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Karibik-Feeling in der Krefelder Innenstadt

Karibik-Feeling in der Krefelder

Karibik-Feeling in der Innenstadt CITY-EINZELHÄNDLER LADEN AB DONNERSTAG EIN Palmen-Flair im Glas Kaum ein anderes Getränk verkörpert das karibische Lebensgefühl so sehr wie der klassische Mojito mit weißem Rum und Minze. Erstmals schriftlich erwähnt wird der Drink um 1910 auf der Karte des kubanischen Restaurants La Concha in Havanna. Berühmtheit erlangte er aber erst durch den Schriftsteller Ernest Hemingway, der ihn regelmäßig in der kubanischen Bar La Bodeguita del Medio in Havanna trank. Der Klassiker besteht aus weißem Rum, frischem Limettensaft, Rohrzuckersirup oder weißem Rohrzucker, Minzblättern und Sodawasser. Die Zubereitung: Nur der Saft einer halben Limette wird mit Zucker und Minzblättern in einem Glas zerdrückt. Mörsert man die Minzblätter am Rand des Gla- ses mit etwas Rohrzucker, können sich ätherische Öle besser entfalten. Daher eignet sich für diesen Cocktail auch weißer (!) Rohrzucker besser als Sirup. Das Glas wird dann mit Eis aufgefüllt. Den weißen Rum und das Sodawasser dazu geben und verrühren. Zum Schluss dient die Minze als Deko, der Strohhalm ist ohnehin ein Muss. Für einen alkoholfreien Mojito wird der Rum lediglich durch Ginger Ale ersetzt, fertig! Jetzt nur noch genießen. Weitere bekannte karibische Cocktails sind: ❑ Cuba Libre ❑ Daiquiri ❑ Caipirinha ❑ Pina Colada ❑ Havanna Special. Das Leben aus der Hängematte betrachtet Der Rum steht für die typischen Getränke dieser Region, der Rhythmus für ihre Musik. Kein anderer als der legendäre Bob Marley hat mit seinem Sound dafür gesorgt, dass Jamaika weltweit als Synonym für eine entspannte Lebenshaltung, Reggae und Rasta-Locken gilt. Oder der Buena Vista Social Club mit seinen karibischen Melodien, die zur Bewegung stimulieren. Dem karibischen Soundtrack und dem damit einhergehenden Tanzgefühl kann man sich nicht entziehen, das geht unter die Haut. Es verbinden sich Lebendigkeit und Sinnlichkeit mit Eleganz und Anmut zu spielerischen Tänzen, die keiner Vorkenntnisse und erst recht keiner Regeln bedürfen. Das karibische Lebensgefühl lässt sich für uns Deutsche aber auch sicher treffend so beschreiben: „dolce far niente“ – das süße Nichtstun. Möglichst am weißen Palmenstrand unter azurblauem Himmel und mit den Füßen in türkisfarbenem Wasser liegend. Der Dionysiusplatz wird zum Mega-Sandstrand Ab Donnerstag wird die City für vier Tage „Krefeld karibisch“. VON TINA ELBEL In der kommenden Woche wird das karibische Urlaubsgefühl direkt vor die Haustüre geliefert. Dann nämlich verwandelt sich der Dionysiusplatz für vier Tage in eine große karibische Landschaft mit einem bunten Programm für die ganze Familie. Weißer Sandstrand von Palmen gesäumt, leckere Cocktails, Street Food Corner und heiße Karibik-Rhythmen – mehr braucht es nicht, um sich kurzerhand aus dem Alltag auszuklinken. Von Donnerstag, 29. Juni, bis Sonntag, 2. Juli, findet zum ersten Mal „Krefeld karibisch“ statt. 80 Tonnen Sand werden dafür aufgeschüttet, der Platz später von Palmen umrahmt. Der Eintritt ist kostenfrei. Mit von der Partie vor Ort ist die Werbegemeinschaft Krefeld und die Agentur „Nimm 3“, die ein Late-Night-Shopping am Freitag bis 22 Uhr ausgerufen hat. „Ohne die Hauptsponsoren Schwanenmarkt-Center, Volksbank Krefeld sowie das Volkswagen Center Tölke & Fischer nebst kleineren Sponsoren und weiteren helfenden Händen wäre ein solches Event nicht realisierbar“, sagt Alexander Binevitch, Geschäftsführer von der organisierenden Agentur „Just Festivals“. „Das Thema kommt gut an, verkörpert den kleinen Urlaub für zwischendurch. Für jeden ist etwas dabei – sei es das sportliche Beachvolleyball- Event oder doch lieber Cock- Das kleine kulinarische Lexikon VON TINA ELBEL Zunächst einmal: Karibische Rezepte sind gesund, abwechslungsreich und einfach zu kochen! Die Küche bedient sich einer Vielfalt an heimischen Produkten. Gerichte, wie Fisch und Schalentiere werden gerne mit tropischen und subtropischen Gemüse- und Obstsorten kombiniert. Als Beilagen werden zumeist Reis, Maniok, Yamswurzel, Süßkartoffeln, Bohnen oder Entweder selbst mitspielen oder vom Liegestuhl aus zuschauen: Karibik-Feeling kommt allemal auf. Okra-Schoten gereicht. Europäisches Wild findet sich in der Karibik nicht, dafür kommen gelegentlich einheimische Wildtiere auf den Teller, darunter Leguan oder Aguti (Nagetiergattung). Zum Symbol der Karibik zählt neben dem Zucker zweifelsohne auch der Rum, der aus Zuckerrohrsaft hauptsächlich auf den Inseln Martinique, Guadeloupe und Réunion hergestellt und als „Rhum agricole“ bezeichnet wird. Das Klima in der Karibik erwies sich seinerzeit für den Zuckerrohranbau als ideal und so wurde die erste Anpflanzung auf der Insel Hispaniola zur Keimzelle des Anbaus in Lateinamerika, Zucker zu einem der ersten Welthandelsgüter. Auch die Melasse (Zuckersirup) und der ausgepresste Saft des Zuckerrohrs finden stets Verwendung in der Küche dieser Region. Bei den Gewürzen sind vor allem die zahlreichen Sorten tails im gemütlichen Liegestuhl, ein schmackhaftes Jerk Chicken (jamaikanisch gegrilltes Hähnchen) oder etwas anderes Schmackhaftes vom kalifornisch-mexikanischen Stand nebenan“, so Alexander Binevitch. Musikalisch untermalt wird das Programm von Live- Bands, wie der „Gun Man Sound“ oder „Latino Total““, die für eine karibische Party mit stimmungsvollen Beats bis in die späten Abendstunden sorgen. Für Familien ist der Sonntag ein Highlight. Neben dem großen Beachvolleyballturnier nach offiziellen Regeln gibt es auch Kinderschminken, Ballonzauber mit Clown Lucy oder Toben auf der Hüpfburg. Der Höhepunkt des Festivals ist sicherlich der Freitagabend, an dem in der City einige Geschäfte rund um den Stadtmarkt und die Königstraße bis 22 Uhr geöffnet haben. „So wird mit dem perfekten karibischen Look der Platz zwischen dem Feinkostgeschäft Franken und dem Blumenfachgeschäft Narziss Goldmohn sowie an weiteren ausgewiesenen Stellen mit LED-Lampions, farbigen Fahnen und Palmenblättern geschmückt, um die karibische Stimmung auch von hier aus in die Stadt zu tragen“, sagt Christoph Borgmann aus dem Vorstand der Werbegemeinschaft. Im Bereich Intersport Borgmann sowie dem Sneaker Store werden außerdem karibische Drinks sowie traditionelles Bier der Brauerei Gleumes ausgeschenkt. Einen Miniatur-Sandstrand mit Cocktails und Musik gibt es vor Sinn-Leffers auf der Hochstraße. Entspannen lässt es sich zwischen Flamingo-Figuren vor der Papeterie Lechner & Hayn auf der Rheinstraße, die dort eine Chill-Area aufbauen. Kulinarische Angebote werden auf dem gesamten Stadtmarkt vertreten sein und die Gäste mit chilliger Musik von DJ Thorsten / Perlipop in die Tiefen der Karibik entführen. Wer dann noch weitermachen bzw. weitertanzen kann und möchte, ist ab 23 Uhr im Sorrento am Behnisch-Haus zur Karibik-Party willkommen. Mehr als an diesen Tagen lässt sich auch im realen Urlaub kaum erleben. Dennoch bleibt auch bei so viel Organisationstalent eine winzige Variable offen: das Wetter. Es muss einfach mitspielen. Aktuelle Infos: facebook.com/ krefeld-karibisch oder www.krefeld.de/de/veranstaltungen/karibische-nacht scharfer Chilis bekannt, die in nahezu jedem karibischem Gericht erscheinen, wie der extrem scharfe Habanero oder der Scotch Bonnet / „Goat Chili“. Einheimische Gewürze sind je nach Region vor allem aber auch Piment und Langer Koriander. Auf der Insel Grenada zum Beispiel spielen Muskatnuss und Ingwer zur Zubereitung von Speisen eine große Rolle. Auch Nelken und Zimt finden gerne Verwendung. KREFELD KARIBISCH Programm Donnerstag, 29. Juni 16 Uhr Eröffnung auf dem Dionysiusplatz. Mit dabei: feinster Sandstrand, Liegestühle, Palmen, Cocktails, Gaumenfreuden, Live-Musik 17 Uhr Beachvolleyball mit Freunden * Ab 18 Uhr Die Live-Band „Gun Man Sound“ lädt mit Reggae und Dancehall zum Chillen oder Tanzen ein. Freitag, 30. Juni 15 Uhr Beginn Tag 2 16 Uhr Beachvolleyball * 19 Uhr Janßen Tabak lädt zur Karibischen Rumprobe im Schwanenmarkt ein. Kostenpunkt: Euro 19,50 Anmeldung: 02151/28197 Ab 18 Uhr Karibische Rhythmen und stimmungsvolle Beats mit „Latino Total“. Late-Night- Shopping bis 22 Uhr. Auf dem gesamten Stadtmarkt gibt es chillige Musik von DJ Thorsten/Perlipop und kulinarische Angebote. Im Bereich Intersport Borgmann sowie dem Sneaker Store werden Drinks gereicht sowie Bier von Gleumes. Ab 23 Uhr Im Sorrento startet eine Karibik-Party. Samstag, 1. Juli 14 Uhr Beginn Tag 3 15 Uhr „Gun Man Sound“ sorgt mit Reggae, Dancehall und karibischem Sound für Stimmung. Ab 18 Uhr Live-Musik mit der Band „Roughhouse“ Sonntag, 2. Juli 12.30 Uhr Der letzte Tag beginnt. Beachvolleyballturnier * um die Volksbank Krefeld Beach Trophy: Gespielt wird nach den offiziellen Regeln. 13 Uhr Kinderschminken 14 Uhr Ballonzauber mit Clown Lucy 15 Uhr Hüpfburg-Action für Kinder * Kostenfreie Anmeldung zum Beachvolleyball unter: anmeldung@ krefeld-karibisch.de

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