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Kultur findet Stadt -02.06.2018-

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16 STADTMARKT –

16 STADTMARKT – Jazzkeller Summertime Session mit Gypsy Swing FOTO: MANFRED POLLERT Joscho Stephan Das Wetter wird der „Open Air Summertime Session“ auf keinen Fall etwas anhaben können. Ist es trocken, findet das Konzert im Freien vor dem Jazzkeller auf der Lohstraße statt. Bei Regen wird das erste Konzert der beliebten Veranstaltungsreihe kurzerhand indoor verlegt. Somit tritt das Joscho Stephan Trio garantiert am Samstag ab 20 Uhr auf. Und es wird auf jeden Fall heiß! Das Trio setzt sich zusammen aus Joscho Stephan (Sologitarre), seinem Vater Günter Stephan (Rhythmusgitarre) und Volker Kamp (Kontrabass). Mit seiner atemberaubenden Solotechnik hat sich Joscho Stephan einen herausragenden Ruf in der internationalen Gitarrenszene erspielt. Der 39-jährige Virtuose auf der akustischen Gitarre schlägt einen authentischen Ton an, besitzt ein Gespür für Rhythmus und weiß mit harmonischer Raffinesse zu überraschen. Sein Markenzeichen: Der kreative Visionär liiert den Gypsy Swing mit Latin, Klassik und Pop. Und begeistert damit in seinen Konzerten das junge wie alte Publikum. Seine beiden letzten Produktionen erfuhren eine besondere Anerkennung. Anfang 2015 wurde „Gypsy meets Groove“ ebenso für den Deutschen Schallplattenpreis nominiert wie sein aktuelles Album „Guitar Heroes“, für das er Gitarrengrößen wie Bireli Lagrène und Stochelo Rosenberg als Gäste gewinnen konnte. Das amerikanische „Acoustic Guitar Magazine“ feierte Joscho Stephan für die Zukunft der Gypsy-Jazzgitarre. Der Eintritt zu diesem Eröffnungskonzert der „Open Air Summertime Session“ im Jazzkeller ist dank des Sponsorings der Firma Chempark frei. Musik mit obskuren Instrumenten Die Aftershowparty im Jazzkeller am Freitag, 8. Juni, gestaltet kein Geringerer als Thomas Truax. Der amerikanische Multimedia- Künstler zieht seine Zuhörer mit allerlei obskuren Instrumenten, die er selber gebaut hat, in den Bann. Zum Beispiel spielt er auf einer motorisierten Trommel aus Fahrradreifen, genannt „Mother Superior“, oder er benutzt ein aufgepepptes Dr. Seuss-Grammophon („Grinch“-Autor) namens „The Hornicator“. Wer die Filme von David Lynch kennt, kennt auch die Musik von Thomas Truax ... Feste neue Zähne an einem Tag Die erfahrene Willicher Praxis mit mehreren Tausend Implantatversorgungen erhielt bereits mehrfach Auszeichnungen. – Anzeige – Stehen die eigenen Zähne nicht mehr zur Verfügung, sind moderne Implantate aus bioverträglichem Titan eine gute Alternative. Sie sitzen fest und sehen so natürlich aus wie echte, gesunde Zähne. Bei richtiger Pflege sind sie ein lebenslanger Zahnersatz. Eine besonders komfortable Variante der prothetischen Komplettversorgung ist das „all­on­4 ® “ Konzept (Nobel Biocare), sagt Dr. Marc­Thilo Sagner, internationaler Spezialist und Master of Science für Implantologie und Oralchirurgie. Seine zahnärztliche Praxis in Willich hat in 18 Jahren mehrere Tausend Implantatversorgungen vorgenommen und wurde mehrfach ausgezeichnet. „Unser großer Erfahrungsschatz gibt dem Patienten eine hohe Erfolgssicherheit.“ Das individuell auf jeden einzelnen Patienten zurechtgeschnittene Behandlungskonzept zeichnet die Praxis Dr. Sagner aus. „Wir sind keine Zahnfabrik, sondern stellen den Patienten mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt. Das ist recht zeitintensiv und führt deshalb immer zu einer zufriedenstellenden Lösung, hinter der der Patient und das Behandlerteam gemeinsam stehen.“ Eine komplette Behandlung kann an nur einem Tag angeboten werden. Dafür werden die Patienten im Vorfeld mit einem 3­D­Computertomographen untersucht. Das ermöglicht optimale Diagnostik und schnelles Arbeiten. „Der Patient hat vor dem Eingriff eine hohe Planungssicherheit, verbunden mit dem Komfort des schnellen Ergebnisses“, erläutert der Zahnarzt. Das dreidimensionale Bild zeigt alle relevanten Informationen über Zähne, Nerven und Knochenverhältnisse. So ist ein klarer Befund möglich. Die Implantation kann perfekt vorbereitet und der Zahnersatz in Teilen schon vorgefertigt werden. „Direkt nach der Behandlung – auch gerne in Voll narkose – können die Patienten wieder nach Hause gehen und essen, trinken und beißen“, so Dr. Marc­Thilo Sagner, der dank dieses Angebotes eine Vielzahl zufriedener Patienten hat. Dr. med. dent. Marc-Thilo Sagner, Msc, Implantatspezialist Zahnarzt Dr. med. dent. Marc-Thilo Sagner, MSc Oralchirurgie, MSc lmplantologie und Kollegen Bahnstraße 19/Eingang Mühlenstraße 47877 Willich 0 21 54/48 3590 www.dr-sagner.de info@dr-sagner.de Implantatberatung nach Vereinbarung KULTUR FINDET STADT

KULTURMARKT Von Stand zu Stand Flanieren und genießen Für „Kultur findet Stadt“ sollte man Zeit mitbringen, denn an vielen Standorten gibt es etwas zu sehen oder zu hören. Allein der Kulturmarkt, der sich in diesem Jahr auf der Rheinstraße bis zum Dionysiusplatz erstreckt, nutzen rund 80 Anbieter aus der Kulturszene für ihre Angebote. Hier darstellende Kunst, wenige Meter weiter Literatur. Da lohnt es sich, langsam von Stand zu Stand zu flanieren und die zahlreichen neuen Eindrücke in aller Ruhe zu verarbeiten. Zehnjährige Erfolgsstory Mediothek bietet viele Gaming-Aktionen und einen eigenen Flohmarkt. Erst vor wenigen Wochen feierte die Mediothek mit vielen Gästen ihr zehnjähriges Bestehen. Comedy und Tanz standen auf dem Partyprogramm anlässlich der Geburtstagsfeier. Nun beteiligt sich das Team rund um Evelyn Buchholtz auch bei „Kultur findet Stadt“. Auf der Kulturmeile bietet das Institut Einblick in sein vielfältiges Angebot. Freunde und Förderer der Mediothek unterstützen die Aktion tatkräftig. Jede Menge Gaming-Aktionen laden die Standbesucher zum Spielen und Mitmachen ein: Die „Himalaya-Besteigung“ ist mit Sicherheit hochspannend, aber völlig ungefährlich. MINT-Spiele fördern die Kreativität und wecken den Spaß an Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Beim Spieleklassiker „Vier gewinnt“ geht es um die besten Strategien. Zusätzlich veranstalten die Freunde und Förderer der Mediothek von 11 bis 14 Uhr in der Mediothek am Theaterplatz einen Flohmarkt. Es ist nicht irgendeine Bibliothek. Seit ihrer Eröffnung am 1. April 2008 schreibt die Mediothek eine Erfolgsstory. Das Institut ist heute ein Aushängeschild Krefelds und belegt einen Spitzenplatz unter vergleichbaren Häusern in NRW. Evelyn Buchholtz leitet es seit Ende 2016, als sie in die Fußstapfen ihres Vorgängers Helmut Schroers trat. Rund 219.000 Besucher zählte die Mediothek bisher. Mehr als 17.000 Literaturfreunde machen vom Leseausweis regen Gebrauch: Die aktiven Benutzer kamen im vergangenen Jahr die Mediothek rund 219.000 Mal. Ebenso ist das virtuelle Entleihen von digitalen Medien beliebt; die Digithek wächst. Bilder mit besonderem Glanz Adiam Hailesillassie ist eine 43-jährige Künstlerin aus Eritrea, die sich auf dem Kultur- und Kreativmarkt mit der Ausstellung eigener Bilder beteiligt. Ihre Eltern starben früh, als Kind erlebte sie den Bürgerkrieg in ihrer Heimat. Sie ging in Rom und Krefeld zur Schule und absolvierte eine autodidaktische künstlerische Ausbildung. Die Arbeiten sind Kombinationen aus Naturmaterialien, Leinwand und Ölfarben. Oftmals grundiert sie die Leinwand mit Bambus, Papier, Sand oder Steinen, um den Bildern mehr Tiefe zu verleihen. „Gerne verwende ich leuchtende Farben und Naturtöne, aber auch metallische Farben wie Gold, Silber und Bronze. Durch Einwirkung von Licht erstrahlen die Metallpigmente in besonderem Glanz“, sagt die Krefelderin. Unikate für den Kopf Mann will gut behütet sein, Frau sowieso. Welche unendlich vielen Möglichkeiten sich als Kunstwerke für den Kopf bieten, das weiß Iris Dadon von Dadon Design. Das Geschäft gibt es nun seit über 20 Jahren, Iris Dadon selbst wurde von ihrem Mann nach und nach in die Kunst der Hutmacherei eingeführt. Die kleinen Kunstwerke bestehen aus Naturmaterialien. „Jeder Hut wird komplett von Hand gefertigt und ist somit ein Unikat“, betont die Einzelhändlerin, die eine Auswahl ihrer Kreationen auf der Rheinstraße zeigt. KULTUR FINDET STADT

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