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Leben und Genießen

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16 Ob süß oder

16 Ob süß oder herzhaft: Mit ihrem dekorativen Auftritt sind Food-Pops die richtigen Party-Begleiter. Kleine Leckereien am Stiel Wer im Internet nach Food-Pops sucht, findet schnell den Hinweis auf süße Cake- Pops. Aber auch als herzhafte Variante kommen die kleinen aufgespießten Häppchen ganz groß raus. Von Annette Meinke-Carstanjen Schon eine Essens-Idee für die nächste Party? Wie wäre es mit Food-Pops? Die aufgespießten Häppchen sind der Knaller, um bei einem „Get-together“ stilvoll den Hunger zu stillen. Food-Pops gehören in die Kategorie Fingerfood. „Und das hat einen Steh-Charakter. Man trinkt etwas zusammen, unterhält sich und möchte unkompliziert dazu etwas essen“, sagt die Kochbuchautorin und Foodbloggerin Rose Marie Donhauser. Food-Pops sind kleine Schlemmer-Highlights, die jedes Buffet schmücken. Und als Gastgeber kann man den Genuss en miniature wunderbar vorbereiten. Ob Klassiker im Mini-Format wie Toast Hawaii, Hamburger und Schweinemedaillons; ob gefüllt, gewickelt oder gerollt - die Möglichkeiten, Food-Pops in Szene zu setzen, sind vielfältig. Sterneköchin Tanja Grandits spießt beispielsweise Kichererbsen-Lorbeer-Kroketten auf und dekoriert sie mit einer Avocadocreme. Die Konsistenz der Röllchen ist außen stabil und innen fluffig. Aufwand und Herstellungszeit sind abhängig von den Zutaten. Wenn es extraschnell gehen soll, eignen sich Kaltes und Fertiges wie gegarte und geschälte Garnelen, geräucherter Lachs, Würstchen, Oliven, Datteln, Gurke und andere Gemüsesorten. Ein bisschen Zeit sollte man sich auf jeden Fall bei Fleisch nehmen. Sorte und Größe bestimmen die Garzeit. „Schweinefleisch und Geflügelfleisch müssen durchgegart werden“, erklärt Donhauser. Rindfleisch kann man kurz anbraten und nachziehen lassen. „Das darf am Ende rosa sein.“ Vegetarier kommen mit Reis am Stil, Polentaherzen, Rösti- Burger oder Bulgurbällchen auf ihre Kosten. Für sie gilt vor allem: Klebrig muss es sein, sonst bleiben die Teilchen nicht in Form. Oder wie wäre es mit salzigen Gebäckstückchen? Diese Häppchen werden prinzipiell wie Kekse, Schnecken oder Zöpfe hergestellt - nur eben mit pikanten Zutaten - und anschließend auf Holzspieße geschoben. Hübsch sehen Food-Pops aus, wenn sie ähnlich wie ein Blumenstrauß angerichtet sind. „Unlängst habe ich Kalbfleischröllchen für einen Empfang gemacht. Um das Ganze wie ein Blumenarrangement aussehen zu lassen, habe ich einfach in der Mitte etwas Brokkoli und Romanesco aufgespießt“, erzählt Donhauser. Halt haben die Food-Pops in einem Bett aus Reis oder grobem Salz. Das Körnige wird einfach einige Zentimeter hoch in eine schmale Schale oder ein Glas geschüttet. „Oder man präsentiert die Spieße in Holzplatten mit vorgebohrten Löchern,“ sagt Sterneköchin Grandits. Wem das zu aufwendig ist, der richtet die Food-Pops liegend auf einem Teller appetitlich an. Auch Kinder haben ihren Spaß am Essen auf Spießen. Für Kinderge- burtstage und Kinderfeste entstehen im Handumdrehen lustige Figuren aus Gemüse, Hackbällchen und Käse. Je nach Alter können Kinder beim Zubereiten mithelfen. Und wer eingeladen ist - egal ob Kindergeburtstag oder Party - kann zum Beispiel statt Blumen eine ganze Platte Food-Pops mitbringen. INFO Richtig im Rampenlicht stehen Food-Pops mit stabilen Spießen. Für kalte Speisen lassen sich Holzstäbe nutzen. Werden die Pops gegrillt, sollten die Spieße zuvor einige Minuten in kaltes Wasser gelegt werden. Sie saugen sich mit Wasser voll und geraten so auf dem Grill nicht in Flammen. Eine Alternative sind Spieße aus Metall. Damit das Aufgespießte richtig sitzt, einfach einen essbaren Blocker unterschieben. Das kann - abhängig vom jeweiligen Rezept - ein Stück Käse, Speck oder ein festes Gemüse sein. Foto: dpa/tmn

17 Die neue Farbe des Weins Toller Speisebegleiter oder alte Gemüsesuppe: Manche Experten lieben orangenen Wein, andere beschimpfen ihn. Foto: dpa/tmn Von Doreen Fiedler Nach dem traditionellen Dreiklang Rot-Weiß-Rosé gehörte Orange bislang nicht zu den Farben in der Weinflasche. Das ändert sich in Deutschland gerade, denn immer mehr Winzer lassen ihre weißen Trauben mit der Schale vergären - wie man es bisher nur von Rotweinen kennt. Wer sich auf der internationalen Fachmesse ProWein in Düsseldorf umgeschaut hat, fand an vielen Ecken diese Weißweine mit einer intensiveren orangefarbenen oder wie Bernstein anmutenden Farbe. Vor allem bei jungen Leuten komme der „freakige“ Geschmack dieses orangenen Weines an, sagt Christian Pesch, beim Weinhändler Vinaturel für den Einkauf zuständig. Die Meinungen gingen aber stark auseinander: Die einen fänden Geruch und Geschmack seltsam gärend, die anderen mochten die komplexe Struktur des Weines, die vielen Aromen, die Gerbstoffe und die lange Lagerfähigkeit. „Momentan ist die Frage: Bleibt es eine Mode oder wird es zum Trend?“, sagt Pesch. Zahlreiche deutsche Winzer haben in den vergangenen zwei bis drei Jahren ihre ersten orangenfarbenen Weine abgefüllt. Zu ihnen gehört das Weingut Benzinger in Kirchheim an der Weinstraße, das inzwischen vier verschiedene Rebsorten so ausbaut. „Das sind keine Weine, die man auf der Couch trinkt, sondern das sind Essensbegleiter“, sagt Ingeborg Benzinger. Sie rät: „Selbstgemachtes Brot, Butter, Meersalz oben drauf, dazu orangenen Wein. Das ist ein Festmahl.“ Einig sind sich die Winzer und Experten darin, dass orangene Weine nicht jedermanns Sache sind - und dass man am besten jemanden hat, der einen an die Hand nimmt. „So ein Wein hat Ecken und Kanten, ist nicht so gefällig“, sagt Mike Born von der Winzergemeinschaft Franken. Winzerin Hanneke Schönhals aus Biebelnheim in Rheinhessen empfiehlt, beim Herantasten an orangenen Wein erstmal in eine Wein-Bar zu gehen. „Ich dachte ebenfalls am Anfang: Das schmeckt ja fehlerhaft.“ Auch Monika Reule, Geschäftsführerin des Deutschen Weininstituts, hält orangene Weine für „erklärungsbedürftig“. Ein Fachhändler oder Sommelier könne helfen. Und wer orangenen Wein zu einer Speise in einem Menü trinkt, muss auch nicht gleich eine ganze Flasche leeren. Nach Rot, Weiß und Rosé nun Orange: Experten halten die neue Wein-Sorte aber noch für „erklärungsbedürftig“. Rath‘s Gasthaus & Biergarten Das Leben richtig genießen ANZEIGE aus der Region, die hochwertigen argentinischen Black Angus-Steaks werden direkt beim Importeur geordert. Und für die nun beginnende Freiluft-Saison hält Rath‘s Gasthaus noch einen Leckerbissen der besonderen Art bereit: Mit dem einzigartigen Charme alter Fachwerk-Romantik lädt der urgemütliche Biergarten dazu ein, bei feinstem Essen oder auch nur einem süffigen Glas Wein das Leben mit allen Sinnen zu genießen. Wer das besondere Ambiente eines traditionsreichen Gasthauses „direkt nebenan“ liebt und sich bei vorzüglichem Essen und Trinken richtig wohlfühlen möchte, ist bei Brigitte Rath und ihrem Team jederzeit an der richtigen Adresse. In dem mit vielen stilvollen Details ausgestatteten Gastraum fühlt man sich wie zu Hause, und die geschmackvolle Kombination aus fast schon historischem Flair und moderner Gemütlichkeit macht sofort Appetit auf mehr. Und bei den vielen köstlichen Angeboten aus der gutbürgerlichen und mediterranen Küche bleibt natürlich kein Wunsch unerfüllt. Ob es dann die frische italienische Kräuter-Pasta sein darf, oder das argentinische Rumpsteak vom Black Angus-Rind – wenn es um das perfekte Geschmackserlebnis geht, macht Brigitte Rath keine Kompromisse. „In unserer Küche legen wir besonders großen Wert auf Qualität und Frische“, betont die Gasthaus-Chefin. Fleisch, Fisch, Gemüse, Kräuter und sonstige Zutaten kommen nach Möglichkeit von Höfen und Erzeugern Adresse: Rath‘s Gasthaus & Biergarten Ritterstraße 33 41238 Mönchengladbach Telefon: 02166/216 3860 Internet: www.raths-gasthaus.de Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag jeweils ab 17 Uhr; Montag ist Ruhetag (außer an Feiertagen)

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