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Japan-Tag -25.05.2018-

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Japan-Tag

Japan-Tag MORGEN WIRD ENTLANG DES RHEINS GEFEIERT Japanische Kampfkunst hautnah: Am Johannes-Rau-Platz werden den ganzen Tag über verschiedene Kampfkünste vorgestellt. Anmutig und bunt: Wie vielfältig die japanische Kultur ist, und was neben Kimono, Ikebana und Kalligrafie sonst noch dazu gehört, erfahren die Besucher des Japan-Tages rund um 90 Zelte entlang der Düsseldorfer Rheinuferpromenade. FOTOS: DÜSSELDORF TOURISMUS GMBH Schon die Kleinsten zeigen ihre Kunst: Auf der Hauptbühne am Burgplatz kann man unter anderem Trommelorchestern zuhören. Japanisches Flair am Rhein Das kulturelle Fest der Völkerverbindung wird morgen bereits zum 17. Mal entlang des Rheins gefeiert. Düsseldorf erwartet Hunderttausende Besucher. VON ISABELLE DE BORTOLI Auf der Rheinuferpromenade wird es am morgigen Samstag, 26. Mai, wieder richtig voll. Dann werden wieder Hunderttausende Besucher aus der ganzen Welt nach Düsseldorf pilgern, um Japan und seine traditionsreiche Kultur zu feiern. Auch bei der 17. Auflage erwartet die Japan-Fans in der Landeshauptstadt ein authentisches und facettenreiches Angebot aus Musik, Tanz, Sport und kulinarischen Erlebnissen sowie zahlreiche Informations- und Mitmachzelte. Zu den Höhepunkten gehört in diesem Jahr ein Konzert der Samurai J Band mit der Gastsängerin Rika Sato direkt vor dem aufsehenerregenden Feuerwerk. Dieses widmet sich ab 23 Uhr dem Thema „Japanische Tradition – Kunst & Kultur“. Die offizielle Eröffnungszeremonie für den Japan-Tag Düsseldorf/NRW beginnt um 12.30 Uhr auf der Hauptbühne auf dem Burgplatz. Thomas Geisel, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW, Toru Yamaguchi, Präsident des Japanischen Clubs, und Ryuta Mizuuchi, japanischer Generalkonsul in Düsseldorf, eröffnen dann das Fest symbolisch, indem sie nach ihren Grußworten gemeinsam ein Sake-Fass anschlagen. Für das große Highlight im Anschluss sorgt ein bi-nationales Orchester: Die japanische Heeres-Zentralband und das Musikkorps der Bundeswehr stehen gemeinsam mit rund 15 Musikern auf der Bühne. Freuen können sich die Besucher ab 13.20 Uhr auf ein rund 30-minütiges Konzert, das beim Sound-Erlebnis durchaus neue Maßstäbe für das Fest setzen könnte. Ein Highlight des Auftritts wird eine Aufführung von Beethovens „Ode an die Freude“ sein, die vor 100 Jahren zum ersten Mal in Japan aufgeführt wurde. Seitdem hat dieser Ausschnitt aus Beethovens Neunter Sinfonie eine so große Beliebtheit erlangt, dass er traditionell zum Jahresende gespielt wird. Die Musiker bei der Erstaufführung im Jahr 1918 waren deutsche Kriegsgefangene in einem japanischen Gefangenenlager im heutigen Naruto auf der Insel Shikoku. Ab 12 Uhr bis in die Abendstunden präsentieren sich zahlreiche Anbieter und Gastronomen aus Düsseldorf, Europa und Japan in 90 Zelten entlang der Rheinuferpromenade. Hier können traditionelle Kleidung, Accessoires und Keramik erstanden sowie japanische Künste live ausprobiert und erlebt werden: etwa bei der Anprobe farbenprächtiger Kimonos, bei Kalligrafie oder japanischen Spielen. Zahlreiche Informationsstände ermöglichen den Besuchern, sich ein differenziertes Bild des Landes und seiner zahlreichen Facetten zu machen. Neben 70 Ausstellerzelten warten 20 Gastronomiezelte auf die Besucher und sorgen mit Sushi & Co. für authentische kulinarische Genüsse. Am Burgplatz werden den ganzen Tag über die Kinder der japanischen Kindergärten und Musik und Tanz präsentieren. Am Johannes-Rau-Platz steht die sogenannte „Sportbühne“, auf der japanische Kampfkünste wie Judo, Naginata oder Karate gezeigt werden. Auf der Wiese vor dem Landtag kann man „Kyûdô“ – japanisches Bogenschießen – kennenlernen und das Heerlager der Samurai-Gruppe Takeda bestaunen. der Internationalen Schule Kunst und Kultur als Feuerbälle am Himmel Das diesjährige japanische Feuerwerk startet morgen um 23 Uhr und beschäftigt sich in fünf Szenen mit den teils uralten Traditionen des Landes. (rps) Viele Künste und Traditionen werden in Japan seit Hunderten von Jahren gepflegt. Während die alten Sitten und Gebräuche von Generation zu Generation weitergegeben werden, eignen sich die Bewohner Japans auch neue Technologien und Fähigkeiten an. So ist es nicht verwunderlich, dass zahlreiche Kunstformen ihren Ursprung in Japan gefunden haben. Bei „Sumi-e“ beispielsweise handelt es sich um eine japanische Zeichenart, die Licht und Schatten ausschließlich mit Kohle darstellt. Unter „Ikebana“ wird eine bestimmte Art eines Blumenarrangements verstanden. Und natürlich ist auch die Feuerwerkskunst eine besondere jaanische Tradition. All diesen ünsten widmet sich das Feurwerk zum Abschluss des Jaan-Tages. Der Goldregen ist traditionell der Schlusspunkt des japanischen Feuerwerks am Rheinufer. FOTO: DÜSSELDORF TOURISMUS GMBH Dazu spielt die Samurai J Band featuring Rika Sato die Feuerwerks-Ouvertüre: Um 21.45 Uhr beginnt der Hauptact sein Konzert am Burgplatz. Auf traditionellen japanischen Instrumenten spielt das Musiker-Quartett mit der Sängerin traditionelle japanische wie auch moderne Musikstücke. Sie erschaffen dabei ganz eigene Klangwelten, die gerade in den rhythmusbetonten Songs an die international bekannte Düsseldorfer Krautrockband „Neu!“ erinnern. Geboten wird dieses Musikerlebnis direkt vor dem Feuerwerk, das um 23 Uhr beginnt und sich pyrotechnisch in fünf Szenen mit traditioneller japanischer Kunst und Kultur beschäftigt. Szene 1: Die Kunst des Feuers Vor über 400 Jahren erreichte die Tradition des Feuerwerks, die ursprünglich in Europa entstanden ist, auch Japan. Heutzutage gehören japanische Feuerwerke zu den schönsten auf der Welt. Die Zuschauer dürfen die Kunst des japanischen Feuerwerks genießen. Szene 2: Die Welt der Sumi-e- Zeichnungen In dieser Szene wird ein eindrucksvolles Feuerwerk erzeugt, indem ausschließlich brennende Kohle verwendet wird, um Licht und Schatten darzustellen. Das Publikum taucht ein in die raffinierte und tiefgründige Welt von Sumi-e. Szene 3: Ikeabana-Blumenarrangement Verschiedenste Farben und Formen erscheinen am Himmel und stellen so filigrane Blütenschönheiten dar. Das Publikum am Rheinufer spürt dabei den Zauber der vier Jahreszeiten. Szene 4: Nihon-buyo, ein japanischer Tanz Nihon-buyo ist als besonders anmutige Tanzform bekannt. Die Zuschauer www.kawai.de entdecken bunte Kimonos, Schirme und Fächer, die glanzvoll über das Firmament zu tanzen scheinen. Szene 5: Der Goldregen Durch die Kombination von traditioneller Technik und neuen Materialien ist die bekannteste Form des japanischen Feuerwerks entstanden – „Kamuro“. Heutzutage wird der japanische Kamuro auf der ganzen Welt verwendet. Höheund Schlusspunkt ist der Goldregen, der den Himmel über Düsseldorf verzaubert. Klaviere & Flügel Japanische Spitzenqualität seit über 90 Jahren

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