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Kultur findet Stadt -02.06.2018-

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18 KULTURMEILE – Von

18 KULTURMEILE – Von Stand zu Stand FOTO: KUFA Was macht eigentlich die KuFa? Die Kulturfabrik informiert an einem eigenen Stand über ihre Angebote. Wer sich immer schon fragte, was genau hinter den Türen der Kulturfabrik passiert, bekommt am Samstag jede Menge Antworten. Die Kulturveranstalter präsentieren sich auf dem Kulturmarkt auf der Rheinstraße. „Wir informieren über die ganze Bandbreite unserer Veranstaltungen. In diesem Jahr wird es zum Beispiel Auftritte geben von so verschiedenen Künstlern wie ‚Lea’, ‚Smokie’ oder ‚Project Pitchfork’“, sagt Philipp Ketteler. „An unserem Stand berichten wir über das Programm, Kabarett, Comedy, Partys, Konzerte und wir haben ein Gewinnspiel.“ Selbst die Kekse in Form des speziellen Kufa-Logos sind mit im Gepäck, verspricht der KuFa-Marketingleiter. Eine weitere Zusage: Bis in den September hinein bleibt die KuFa- Beach geöffnet. Es liegt tonnenweise Sand auf dem Hof. Zum Strandfeeling inklusive Palmen, Sonnenstühlen und viel Musik werden Cocktails serviert. Ab Mit- te Juli startet dort ein vielfältiges Programm. Zahlreiche Konzerte mit verschiedenen Stilrichtungen wie Hardrock, Bluesrock, Rap oder Singer/Songwriter haben sicher für jeden Musikgeschmack etwas im Angebot. Ein Flunkyball-Turnier ist ebenfalls fest eingeplant. Am 12. Juli geben sich die Krefeld Pinguine zum Sporttalk die Ehre. Als weiteres Highlight startet am 8. September eine große 50er Jahre-Party. Vom Straßenkreuzer über Deko, Mode, Frisur, bis zu den Tanzshows, der Livemusik und den kulinarischen Genüssen ist an diesem Tag alles stilecht aus der Zeit des Rock’n’Roll. Weitere Infos zur Kufa und ihren Angeboten gibt es auf www.kulturfabrik-krefeld.de oder bei facebook: facebook.com/kufakrefeld oder facebook.com/ kufabeach. BAUERNMARKT GLEICH DOPPELT Der Bauernmarkt, eine feste Einrichtung in Krefeld, beteiligt sich mit zwei Standorten an „Kultur findet Stadt“. Extra für diese Veranstaltung werden die Marktbeschicker ihre Öffnungszeitenzeiten vor dem Standesamt weit nach hinten hinaus bis 18 Uhr verlängern. Auf der Friedrichstraße dauert es nicht ganz so lange. Der Bauernmarkt ist mehr als ein Angebot, regionale Produkte kaufen zu können; hier trifft man sich auch auf einen Schwatz. Regelmäßig wird im Frühjahr Geburtstag und im Herbst gemeinsam mit den Kunden das Erntedankfest gefeiert. www.bauernmarkt.netzwerkagrarbuero.de Rund 80 Teilnehmer auf dem Kulturmarkt • 35Blumen e.V. • Arbeitskreis Mundart • ANNNAGRETA (Schmuck) • AREA 47 – Urban Dance Company (Tanz) • Art Atelier Gabriele Leigraf • Atelier am Museum (Malerei) • Ateliergemeinschaft K22 • Antiquariat Leo Bosten • Barbara Bismark (Schmuck) • Bockumer Antiquariat • Eva Brachten (Modedesign) • Bündnis Krefeld für Toleranz und Demokratie e. V. • Burbach • Conny Horsthemke + Thea Mertens/Marion Schulte + Susanne Kurwig/Madeleine Scherpers + Tanja Lukas/Susanne Pietsch + Lydia Poen (gemeinsame Stände mit Malerei, Illustration und Objekten) • Creative Felting (Objekte aus Filz) • Dadon Design (Hutdesigner) • Dance & Fitness Biggi Klömpkes GmbH • Designbüro Pink Bug (Kissen, Schmuck, Stempel ...) • edition apfelkern (Papier und Design) • flamingobox (Accessoires/Geschenkartikel/ Kindergeburtstage) • Förderverein Haus der Seidenkultur Paramentenweberei Hubert Gotzes • Förderverein Freunde der Museen Burg Linn e.V. • FRÄT (Comicart) • Friedrich-von-Bodelschwingh- Schule (Kunstpädagogik, Keramik, Textil) • Für jeden ist ein Platz frei e.V. • Griechenlandhilfe • groeglupcycling (Produktdesign/Möbel) • GrünesG (Schlüsselanhänger, Schneidebretter und Kissen in Städteform) • Adiam Hailesillassie (Malerei) • Heiner Labonde Verlag • Stefan Houbertz (Fotografie) • illhill (Shirts, Caps, Siebdruck) • Il Luna (Schmuck) • Initiative Folklorefest Krefeld e.V. • Jugendbeirat • Jugendhilfe Individuell (Kunstpädagogik) • Kleines Antiquariat Esther & Isabelle Zulau • Krefelder Kunstverein e.V. • KRESCHtheater Kinder- und Jugendtheaterzentrum der Stadt Krefeld • KSE • Sabine Küppers und Lauri Bacca (Schmuckdesign) • Kulturbüro der Stadt Krefeld • Kulturfabrik Krefeld e.V. • Kulturrampe e.V. • Kunstgewerbe Dreschmann (Schmuck, Edelsteine) • Kunstmuseen Krefeld • Kunst Zerni (Malerei) • kunterbunt4all (Wolle, Seide, Stoff, Filz) • Birgit Leßmann • Lilienverlag • Literatur in Krefeld e.V. • lost places (Fotografie) • Mansardenzauber ehem. 100schön Kreativhaus (Kreativshop/Workshops) • Marion Dahmen Art • Mediothek • Mühlpfort • Musikschule rhythm matters • NeckLACES andMore (Schmuck) • Niederrheinisches Literaturhaus Krefeld • NS Dokumentationsstelle • nurStil – Kunst wirkt! (textile Wandbilder, Upcycling) • Panzer Kunst & Design mit Silke Theunert (Textile Accessoires) • Revolution-Concept (Kleinmöbel und mehr) • Stadtarchiv • Südbahnhof • Ubuntu (Musikschule) • Unternehmen Monsterstube • Verein für Heimatkunde e.V. Krefeld • VHS • Werkhaus e.V. • wildandchild (Malerei) Kurzfristige Änderungen sind möglich. KULTUR FINDET STADT

MENNONITENKIRCHE Sammlungssatelliten FOTO: THOMAS LAMMERZ/ARCHIV Ein Blick auf Krefelds Bauhaus-Villen Fotokünstler Volker Döhne hält die Sanierung der Häuser Lange und Esters mit seinen Bildern fest. Ein Talk mit Museumsleiterin Katia Baudin. Von Angelika Fiedler PROGRAMM Während sich die City in ein Open-Air- Gelände verwandelt, lädt die Mennonitenkirche zum kulturellen Talk ein: Katia Baudin, Leiterin der drei Krefelder Kunstmuseen, spricht ab 15 Uhr mit dem Krefelder Fotografen, Fotokünstler und Textgestalter ab 13 Uhr Volker Döhne. Bis heute hat er mit der ihm eigenen Posaunenrufe sachlichen Strenge weit über 150 Bücher und Kataloge fotografiert und gestaltet. Unzählige Plakate und Karten sind von seiner grafischen Gestaltungssprache geprägt. Seit 1980 arbeitet Döhne als Fotograf und Gestalter an den Kunstmuseen Krefeld. Aktuell begleitet er die Sanierung von Haus Lange und Haus Esters, mit der Kamera hält er die restauratorischen Eingriffe in die beiden Bauhaus-Villen an der Wilhelmshofallee fest. Die Mies van der Rohe-Villen sind zurzeit geschlossen. Man ist also auf Döhnes künstlerischen Blick „hinter die Kulissen“ angewiesen. Diese künstlerische Dokumentation bildet den Auftakt zur neuen Reihe „Sammlungssatelliten“ der Kunstmuseen. Künstlerische Leiterin der Reihe, die einen ungewohnten Blick auf die Sammlungen wirft und damit dem Krefelder ab 12 Uhr Chorklasse und Singkreis Pianisten- und Blockflötenensemble Gesangsklasse Chao-Li Chen und offenes Singen ab 15 Uhr Künstlergespräch mit Katia Baudin und Volker Döhne Fotokünstler Volker Döhne. MUSIK UND TALK „Musik und Talk“ ist eine bewährte Mischung in der Mennonitenkirche. Die spezielle Akustik in dem Kirchenraum ist für Musikdarbietungen prädestiniert. Diese beginnen um zwölf Uhr: Musikschulschüler aus Gruppen der Elementaren Musikerziehung in Kindertagesstätten und aus Chorklassen der Grundschulen gestalten dann gemeinsam mit dem Erwachsenen-Singkreis der Musikschule ein generationenübergreifendes Konzert. Es folgen reizvolle Kombinationen des Zusammenspiels von Pianisten und Blockflötenensembles. Zum Ausklang unterhält Gesangslehrerin Chao-Li Chen mit ihrer Gesangsklasse das Publikum. Zudem plant sie ein offenes Singen von Gemeindeliedern. Bei dieser Gelegenheit können die Besucher den Ton angeben. Perspektivwechsel folgt, ist Museumsleiterin Baudin. Ab dem Wochenende von „Kultur findet Stadt“ kann man Döhnes Fotografien in einigen leeren Ladenlokalen, auf Litfaßsäulen und anderen Werbeflächen begegnen. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Stadtmarketing anlässlich des Bauhausjahrs 2019 umgesetzt. Partner der „Sammlungssatelliten“ ist die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West. Foto-Partner ist Canon. Die Aktion wird auch gefördert vom Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“. Man darf gespannt sein, welchen Dialog Volker Döhne mit seinem Werk eröffnet. Er gehörte zu den ersten sechs Studenten, die an der Düsseldorfer Kunstakademie ab 1976 bei Bernd Becher studierten. Dieser hatte dort die erste Professur für künstlerische Fotografie an einer deutschen Kunstakademie. Kommilitonen waren u.a. Candida Höfer, Thomas Struth und Thomas Ruff. Mit ihnen zählt er zu den frühen Repräsentanten der Düsseldorfer Fotoschule, die weltweit als Markenzeichen gilt. Die Studenten der Becher-Klasse eigneten sich mit ihren Kameras eine objektivierende Sichtweise aus einer gewissen Distanz an. Zugleich brachen sie die rein dokumentarische Tradition auf und wechselten zu teils sehr großen Bildformaten. Die Fotografie wurde Kunst mit anderen Mitteln und hielt Einzug ins Museum. KULTUR FINDET STADT

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