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Leben & Genießen -13.10.2017-

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4 Zu Tisch! – An der

4 Zu Tisch! – An der Tafel Der große Esstisch ist das Zentrum des Familienlebens. Hier isst man nicht nur. Gerade sind über drei Meter lange Tafeln sehr angesagt. Doch sie brauchen weit mehr Platz, als viele denken. Von Simone Andrea Mayer Es ist angerichtet: Wer derzeit durch Möbelhäuser läuft, sieht stärker als früher ein Möbelstück im Fokus der Präsentationen: die Tafel. Um den schmalen, aber langen Esstisch hat sich so etwas wie ein kleiner Hype entwickelt. Bis zu 3,60 Meter lange Möbel sind bei vielen Herstellern nun Standard. Die Tafel passt in das große Thema Kommunikation. Hier kann die ganze Familie noch zusammenkommen. Es wird gegessen und gelernt, gebastelt, genäht, gespielt. Als Element der Wohnraumgestaltung braucht die Tafel viel Platz zum Atmen. Im Familienleben nimmt der Esstisch einen immer größeren Raum ein. Hier wird nicht nur gegessen, sondern auch gebastelt, gelernt oder mit Freunden geklönt. ken. Es ist wie bei Luxusmöbeln. Sie wirken nur deswegen so beeindruckend, weil sie viel Platz haben. Das sieht auch Einrichtungsberater Bernd Lehnen so, der seit 22 Jahren als Speisezimmer-Experte die Kunden im Mönchengladbacher Wohnkaufhaus Schaffrath berät. „Eine Tafel braucht Platz zum Atmen, wie manch ein gutes Bild. Daher sollte es relativ luftig um sie sein.“ Den reinen Raumbedarf für einen Tisch kann man berechnen: Der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) in Bad Honnef rät ganz grundsätzlich, für jede Person an einem Esstisch 60 mal 40 Zentimeter Platz einzuplanen. Für eine Familie mit vier Personen hat der Tisch somit am besten ein Mindestmaß von 120 mal 80 Zentimeter. Bernd Lehnen rät sogar zu 70 Zentimetern Breite für jede Person. „Damit ist genügend Abstand zum Nachbarn gegeben“, erklärt er. „In der Tischmitte wird ein 15 bis 20 Zentimeter breiter Streifen für Schüsseln, Schalen und Terrinen Diese Entwicklung der Esstische zum Zentrum für die Familie hat dazu geführt, dass die Möbel immer größer werden. Und warum dann nicht gleich eine Tafel aufstellen? Doch nicht jeder hat dafür Platz. Und selbst wenn die Tische an sich gut Platz im Esszimmer finden, heißt das noch lange nicht, dass aus Sicht der professionellen Raumgestaltung das Platzangebot ausreichend ist. Denn so ein großes, imposantes Möbel braucht auch Freifläche, um zu wirbenötigt, so dass eine Gesamtbreite von 90 bis 100 Zentimeter für einen normalen Esstisch ideal ist.“ Für die Tafel empfiehlt er sogar 100 bis 120 Zentimeter Breite. Dazu kommen natürlich die Maße der Stühle. Um bequem sitzen zu können, muss an der für die Essgruppe vorgesehenen Fläche auch so viel Platz zur Verfügung stehen, dass zwischen Tischplatte und der Sitzfläche von Stuhl oder Bank ein Abstand von rund 30 Zentimetern möglich ist. Des Weiteren ist Raum zum Aufstehen in die Rechnung aufzunehmen, was durch ein Nachhintenschieben des Stuhls geschieht. Hier schlägt die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel zusätzliche 30 Zentimeter vor. „Und letztlich sollte es für die imposante Wirkung der Tafel ja noch mal etwas Luft um die Möbelgruppe geben. Ich empfehle mindestens 80 Zentimeter“, sagt Bernd Lehnen. INFO Eine Esstafel braucht auch gute Begleiter: Aktuell modisch sind hier Stühle in einem anderen Stil als der Tisch. Zum Beispiel sehen zu dem leicht archaischen Charakter eines massiven Holztisches Stühle in Weiß und mit Chrom gut aus, findet Einrichtungsberater Bernd Lehnen. Sein Tipp für den Winter: Auf die Sitzschalen ein Fell oder eine Decke legen, was das Sitzen an sich gemütlicher macht und zugleich ein weiterer Stilbruch auf dem eher clean wirkenden Stuhl ist. Foto: Team 7 Foto: hülsta

5 ANZEIGE Restaurant „Tante Lucie“ „Wilde Zeiten” im Wassenberger Wald Gourmets und Feinschmecker können sich in den nächsten Tagen und Wochen auf „wilde Zeiten“ im Wassenberger Wald einstellen: Bei „Tante Lucie“ freut man sich schon auf den kulinarischen Herbst. „Da wird es ein Füllhorn an wunderbaren Produkten geben“, blickt Restaurant-Leiter Karsten Gärtner schon auf die neue Speisekarte. Hirsch, Reh, Hase und Wildschwein werden dabei ergänzt von Steinpilzen, Kürbissen, Steckrüben und vielem mehr. Natürlich kommt alles frisch und aus der Region auf den Tisch. In wenigen Tagen beginnt auch ergänzend zum Wild-Angebot die „Gänse-Zeit“. „Gans wunderbar“ wird dabei die Gans wieder in zwei Gängen serviert: Zuerst kommt die Brust und dann, nach einer kleinen Pause, folgt die Keule, jeweils natürlich garniert mit den traditionellen Beilagen wie Kloß, Rotkohl, Bratapfel und Maronen. „Auf diese Weise lässt sich die knusprige Gans noch entspannter und schmackhafter genießen“, verspricht Gärtner. Unter dem Motto „December to Remember“ wird der letzte Monat des Jahres stehen. Nach dem großen Erfolg im Vorjahr ist dabei an drei Tagen auch wieder „Hastenraths Will“ bei „Tante Lucie“ zu Gast. Begleitet von exzellenten Musikern und einem gehobenen 3-Gänge- Menü interpretiert und kommentiert „Will“ in seinem neuen Weihnachtsprogramm die 2000 Jahre alte Geschichte von der Geburt Christi bis heute aus einem ganz besonderen Blickwinkel. Termine sind 7., 14. und 21. Dezember. Der Preis beträgt 69 Euro. Anmeldungen sind ab sofort möglich. In diesem Jahr hat „Tante Lucie“ auch am Heiligabend zum Brunch geöffnet und bietet von 11 bis 14 Uhr ein festliches Büffet. „Diese Ausnahme machen wir in diesem Jahr, weil der heilige Abend ein Sonntag ist“, erklärt Gärtner. Am ersten und zweiten Weihnachtstag kann der Gast mittags wählen zwischen feierlichem Menü oder Büffet. Abends steht dann das leckere Festtags-Büffet auf der Speisekarte. Schon jetzt vorbestellbar ist der große Silvester-Abend. Hier hat der Gast die Wahl zwischen großem Menü und festlichem Büffet. Den perfekten Start ins neue Jahr gibt es dann mit dem „Neujahrs-Brunch“ zum Preis von 20,18 Euro. Aber auch über diese besonderen Tage hinaus stehen im Traditionshaus im Wassenberger Wald immer wieder besondere Spezialitäten auf dem Tisch. Der Freitag wird dabei zum „Steak-Freitag“ – mit einer Auswahl verschiedener Steaks und umfangreichen Beilagen. Der Montag steht jetzt im Zeichen der „Tapas“ – zum Wochenstart wartet eine große Auswahl auf den Gast. Als „Kleinigkeit“ für Zwischendurch oder zur Kaffeepause werden leckere Crepes, Brüsseler Waffeln sowie Torten aus der hauseigenen Konditorei gerne serviert. „Die Vielfalt des Angebotes macht Tante Lucie auch so außergewöhnlich“, betont Service-Leiterin Ruth Neumann, „vom 6-Gänge-Menü bis zur Kleinigkeit am Nachmittag oder frühen Abend ist alles dabei“. Und sie hat schon ein Highlight für das kommende Jahr: Die „Trüffeltage“ im Januar. Direkt am Tisch wird der feine Wintertrüffel dann auf allen Gerichten ganz nach dem Geschmack des Gastes gehobelt. Also wirklich „wilde“, aber vor allem abwechslungsreiche Zeiten bei „Tante Lucie“. Adresse: Restaurant „Tante Lucie“, An der Windmühle 31, 41849 Wassenberg Telefon: 02432/2332 E.Mail: info@tante-lucie.de (Reservierungen bitte nur telefonisch) Neue Öffnungszeiten (ab 01. November): täglich ab 12 Uhr, sonntags ab 10 Uhr (jeweils durchgehend), donnerstags ist Ruhetag

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