Aufrufe
vor 8 Monaten

Leben und Genießen

  • Text
  • Spargel
  • Biergarten
  • Erdbeeren
  • Gast
  • Ines
  • Pfeffer
  • Ambiente
  • Rosenmeer
  • Teller
  • Gasthof

10 Klassisch weiß oder

10 Klassisch weiß oder lieber exotisch grün? Er ist gesund, köstlich und enorm vielseitig. Ob als Gemüse, Suppe, Salat oder Mousse, ob zu Fleisch, Fisch oder vegetarisch – Spargel macht auf dem Tisch stets eine gute Figur. Und das in aller Welt. Von Ulrike Geist Wiener Schnitzel, Schinken oder Rührei: Das sind die klassischen Begleiter für Spargel. Aber es geht auch mal anders: Sogar in exotischen Variationen mit Früchten, asiatischen oder mediterranen Gemüsen und Gewürzen aus aller Welt entfaltet er seine zarten Aromen. „Spargel ist ein weltweit verbreitetes Gemüse, das auf allen Kontinenten, die Antarktis ausgenommen, bekannt ist“, sagt Hennig Lühr, Autor eines Spargelkochbuches mit Rezepten aus 33 Ländern. Neben seinem feinen Geschmack werde Spargel auch geschätzt, weil er leicht zuzubereiten und gesund sei. Für Sternekoch Tim Raue ist die ideale Zubereitungsart für Spargel das Garen in einem Sud. „Für mich geht es darum, den Spargel in seiner besten Form zu präsentieren, und das passiert meines Erachtens, wenn er im Sud gegart wird“, sagt er. Anders als in der Alltagsküche kocht Raue den Spargel jedoch nicht direkt im Sud mit. „Wir kochen zuerst einen Spargelsud, dann vakuumieren wir den Spargel mit dem Sud und garen das Ganze bei Dampf für 15 Minuten.“ Foto: Franziska Gabbert Restaurant-Hotel Kastanienhof Die Erlebnisgastronomie ANZEIGE Gemütlich und völlig wetterunabhängig im Biergarten sitzen, sich einen Cocktail im Strandkorb gönnen, an der Theke mit Freunden ein Bier trinken, im Loungebereich einen gemischten Vorspeisenteller bestellen, den Tag mit einem Frühstück beginnen oder im Restaurant einen frischen Salat oder ein Steak mit Kräuterbutter, Röstzwiebel und Wedges genießen – im Kastanienhof ist dies alles unter einem Dach möglich. Hier ist die Erlebnisgastronomie zuhause. Das spiegelt sich nicht nur in den großzügigen, einladenden Räumlichkeiten wieder, sondern auch im Veranstaltungskalender. Die Wochenenden warten mit den unterschiedlichsten Events auf, angefangen vom Friday Night Fever bis zur Salsa Party. Dabei zeichnet sich der Kastanienhof neben dem normalen Restaurantbereich durch etwas ganz Besonderes aus. Auch bei nicht optimalen Sommerwetter ist Draußen-Feeling garantiert, und das liegt an den großen Panoramafenstern und den Variodächern. „Unsere Stärke ist es, dass wir uns auf jedes Wetter einstellen können. Wir fahren die Variodächer einfach entsprechend auf oder zu“, sagt Inhaber Heiner Chavet. Natürlich ist auch Sitzen unter völlig freiem Himmel möglich, wenn das Wetter entsprechend mitspielt. Kulinarisch bietet die Küche einen Mix aus europäischen und amerikanischen Speisen an. Der Burger ist genauso auf der Speisekarte zu finden wie das Lammcarée. Nicht zu vergessen ist auch die wechselnde Wochenkarte. Adresse: Restaurant-Hotel Kastanienhof Krefelder Straße 765 41066 Mönchengladbach Telelefon: 02161/821 2060 Internet: www.kastanienhof-hotel.de Küche: von 11.30 bis 23 Uhr

11 In Deutschland und Skandinavien liebt man vor allem weißen Spargel, sagt Lühr, der selbst auf einem Spargelhof in Niedersachsen aufgewachsen ist. In anderen Teilen der Welt wird der grüne Spargel bevorzugt. Grund dafür ist auch, dass Anbau und Ernte des grünen Spargels weniger aufwendig sind. Während grüner Spargel, der überirdisch wächst, mit Maschinen geerntet werden kann, muss der unter der Erde wachsende weiße Spargel von Hand gestochen werden. Sternekoch Raue schätzt grünen Spargel, weil er „am Gaumen sehr cremig, reichhaltig und füllig ist“. „Grünen Spargel aromatisieren wir eher mit oxidativen Aromen und Zutaten wie schwarzem Trüffel, Haselnuss und Reiswein“, sagt er. Spargel lässt Genießerherzen höher schlagen, und das nicht nur bei uns. Ob grün oder weiß: Das edle Gemüse ist bei Feinschmeckern in aller Welt beliebt. Weißer Spargel wird in seiner Küche hingegen mit hellen Aromen wie Misopaste und Sauerampfer kombiniert. Zu weißem Spargel passen auch feine Zitrusfrüchte wie Zitrone, Bergamotte und die asiatische Yuzu, zu grünem Spargel eher füllig süße Früchte wie rote Trauben, reife Mango und Feige. Prinzipiell dürfe Spargel nur mit Nuancen von Aromen und Zutaten angereicht werden, meint der Sternekoch. „Spargel - kombiniert mit landestypischen Zutaten - versetzt uns in eine andere Landschaft“, schwärmt Henning Lühr, der Spargel als eher neutrales Gemüse beschreibt, das sich der Geschmacksstruktur der anderen Zutaten eines Gerichts anpassen kann. In Frankreich etwa hat er ein Rezept entdeckt, für das der Spargel mit einer Anis- Oliven-Soße auf Auberginengemüse angerichtet wird. In Indien hingegen essen die Menschen Spargel in einer Kokos- Curry-Soße, in Südafrika verfeinert er einen Couscous-Salat mit Minzdressing. In Japan werden die Stangen in Tempura- Teig frittiert und in Russland zu einer Mousse verarbeitet und mit rotem Kaviar und Erbsen kombiniert. Wer Spargel mit möglichst unverfälschtem Geschmack essen möchte, sollte die Stangen dämpfen, rät auch Lühr. Im Dampfgarer oder in einem Kochtopf mit Dampfeinsatz gehen weniger Aromen und Inhaltsstoffe verloren als beim Kochen. Kräftigere eigenständige Aromen ergeben sich hingegen, wenn Spargel gebraten wird. Weißen Spargel in Öl scharf anzubraten, gilt als echter Geheimtipp. Durch den Zuckeranteil im weißen Spargel entstehen spannende Karamellnoten. Bistro am Berliner Platz Heimat auf dem Teller ANZEIGE einem genussvollen Leben gehören neben gutem Essen auch die schönen Künste Musik und Literatur. Einmal im Monat treffen sich Musikfreunde zum Jazz-Abend im Restaurant. Zusammen mit der Buchhandlung Degenhardt lädt das Bistro für Freitag, 28. April, Freunde der Literatur zu einer kulinarischen Lesung mit Rainer Moritz ein. Zu einem Vier-Gang-Menü wird der Autor und Leiter des Hamburger Literaturhauses in einem persönlichen „Best of“ Lektüreempfehlungen geben. Wer selbst Gäste einladen will, findet im Bistro Platz für bis zu 70 Personen für ein unvergessliches Fest. Mit dem Bistro am Berliner Platz hat Lutz Menge eine gastronomische Lücke in Mönchengladbach gefüllt. Weil die Mieter im Menge-Haus ihn immer wieder nach einem geeigneten Ort fragten, an den sie ihre Geschäftspartner einladen könnten, hat er kurzerhand selbst das Bistro eröffnet. Das Angebot mit Frühstück und täglich wechselnder Mittagskarte mit mediterranen Köstlichkeiten wie Pasta mit frischem Gemüse und traditionellen Gladbacher Gerichten wie hausgemachte Frikadellen mit Kartoffel- Möhren-Durcheinander kam bei den Gästen gut an. So gut, dass das Bistro vor zwei Jahren um ein Restaurant erweitert wurde. Seitdem kann man hier auch den Abend kulinarisch ausklingen lassen. Chefkoch Rainer Wappner verwöhnt seine Gäste mit italienischer Küche und Steak-Gerichten. Dazu bietet die Weinkarte edle Gewächse aus Italien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Chile, den USA und Australien. Zu Adresse: Bistro am Berliner Platz Berliner Platz 12 41061 Mönchengladbach Telefon: 02161/948 19 77 E-Mail: bistroamberlinerplatz@t-online.de Internet: www.bistroamberlinerplatz.de Geöffnet: mo 8-15 Uhr, di-fr 8-15 und 18-23 Uhr, sa 9-15 und 18-23 Uhr, so: Ruhetag

Sonderveröffentlichungen