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Kunst, Antiquitäten und Ausstellungen -15.09.2017-

Kunst, Antiquitäten und Ausstellungen

Kunst, Antiquitäten und Ausstellungen ANZEIGE Auktion mit Meisterstücken Hargesheimer Kunstauktionen feiert zehnjähriges Firmenjubiläum. Die Herbstsaison bei Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf steht dieses Jahr unter dem besonderen Stern des zehnjährigen Firmenjubiläums. Im Jahr 2007 als „Hargesheimer & Günther“ gegründet, konnte das Auktionshaus bereits einen fulminanten Start erleben und seitdem erfolgreich seine Stellung als Haus für Kunst und Antiquitäten mit einem Spezialgebiet in Ikonen und russischer Kunst auf dem internationalen Kunstmarkt festigen. Eine familiäre Atmosphäre und persönliches Engagement in allen Bereichen sind Grundstein für den bisherigen Erfolg, welchem auch zukünftig treu geblieben wird. In der Jubiläumsauktion ab dem 21. September tritt eine Norddeutsche Sammlung mit Meisterstücken hervor. Darunter besticht vor allem eine Sammlung von 130 Spazierstöcken des 18. bis 20. Jahrhunderts. Die kunstvollen Stöcke zeigen individuell und detailreich gestaltete Griffe aus Ebenholz, Silber oder Elfenbein. Nicht weniger bestechend ist eine oberrheinische „Schöne Madonna“, ein wichtiges Zeugnis der sakralen Schnitzkunst um 1450. Ebenfalls in der Versteigerung: ein Weingefäß im Typ You der Ming-Dynastie. Die Gefäßform „You“ wurde bereits in der Shang-Dynastie und West Zhou-Dynastie zum Tragen von Wein verwendet. Dieses Gefäß hat eine bauchige Form über einem leicht ausgestellten Fußring. Bordüren Trajan und Hadrian – berühmte Kaiser im Münzbild Seit einem halben Jahrhundert „gesammelte Erfahrung“ und Geschichte zum Anfassen bei der Münzhandlung Ritter. Die zwei Aurei der römischen Kaiser Trajan und Hadrian aus dem Angebot der Münzhandlung Ritter sind prägnante Beispiele für „Geschichte zum Anfassen“. Die Goldmünzen zeigen die Kaiser Trajan und Hadrian. Auf der Rückseite der Münze Trajans sieht man das Trajansforum, auf der Rückseite der Münze Hadrians die Personifizierung der Provinz Africa anlässlich des kaiserlichen Besuchs der Provinz. Vor 1900 Jahren – im Spätsommer des Jahres 117 n.Chr. – zog ein gewaltiger Tross von Männern in weißen Togen, Soldaten und einem prächtig geschmückten Vierspänner in einem Trauerzug die Via Appia entlang. Der Wagen transportierte eine Wachsfigur mit der Totenmaske des kurz zuvor verstorbenen Kaisers Trajan und eine goldene Urne mit dessen Asche. Ihr Ziel war die gewaltige Trajanssäule auf dem prächtigen Trajansforum im Herzen Roms. Dort wurde die Urne in den Sockel der Säule eingemauert. Das war einer der ungeheuerlichsten Vorgänge in der Geschichte Roms. Denn ein uraltes Gesetz untersagte das Bestatten Verstorbener – und seien es auch Kaiser – innerhalb des Pomeriums, der heiligen Grenze zwischen Stadtgebiet und Umland. Doch für Trajan wurde eine Ausnahme gemacht, denn er war schlicht und einfach der Beste – „optimus princeps“. So lautete der Titel, den der aus der hispanischen Provinz stammende Marcus Ulpius Traianus vom Senat verliehen bekam. Unter Trajan erreichte das Römische Reich seine größte Ausdehnung. Seine größte Unternehmung war der Feldzug Im Mittelpunkt: der Mensch Hargesheimer Kunstauktion versteigert unter anderem ein Gemälde des polnischen Malers Michael Wywiorski-Gorstkin, das Kosaken und Bauern auf einem schlammigen Weg zeigt. mit Bocksköpfen zieren den Deckel und den Hals. Der Henkel ist am Ansatz Fabeltierköpfen dekoriert. Die Innenseite des Gefäßes ist mit feinen Inschriften im alten Typus Mingwen ausgeschmückt. Der Bereich der Gemälde hält Spitzenstücke bereit. Das von Sir Thomas Lawrence (1769 – 1830) gefertigte Portrait eines Gentlemans zeigt vermutlich William Layman. Dieser diente bis 1788 bei der Navy bevor er in den folgenden Jahren bei der East India Company angestellt wurde und dort insbesondere für den China Handel zuständig war. Dieses Konterfei des Briten wurde bereits 1931 bei Christie’s in London angeboten und um 1960 im Metropolitan Museum of Art in New York ausgestellt. Ein 91 Jahre alt ist der Bildhauer Karl-Heinz Klein heute, seit 70 Jahren lebt er in Düsseldorf. Dort besuchte er die staatliche Kunstakademie und war Meisterschüler bei Professor Enseling. Enseling war so überzeugt von der Begabung Kleins, dass er ihn in seinem Atelier arbeiten ließ und ihm Aufträge vermittelte. Eine Geschichte, die selbst (Kunst-)Geschichte ist. Kleins Skulpturen sind heute in ganz Düsseldorf zu sehen, ja mehr noch: in der ganzen Region. Karl-Heinz Klein hat Brunnen geschaffen in Bingen und in Hürth oder auch in Knechtsteden – und den berühmten Dumeklemmer-Brunnen in Ratingen. Er hat auf Fassaden von Post und Schulen staunenswerten Reliefs geschaffen und auch eine reliefgeschmückte Brunnensäule zur 1100-Jahrfeier Gerresheims, er schuf lebensgroße Bronzeplastiken und lebensechte Porträt-Büsten – von bekannten Persönlichkeiten wie Gustav Gründgens, Felix Mendelssohn Bartholdy oder Robert Schumann genauso wie von der Malerin Herma Körding oder einem Herrn namens Schmitz. Bei allem stand und steht für Karl-Heinz Klein der Mensch im Mittelpunkt. Er hat mit seinem Werk ganz wesentlich unseren Blick auf den Menschen und damit auf das Leben schlechthin geprägt – und das nahezu unbemerkt. Denn auch, wenn er so bekannte und viel bewunderte Werke ge- gegen das riesige Nachbarreich der Parther im nahen und mittleren Osten. Doch nicht nur außenpolitisch, sondern auch innenpolitisch wurde Trajan zum Maßstab für alle seine Nachfolger. Auf dem Stadtgebiet des heutigen Xanten ließ er die nach ihm benannte Stadt Colonia Ulpia Traiana gründen. Die Stadt war in der Antike nach Köln und Trier die drittgrößte nördlich der Alpen. Nachfolger Trajans wurde Hadrian. Er gab die Expansionspolitik Trajans und die im mittleren Osten eroberten Gebiete auf und konzentrierte sich auf eine effiziente Organisation der Reichsverteidigung. Diesem Zweck dienten die unter ihm errichteten Grenzbefestigungen, deren berühmteste der Hadrianswall in Britannien war. Auch Hadrian förderte den Wohlstand und die Infrastruktur. Einzigartig sind seine Bemühungen um die Einheit des Reichs, das er in Der Bildhauer Karl-Heinz Klein beeinflusst mit seinem Schaffen unsere Sicht auf die Welt. Der Künstler und sein Werk: Karl- Heinz Klein im vergangenen Jahr beim Brunnenfest in Gerresheim. Zwei römische Goldmünzen (Aurei) mit den Konterfeis der Kaiser Trajan und Hadrian aus dem Angebot der Münzhandlung Ritter. Gemälde des polnischen Maler Michael Wywiorski-Gorstkin (1861 – 1926) präsentiert Kosaken und Bauern auf einem schlammigen Weg. Als Sohn eines russischen Offiziers studierte der Künstler zunächst Chemie und widmete sich erst später der Malerei. Er studierte an der Münchener Malerschule sowie in den Ateliers von Józef Brandt und Alfred von Wierusz-Kowalski, deren Einflüsse in seinen Werken deutlich sichtbar sind und mit denen er sich technisch messen kann. Um 1900 reiste der Maler viel und nimmt unter anderem aus Spanien und Ägypten orientalische Einflüsse mit, welche sich in dem angebotenem Gemälde zeigen. Von einem der größten deutschen Porträtisten des 18. Jahrhunderts wird das Konterfei der Landgräfin Philippine von Hessen-Kassel präsentiert. Als Kasseler Hofmaler fertigte Johann Heinrich Tischbein (1722 – 1789) das feine Bildnis der Landgräfin, welche auf Reisen durch Deutschland und Frankreich, als eine der schönsten Fürstinnen Europas gefeiert wurde. Das Portrait entstand vermutlich zu Vermählung mit Friedrich II. und zeigt die Landgräfin im prachtvollen Seidenkleid mit aufwendiger Stickerei und prunkvollem Schmuck. Den rechten Arm ziert ein Armband mit den Initialen Friedrich II., am linken Arm trägt sich eine Porträtminiatur des Landgrafen. Zum Jubiläum werden auch moderne Glanzstücke präsentiert. Emil Nolde (1867 - 1956) schaffen hat wie den Brunnen neben der Maximilianskirche in der Düsseldorfer Altstadt (1982 zum 50-jährigen Bestehen des Heimatvereins Düsseldorfer Jonges) – sein Name und mit ihm der Künstler hinter dem Werk ist den meisten Menschen unbekannt. Den Künstler Karl-Heinz Klein kennenzulernen aber lohnt sich auch heute. Die Klarheit seiner Werke fasziniert ebenso wie die Unmittelbarkeit der Darstellung. Eine Übersicht über Werke und Wirken von Karl-Heinz Klein findet sich im Internet: www.bildhauer-karl-heinzklein.de malte um 1930 Blumenstillleben mit Feuerlilien und Glockenblumen. Die leuchtenden Farben wurden bereits 1968 im Bestandskatalog von R. N. Ketterer unter der Katalognummer 134 farbig abgebildet. In floralen Motiven und der Schönheit der Blumen mit ihrer Vergänglichkeit fand Nolde einen eigenen Stil mit prägnanten und leuchtend reinen Farben. In der fließenden Unregelmäßigkeit des Aquarells sah Nolde zudem eine bildnerische Übersetzung der Eigenheit pflanzlicher Motive. Hargesheimer Kunstauktionen, Friedrich-Ebert-Str. 11+12, 40210 Düsseldorf, Tel. 0211-3020010. Internet: www.kunstauktionenduesseldorf.de weiten Teilen ausgiebig bereiste. Mehr als die Hälfte seiner Regierungszeit verbrachte er außerhalb Italiens. Als Hadrian im Jahre 138 verstarb, wurde er nördlich des Tibers in einem eigens für ihn errichteten Mausoleum bestattet – der heutigen Engelsburg. Weltgeschichte zum Anfassen, „Begreifen“ und Sammeln Neben den Prägungen der Römischen Imperatoren hat das Düsseldorfer Traditionsunternehmen Münzhandlung Ritter zahlreiche Sammlermünzen von der klassischen Antike, über das Mittelalter, der frühen Neuzeit, bis zum letzten Gold-Euro im Angebot. Alle Münzen werden von der Fachhandlung mit Foto-Echtheitszertifikat geliefert. Ein ständig aktualisiertes Angebot findet sich im Ritter -Online- Shop unter www.muenzen-ritter.de, wo man unter mehr als 10.000 Sammler- und Anlagemünzen wählen kann. Kunstauktion im Oktober Das Düsseldorfer Kunst- und Auktionshaus Peter Karbstein veranstaltet am 7. Oktober, 14 Uhr, seine inzwischen 129. Kunstauktion. Eine Vorbesichtigung der Exponate ist möglich vom 1 bis 5. Oktober von 11 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung: Kurfürstenstraße 16, 40211 Düsseldorf, 0211 906161, Internet: www.auktionshaus-karbstein.com Herbstauktion im November Seit 1998 veranstaltet Dr. Andreas Sturies, Moderne Kunst und Auktionen, Düsseldorf, jedes halbe Jahr eine Versteigerung moderner und zeitgenössischer Kunst. Die diesjährige Herbstauktion findet am 18. November um 14 Uhr im Steigenberger Parkhotel, Königsallee 1a, Düsseldorf statt. Infos (und Katalog ab Oktober) auf www.sturies.de

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