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Leben und Genießen

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2 Farbliche Harmonie

2 Farbliche Harmonie und kleine Hingucker: Wer ein paar Design- Regeln beachtet, macht aus dem Mittagstisch schnell eine schöne Festtafel. AUS DEM INHALT Tischlein deck‘ dich ... Seite 2 Zart, rosa und einfach köstlich! Seite 4 So gesund ist das Osterei Seite 6 Hingucker aus Sternenstaub Seite 7 Der gesunde Muntermacher Seite 8 Klassisch weiß oder lieber exotisch grün? Seite 10 Süße Frucht in herzhafter Begleitung Seite 12 Die Apotheke auf dem Balkon Seite 15 Kleine Leckereien am Stil Seite 16 Die neue Farbe des Weins Seite 17 Nur Blümchen drin? Seite 19 Tischlein deck‘ dich ... Jedes Kind kann einen Tisch vorbereiten. Aber daraus ein eindrucksvolles Frühstücksarrangement oder eine feine Kaffeetafel zu machen, das ist ein Kunststück. IMPRESSUM EXTRA LEBEN & GENIEßEN Verlag Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH, Zülpicher Straße 10, 40196 Düsseldorf Geschäftsführer: Dr. Karl Hans Arnold, Patrick Ludwig, Hans Peter Bork, Johannes Werle, Tom Bender (verantwortl. Anzeigen), Stephan Marzen Druck Rheinisch-Bergische Druckerei GmbH, Zülpicher Straße 10, 40196 Düsseldorf Anzeigen Kontakt: Marita Voß, 02161/244 221, E-Mail: marita.voss@rheinische-post.de Redaktion Rheinland Presse Service GmbH, Zülpicher Straße 10, 40196 Düsseldorf, José Macias (verantwortlich), Wilhelm Plum Kontakt: 02431/945 4330, E-Mail: plum@rheinland-presse.de Redaktionelle Mitarbeit: Jürgen Laaser, Garnet Manecke, Markus Peggen, Bianca Treffer Layout Pre-Press-Services GmbH, Düsseldorf Sonja Bender, Hannah Benkel, Vivien Kruggel Titelfoto fotolia.de/Johanna Mühlbauer Von Simone Andrea Mayer Teller, Besteck, Gläser und Tassen, Servietten - und noch etwas Deko. Mehr braucht man eigentlich nicht für ein schönes Familienessen zu Festtagen wie Ostern. Aber das macht noch lange nicht eine toll gedeckte Tafel aus, die Familienmitglieder, Gäste und vor allem auch einen selbst begeistert. Menschen, die das Eindecken besonders gut können, sind die Kreativdirektoren und Experten von Porzellanmanufakturen. Diese überlegen sich ja nicht nur Designs für ihre Service, sie machen sich dabei stets um das Gesamtkonzept Gedanken, und sie illustrieren das für die Verkaufskataloge. Drei Experten verraten, wie man aus dem Gedeck für ein Familien-Frühstück und einen Feiertagskaffee eine Festtafel macht. KLEINE HINGUCKERDekorationen können begeistern. Sie liefern ein Gesprächsthema, sie zeigen, dass man sich Mühe gibt. Aktuell liegt nicht aber unbedingt Opulentes im Trend, sondern es sind die kleinen Elemente. So rät Niels Bastrup, Creative Director des Geschirrherstellers Royal Copenhagen, etwa, Bezüge zum Frühling herzustellen. „Das kann ein farbiges Band um die Serviette sein, in einer Farbe, die zum Frühling passt.“ Oder es wird in die aufgerollte und auf dem Teller liegende Serviette eine Tulpe oder Narzisse gelegt. Fotos. tmn/dpa

3 Blumen sind für alle Experten auf einer Tafel sowieso selbstverständlich. „Oder Zweige, an denen ganz schlicht ein paar Ostereier hängen“ rät Trine van der Valk Rasmussen, Marketingleiterin bei Kähler Design. Eine ungewöhnliche grüne Alternative schlägt Simone Struve von Villeroy & Boch vor: Möhren mit Blättern statt den Blumen auf den Tisch legen. ERBSTÜCKE EINBAUENNicht jedes Stück der Tafel muss aus einer Serie stammen. Sogar die Stylisten der Tische für die Kataloge von Royal Design suchen nach besonderen Stücken, die sie zusätzlich auf die Tafel geben. „Das kann zum Beispiel eine Zuckerdose von Oma Ursula sein oder ein geerbtes Teil von Tante Karin“, sagt Bastrup. „Gläser und Schalen lassen sich auch wunderbar für viele Anlässe zweckentfremden.“ Oder wie wäre es, mal wieder die alten Serviettenringe aus der Aussteuer zur Hochzeit zu verwenden? Aber auch kleine Absurditäten wie ein Toasthalter, den man vor vielen Jahren als Spaßgeschenk bekommen hat und für den es sonst keine Anlässe gibt, werden zur Besonderheit auf der Tafel. Wer so etwas nicht zu Hause hat: auf Flohmärkten stöbern. „So was kann dann auch Gespräche starten“, sagt Bastrup. Der Gast sagt, dass ihm ein Stück gut gefalle, und schon habe man eine Geschichte zu erzählen, woher, von wem und wie man es erhalten hat. FARBLICHE HARMONIE Ein stimmig eingedeckter Tisch und eine farblich passende Tischdekoration sind das eine. Aber optisch kann eine besonders bunte Speise das harmonische Bild stören – etwa ein bunter Gartensalat mit saftig grünen Blätter, feuerroten Tomaten und gelben Paprikastücken. „Ich gebe ihn besser in eine einfarbige Schüssel, sonst ist das zu viel Farbe“, sagt Rasmussen. Außerdem findet die Geschirr-Expertin: „Einfache Tischeindeckungen wirken in der Regel sowieso viel moderner.“ Das Auge beruhigt auch eine in Linien gedachte Eindeckung - wenn zum Beispiel Teller auf gleicher Höhe stehen. MÜHE MACHEN „Wenn der Gast bemerkt, dass man sich Mühe gemacht hat, fühlt er sich umso mehr willkommen. Er freut sich darüber“, sagt Kreativdirektor Bastrup. Das machen schon Kleinigkeiten aus - etwa, die Es müssen nicht immer Blumen sein. Auch „grüne Alternativen“ sind ein dekorativer Augenschmaus. Marmelade aus dem Glas in eine kleine Schale umzufüllen. Auch Tischkarten gehören für Bastrup dazu: Gäste empfinden es als besondere Aufmerksamkeit, auf der Tafel persönlich angesprochen zu werden. Aber auch die eigenen Kinder sind sicher begeistert davon, ihren Namen auf ein Tischkärtchen zu einem besonderen Anlass zu lesen. „Das Schöne ist ja, an so etwas haben beide Seiten Spaß, der Gast und auch der Gastgeber, der alles vorbereitet“, findet Bastrup. „Es geht dabei auch gar nicht immer darum, einen Tisch perfekt und super gelungen einzudecken.“ INFO An der Frage, ob es zum schicken Anlass eine Tischdecke sein soll, scheiden sich die Meinungen. Niels Bastrup ist dafür: „Ich finde eine schöne Holzplatte zwar optisch toll.“ Aber der Stoff schlucke die Geräusche von klapperndem Geschirr, was sonst an einer langen Tafel eine gewisse Geräuschkulisse ergeben kann. Trine van der Valk Rasmussen sieht das anders. Bei feinen Tischdecken hätten viele Menschen Angst, zu kleckern. „Das kann verhindern, dass die Atmosphäre am Tisch wirklich entspannt ist.“ Sie rät daher, wenn es unbedingt eine Tischdecke sein soll, zu rustikaleren Leinen. Gasthof Stappen Ein Spiel mit allen Sinnen ANZEIGE Dass Carmen und Frajo Stappen Gastgeber aus Leidenschaft sind, spüren ihre Gäste an den Details: das Zusammenspiel feiner Aromen auf dem Teller, ein schön gedeckter Tisch, der blühende Garten oder ein guter Wein in der Vinothek. Genuss ist bei ihnen ein Spiel mit allen Sinnen. In der fünften Generation führt das Paar das Gasthaus Stappen in Steinhausen bei Korschenbroich, das sie zu einem modernen Treffpunkt für Liebhaber guten Essens gemacht haben. Wer das Haus noch nicht kennt, dem bietet sich an den Ostertagen eine gute Gelegenheit für einen ersten Besuch. In seiner Küche setzt Frajo Stappen bevorzugt auf regionale Produkte. Im Ostermenü bringt er mit Bärlauchpesto, Lamm und Risotto mit Walbecker Spargel den Frühling auf den Teller und macht Appetit auf die Spargelsaison. Ab Mai spielt das edle weiße Gemüse vom Spargelhof Allofs in Walbeck eine Hauptrolle auf der Karte. Im Lauf des Jahres lädt das Stappen-Team seine Gäste zu unterschiedlichen kulinarischen Events ein: Die „Le-Plateau-Tage“ (26. und 27. April) im Zeichen von Krustentieren und Meeresfrüchten, das Weinfest mit befreundeten Winzern, das Grillevent mit Jazz oder der Menüabend an der Sommertafel im Garten bieten den Gästen ein paar Stunden Urlaub vom Alltag. Den können die Gäste nun über die Nachtstunden verlängern: Seit September bietet das Gasthaus Stappen fünf moderne Doppelzimmer an. Der nächste Tag beginnt für die Gäste mit einem guten Frühstück in der Vinothek und einem Lächeln der Gastgeber. Übrigens: Stappens Köstlichkeiten kann man auch im Schwesternhaus in Düsseldorf- Oberkassel genießen. Adresse: Gasthaus Stappen Steinhausen 39 41352 Korschenbroich Telefon: 02166/8 82 26 E-Mail: mail@gasthaus-stappen.de Internet: www.gasthaus-stappen.de Geöffnet: montags, mittwochs-samstags ab 17 Uhr, sonntags 11.30-15 Uhr und ab 17 Uhr, dienstags Ruhetag

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