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Leben & Genießen -25.04.2018-

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Leben & Genießen

leben &genießen Aus eins und eins wird ... ein Wein für besondere Anlässe Bei einer Cuvée mischen Winzer die besten Weine, die sie haben. Mit einem speziellen Einsatz wird jeder Kochtopf zum Dampfgarer. Gegarte Gerichte schmecken besonders intensiv. FOTOS (3): VIVI A’ANGELO So einfach ist Dampfgaren Der Brokkoli bleibt schön grün, der Fisch in Form: Dämpfen ist eine gesunde und unkomplizierte Garmethode. Selbst Süßspeisen lassen sich auf diese Weise zubereiten. VON CORINNA KUHS Das Prinzip des Dampfgarens oder auch Dämpfens ist schnell erklärt: „Man gart in gesättigtem Wasserdampf bei etwa 97 bis 100 Grad Lebensmittel“, sagt Ernährungswissenschaftlerin Ute Gomm vom Bundeszentrum für Erährung. Gemüse, Fisch, Reis der auch Mehlspeisen wie ermknödel schweben dabei ber der Flüssigkeit, statt dain zu schwimmen. Der Voreil: Der Geschmack bleibt inensiver, Vitamine und Minealstoffe werden nicht ins Wasser ausgeschwemmt, das nach dem Kochen meist weggegossen wird. Küchenchef Alexander Munz nennt ein Beispiel: Wenn man Spargel kocht, entteht ein sehr intensiv schmekender Fond. Der Gechmack kommt natürlich irendwo her, und zwar aus em Produkt – und das hat ann weniger davon. Prinziiell lassen sich fast alle Leensmittel mit der Dampfmehode zubereiten – es sei enn, es geht um Röstaromen, rusten oder Überbackenes: Fleisch kann man zwar dämpfen, es ist aber keine typische Zubereitungsart“, sagt Gomm. Denn es entstehen keine Röststoffe. Möglich ist jedoch, auch Ungewöhnliches per Dampf zuzubereiten, weiß Angelika Ilies. Sie hat ein Buch übers Dämpfen geschrieben. Darin beschreibt sie, wie sogar Himbeer-Käse-Küchlein im Dampf entstehen. Dazu vermengt sie ein Ei mit zwei Esslöffel Zucker, einem Viertel Teelöffel gemahlener Vanille, einem Esslöffel Speisestärke, einem Esslöffel Rapsöl, 125 Gramm Quark und einem Teelöffel fein abgeriebener Bio- Zitronenschale zu einer Masse. Die gibt sie in vier Glasförmchen, deren Boden sie mit Himbeerkonfitüre bedeckt hat. Das Ganze kommt dann in den Dämpfkorb, der über 400 Milliliter Wasser hängt – nach etwa 20 Minuten ist das Dessert fertig. ZWEI FINGERBREIT Sparsame Methode Garen mit Dampf sorgt nicht nur für besonders schmackhafte und gesunde Gerichte, sondern spart auch Energie. Denn zum Dämpfen muss nur wenig Flüssigkeit erhitzt werden. Normalerweise reicht es schon, wenn man zwei Fingerbreit Wasser im Topf hat. Auch leckere Süßspeisen lassen sich mit der Dampfgar- Methode zubereiten. Wer mit dem Dämpfen starten möchte, braucht weder einen teuren Dampfgarer noch einen aus dem Asien-Urlaub mitgebrachten Bambuskorb. Am einfachsten funktioniert es laut Ilies mit einem Topf- Einsatz, zum Beispiel aus Edelstahl oder Plastik. Aber: „Wer keinen hat, kann auch eine feuerfeste Form nehmen und diese umgedreht in den Topf stellen. Auf diese feuerfeste Form stellt man dann einen hitzebeständigen Teller, auf den man die Produkte legt, die man dämpfen will.“ Ganz wichtig ist jedoch, dass der Topf einen passenden Deckel hat. „Man braucht auf jeden Fall ein dicht schließendes Gefäß, damit der Dampf nicht entweicht“, sagt Gomm. Das Wasser berühren dürfen die zu dämpfenden Produkte auch nicht: Sonst gehen wasserlösliche Vitamine und Mineralstoffe verloren. Was im Dampfgarer funktioniert, klappt auch in der günstigeren Dämpf-Variante mit Einsatz im Kochtopf. „Man kann sehr gut als erste Schicht Gemüse in den Dampfeinsatz geben und darauf Fisch“, bestätigt Ilies. Nicht jedem Weintrinker ist bewusst, dass er eine Cuvée trinkt - einen Verschnitt verschiedener Rebsorten. FOTOS(2): DEUTSCHES WEININSTITUT (rps) Was ist in einem Chianti drin? Trauben natürlich. Aber welche Trauben? Nicht jedem Weintrinker ist bewusst, dass Chianti eine Cuvée ist - ein Verschnitt verschiedener Rebsorten. „Chianti besteht aus vier verschiedenen Rebsorten. Die meisten denken aber, Chianti ist eine Region“, sagt Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut. Mittlerweile haben fast alle großen Winzer in Deutschland eine Cuvée im Angebot. Das war nicht immer so: Einen Wein zu cuvéetieren, war laut Büscher lange Zeit negativ behaftet. Weine mischen klingt nach panschen. Und die deutschen Winzer hielten große Stücke auf ihre rebsortenreinen Weine. Dabei gibt es davon gar nicht so viele. Im deutschsprachigen Raum ist die Bezeichnung „Cuvée“ ein anderes Wort für Verschnitt. Bei diesem Verfahren werden in der Regel schon fertige Weine, die in verschiedenen Behältern vergoren wurden, zusammen gemischt. Das ist die klassische Methode. Es gibt aber auch die Möglichkeit, Rebsorten schon in der Weinpresse zu vereinen. Das heißt, die Trauben werden gemeinsam geerntet und gepresst. Eine weitere Option besteht darin, den Traubensaft im Gärbehälter zu vermischen. „Am bekanntesten ist die Rotwein-Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Merlot aus Bordeaux“, sagt Konstantin Baum, Master of Wine. Auch Champagner ist prinzipiell immer eine Cuvée aus Chardonnay sowie rotem Pinot Noir und Pinot Meunier. Im Chianti müssen per Definition die Sangiovese-Trauben den Hauptanteil ausmachen. Der Rest ist eine Beimischung anderer roter und weißer Traubensorten. Bei Cuvée geht es darum, aus mehreren Sorten etwas Neues zu kreieren. Dabei versuchen Winzer, die verschiede- Robuste Rebsorten (rps) Ein Cabernet Blanc, ein Johanniter oder ein Regent: Wer Weine mit diesen Namen entdeckt, hat es mit pilzwiderständigen Rebsorten - kurz PIWI - zu tun. Sie wehren bestimmte Krankheiten wie Mehltaupilze und Grauschimmel ab. Winzer müssen sie deshalb weniger spritzen und sparen sowohl Pflanzenschutzmittel als auch Arbeitszeit. Auch wenn viele Verbraucher diese Weine noch nicht kennen: Geschmacklich gesehen stehen sie etablierten Tropfen auf dem Markt in nichts nach. Ein Überblick: Regent: Er macht mit etwa 1800 Hektar Anbaufläche den Löwenanteil an den PIWI aus. Er ist etwas für Rotweinfreunde, die es kräftig mögen. Er schmeckt nach Waldbeeren und dunklen Kirschen, passt perfekt zu hellem Fleisch, aber auch vegetarischen Gerichten. Cabernet Blanc: Frisch und fruchtig im Geschmack. Im Mund treffen Aromen von Pfeffer, Chili, Rhabarber und Stachelbeere zusammen. Johanniter: Ebenfalls sehr fruchtig mit einem intensiven Geruch nach pinker Grapefruit. Vor allem im Sommer ein schöner Begleitwein zum Essen. Solaris: Wird zum Beispiel für Eiswein und Federweisser ver- nen Eigenschaften der Weine auszubalancieren – also eine gute Mischung aus Aromen, Körper, Frucht und Säure, Alkohol sowie Gerb- und Bitterstoffen zu schaffen. „Eins und Büscher das Geschmackserlebnis einer guten Cuvée. Jeder schmecke anders als der Verschnitt. Preislich gesehen ist eine Cuvée oft teurer als andere gängige Weine – und daher eher etwas für besondere Anlässe. eins ergibt da oft drei“, erklärt Wein für sich genommen Die robusten Rebsorten wehren Krankheiten besonders gut ab. wendet. Die Aromen erinnern an Ananas, Maracuja, Papaya und Pfirsich. Hotel-Restaurant „Haus Wilms“ Ankommen, Abschalten, Wohlfühlen Von der ersten Sekunde an spürt der Gast die besondere Herzlichkeit, die wirklich jeder Einzelne im Hotel-Restaurant „HausWilms“ im Herzen des Golddorfes Effeld ausstrahlt. „Toller, freundlicher Service mit richtig gutem Essen, das leben wir von Herzen mit dem ganzen Team“, lächelt Inhaberin Birgit Wilms-Regen, „denn jeder hat es verdient, verwöhnt zu werden und das tun wir gerne im Haus Wilms“. Dass dabei alle Speisen frisch und hausgemacht sind,ist für Wilms-Regen selbstverständlich. In den nächsten Tagen dreht sich dabei natürlich Vieles um das berühmte „weiße Gold“, den Effelder Spargel. Hier wird Küchenchef Peter Regen die Gäste wieder mit besonderen Kreationen verwöhnen. Dafür lässt er sich immer wieder etwas Neues einfallen. Aber auch die Freunde der „Klassiker“ werden nicht zu kurz kommen. Denn egal, ob mit oder ohne Spargel, die Speisekarte überrascht immer wieder mit wunderbaren Gerichten und Kombinationen. Besondere Wünsche vonAllergikern oderVegetariern erfüllt das Team natürlich ebenfalls. Und gerne geben Birgit Wilms-Regen und das Team auch Tipps zu den einzelnen Rezepten weiter. So ist ein Besuch wie ein kleiner Kurz-Urlaub: „Ankommen, Abschalten, Wohlfühlen“. Geburtstagskinder werden zum Beispiel auch mit einer kleinen Überraschung, inklusive liebem Ständchen, bedacht. Diesen besonderen „Haus-Wilms- Service“ gibt es übrigens auch für zuhause: dafür sorgt der bestens aufgestellte Catering-Service. So gelingt jede Feier oder Festlichkeit garantiert. Auch für Kurz-Urlauber und Ausflügler ist das „Haus Wilms“ die perfekte Adresse. Denn von Effeld aus lässt sich zum Beispiel das Grenzgebiet und die Nationalpark-Region „Meinweg“ perfekt erwandern oder mit dem Rad erkunden. Hier haben Birgit Wilms-Regen und ihrTeam natürlich auch zahlreiche Insider-Tipps parat, die garantiert auch Gäste aus der direkten Umgebung überraschen. Perfekt kombinieren könnte man ANZEIGE das mit einem Schlemmer- Wochenende inklusive leckeren Abendmenüs und Übernachtung.In den gemütlichen und modern eingerichteten Zimmern auf 4-Sterne-Niveau kann der Gast dann entspannt übernachten. Dazu gibt es das ganze Jahr über immer wieder tolle Events zu unterschiedlichen Themen. Auf jeden Fall lohnt sich ein Besuch im „Haus Wilms“, und jeder, da ist sich Birgit Wilms-Regen sicher, wird anschließend das Haus mit einem Lächeln verlassen und garantiert gerne wiederkommen. Hotel-Restaurant „Haus Wilms“ Steinkirchener Straße 3 41849 Wassenberg-Effeld Telefon: 0 2432/890280 Internet: www.haus-wilms.de E-Mail: info@haus-wilms.de Öffnungszeiten: Restaurant (in der Spargelzeit bis Juni): Montag/Dienstag Abendtisch ab 17.00 Uhr, Mittwoch bis Sonntag ab 11.30 Uhr durchgehend geöffnet. Küche: von 11.30 bis 14.00 Uhr und von 17.00 bis 21.00 Uhr; nachmittags hausgemachte Kuchenspezialitäten und Eis; weitere Restaurantzeiten für Geschäftsessen oder Feierlichkeiten nach Absprache Unser Service für gewerbliche Inserenten. Wir informieren Sie gerne über Termine, Platzierungs- und Gestaltungsmöglichkeiten. Korschenbroich, Jüchen, Mönchengladbach PLZ: 41065, 41238 Björn Hagedorn Telefon 0 2161/244-201 bjoern.hagedorn@rheinische-post.de Wegberg, Mönchengladbach PLZ: 41068, 41069, 41169, 41179 Sascha Diersche Telefon 02161/244-235 sascha.diersche@rheinische-post.de Erkelenz, Hückelhoven, Heinsberg, Wassenberg Patrick Stracke Telefon 02161/244-204 patrick.stracke@rheinische-post.de Mönchengladbach PLZ: 41063, 41066 Robert Becke Telefon 02161/2 44-2 00 robert.becke@rheinische-post.de PLZ: 41189, 41199, 41236, 41239 Dieter Bösch Telefon 02161/2 44-2 02 dieter.boesch@rheinische-post.de PLZ: 41061 Tim Reinhold Telefon 02161/2 44-2 07 tim.reinhold@rheinische-post.de Lüpertzender Str. 161, 41061 Mönchengladbach

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