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Leseprobe Hilden-Haan

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D-HI-02 10

D-HI-02 10 Leseprobe RHEINISCHE POST SAMSTAG, 17. JUNI 2017 Fotografin setzt Musiker in Szene Aus Anlass der bis morgen dauernden Hildener Jazztage zeigt die Ausstellung „Portraits of Jazz“ – Musikerfotografien der Musikkritikerin und Journalistin Barbara Steingießer. VON RALF GERAEDTS HILDEN „Portrait of Sheila“ – die erste Gesangsaufnahme in der Geschichte des US-amerikanischen Jazz-Labels „Blue Note“ war die Inspirationsquelle für den Titel dieser Ausstellung. Denn das einprägsame Cover-Foto, 1962 aufgenommen von dem Schlagzeuger Ziggy Willmann, macht die LP zu einem doppelten, akustisch-optischen Bildnis der Jazz-Sängerin Sheila Jordan. Das musikalisch-fotografische Porträt ist auch Barbara Steingießers Ziel als Musikkritikerin und Fotojournalistin. Sie möchte nicht nur in ihren Texten den Jazz porträtieren, sondern mit Fotos auch die Künstler charakterisieren. Als Licht- Bilder „illustrieren“ die Aufnahmen ihre Interviews und Konzertrezensionen im wörtlichen Sinn. Sie sollen die Texte erhellen und ihnen etwas hinzufügen, was über das hinausgeht, was sich mit Worten sagen lässt. Ganz gleich, ob die Fotos bei Gesprächsterminen aufgenommen wurden oder „live in action“ beim Konzert, ob es sich bei den Musikern um Legenden des Jazz handelt oder um junge Wilde – eines ist allen diesen Aufnahmen gemeinsam. Sie sind spontan aus dem Moment heraus entstanden. Es gibt kein langwieriges Posieren im Studio und keine Retusche am Computer. Der persönliche Stil, den eine gewisse formale Strenge kennzeichnet, entsteht allein durch die Wahl des Standortes im Raum und durch den Bildausschnitt. In diesen Musikerporträts sieht man den Menschen so, wie er sich beim Interview oder Dieses Foto von Barbara Steingießer zeigt die Saxofonistin Candy Dulfer (l.) und Leona Philippo. FOTO: BARBARA STEINGIESSER im Konzert gegeben hat. Die besondere Ausstrahlung der Künstlerpersönlichkeit, die sich in Mimik und Steingießer mit der Kamera einfangen. Dr. Barbara Steingießer ist freie Autorin, Kulturjounalistin und Kuratorin. Sie ist Mitarbeiterin der Rheinischen Post und der Fachzeitschriften Jazz Podium und Jazzthetik. Ihre Fotos erschienen in Büchern, ten, ferner in Tageszeitungen. Seit und verfasst sie die Extra-Beilage der Rheinischen Post zu den Hildener Jazztagen. 2014 rief sie in Düsseldorf die Konzertreihe „Jazz im Goethe-Museum“ ins Leben, deren Die Ausstellung wird von Bürgermeisterin Birgit Alkenings eröffnet. Die Einführung hält Dr. Wolfram Knauer, Direktor des Jazzinstituts Darmstadt. Für den musikalischen Rahmen sorgt das Trio „Accordion (Schlagzeug) mit Konstantin Wienstroer (Bass) und Jörg Siebenhaar Die Ausstellung wird bis Sonntag, 18. Juni, im Wilhelm-Fabry-Museum, Benrather Straße 32a, gezeigt. Gestik äußert, möchte Barbara CD-Booklets und Zeitschriften, der ersten Ausgabe 2006 konzipiert künstlerische Leiterin sie ist. Affairs“ mit Peter Baumgärtner (Akkordeon). INFO Abschluss von Ausstellung und Festival Konzert Am Sonntag, 18. Juni, geben Inga Lühning & André Nendza ein Konzert zum Abschluss der Hildener Jazztage ein Konzert. Wo Wilhelm-Fabry-Museum, Benrather Straße 32a in Hilden. Beginn 18.45 Uhr www. hildener-jazztage.de Gymnasiasten stimmen ihren Gesang ab Die Chöre des Helmholtz- und des Bonhoeffer-Gymnasiums proben gemeinsam VON SANDRA GRÜNWALD Manuel Stark ist Musiklehrer am Helmholtz-Gymnasium und leitet zusammen mit Christiane Röttger (Bonni) den „Chor der Hildener Gymnasien“. RP-FOTO: STEPHAN KÖHLEN HILDEN Im Musikraum des Dietrich- Bonhoeffer-Gymnasiums herrscht eine Atmosphäre konzentrierter Lockerheit. Ein Zustand, den Chorleiter Manuel Stark mit Dehnübungen und mit dem allmählichen und spielerischen Aufwärmen der Stimmen und Körper seiner Sänger erreicht hat. Da werden Esel mit einem weiten „I-aah“ verspottet oder „man setzt sich auf das H“. In jedem Fall sieht Manuel Stark in aufmerksame Gesichter, die die Freude an den Übungen und am Singen deutlich widerspiegeln. Manuel Stark ist Musiklehrer am Helmholtz-Gymnasium und leitet mit seiner Kollegin vom Bonhoeffer-Gymnasium, Christiane Röttger, den „Chor der Hildener Gymnasien“. Schulchöre gibt es ja schon lange, aber ein Zusammenschluss zweier Schulchöre ist etwas Besonderes. Und das kam so: „Im Jahr 2014 haben wir zusammen mit der Musikschule die ,Carmina Burana’ aufgeführt. Und dazu braucht man einen großen Chor“, erinnert sich Christiane Röttger. So wurden alle für dieses Projekt in Frage kommenden Chöre gefragt, ob sie mitmachen wollen. „Und alle haben mitgemacht.“ Im Laufe der Proben kam die Idee auf, die Schulchöre von Helmholtzund Bonhoeffer-Gymnasium zusammenzubringen. „Die einzelnen Schulchöre waren nicht so groß“, erklärt Röttger. Die Idee wurde umgesetzt. Nun hat der vereinte Schulchor 45 Mitglieder. Dazu gehören Eltern, Lehrer, so manch Interessierter und natürlich Schüler. „Die Schüler können das Fach ‚Vokal Praktisch‘ anstelle von Musikunterricht wählen“, erklärt Röttger. Das hat Schülerin Lea Behnke (17) auch getan. „Ich singe generell gerne und habe auch Gesangsunterricht“, erzählt sie. Sie findet es gut, dass sie das, was sie mit Leidenschaft tut, auch benotet bekommen kann. Nun besteht der Chor auch aus sehr vielen Lehrern und Eltern. „Ich hatte erst Bedenken, weil man ja normalerweise nur was in seiner Altersklasse unternimmt“, gibt Lea zu. „Aber es macht Spaß.“ Das Zusammenspiel von Lehrern und Schülern hat auch Manuel Stark positiv erlebt. „Die Schüler finden es witzig, auch mal mit einem Lehrer zu singen, bei dem sie Unterricht haben.“ So lerne man sich von einer ganz anderen Seite kennen. Das kann Christiane Haider bestätigen. Die pensionierte Lehrerin singt von Anfang an mit. „Erst im Chor des Helmholtz-Gymnasiums und jetzt hier“, sagt sie. „Ich liebe die Musik und habe Spaß am Singen. Es ist so belebend, dass man nicht loskommt“, meint sie lachend. Die Zusammenlegung der beiden Schulchöre empfindet Christiane Haider als eine positive Entwicklung. „Es ist toll“, sagt sie. „Je mehr, desto besser.“ Und natürlich sind auch Konzerte wichtig. „Wir haben uns von Anfang an vorgenommen, neben den Schulkonzerten auch etwas Eigenes zu machen“, betont Manuel Stark. So laufen derzeit die Proben für das Sommerkonzert, das am 3. Juli um 19 Uhr in der Kirche St. Jakobus stattfinden wird. Christiane Röttger verrät: „Wir singen geistliche und weltliche Chormusik aus mehreren Jahrhunderten.“ Neue Leiterin kommt aus der Stadtbücherei Bisherige Leiterin Claudia Büchel geht nach Münster. HILDEN „Bibliothek des Jahres“: Mehr Lob geht nicht. Einmal im Jahr vergibt der Deutsche Bibliothekenverband, in dem 3000 von knapp 10.000 Büchereien in Deutschland organisiert sind, diese einzige nationale Auszeichnung. 2016 ging sie an die Stadtbücherei Hilden. Eine Sensation, weil in den Vorjahren stets Universität-, Staats- oder Großstadtbüchereien ausgezeichnet wurden. Und ein Riesenkompliment an Leiterin Claudia Büchel und ihr Team. Doch spätestens im Oktober ist Büchel weg. Der Stadtrat von Münster hat die 42-Jährige einstimmig zur neuen Leiterin seiner Stadtbücherei gewählt. Für Hilden ein echter Verlust. „Die neue Aufgabe ist eine schöne Herausforderung“, sagt Claudia Büchel. „Die Bibliothek hat einen guten Ruf. Und Münster ist eine „Die neue Aufgabe ist eine schöne Herausforderung“ Claudia Büchel Bücherei-Leiterin wunderschöne Stadt.“ In Hilden war Büchel für rund 20 Mitarbeiter verantwortlich. In Münster werden es 80 sein. Die Stadtverwaltung Hilden muss jetzt die Nachfolge regeln. Büchels Stelle soll intern ausgeschrieben werden, bestätigt Personaldezernent Norbert Danscheidt. Es gibt offenbar genügend Kompetenz im eigenen Haus, der man zutraut, die sehr erfolgreiche Arbeit fortzusetzen. „Wir haben mehrere Bibliothekarinnen, die in Frage kommen“, sagt Danscheidt. „Und wir hoffen, dass uns eine interne Lösung gelingt.“ Der Vorteil: Die Neue kennt sich bereits aus. Claudia Büchel habe sehr gute Arbeit geleistet, lobt der Personalde- bemerkt hat. Sie ist eine junge, sehr engagierte Leiterin und hat ihr Team immer zusammengehalten. Hilden hat eine sehr hochwertige Bibliothek für eine Stadt dieser Größe.“ Das sehen offenbar auch die Hildener so. Sie schätzen und nutzen ihre Bibliothek stark. Die Stadtbücherei ist die städtische Einrichtung mit den meisten Kundenkontakten. Jahr den „Bücherturm“ zernent: „Der Bibliothekspreis zeigt, dass man das auch anderswo Rund 150.000 Frauen, Männer und Kinder besuchen pro am Nove-Mesto-Platz. Umgerechnet war jeder Einwohner 2,8 Mal im Jahr da. Die 5000 Kunden der Stadtbücherei Hilden sind treu: 69 Prozent der Nutzer sind bereits länger als drei Jahre angemeldet und 55 Prozent länger als fünf Jahre. Hilden ist zwar relativ klein, aber offenbar ein gutes Karrieresprungbrett. Auch Büchels Vorgängerin Gabriele Belloff wechselte 2009 in gleicher Funktion nach Bonn. Heute hat sie allerdings eine andere Aufgabe in der Bonner Stadtverwaltung. Auch Noosha Aubel ist von Hilden aus ein Karriere-Sprung geglückt. Zum 1. August wechselt die Leiterin des städtischen Amts für Schule, Jugend und Sport als Beigeordnete nach Potsdam. Die Personalberatungsfirma Kienbaum hatte sie als einzige Kandidatin aus 117 Bewerbern ausgewählt. Aubels Stellvertreter Ulrich Brakemeier übernimmt. Anja Voß, derzeit Sachgebietsleiterin Verwaltung im Jugendamt, wird ihn vertreten.

RHEINISCHE POST SAMSTAG, 17. JUNI 2017 D-HI-03 Leseprobe 11 Christussymbol wird farbiges 3D-Druckobjekt Die Künstler Güdny Schneider-Mombaur und Wolf de Haan stellen ihr Projekt „Solus Christus 3D.0“ in der Evangelischen Kirche Haan vor. VON GUNDEL SEIBEL HAAN Auch in Haan passiert im Lutherjahr 2017 Überraschendes: Auf dem Altar der evangelischen Kirche an der Kaiserstraße wird gerade ein 3D-Drucker installiert, der im Monat Juni auch während der Gottesdienste Christus-Figuren aus Kunststoff in poppigen Farben druckt – lila, grün, gelb, rot. „Solus Christus 3D.0“ ist der Titel der Kunstaktion. Das Haaner Künstlerehepaar Schneider+Mombaur ist der künstlerische Schöpfer dieser außergewöhnlichen Aktion. Viel Arbeit und noch mehr Begeisterung haben Güdny und Wolfram Schneider- Mombaur investiert, um das Jubiläums-Reformationsjahr 2017 auch in Haan zu würdigen. Im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann wurden unter dem Motto „Augenmerk – Kirche neu sehen“ Aktionen zum Lutherjahr 2017 in mehreren Städten angeregt. Künstler sollten den Begriff „Reformation“ völlig frei interpretieren. Der Kirchenkreis wolle sich nicht einmischen, wurde versprochen. Genau das hatte „schneider+mombaur“ dann bewogen, ein eigenes Konzept vorzustellen. Zwei Dinge waren den Künstlern neben der künstlerischen Durchführung wichtig. Erstens: Die Kernaussage des Reformators Luther, dass der Christ nur durch die Gnade, den Glauben, die Schrift zu Gott findet – darum Solus Christus. Zweitens: Die technische Revolution des Buchdrucks vor 500 Jahren, die Luthers Ideen weltweit „unter’s Volk“ brachte, ist vergleichbar mit der industriellen Revolution des 3D-Drucks heute – darum Solus Christus 3D. Drittens: Der christliche Glaube und seine Kirchen werden auch in Zukunft nicht da stehen bleiben, wo sie heute sind. Sie werden aktualisiert. Im Softwarebereich steht dafür .0. Darum der Titel des Kunstprojekts Solus Christus 3D.0. Alle Pfarrer der Haaner Kirchengemeinde hatten von Anfang an hinter dem Projekt gestanden. Nur einige Stimmen im Presbyterium waren zunächst zu überzeugen. Der Aktion wurde schließlich mehrheitlich zugestimmt. Zur Skepsis gegenüber einem 3D-Drucker auf dem Altar, sagte Pfarrer Hans-Peter Gitzler: „Auf dem Altar liegt schon jetzt ein Produkt der technischen Revolution vor 500 Jahren, nämlich die Bibel.“ Über den 3D-Drucker hinaus wird der Altarraum im Projekt-Monat Juni INFO Termine zur Ausstellung Finissage Freitag 30. Juni, 20 Uhr mit digitalen Sounds Geöffnet ist die Kirche außerdem geöffnet sonntags jeweils eine Stunde vor und nach den Gottesdiensten sowie mittwochs 9.30 bis 12 Uhr, freitags 17 bis 19 Uhr, samstags 10 bis 13 Uhr. geschmückt sein von einem sieben Meter breiten Gaze-Banner mit einem Bild der Christus-Figur, die Wolfram Mombaur (Wolf de Haan) künstlerisch fotografiert hat. Diese verrostete, kunsthistorisch unbedeutende und vielleicht sogar hässliche Figur hatte schneider+mombaur vor zwei Jahren auf einem Flohmarkt in Belgien erstanden, nicht wissend, was sie eigentlich damit wollten. Diese Figur steht auf einer Stele im Altarbereich. Der 3D-Drucker vergrößert die Figur je nach Bedarf und druckt die Christus-Figur nach den Kunststoffbändern mit denen er gefüttert wurde in beliebigen Farben aus. Druckdauer weniger als zwei Stunden, unterschiedlich je nach Größe. Der Drucker arbeitet fast lautlos. Zur Verfügung gestellt wurde er vom 3D-Netzwerk in Solingen. Das Netzwerk ist eine Initiative der Wirtschaftsförderung Solingen GmbH. Mit Werner Koch haben schneider+mombaur einen sachkundigen Unterstützer des Haaner Kunstprojekts gefunden. Auch Uli Christmann, sachkundiges Gemeindemitglied der Haaner Kirchengemeinde und Audiooperator, ist für Solus Christus 3D.0 ein wertvoller Berater und Mitarbeiter. Viele Arbeitsstunden hat er bereits ehrenamtlich absolviert. Die Innenansicht der evangelischen Kirche haben die Akteure mit dieser Aktion vorübergehend verändert. Sie hoffen sehr, dass viele neugierige Menschen kommen, sehen und staunen. Und dass die Skeptiker mit den Neugierigen ins Gespräch kommen. Ulrich Christmann, Güdny Schneider Mombaur und Werner Koch zeigen die ausgedruckten Christus-Darstellungen. Auf der Stele ist die Vorlage zu sehen, die das Künstlerehepaar vor Jahren auf einem Trödelmarkt in Belgien erstand. RP-FOTO: STASCHIK Stipendien fördern den guten Ton Wettbewerb: 26 Schüler der Musikschule Haan haben sich jetzt in unterschiedlichen Kategorien um eine Förderung durch die Karin-und-Gerhard-Schmitz-Stiftung beworben. VON SANDRA GRÜNWALD HAAN Im Forum Dieker Carré herrscht gespanntes Schweigen. Nach einem anstrengenden Tag, an dem die sechsundzwanzig Musikschüler bei sommerlicher Hitze ihr Können vor einer unabhängigen Jury präsentieren mussten, warten alle auf das Ergebnis. Wer von ihnen hat die Jury überzeugt? Wer von ihnen geht mit einem Stipendium nach Hause? Es ist bereits der dritte Wettbewerb um Stipendien für eine Begabtenförderung oder eine studienvorbereitende Ausbildung, den die Musikschule Haan durch die finanzielle Unterstützung der „Karin und Gerhard Schmitz-Stiftung“ durchführen kann. „Es gibt drei Kategorien, für die sich die Musikschüler bewerben können“, erklärt Katharina Stashik von der Musikschule. „Das gilt dann für das kommende Schuljahr.“ Kategorie 1 bedeutet 13 zusätzliche Unterrichtseinheiten durch eine Verlängerung des Unterrichts um 15 Minuten. Hier durften sich Schüler ab 9 Jahren bewerben. Kategorie 2 lässt eine flexible Gestaltung der 13 Zusatzeinheiten zu. Außerdem wird ein zusätzlicher Blockunterricht in Theorie geboten. Bei der Kategorie 3 geht es um eine intensive Vorbereitung auf ein Musikstudium. „Schon die Vorbereitungen auf den Wettbewerb haben euch auf eurem Weg vorangebracht“, erklärt Musikschulleiter Thomas Krautwig. „Wir sind stolz auf euch. Ihr bereichert das Musikschulleben.“ Dann beginnt er, die Urkunden zu verteilen. Insgesamt 23 Stipendien wurden vergeben: 15 in der Kategorie 1 und 8 in der Kategorie 2. Gefördert werden Jan Heffels, Carolin Rassow, Philomena Höner, Elisa Pentrys, Leander Haque, Felix Rüttger, Felix Neugebauer, Lina Neugebauer, Anouk Helluy, Rafael Rüttger, Annika Einwag, Mona a. d. Wiesche, Niklas v. d. Fecht, Tom Marschke und Pascal Günther in der Kategorie 1 sowie Rebecca Pentrys, Inken Deichmann, Bertan Ulucay, Svenja Nolte, Peter Jäger, Jonathan Köser, Leander Machan und Laura Rukavina in der Kategorie 2. „Man merkt, was die Wertschätzung bei den Schülern bewirkt“, freut sich Katharina Stashik. „Die Kinder blühen auf.“ Auch Svenja Nolte freut sich über die Anerkennung. „Ich bekomme jetzt zusätzlich Klavierunterricht“, sagt die 20- Jährige. Sie hat mit der Querflöte am Wettbewerb teilgenommen, die sie nun schon seit beinahe 14 Jahren spielt. „Ich versuche, im nächsten Jahr das Stipendium in Kategorie 3 zu bekommen“, weiß sie schon heute. Denn Svenja hat genaue Vorstellungen. „Ich möchte Musiktherapie studieren.“ Auch Karin und Gerhard Schmitz freuen sich. „An Musik liegt uns sehr viel“, erklärt Gerhard Schmitz, „und uns ist daran gelegen, die jungen Leute zu fördern.“ In den vergangenen Jahren habe sich gezeigt, dass diese Förderung sehr sinnvoll sei. „Deshalb werden wir das auch weiter machen.“ Damit gibt es auch im nächsten Jahr wieder die Chance auf ein Stipendium. Svenja Nolte ist eine der Stipendiaten – die 20-Jährige spielt seit 14 Jahren Querflöte. FOTO: STEPHAN KÖHLEN

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