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Kempen aktuell -31.10.2017-

Kempen aktuell

Einkaufsparadies HUBERTUSMARKT AM 3. NOVEMBER MIT 200 HÄNDLERN Parken abseits vom Ring KEMPEN (sr) Innerhalb des Rings stehen über 700 Parkplätze oberirdisch zur Verfügung. Hier muss man einen Parkschein lösen. Hinzu kommen kostenlosen Tiefgaragenplätze am Donkwall/Rabenstraße (P5). Sie wird um 21 Uhr geschlossen. Am Edeka-Markt und an der Sparkasse Orsaystraße kann man gebührenfrei parken, aber nur maximal zwei Stunden. Generell empfiehlt es sich, außerhalb des Ringes zu parken. Auch von den Plätzen jenseits des Rings ist der Hubertusmarkt bequem fußläufig zu erreichen. Wühlen, schauen, kaufen – über 200 Händler bieten auf dem Hubertusmarkt ihre Waren an. Wäsche, Küchenhelfer, Bastelmaterial und mehr Der Hubertusmarkt ist längst kein bunter Kramladen mehr. Viele Kunden gehen immer wieder zu den Händlern ihres Vertrauens. VON SILVIA RUF-STANLEY KEMPEN. Am Freitag, 3. November ist es wieder einmal soweit. Dann verwandelt sich die Innenstadt für den Hubertusmarkt in ein wahres Einkaufsparadies. Seinen Namen bezieht der Markt übrigens vom Heiligen Hubertus, dessen Tag an diesem Datum gefeiert wird. Der Markt ist in der Kempener Geschichte tief verwurzelt. Inzwischen hat er sich zu einem bunten Krammarkt mit einem Angebot zwischen nützlichen Dingen und mehr oder weniger praktischen Neuheiten für den Haus- und Gartenbereich entwickelt. Beginn ist um 8 Uhr, Ende um 19 Uhr. Mehr als 200 Händler aus Deutschland und den Niederlanden haben sich angesagt. Wie immer hatte Marktmeister Herbert Mohn viel Arbeit in die Planung investiert, um allen Wünschen zu entsprechen. Einige Anbieter kommen schon seit Jahren, manche Händler sind in der zweiten oder dritten Generation vertreten. Wie auch ihre Kunden. Viele gehen gezielt auf dem Markt zum Händler ihres Vertrauens. Die Stände stehen längst nicht mehr nur auf dem Buttermarkt. Vielmehr zieht sich der Markt inzwischen über die Kuh-, Juden- und die Ellenstraße, über den Studentenacker sowie über Enger-, Burg- sowie die Peterstraße. Da inzwischen die Baustelle weg ist, kann die Peterstraße wieder bis zur Ampel genutzt werden. An der ST. HUBERTUS Schutzpatron (sr) Hubertus wurde 655 geboren und lebte als Pfalzgraf am Hof Theoderichs III. in Paris, später in Metz. Aus dem Mittelalter ist die Hubertuslegende überliefert, wonach der Heilige auf der Jagd vom Anblick eines prächtigen Hirsches mit einem Kruzifix zwischen den Sprossen des Geweihs bekehrt wurde. Deshalb wird Hubertus als Schutzpatron der Jagd angesehen. Außerdem gilt er als Patron der Kürschner, Metzger, Metallbearbeiter, Büchsenmacher, und Optiker. Letzteres waren wohl Gründe für die Namensgebung des Hubertusmarktes. Burgstraße wird der Parkplatz an der Burg mit einbezogen. Bekannt ist der Buttermarkt für sein reichhaltiges Wäscheangebot. Von der Unterwäsche bis zu Miederwaren oder Nachtwäsche bekommt man hier alles. Natürlich auch die obligatorischen Socken, die sowieso zum reichlichen Standardangebot auf dem Markt gehören. Frotteewaren sind hier ebenso zu finden wie Bettund Tischwäsche. Sogar die altmodische Kittelschürze gibt es. Dazwischen stehen Händler mit Spitzen und Stoffen oder Wolle und mit Kurzwaren in Hülle und Fülle. Das Angebot an nützlichen Küchenhelfern ist reichlich. FOTO: WKA Egal ob ein neues Küchenmesser, Kochlöffel aus Holz, Bürsten oder die ultimative Gemüsereibe, es bleibt kein Wunsch unerfüllt. Wer sich keine neue Schere kaufen möchte, geht zum Scherenschleifer auf dem Markt. Backformen und Töpfe sind ebenfalls vertreten. Seit einigen Jahren wächst auch das Angebot für Menschen, die zu Hause selbst kreativ werden wollen. An Materialien zum Basteln oder auch floristische Utensilien herrscht kein Mangel. Ist man selbst nicht so handwerklich begabt, kauft man sich fertige Deko für Haus und Garten. Für Gartenliebhaber bringt ein Blumenzwiebelhändler wieder eine große Auswahl mit. Aus Kartoffelkörben kann man sich eine ganz individuelle Auswahl zusammenstellen. Und bekommt gleichzeitig noch gute Tipps für den passenden Standort und die Pflege. Für den Chic der Kempener und der auswärtigen Besucher sorgen noch die Stände mit Schmuck, Schals, Handtaschen und weiteren Accessoires. Gürtel werden passend geändert. Nicht fehlen dürfen Mützen und manchmal richtig ausgefallene Hüte. So viel schauen und staunen macht hungrig. Der beliebte Fischräucherer kommt wieder. Außerdem gibt es jede Menge Imbissbuden. Ob Bratwurst oder Reibekuchen, Backfisch oder vielleicht ein wenig exotisch, jeder Gaumenwunsch kann erfüllt werden.

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