, wenn man es auf eigene Faust erkundet. Dabei gilt eine Regel: Wer authentische japanische Küche sucht, ist in den Restaurants am besten bedient, in denen viele Japaner sitzen.

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