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Kunst, Antiquitäten und Ausstellungen -12.10.2018-

Kunst, Antiquitäten und Ausstellungen

Kunst, Antiquitäten und Ausstellungen ANZEIGE Antike Münzen – die „Zeitungen“ des Altertums Seit einem halben Jahrhundert „geprägte Geschichte“ bei der Münzhandlung Ritter in Düsseldorf Briefmarken∙Münzen Nächste Auktion 6. – 10. Nov. 2018 Jetzt Katalog anfordern: www.felzmann.de 0211 - 550 440 Medien sind kein Phänomen des 20. und 21. Jahrhunderts. Schon in der Antike dienten zeitgenössische Medien der Verbreitung von Meinungen und Nachrichten. Dafür wurde vor allem die Münzprägung genutzt, denn Münzen waren weit über die Grenzen des Römischen Reiches hinaus verbreitet und erreichten zudem alle Bevölkerungsschichten des damaligen Vielvölkerstaats. Nero, Muttermörder auf dem römischen Thron Auch der berühmte römische Kaiser Nero bediente sich des Mediums Münze, um seine Botschaften zu verbreiten. Durch seinen verschwenderischen Lebensstil bei der Bevölkerung unbeliebt, brauchte er dringend positive Nachrichten für seine Untertanen. Die Unterwerfung Armeniens Die politische Großwetterlage sollte ihm schließlich in die Hände spielen: Der Bruder des parthischen Königs kam höchstpersönlich nach Rom, um sich von Nero die Herrschaft über Armenien übertragen zu lassen. Armenien war der Pufferstaat zwischen dem Römischen und dem Parthischen Reich und häufig Zankapfel der beiden Großreiche. Da der parthische König erkannte, dass der andauernde Krieg mit den unnachgiebigen Römern ihn viel Energie kosten würde, bot er Nero einen Kompromiss an: Sein Bruder sollte in Armenien herrschen, Rom aber das Einverständnis dazu geben. Ein Kaiser beherrscht die Massenmedien Nero konnte dies werbewirksam verwenden. Da Rom sich nun nicht mehr im Krieg mit den Parthern befand, konnte er die Tore des Janustempels in Rom schließen. Dessen Tore mussten offen bleiben, solange sich Rom im Krieg befand und durften nur geschlossen werden, wenn an allen Grenzen des Reiches Frieden herrschte. Und obwohl Nero den Krieg in Armenien nicht gewonnen hatte, konnte er den Kompromiss als einen glanzvollen Sieg verkaufen. Nero feiert den römischen Frieden auf seinen Münzen Die Schließung des Tempels wurde prachtvoll gefeiert und die Unterwerfung des neuen armenischen Königs als Spektakel inszeniert. Anschließend machte Nero diese Tatsache durch ein Münzbild im ganzen Reich bekannt: Es zeigt den Tempel des Janus mit geschlossener Pforte und die Umschrift „PACE POPVLI ROMANI TERRA MA- RIQVE PARTA IANUM CLUSIT“ („Friede zu Lande und zu Wasser. Er schloss die Tür des Janus.“). Weltgeschichte zum Anfassen, „Begreifen“ und Sammeln Das Sammeln historischer Münzen bietet „Weltgeschichte zum Anfassen“. Neben den Prägungen Neros hat das Düsseldorfer Traditionsunternehmen zahlreiche Sammlermünzen von der klassischen Antike, über das Mittelalter, der frühen Neuzeit, bis zum letzten Gold-Euro im Angebot. Die Fachhandlung, mit eigenen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen, liefert alle Münzen mit einem detaillierten Foto-Echtheitszertifikat. Ein ständig aktualisiertes Angebot von mehr als 10.000 Sammler- und Anlagemünzen von der Antike bis zur Gegenwart findet man auf den Seiten der Münzhandlung Ritter, die dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiert, im Internet auf www.muenzen-ritter.de. 40210 Düsseldorf • Immermannstr. 51 SEIT 1707 Auktionswoche 27. – 30. November Zeitgenössische Kunst Klassische Moderne, Juwelen, Uhren Düsseldorf, 0211-210 77-47, www.dorotheum.com Ernst Wilhelm Nay, Einklang, 1953, 100 x 120 cm, € 200.000 – 300.000, Auktion 27. November 18 Jahre alter usikautomat kommt nter den Hammer icht nur Briefmarken und ünzen versteigert das Düseldorfer Auktionshaus Felzann, Immermannstrae 51, in seiner kommenden erbst-Auktion, hochwertie Musikautomaten aus verangenen Tagen finden sich benso im aktuellen Kataog. Ein besonders gut erhalenes Exemplar aus dem Jahr 900 wird nun in der 163. Aukion des Düsseldorfer Traditinshauses vom 6. bis 10. Noember versteigert. Unter den ammer kommen obendrein 4 Blechplatten mit Walzern, ärschen und populären Liedern der Zeit, wie das Kneipenstück „Die Lindenwirtin“ von Rudolf Baumbach. Das Los mit der Nummer 22.804 ist ein buntes Potpourri aus Melodien vergangener Zeiten, die noch heute gespielt werden. Neben dem Leipziger Musikautomaten finden sich in der 163. Felzmann-Auktion schweizer Spieldosen des 19. Jahrhunderts sowie Rollen für ein Pianola, ein selbstspielendes Piano. Alle Auktionslose finden Interessenten im Onlinekatalog auf der Seite www.felzmann.de.

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