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Las Tapas in Kempen -13.10.2018-

Las Tapas in Kempen

WT-L2 D4 Willich / Tönisvorst RHEINISCHE POST SAMSTAG, 13. OKTOBER 2018 MELDUNGEN Tag der offenen Tür in der Kita „Bullerbü“ WILLICH (RP) „Kita checken, reinkommen und entdecken!“ Unter diesem Motto bietet die städtische Kindertagesstätte Bullerbü in Wekeln am Donnerstag, 18. Oktober, von 17 bis 19 Uhr interessierten Eltern in den „Stunden der Offenen Kita“ eine Chance, Haus und Konzept kennenzulernen und ihr Kind für das Kindergartenjahr 2019/20 anzumelden. Fotos, Schautafeln, eine Präsentation und kleine Videos zeigen die pädagogischen Schwerpunkte und geben Einblick in den Kindergartenalltag, Erzieherinnen erläutern in den Räumen die Bildungsbereiche, und derzeitige Eltern berichten von ihren Erfahrungen. Eine Anmeldung ist nicht nötig, bei Fragen erreicht man die Kita Bullerbü unter der Telefonnummer 02154 484217. Polizei nimmt 21-jährigen Vorster fest TÖNISVORST (RP) In den Abendstunden des Donnerstages fuhr die Polizei gegen 23.45 Uhr zu einem bei einem Lebensmitteldiscounter an der Straße Höhenhöfe ausgelösten Alarm. In unmittelbarer Nähe trafen die alarmierten Beamten einen 21-jährigen Mann aus Vorst an, der mit seinem Fahrrad fliehen wollte. Er wies eine auffällige, frische Verletzung an der Hand auf, die er sich offensichtlich beim Einbruchsversuch zugezogen hatte. Ein Haftrichter erließ gestern Haftbefehl. Willicher Aluteile für Riesenteleskop Die Firma Alimex hatte anlässlich der Aluminium-Messe zur Werksbesichtigung eingeladen. VON WILLI SCHÖFER WILLICH Der Goldpreis eines Kilobarrens liegt derzeit bei rund 33.360 Euro. Beim Aluminium liegt das Kilo zwar nur bei etwa 1770 Euro, aber die Menge macht’s bei der Willicher Firma Alimex. In den Produktionshallen an Karl-Arnold-Straße und Schmelzerstraße gab es jetzt anlässlich der Messe „Aluminium“ eine Werksbesichtigung. Und eine Vielzahl dieser von den Gießereien angelieferten Barren, in der Regel zwischen zehn und fünfzehn Tonnen schwer, warten dort auf die weitere Verarbeitung. Der Werkstoff, der dort barrenweise eintrifft, wird erst einmal in der relativ neuen „Glühhalle“ bei Temperaturen von 400 bis 500 Grad erhitzt, homogenisiert und abgekühlt. Betriebsleiter Marc-Wilm Lünemann, der seit etwa 20 Jahren in diesem Geschäft ist, erläutert die Verfahrensweise. Ohne Details, wie etwa die genaue Zeit der Wärmund Abkühlungsdauer, zu verraten („Das macht nur unsere Konkurrenten hellhörig“), erklärt er in den drei Produktionshallen, dass dort die passgenauen Zuschnitte und die Fertigung der Bauteile erfolgen. Je nach Auftrag werden die Gussplatten und Bahnen mit Bandsägen in die benötigte Größe und Dicke gebracht, dann weiter in der CNC-Fertigung präzise und millimetergenau zu den Produkten gemacht, die die Marc Lünemann, Christiane Springmeier, Dr. Philip Grothe und Dean Blackeney (v. l. n. r.) führten die Besucher durch das Werk. FOTO: NORBERT PRÜMEN Auftraggeber benötigen. Und die „Reste“ gehen zur Herstellung neuer Barren an die Gießereien zurück. „Wir erledigen alles, in Briefmarkengröße bis zu tonnenschweren Blöcken“, erklärt Geschäftsführer Philip Grothe. Einer der weltgrößten Aluminium-Verarbeiter beliefert unter anderem die Elektronik- und Verpackungs-Industrie, stellt außerdem für die medizinische oder optische Industrie Alu-Teile her, INFO 175 Mitarbeiter am Willicher Standort Gründung Alimex wurde 1970 von Helmut Geller gegründet. Der Name verbindet das Aluminium mit dem Im- und Export. Schon seit 1974 wird in Willich produziert. Filialen Neben dem Stammsitz im Gewerbegebiet Willich-Münchheide gibt es Servicecenter und Niederlassungen in den USA (Columbia/South Carolina), Großbritannien (Stonebridge) und in den Beneluxstaaten (Venray/Niederlande). Umsatz Der Umsatz betrug in den vergangenen Jahren durchschnittlich etwa 60 Millionen Euro. Mitarbeiter In der Willicher Zentrale arbeiten in Verwaltung und Produktion 175 Menschen. die man dann in großen Produktionsmaschinen wiederfindet. Philip Grothe nennt nur einige Beispiele: „Das können winzige oder größere Teile sein, die man beispielsweise in Handys, in Fertigungsrobotern der Autoindustrie und auf Solardächern wiederfindet oder die für die Produktion von Snowboards, Skiern oder von Flachbildschirmen benötigt werden.“ Sogar in einem Riesenteleskop in der Atacama-Wüste in Chile befinden sich Alu-Teile aus Willich. Der Spezialist für die Bearbeitung der Gussplatten, für die Fertigung der Zuschnitte und Bauteile beliefert zu etwa 35 Prozent die „Top Ten“ der deutschen Industrie. 65 Prozent gehen ins Ausland, davon zu 80 Prozent nach Europa, zu jeweils zehn Prozent in die USA und in den asiatischen Raum. Bald soll eine erweiterte Produktionsstätte in den USA gebaut werden; produzieren will Alimex außerdem bald in Malaysia. „Wir möchten unseren Umsatz bis zum Jahr 2023 auf etwa 90 Millionen Euro erhöhen“, sagt der Geschäftsführer. Derzeit sind es rund 60 Millionen Euro. Bereits vor etwa 50 Jahren hatte der mittlerweile verstorbene Helmut Geller das spezielle Alu-Gasplattenverfahren erfunden. Seine Ehefrau Renate bildet gemeinsam mit den Töchtern Christiane und Irene das Trio der Gesellschafterinnen. „Mein Vater hat damals mit zwei Mitarbeitern angefangen“, erzählt Tochter Christiane. Heute sind es dort 175. Auf dem großen Gelände befindet sich ferner ein großer Rasenplatz. Dort spielen die Mitarbeiter in ihrer Freizeit Fuß- oder Volleyball oder die Frauen vom Vertrieb in der Mittagspause Boccia. Völkerverständigung bei den Billens Marianne und Josef Billen sind seit 60 Jahren verheiratet. SCHIEFBAHN (schö) Die beiden haben ihren Beitrag zur „Völkerverständigung“ geleistet – wenn man sich erinnert, dass früher viele Willicher Jungs mit den Schiefbahnern nicht viel zu tun haben wollten, umgekehrt natürlich genauso. Josef und Marianne Billen haben gezeigt, dass das auch anders geht. Denn vor 60 Jahren heiratete die Willicherin ihren Josef aus Schiefbahn, den sie bei einer Tanzveranstaltung im Kaisersaal Schiffer kennengelernt hatte. Gerade feierte das Paar im kleinen Familienkreis das Fest der Diamantenen Hochzeit. Standesamtlich wurde das Paar am 11. Oktober 1958 miteinander verbunden; kurz danach gaben sich die beiden in der katholischen Katharinen-Kirche vor dem Altar und vor Pastor und Dechant Paul Siepen das Ja-Wort. Eigentlich kommt Marianne Billen, eine geborene Matter (die Schwester des früheren Schreinermeisters Karl Matter) aus Engelberg, einer Gemeinde in der Zentralschweiz. Aber schon in jungen Jahren kam sie mit den Eltern nach Willich. Sohn Michael ging aus der Ehe hervor. Viele Jahre waren die Eheleute berufstätig. Der Ur-Schiefbahner Josef Billen, ein Schlossermeister, Las Tapas in Kempen FOTO: WILII SCHÖFER arbeitete bis zu seinem Ruhestand 1994 40 Jahre lang bei den Edelstahlwerken in Krefeld, war dort etwa 20 Jahre lang der Walzmeister. Ehefrau Marianne erlernte das Näh-Handwerk, arbeite zunächst einige Zeit in einem Krefelder Unternehmen, ehe sie sich viele Jahre um die Betreuung der Senioren im Schiefbahner Hubertusstift kümmerte. Beide wohnen seit ihrer Hochzeit an der Siedlerallee und waren früher oft „auf Achse“. Der Jubilar, mittlerweile 83 Jahre alt, gehörte 42 Jahre lang dem Schiefbahner Schützenzug „Königsheide“ an, probierte unter anderem das Kunst- und Einradfahren beim Schiefbahner Tourenclub aus. Marianne schätzte immer die Geselligkeit, war ebenfalls immer in Bewegung, auch wenn zuletzt ihr Damen-Kegelclub „Lahme Enten“ hieß. Als jetzt bei der Diamanthochzeitsfeier im Sitterhof mit den Verwandten, darunter natürlich auch Schwiegertochter Heike, gegessen wurde, erinnerte sich das Jubelpaar an viele gemeinsamen Touren, mit Langlaufskiern oder zu Fuß, vor allem rund um St. Moritz. „Da möchte ich noch einmal hin“, wünschte sich Josef Billen. In Willich wird gespielt NEERSEN (tre) Beim Deutsch-Lettischen Freundeskreis (DLFK) ist eine Premiere angelaufen. Seit gestern sind Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 36 Jahren aus Russland, Lettland und der Ukraine zu Gast in Willich. Gemeinsam mit dem Verein „International association for traditional games“ hat der DLFK eine internationale Begegnung organisiert, bei der die unterschiedlichen Sprachen keine große Rolle spielen. Es geht um die nonverbale Kommunikation bei Sport, Spiel und Musik. Für eine Woche sind die Gäste mit weiteren deutschen Teilnehmern auf Tour durch Willich und laden Alt und Jung, Menschen mit und ohne Handicap zu Begegnungen ein. Dazu gehört am 18. Oktober von 15 bis 18 Uhr ein bunter Nachmittag in der Aula des Lise-Meitner-Gymnasiumsh. Unterschiedliche Angebote von Spielen bis zu Karaoke warten auf die Besucher. „Wir haben mit dem aus Köln stammenden Verein schon mehrmals Spielenachmittage organisiert. Nun ist es erstmals eine ganze Woche“, sagt Wolfgang Brock, Geschäftsführer des DLFK. Die gesamte Veranstaltung steht unter dem Motto „Für eine Gemeinschaft engagieren – Spiel und Sport als universelles Kommunikationsmittel“. Die 40 Personen große Gruppe wird in Willich Schulen, Kitas, Flüchtlings-, Senioren- und Behinderteneinrichtungen besuchen und dort mit den verschiedenen Spielen von Jakkolo bis Billard Carrom aufwarten. Auch das Willicher Schwimmbad „De Bütt“ gehört am heutigen Samstag zu den Veranstaltungsorten. Ab 15.30 Uhr stehen Sportspiele auf dem Programm. „Wir wollen mit der Aktion Berührungsängste zwischen Kulturen, Menschen unterschiedlichen Alters und über Handicaps hinweg abbauen“, sagt Agnes Brock. Das Projekt wird von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ gefördert. ANZEIGE Spaniens exzellente Küche Seit April serviert das Las Tapas auch in Kempen Köstlichkeiten aus allen Regionen des Landes. Gutes Essen und guter Wein zeichnet die Küche aus. Die Speisekarte des Las Tapas in Kempen lädt zu einer kulinarischen Rundreise durch die Spezialitäten Spaniens ein, vom Baskenland und von Katalonien bis nach Andalusien und Galizien. „Wir bieten exzellente spanische Küche in einem mediterranen Ambiente im Herzen der Stadt an“, erklärt Inhaber Edon Maloku. FeinsterWein, San Miguel vom Fass sowie spanischer Brandy runden das Angebot des Restaurants ab. Vor einem halben Jahr hat das Restaurant in der Kempener Innenstadt eröffnet und seitdem, wie schon zuvor auch in Krefeld, zahlreiche Freunde des guten Essens weit über die Grenzen der Stadt hinaus gefunden. Sie wissen die abwechslungsreichen Gerichte wie zum Beispiel Bacalao, Gambas al Ajillo, Fisch, Fleisch und Vegetarisches zu schät- Das Team des Las Tapas in Kempen verwöhnt mit Spezialitäten von der iberischen Halbinsel. zen. Dazu kann immer der passende Wein von der iberischen Halbinsel aus Spanien und auch aus Portugal serviert werden. Und natürlich gibt es die berühmten Tapas, die wie alle anderen Speisen ebenfalls hausgemacht sind. Dabei handelt es sich um kleine Häppchen mit den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen: Dazu gehören zum Beispiel Jamon Serrano y Chorizo (spanischer luftgetrockneter Schinken und Paprikawurst), Chipirones (Babycalamares), Pimientos de Padron (kleine grüne Bratpaprika) und Queso Manchego, der berühmte gereifte Ziegenkäse. Klar, dass hier auch das Nationalgericht der Iberer serviert wird. Am Sonntag ist Paella-Tag. Sie wird nach andalusischer Art zubereitet und ist mit Fisch, Meeresfrüchten und Fleisch belegt und zubereitet. Ein wahrer Genuss. „Eine weitere Spezialität unseres Hauses sind handgeschnittener Schinken, Chorizo und Salchichon vom iberischen Schwein“, erläutert Inhaber Edon Maloku. „Durch seine besondere Aufzucht (mindestens 40 Prozent freilaufend) und der Ernährung mit den Früchten der Steineiche und mit Kräutern erzielt man einen außergewöhnlichen Geschmack. Experten sprechen vom weltbesten Schinken.“ Im Las Tapas in Kempen finden rund 70 Gäste Platz. Außerdem steht im Außenbereich eine Terrasse zur Verfügung, die durch eine Markise geschützt wird. „Im Kellergeschoss wiederum bieten wir noch einmal Sitzplätze für 40 - 45 Gäste. Er eignet sich besonders gut für private Feste“, sagt Edon Maloku. Das Las Tapas liefert zudem außer Haus und bietet auch einen Catering-Service mit spanischen Gerichten ab 20 Personen an. Das Essen wird pünktlich zur Feier frisch und heiß ins Haus gebracht. Eine Vorbestellung ist allerdings erforderlich. Adresse: Klosterstraße 6, Kempen, Telefon 02152 / 8941245, Öffnungszeiten Montag - Samstag 17 - 23 Uhr, Sonntag von 13 – 21 Uhr, Dienstag Ruhetag, Reservierungen: info@ lt-kk.de

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