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Leben & Genießen -13.10.2017-

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8 So gelingt der Braten

8 So gelingt der Braten perfekt: Mit ausgefeilter Technik leisten moderne Küchengeräte bei der Zubereitung der Speisen wertvolle Hilfe. Bitte schnell und perfekt! Von Simone Andrea Mayer Einerseits steht gutes, selbst gekochtes Essen hoch im Kurs. Das zeigt eine repräsentative Studie des Zukunftsinstituts im Auftrag von Siemens Hausgeräte, die zur jüngsten Elektronikmesse IFA in Berlin vorgestellt wurde. Fast jeder Zweite hat demnach das Gefühl, sich etwas zu gönnen, wenn er selber kocht. Und jeder Fünfte würde das gerne auch öfter tun. Andererseits fehlt rund jedem Vierten im Alltag die Zeit zum Kochen. Und jeder Sechste würde zwar gerne öfter kochen, tut sich damit aber schwer, und es gelingt selten richtig gut. „Die Studie hat keine überraschenden Ergebnisse gebracht, aber einen Trend bestätigt“, sagt Roland Hagenbucher, Geschäftsführer von Siemens Hausgeräte. Claudia Oberascher von der „Initiative Hausgeräte+“ sieht diesen Tend auch bei der Entwicklung neuer Küchengeräte durch die Hersteller: Sie sollen dem Nutzer möglichst viel abnehmen. So lassen sich an Herd, Backofen, Dampfgarer und Küchenmaschinen inzwischen unzählige, sogar auf einzelne Speisen abgestimmte Programme auswählen. Die Speisen werden digital überwacht, und die Geräte bieten teils auch Unterstützung bei der Zubereitung und zeitlichen Koordination. Das hilft im Alltag bei möglichst wenig Zeit – und natürlich jenen Menschen, die gerne besser kochen wollen. Gerade der Zeitfaktor gerät bei den Herstellerfirmen in den Blick. Siemens zum Beispiel hat mit der iQ500-Serie eine neue Backofen- Reihe entwickelt, die sich schon Beim Kochen in der Küche zu Hause gibt es zwei Richtungen. Auf der einen Seite steht die Genießerfraktion mit hohem Anspruch, auf der anderen Seite die Schnellkocher-Abteilung mit wenig Zeit. Die Hersteller von Küchengeräten bedienen beide Gruppen – mit schlaueren Produkten. nach fünf Minuten auf 175 Grad vorheizen lässt. Bei Tiefkühl-Gerichten entfällt das Vorheizen bei kürzerer Zubereitungszeit. Konkurrent Miele hat sich gleich eine neue Geräteart ausgedacht: Der Dialoggarer nutzt eine innovative Technik mit elektromagnetischen Wellen zum Garen, die Speisen mit bis zu 70 Prozent weniger Zeit zubereitet. Andererseits aber unterstützen beide Geräte auch Hobby köche mit Anspruch und Zeit beim Experimentieren und bei der Suche nach dem perfekten Ergebnis: Sensoren in Mieles Dialoggarer überwachen das Gargut konstant und führen Energie zielgenau zu. Dadurch lasse sich zum Beispiel Fleisch zeitgleich mit wesentlich empfindlicheren Tomaten zubereiten – ohne Qualitätsverluste bei einer der Zutaten. Siemens Backofen gibt Dampf hinzu, was zum Beispiel den Braten zuverlässiger saftig mache mit knus priger Kruste. Schon seit einigen Jahren rüstet die gesamte Branche die gewohnten Geräte mit Sonderfunktionen aus. Es gibt mitdenkende Küchenmaschinen, Backöfen mit Sous-Vide- Funktion für langsames Garen und Vakuumierschubladen sowie Herde mit perfekter Zeit- und Gartemperatur-Abstimmung dank Bratenthermometer, die mit dem Großgerät kommunizieren. Das Touch-Display gehört bei vielen Küchengeräten mittlerweile zur Standardausstattung. Zunächst fand das nur im Premiumbereich und damit in der teureren Preisklasse statt, nun rüsten manche Unternehmen auch die günstigeren Serien mit entsprechenden Funktionen aus. Damit soll vor allem auch eine größere Zahl von Hobbyköchen angesprochen werden. Den Markt dafür gibt es auf jeden Falle, sagt das Zukunftsinstitut. Es spricht mit Blick auf seine Studie von einem hohen Stellenwert des Essens in der Gesellschaft. Und das Kochen hat eine neues Image bekommen. Aus einer lästigen Alltagspflicht ist ein neuer Luxus geworden. Kochen soll sogar glücklich machen: Jeder dritte Befragte gab an, beim Kochen einen angenehmen „Flow“-Zustand zu erleben, in dem man sich völlig in eine Tätigkeit vertieft und in ihr aufgeht. Fotos: Andrea Warnecke/Alexander Heinl

9 ANZEIGE Hotel-Restaurant „Haus Wilms“ Wild-Spezialitäten für echte Genießer Das Hotel-Restaurant „Haus Wilms“ im Ortskern des Gold- und Spargeldorfes ist seit Jahren nicht nur optisch ein Blickfang, sondern ebenso ein Garant für kulinarische Köstlichkeiten und besonderes, familiäres Flair. Derzeit rüstet man sich für die „Zweite Hauptsaison“, denn das ist nach dem Spargel das Wild: „Das ist ein geniales Produkt, weil es aus der Natur kommt und bei uns auch direkt aus der Region“, beschreibt Inhaberin Birgit Wilms- Regen. Und natürlich auch sehr vielseitig: So findet der Gast in diesem Jahr unter anderem auf der Speisekarte zum Beispiel als Vorspeise „glasiertes Wildhasenfilet mit Balsamico, Birnencarpaccio, karamellisierten Peacannüssen und Cranberries“, „Barbarie Entenconfit mit Waldpilzravioli und Orangenschaum“ als Zwischengericht oder auch als Hauptspeise unter anderem „Gefüllte Fasanenbrust und Entenstopfleber mit Calcados-Äpfeln, Pancetta Rahmwirsing und Krusteln“ oder „Rehrücken in Petersilienkruste mit Hokaido-Püree, Glühweinbirne, Apfelrotkohl, Krusteln und Preiselbeeren“. Dass dabei alles frisch auf den Tisch kommt und nur beste Zutaten verwendet werden, ist dabei natürlich Ehrensache und Verpflichtung zugleich für Wilms-Regen. Sie unterstreicht: „Bei uns kommt nicht mal die Preiselbeere einfach so aus dem Glas, das machen wir alles selbst.“ Dafür gibt es unter anderem auch einen eigenen Kräutergarten und eigene Tomatenstauden. So richtig offiziell in die Wildsaison wird am Freitag, 20. Oktober, gestartet mit der inzwischen traditionellen „Wild-Promotion“. Hier können sich die Besucher auf einen tollen Abend mit „Wild und Wein“ freuen und natürlich auch „ein wenig Jägerlatein“ für zwischendurch, lacht Wilms-Regen. Ab dem 17. Oktober steht die tradtionelle Gans wieder auf der Speisekarte. „Hier sind wir ganz klassisch unterwegs“, erklärt Wilms-Regen, „mit eigen gezogener Soße, Bratapfel und unseren Marillen-Klößen“. Für vier Personen gibt es das Spezial- Angebot inklusive einer Flasche Rotwein für 109,50 Euro. Wichtig ist allerdings: Die Gans gibt es immer nur auf Vorbestellung, „damit sie auch wirklich perfekt und frisch auf den Tisch kommt“. Bereits ausverkauft sind die „Nacht der 1000 Lichter“ und die „Konzertnacht der 1000 Lichter“; für das vorweihnachtliche „Swinging Dinner“ mit Beverly Daley am 17. Dezember sind noch Anmeldungen möglich. Über den guten Genuss im Restaurant hinaus bietet sich Haus Wilms auch perfekt an für einen Kurz-Urlaub. Die Zimmer, allesamt auf 4-Sterne-Niveau, sind die ideale Ausgangsbasis für Ausflüge in die Region. Besonders Wanderer freuen sich über den „Premium-Wanderweg“ der „Wasser-Wander-Welt“ zum Beispiel durch den Birgelener Urwald oder entlang des „Rode Beek“. „Das Besondere an diesen Wegen ist, dass sie auch mal abseits durch die Felder führen“, erklärt Wilms Regen. Schon seit vielen Jahren engagiert sich Birgit Wilms-Regen auch für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit unter dem Motto „Gastfreundliches Roerdalen/Wassenberg“. Nun steht ein neues, ehrgeiziges Projekt kurz vor der Realisierung: der „Sonnenzug“. Dieser Zug ist ein Solarfahrzeug und soll als grenzüberschreitender Bus eingesetzt werden, der verschiedene Punkte im „Hop-on/ Hop-Off“-System anfährt. Denn eine richtige Bus-Verbindung über die Grenze gibt es bisher nicht und so soll die Grenze noch mehr verschwinden. Ein zweiter Zug soll ebenfalls angeschafft werden, der privat gemietet werden kann. „Ich glaube, das wird eine ganz tolle Sache“, so Wilms-Regen. Adresse: Steinkirchener Straße 3, 41849 Wassenberg-Effeld Telefon: 02432/890 280 Internet: www.haus-wilms.de E-Mail: info@haus-wilms.de Öffnungszeiten Restaurant: montags bis freitags von 17 bis 21 Uhr; Samstag & Sonntag: mittags von 11.30 bis 14 Uhr und abends von 17 bis 21.30 Uhr Täglich: nachmittags hausgemachte Kuchenspezialitäten und Eis Weitere Restaurantzeiten für Geschäftsessen oder Feierlichkeiten nach Absprache

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