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Leseprobe Langenfeld-Monheim

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D-HI-02 2

D-HI-02 2 Leseprobe RHEINISCHE POST SAMSTAG, 17. JUNI 2017 Donath: „Schickt uns eure Praktikanten!“ VON DIRK NEUBAUER Die Ecolab-Manager Halet Kayatürk (v.l.), Tim Meelhere und Wiebke Rumpf freuen sich über das neue Weiterbildungszentrum ihrer Firma. Ecolab eröffnet Trainingscenter Techniker, Kunden und Gebietsleiter aus ganz Europa können sich in Monheim ausbilden lassen. VON PETRA CZYPEREK MONHEIM Auf rund 300 Quadratmetern hat die Firma Ecolab in Monheim – an ihrem größten Standort in Deutschland – jetzt das erste Trainigscenter für Europa eröffnet. Das Trainingscenter sei so gestaltet, dass die Mitarbeiter die Produktlösungen und technischen Anlagen in der gleichen Art und Weise erlebten, wie sie auch bei den Kunden zu finden sind – nur in kleinerem Maßstab, sagt Pressesprecherin Miriam Petrowski. Ecolab ist weltweit ein führender Anbieter von Technologien und Dienstleistungen in den Bereichen Lebensmittelsicherheit, Hygiene, Wasser und Energie. So sei in dem neuen Center zum Beispiel eine Geschirrspülmaschine „Wir möchten ein hohes Trainingsniveau bieten“ Halit Kayatürk Ecolab-Geschäftsführung Die behinderten Menschen, die bei den WFB Werkstätten arbeiten, werden von Nicht-Behinderten unterstützt. RP-FOTO: MATZERATH Werkstätten müssen Rücklagen bilden Gute Zahlen, zufriedene Auftraggeber. Die WFB legen eine Top-Bilanz vor. Trotzdem ist nicht alles perfekt. VON SABINE SCHMITT LANGENFELD Wenn eine GmbH Jahr für Jahr einen Überschuss erwirtschaftet, dann ist das ein Erfolg – und die Gesellschafter freuen sich. Sie können Gewinn abschöpfen. Bei den WFB Werkstätten des Kreises Mettmann ist das anders. Auch sie sind eine GmbH und mit Geschäftsführer Klaus Przybilla und den Mitarbeitern erfolgreich, sehr erfolgreich sogar. Im Jahresbericht für 2016 steht ein Umsatzerlös von 3,98 Millionen Euro (2015: 3,77 Millionen Euro), das Jahresergebnis, also der Gewinn, beträgt 1,12 Millionen Euro (2015: 800 000 Euro). Anders als in einer klassischen GmbH aber bleibt das Geld im Unternehmen. Gewinnauszahlungen? Gibt’s nicht. Stattdessen bilden die Werkstätten, bei denen behinderte Menschen arbeiten, Rücklagen. Das ist wichtig, denn es gibt ein strukturelles Problem. „Die Rücklagen werden wir zukünftig dringend benötigen, weil mit den Erstattungen der Leistungsträger keine auskömmliche Finanzierung mehr möglich sein wird“, sagt Geschäftsführer Klaus Przybilla. Was steckt dahinter? Die Werkstätten verdienen Geld durch Aufträge. Sie bekommen aber pro Mitarbeiter von ihren Hauptleistungsträgern, dem Landschaftsverband RP-FOTO: RALPH MATZERATH installiert, wie es sie in Restaurants und Kantinen gibt, und auch eine Waschmaschine, die auch in Wäschereien eingesetzt wird. Daran ist die Ecolab-Dosiertechnik angeschlossen. Mitarbeiter üben daran den Ablauf der Reinigung sowie das Installieren, Programmieren und Bedienen der Dosiertechnik. In einem eigens nachgebauten Hotelbadezimmer kann die Reinigung verschiedener Oberflächen trainiert werden. Und in einer großen Box wird das Schaumreinigungssystem von Ecolab für die Reinigung von allen möglichen Objekten in der Lebensmittelindustrie eingesetzt. An dieser Anlage würden alle Funktionen von der Inbetriebnahme und den Einstellungen bis zur Wartung der Maschine durchgespielt, erläutert die Firmen-Sprecherin. „Wir möchten ein hohes Trainingsniveau bieten“, ergänzt Halit Kayatürk von der Geschäftsführung. Das Center ermögliche Schulungen unter Realbedingungen. Das rund 300 Quadratmeter große Trainingscenter wurde in einer sechsmonatigen Planungs- und Bauphase verwirklicht. Es ist in einen Feucht- und in einen Trockenraumtrakt aufgeteilt und verfügt über einen Konferenzraum. Pro Jahr können 3000 Mitarbeiter und Kunden geschult werden. Pro Training nehmen zwei Gruppen mit jeweils acht Personen teil. „Die Schulungen können ein bis zwei Stunden dauern, bei Bedarf aber auch ein bis zwei ganze Tage“, berichtet Miriam Petrowski. Vertriebs- und Service-Mitarbeiter erhielten bei Eintritt in das Unternehmen ein sehr gründliches Training. Die technischen Einheiten könnten dann sogar bis zu einer Woche dauern. Hinzu kommen jährliche Fortbildungen, beispielsweise E-Learning, Evaluierung und praktische Übungen. In Monheim vereint Ecolab Forschung, Entwicklung, Anwendungstechnik und technisches Training unter einem Dach. 2014 eröffnete das Unternehmen dort das European Innovative Center (EIC) – eines von elf Ecolab-Forschungszentren weltweit und Hauptsitz für die Forschung in Europa. Ein Team von mehr als 100 Wissenschaftlern aus 14 Ländern forscht in Monheim. INFO Unternehmen mit mehr als 48.000 Mitarbeitern Umsatz Im Jahr 2016 hat Ecolab weltweit einen Umsatz von 13 Millionen US-Dollar erzielt und 48.000 Mitarbeiter beschäftigt. Reichweite Ecolab bietet in fast allen Ländern umfassende Lösungen und Dienstleistungen vor Ort an. Infos: www.ecolab.com Rheinland und der Agentur für Arbeit, auch Pauschalbeiträge und Zuschüsse – etwa für Betreuer, Mahlzeiten, Busfahrten. Diese Pauschalbeiträge aber, die steigen nicht in dem Maße, wie es für ein kostendeckendes Wirtschaften nötig wäre, sagt Przybilla. Die Rücklagen sind somit ein wichtiges Polster für die Zukunft. Denn da wartet noch eine Herausforderung. Bei den Werkstätten gibt es ein Nachwuchsproblem. Przybilla nennt das Jahr 2020. Bis dahin gehen viel mehr ältere Menschen mit Behinderung in Rente, als junge nachkommen. Es entsteht eine Lücke – und das bei guter Auftragslage. Die behinderten Menschen, die bei den WFB Werkstätten mit Unterstützung der Nicht-Behinderten arbeiten, leisten gute Arbeit, die von Unternehmen geschätzt wird, sagt Przybilla. Auch legen die Werkstätten viel Wert auf Qualitätssicherung. Zu den wichtigsten Auftraggebern gehören große und renommierte Unternehmen wie nkt cables in Köln (Kabel; Umsatz 459 000 Euro), Geberit Mapress in Langenfeld (Maschinenkoffer für Installateure; 386 000 Euro), Sebo in Velbert (Industriesauger; 232 000 Euro) und Puky in Wülfrath (Fahrräder; 182 000 Euro). Wirklich stolz sind die Werkstätten auf etwas anderes – auf die Menschen in den Betrieben, die Inklusion leben und die über die Arbeit am sozialen Leben teilnehmen und Wertschätzung erfahren. „Ungeachtet der Zahlen stehen für uns immer unsere Mitarbeiter im Vordergrund“, sagt der WFB-Aufsichtsratvorsitzende Reinhard Ockel. Das kommt bei den Menschen auch so an. INFO Die WFB Werkstätten des Kreises Mettmann Wo Sechs Werkstätten an acht Standorten in Velbert, Ratingen und Langenfeld Wer Etwa 1200 Menschen mit Behinderung und 240 Fach- und Führungskräfte Was Unter anderem Montage, Elektromontage, Konfektionierung, Verpackung und Versand, Holzverarbeitung, Garten- und Landschaftspflege, Bügelservice www.wfbme.de MONHEIM Patrick Donath hat sich noch nachträglich auf die Redner- Liste setzen lassen. Der Bürgermeister von Monheims französischer Partnerstadt Bourg-la-Reine mag nicht tatenlos zusehen, wie rechte Wirrköpfe und falsch verstandener Nationalismus mit einem Schlag zertrümmern, was zwei, fast drei Generationen nach zwei verheerenden Kriegen zwischen Deutschland und Frankreich beharrlich aufgebaut haben: „Lassen sie uns in großem Maßstab Praktikanten austauschen“, appelliert Patrick Donath beim Wirtschaftsforum der Europa- Union an rund 50 Vertreter von deutschen und französischen Unternehmen. Die jungen Leute sollen das Wirtschaften und die Kultur des jeweils anderen Landes kennen-, verstehen und am Ende vielleicht sogar lieben lernen. Donaths Hoffnung: Deutsche und Franzosen mögen wieder achtsam mit Europa und mit den Beziehungen zueinander umgehen. Zu verschieden sind die Wunschlisten der Unternehmen, wenn es um Frankreich geht. Der Gastgeber des Wirtschaftsforums, die auf Systeme zur Verkehrsüberwachung spezialisierte Jenoptik Robot GmbH, ist ein gutes Beispiel, wie die Präsentation des kaufmännischen Geschäftsführers Michael Wendlick zeigt. 480 Mitarbeiter sorgen mittlerweile nicht nur dafür, dass Geschwindigkeitssünder zuverlässig und gerichtsfest geblitzt werden – sie übernehmen auf Wunsch auch die gesamte Verwaltung des Vorgangs. „Wir sorgen für Verkehrssicherheit“, heißt die Sprachregelung, an die sich Wendlick klammert. Robert Butschen, Referent Außenwirtschaft bei der auch für Monheim zuständigen Industrie-und Handelskammer Düsseldorf, erweitert den Blickwinkel. 236 Gesellschaften mit französischem Kapital sind im IHK-Bezirk Düsseldorf tätig, 115 französische Staatsbürger üben hier ein Gewerbe aus. Umgekehrt pflegten „über 1000 Unternehmen“ aus dem IHK-Bezirk Düsseldorf regelmäßige geschäftliche Verbindungen nach Frankreich. Letztere hätten derzeit unter einem Maßnahmenpaket zur Ankurbelung der französischen Wirtschaft zu leiden, sagte Butschen. Grenzüberschreitende Arbeitnehmer könnten seit 2015 intensiver kontrolliert werden. Es gebe aufwändige Meldevorschriften für alle in Frankreich tätigen Erbringer temporär beschränkter Dienstleistungen. Und: Sie müssen einen lokalen Vertreter benennen. Ein junger Wirtschaftsminister hat diese Hemmnisse für nichtfranzösische Unternehmen eingeführt. Heute ist er als französischer Präsident Europas Hoffnungsträger: Emanuel Macron. Patrick Donath, Bürgermeister von Bourg-la Reine. FOTO: MATZERATH RHEINISCHE POST Redaktion Langenfeld: Ganspohler Straße 5, 40764 Langenfeld; Redaktionsleitung: Stephan Meisel; Sport Michael Deutzmann. Für unverlangte Einsendungen wird keine Gewähr übernommen. Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Die Abonnementgebühren sind im Voraus fällig. Abonnementkündigungen werden nur schriftlich beim Verlag oder einem Service Punkt mit einer Frist von 6 Wochen zum Quartalsende entgegengenommen. Freitags mit prisma - Wochenendmagazin zur Zeitung. Zur Herstellung der Rheinischen Post wird Recycling-Papier verwendet.

RHEINISCHE POST SAMSTAG, 17. JUNI 2017 D-HI-03 Leseprobe 3 Marc Dumont aus Langenfeld spielt ein ungewöhnliches Instrument. Nämlich keins. Er „klimpert“ auf der Luftgitarre – und das erfolgeich. RP-FOTO: RALPH MATZERATH Gitarren-Virtuose kreiert Luftnummern Marc Dumont hat ein exotisches Hobby: das Luftgitarrenspiel. Im Juli fährt er zur deutschen Meisterschaft. VON ISABEL KLAAS LANGENFELD Man kann es wirklich: Gitarre spielen ganz ohne Instrument. Und mehr noch: Es gibt Landes- und Weltmeisterschaften in dieser Disziplin. Bei denen muss man nichts anderes machen, als einfach so zu tun, als beherrsche man das Saiteninstrument virtuos. Wir reden vom Luftgitarren-Spiel. Marc Dumont aus Langenfeld ist so ein Luftgitarren-Künstler, der jetzt die Landesmeisterschaft in Essen gewonnen hat und sich auf die Deutsche Meisterschaft am 29. Juli in München freut. Danach kommt nur noch die Weltmeisterschaft im finnischen Oulu. Für Marc Dumont, der als Airbreaker auftritt, ein Traumziel. Nun ist der Wahl-Langenfelder alles andere als ein Freak oder Spinner. Im wahren Leben hat er einen stressigen und verantwortungsvollen Job als Finanzexperte bei einem großen Konzern. Doch zum Dampf ablassen gibt es nichts Schöneres für ihn, als auf der Bühne zu stehen und akrobatische Leistungen auf der unsichtbaren Gitarre zu harten Riffs vom Band zu vollbringen. Übrigens gibt es bei den Wettkämpfen strenge Richtlinien. Die wurden von der „German Air Guitar Federation“ festgelegt. Es geht nun beileibe nicht darum, Jimmy Hendrix oder Jimmy Page aufs Feinste zu imitieren, sondern vor allem um die so genannte Airness: „Die besondere Gabe, die bloße Imitation zu transzendieren und das Luftgitarrenspielen zu einer eigenständigen Kunstform zu erheben.“ So lautet die Übersetzung. Außerdem zählen Originalität, Ausdrucksfähigkeit der musikalischen Botschaft, Charisma, technische Fertigkeiten und künstlerischer Gesamteindruck. Den vermitteln die Luftgitarristen in einem 60 Sekunden dauernden Stück der eigenen Wahl (der Kür) und einem eine Minute dauernden Pflichtstück, das erst kurz vor dem Auftritt bekannt gegeben wird. Marc Dumont nimmt seit 2015 an Wettbewerben in Deutschland teil. Für ihn ist das ein Riesenspaß. Auf der Bühne verwandelt sich der eher unauffällige 43-Jährige in einen temperamentvollen Derwisch, der ambitioniert Luftgitarren-Figuren mit Titeln wie „Windmühle“ oder Marc Dumonts Traumziel ist Oulu in Finnland. Dort findet die Weltmeisterschaft im Luftgitarrespielen statt „Pommesgabel“ präsentiert. Wenn’s wild zugeht, wird auch mal die Gitarre auf dem Boden zerschmettert oder ins Publikum geworfen. „Das ist schon eine sportliche Anstrengung. Nachher habe ich richtig Muskelkater“, gesteht Dumont. Seit wann er sich diesem exotischen Hobby verschrieben hat, erzählt seine Frau Alina: „Eigentlich hat er schon immer Luftgitarre gespielt. Seit ich ihn kenne, und ich kenne ihn schon sehr lange.“ Es war denn auch Alina Dumont, die ihren Mann hinter seinem Rücken zum ersten Wettbewerb anmeldete. „Das war ein Geburtstagsgeschenk“, sagt sie augenzwinkernd – offenbar ein nachhaltiges. Denn seither hat er keinen Wettbewerb im Land versäumt. Auch sie hofft auf die Qualifikation und Reise nach Oulu. In Finnland würde der smarte Finanzexperte im Sakko mit wilden Luftgitarristen in ledernem Lendenschurz und mit nacktem Oberkörper und archaischer Mähne konkurrieren müssen. Doch auch der Deutsche versteht sein luftiges Handwerk. Er joggt über die Bühne und lässt die Hände wie Propeller im pantomimischen Saitenspiel rotieren, dass es dem Zuschauer fast schwindelig wird. Zu Hause spielt Marc Dumont übrigens Piano, und zwar ein real existierendes. „Ich wollte eigentlich Musik studieren, ehe ich mich dann doch für Betriebswirtschaftslehre entschieden habe“, sagt er. Auch der Griff in echte Gitarrensaiten ist ihm nicht ganz fremd. Sollte er sich nicht für die Weltmeisterschaft in Finnland qualifizieren, wird er mit seiner Familie trotzdem nach Oulu reisen. Vielleicht gelingt ihm dann im offenen Spiel doch noch der Sprung auf die Bühne. Live erleben kann man den Langenfelder Marc Dumont in einem Video auf https://www.facebook.com/pg/ radioessen/videos/ Mona Mare: Babys tauchen im Schwimmbad ab VON KATHRIN BOCHNIA MONHEIM Große, weit aufgerissene Augen, ein vor Faszination offen stehendes Mündchen und ein neugierig umher guckender Kopf. Der sechseinhalb Monate alte Jona ist sehr aufgeweckt, als er auf dem Arm seiner Mutter Ina Völlm das Nichtschwimmerbecken des Monheimer Schwimmbades kennenlernt. 32 Grad warm und schultertief – Jona und die anderen Babys fühlen sich sichtlich wohl im warmen Wasser und auf den Armen ihrer Eltern. Das gemeinsame Erlebnis mit Mama oder Papa stärkt die Mutteroder Vater-Kind- Bindung“ bestätigt Kursleiterin Daniela Backes. Doch nicht nur auf die Beziehung zu den Eltern wirkt sich das Babyschwimmen positiv aus. Auch auf die persönliche Entwicklung des Ina Völlm lässt Jona sanft durchs Wasser gleiten. Kindes hat das Schwimmen einen vielversprechenden Effekt. „Die motorischen Fähigkeiten werden gefördert, ebenso das Greifen und Visualisieren werden gestärkt.“ Zum Beispiel durch Übungen zur Wassergewöhnung. So wurde den Kleinen mit einer Gießkanne Wasser über den Kopf geschüttet. Diese machten dabei keine Anstalten loszuschreien. Philip grinst über das ganze Gesicht und strampelt auch schon gleich mit den Beinen los, als würde er sofort losplanschen wollen. Die zehn Monate alte Pauline wischt sich zwar im Nachhinein durch ihr Gesicht, doch auch sie fängt nicht an zu weinen. „Ich bin sehr stolz auf die Babys, es ist dieses Mal kein Schreihals dabei, und die Eltern haben zu Hause beim Baden gute Vorarbeit geleistet“, freut sich Daniela Backes. In RP-FOTO: RALPH MATZERATH dieser ersten Stunde bekommen die Eltern nur Haltetechniken vermittelt, und ihre Kinder sollen an das nasse Element herangeführt werden. Bald geht es dann wirklich ans Tauchen. Vier Wochen lang trifft sich die Gruppe jeden Samstag Morgen zum Babytauchen. Mutter Ines Cremer verspricht sich von dem Kurs, dass ihre Tochter Pauline gefördert wird aber auch Spaß an dem Element Wasser findet. „Mir „Die motorischen Fähigkeiten werden im Wasser gefördert.“ Daniela Backes Kursleiterin hat die erste Stunde sehr gefallen, ich glaube Pauline war dem Wasser gegenüber aber noch ein wenig skeptisch.“ Auch Philips Vater Viktor Schneider ist der Kurs wichtig. „Schwimmen ist einfach gut für den Körper. Unser ältester Sohn wird jetzt zehn und macht gerade das Goldabzeichen.“ Die spielerische Heranführung, ob durch Spielzeug, Planschen oder Singen, sei es, die den Kurs auszeichne, findet Ina Völlm. Kursleiterin Daniela Backes erklärt, dass es ganz wichtig sei Spaß zu vermitteln. Daher sollen die Eltern nach jeder neuen Erfahrung, die ihr Kind mit dem Wasser macht, lachen und sich freuen. „Die Mimik hat viel Einfluss darauf, was die Kinder mit Wasser und Schwimmen verbinden.“ Nach einer halben Stunde reicht es den Kleinen dann aber auch erstmal. „Ich glaube Pauline hat jetzt ganz schön Hunger.“

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